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Zum Friedensweg, den 366.:Sonntag, 03. März 2024, 14 Uhr Dolle am Mahnmal, Frühjahrsputz anschließend eventuell Wanderung (bis zu 3 km)
Foto: cc BI OFFENe HEIDe
Wir treffen uns am Sonntag, dem 03. März 2024 um 14 Uhr im Ortsteil Dolle am Mahnmal direkt an der B 189. Wir verbinden den Friedensweg mit einem Frühjahrsputz im Umfeld des Mahnmals. Also bitte Arbeitskleidung mitbringen. Auf unseren Flugblättern steht allmonatlich „An jedem ersten Sonntag im Monat gehen wir in die Colbitz-Letzlinger Heide. Wir nehmen sie damit Stück für Stück symbolisch in Besitz und erfüllen sie mit friedlichem Leben.“ Diesem Besitzanspruch wollen wir mit dem Frühjahrsputz nachkommen. Wie heißt es so schön im Grundgesetz Artikel 14, Absatz (2): „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Für eine sachgemäße Entsorgung des Sammelgutes wird gesorgt. Wer nach dem Frühjahrsputz und dem Picknick noch Zeit und Lust hat, ist herzlich zu einer abschließenden Wanderung an die Waldkante (ca. 3 km) eingeladen. Wenn wie im Jahr 2005 eine hohe Schneedecke den Frühjahrsputz unmöglich macht, wandern wir nur.
Weiteres im Rundbrief..Flugblatt , Rundbrief
Vom Friedensweg, den 365.:Sonntag, 4. Februar 2024, 14 Uhr Mahlwinkel, Kreisstraße nach Bertingen, Zufahrt "Panzerpower", durch den Wald und an der "Waffelmauer" entlang 3 km

Foto cc:BI OFFENe HEIDe
Foto cc:BI OFFENe HEIDe
Foto cc BI OFFENe HEIDe
Foto cc:BI OFFENe HEIDe

Mit dem 365. Friedensweg zeigte sich die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe etwas von der Colbitz-Letzlinger Heide entfernt. Anlass für den Friedensweg bei Mahlwinkel war die große Logistikübung der Bundeswehr im November 2023 auf dem Gelände. Im Rahmen der allgemein propagierten Kriegstüchtigkeit musste diese Fläche herhalten. Unter den etwa 40 Teilnehmenden waren Einwohner aus den Anrainergemeinden, die erstmals am Friedensweg teilnahmen.

Mit der benachbarten Panzerfahrschule als Event für alle und Paintballaktivitäten liegt noch ein Hauch des Militärischen am Kundgebungsplatz.

Anfangs gab es Verwirrung, weil der Leiter und Versammlungsleiter des Friedensweges verspätet eintraf.

Unter den ausgestellten Transparenten war auch das mit dem Motto des Ostermarsches 2020 „Weltweite Solidarität statt internationale Kriege“. Dieses Motto nahm Moderator Eckard Jahn auf und betonte, dass jeder Krieg geächtet werden muss, egal wo und durch wen er geführt wird. Ferner war das Transparent mit der Losung für den Ostermarsch 2024 "Lieber KRIEGSmüde als LEBENSmüde" zu sehen. Der Ostermarsch war auch Thema auf der Kundgebung, Es wurde um Spenden für dieses Ereignis geworben. Gegenwärtig gehen tausende Menschen auf die Straße gegen Rechts. Die Lehre der Geschichte lautet aber "Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg." Die Kriegsgefahr muss genauso thematisiert werden wie die Gefahr von Rechts. Wie weit rechts steht eine Bundesregierung, die massiv aufrüstet und Waffen in Kriegsgebiete liefert?  Gerade beim Konflikt zwischen Israel und Palästina gibt es hierzulande eine Einschränkung der im Grundgesetz garantierten Versammlungs- und Redefreiheit. Darüber berichtete auch eine direkt Betroffene.

Kulturelle Einlagen zur Kundgebung bezogen sich auf Tino Eisbrenner, welcher zu Gast beim Ostermarsch in Wolmirstedt sein wird.

Auf der Wanderung konnten sich die Teilnehmenden ein Bild davon machen, wie ein Teil des  Areals eine Konversion zum Wind- und Solarpark vollzogen hatte.

Beim abschließenden Picknick zeigte sich der Friedensweg wieder als Ort der Kommunikation.   Flugblatt , Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
Foto: Siegfried B.Kratz
Fot: cc Siegfried B.Kratz
Mit einer Mahnwache am 20.01.2024 beteiligt sich die BI OFFENe HEIDE an der Aktionswoche"Eine Stadt für alle" in Magdeburg-Eichenweiler. Die Teilnehmer*innen untertstützen die vielfältigen Aktionen in Magdeburg und verstehen ihre Präsenz als ein Zeichen für Demokratie, Solidarität und Weltoffenheit und gegen faschistische Ideologien, Geschichtsrevisionismus und Krieg. Angesichts der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 wird an die Verantwortung aller Generationen für Frieden und Menschlichkeit erinnert.
Fotos. Siegfried B.Kratz
Bild cc BI OFFENe HEIDe
Vom Friedensweg, den 364.: Sonntag, 7. Januar 2024, 14 Uhr, Born, am Ortseingang (B71 zwischen Haldensleben und Letzlingen); "Neujahrsempfang"; Wanderung (bis zu 4 km)

Foto S.B. Kratz
Foto BI OFFENe HEIDe
Foto B.S. Kratz
Foto S.B.Kratz
Foto BI OFFENe HEIDe

Zum „Neujahrsempfang“ der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe in Form des 364. Friedensweges am 7. Januar 2024 kamen bei nasskaltem Wetter etwa 40 Personen zusammen, darunter Abordnungen vom Ökodorf Sieben Linden und vom Ossietzky Verlag in der Altmark. Letzterer plant die Einrichtung einer Friedensbibliothek.

Am reichlich dekorierten Treffpunkt in Born sorgte eine Feuerschale für etwas Wärme und heißen Apfelsaft zum Picknick nach der Wanderung. Passend zur Jahreszeit gab es auch antimilitaristische Schwibbögen. Beste Wünsche für das Jahr 2024 wurden ausgetauscht und es wurde betont, dass für die Erfüllung dieser Wünsche viel Arbeit zu bewältigen ist. So wurde auf der Kundgebung gleich das Große Arbeitstreffen vom Vortrag ausgewertet. Als einer der Höhepunkte des Jahres ist der Ostermarsch am 1. April (Ostermontag) in Wolmirstedt zu nennen. Das ist kein Aprilscherz, denn der Frieden ist für uns der Ernstfall! Der Ostermarsch wird unter dem Motto "Lieber kriegsmüde als lebensmüde" stehen. Das ist unsere Antwort auf die staatlich verordnete Kriegstüchtigkeit. In einem Redebeitrag aus Sieben Linden wurde auch der Zusammenhang von Friedensbewegung und Klimabewegung betont. Die Vermeidung von Kriegen und deren Vorbereitung trägt wesentlich zu einem besseren Klima bei.

Mit passenden Melodien zum Jahresauftakt auf der Mundharmonika wurden die Teilnehmenden zur Wanderung durch Born und den angrenzenden Wald verabschiedet.

Auch nach der Wanderung blieb genügend Gesprächsstoff übrig. So zeigte sich, dass die Friedenswege auch Orte der Kommunikation sind, was allgemein geschätzt wird. Für weitere gemeinsame Aktivitäten wurden erste Absprachen geführt. In Magdeburg steht die Aktionswoche "Eine Stadt für alle" im Januar auf der Tagesordnung.

Im kleinen Rahmen wurde auch über den Unterschied zwischen Spaß und Freude diskutiert. Unsere Gesellschaft wird oft als Spaßgesellschaft bezeichnet. Es werden Events präsentiert.  Bei der Hochrüstung hört aber der Spaß auf und muss endlich der Freude über ein friedliches und nachhaltiges Zusammenleben der Menschen weichen.

*)Foto 1,3,4 Siegfried B.Kratz

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Meldungen/ Medien/Termine
Foto: Sebastian Schmidt
Foto: Sebastian Schmidt
Foto: Sebastian Schmidt

Glückliche Gesichter beim Auspacken und Verschenken
Vor der Kindertagesstätte „Weltkinderhaus“ in Magdeburg trafen sich Herr Sebastian Schmidt, Leiter der Einrichtung mit Vertreter:innen der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe. Sie überbrachten Früchte, süße Sachen, den neuen Heidekalender 2024 und einen Gutschein für den Auftritt der Puppenspielerin Heike Kammer im Weltkinderhaus.
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Für Kinder bietet Heike Kammer spannende interaktive Puppentheaterstücke. In dem Stück „Die Karotte der Freundschaft“ z.B. geht es darum, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Als Mitarbeiterin der internationalen Friedensbrigaden “peace brigades international“ (pbi) wirkt sie, insbesondere in Südamerika in der Menschenrechtsarbeit und Friedenspädagogik.

Beim letzten Friedensweg am ersten Sonntag im Dezember hatte der Weihnachtsmann der BI OFFENe HEIDe wie in den Vorjahren für die Unterstützung der Kita „Weltkinderhaus“ Spenden gesammelt. Nun gab es Glückliche Gesichter beim Auspacken und Verschenken. Die „verzückten“ Augen der Kinder sprechen für sich. Herr Schmidt : „Unseren herzlichsten Dank für die Naschereien zur Vorweihnachtszeit. Unser Team freut sich auf die Puppenspielerin und ihr Programm und der neue Heidekalender der Bürgerinitiative wird schon von seinem Vorgänger zum Jahreswechsel erwartet.“

Vom Friedensweg, den 363. Sonntag, 03. Dezember 2023, 14 Uhr, Staats, vor dem Gemeindehaus mit dem Weihnachtsmann durch Staats - danach Adventsfeier im Gemeinderaum

Foto BI OFFENe HEIDe
Foto BI OFFENe HEIDe
Foto cc: BI OFFENe HEIDe

Glaubt die OFFENe HEIDe an den Weihnachtsmann? In Zeiten von Kriegsrhetorik und Forderungen nach mehr Wehrhaftigkeit für die Bundesrepublik erscheint konsequentes Eintreten für Frieden und Diplomatie auf allen Seiten der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen wie der Glaube an den Weihnachtsmann. Etwa 20 Menschen fanden sich zum 363. Friedensweg ein. Kurzfristig konnte ein Ersatz für den langjährigen Weihnachtsmann gefunden werden, der in diesem Jahr seine Füße schonen musste. Der Weihnachtsmann der OFFENen HEIDe war nicht nur ein gebender Weihnachstmann, er freute sich auch über Geldspenden an die Magdeburger Kindertagesstätte „Weltkinderhaus“, mit der die Bürgerinitiative eine Freundschaft verbindet. 155 € konnten gezählt werden u.a. für eine Theateraufführung zur Gewaltfreiheit.

Siegfried Kratz warf auf der Kundgebung schon einen Blick die Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ vom 16. bis 27. Januar 2024 in Magdeburg. An den Aktionen zum Gedenken an die Bombennacht von 1945 und gegen Rechts beteiligt sich die Bürgerinitiative.

Nach der Kundgebung ging es bei Winterwetter durch den Ortsteil mit Abstecher zur historischen Wassermühle.

Die Evangelische Kirchengemeinde stellte den Gemeinderaum zur Verfügung. Somit waren beste Bedingungen für die Adventsfeier gegeben. Zunächst gab es einen Rückblick auf die Friedensdemonstration „Nein zu Kriegen“, an der sich auch einige aus der OFFENen HEIDe beteiligten.

Ein Video vom Weltkinderhaus vermittelte einen Eindruck vom Kinderfest im Weltkinderhaus machen und zeigte, wie die Spenden dort eingesetzt werden.

Gäste aus dem Wendland hatten die winterliche Anreise zum Friedensweg nicht gescheut und konnten Eindrücke vom IMI-Kongress in Tübingen wiedergeben. Es gibt Interesse an gemeinsamen Aktionen am Gefechtsübungszentrum.

Eckard Jahn trug eigene Texte vor. Darin ging es von Alltagsbeobachtungen aus seiner Heimatstadt Magdeburg bis hin zu den globalen Herausforderungen der Menschheit wie die Friedensfrage und der Kampf gegen den Klimawandel.

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Vom Friedensweg, den 362. Sonntag, 5. November 2023, 14 Uhr Farsleben, Kita "Weinbergwichtel"(Einmündung Straße zum Kaliwerk) zum Gedenkstein für den gestrandeten Zug (3 km)
Foto cc BI OFFENE HEIDe
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Foto cc BI OFFENE HEIDe
Foto cc BI OFFENE HEIDe
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Es war schon längere Zeit geplant, dass der Friedensweg im November zum Gedenkstein für den gestrandeten Zug führt als Beitrag zum 85. Jahrestag des Holocausts. Durch die Zuspitzung des Nahostkonfliktes seit dem 7. Oktober 2023 hatte dass Thema an Brisanz gewonnen.

Der Treffpunkt zum 162. Friedensweg an der Kindertagesstätte „Weinbergwichtel“ gab das Stichwort zu weiteren Diskussionen. In Tangerhütte will eine Kindertagesstätte sich vom Namen „Anne Frank“ trennen. Das löste Empörung unter den etwa 35 Teilnehmenden aus.

Applaus gab es für die Erklärung des Bündnisses für Frieden Brandenburg (Havel). Der nächste Termin der Friedensbewegung ist die Großdemonstration in Berlin am 25. November 2023 anlässlich der Verabschiedung des Bundeshaushaltes im Bundestag, der 85,5 Mrd. Euro für die Bundeswehr und somit einen Zuwachs der Geldmittel vorsieht.

Malte Fröhlich berichtete über die neue Situation der Friedens-Mahnwachen in Stendal. Immer wieder wird das Versammlungsrecht und die Meinungsfreiheit dort eingeschränkt.

Auf dem Friedhof wurden für die dort begrabenen 32 Jüdinnen und Juden Steine abgelegt. Diese Menschen hatten die Strapazen der Zugfahrt nicht überlebt.

Am Gedenkstein für den gestrandeten Zug schilderte Klaus-Peter Keweloh aus Hillersleben die Ereignisse vom April 1945. Sein Geschichtsinteresse führte ihn zu vielen wertvollen Erkenntnissen über Hillersleben und die militärischen Einrichtungen dort im Wandel der Zeiten. Ihm gelang es mit seinen lebhaften Schilderungen die Zuhörenden  in den Bann zu ziehen. Einige Insassen des gestrandeten Zuges leben noch. Klaus-Peter Keweloh hält Kontakt zu verschiedenen Zeitzeugen der einzelnen Epochen. Reisen führten ihn u.a. nach Israel, nach Russland, in die baltischen Staaten und nach Ungarn. Überall hatte er Menschen getroffen, die Frieden wollen. Auch hier zeigt sich, wie treffend die Worte von George Bernard Shaw sind: „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“

Unterschiedliche Sichtweisen auf den Nahostkonflikt und dem Antisemitismus wurden auf dem Friedensweg ausgetauscht, aber friedlich. 

Eckhard Jahn hat extra zum Friedensweg geschliffene Worte geschaffen und diese auch am Gedenkstein vorgetragen.

Beim abschließenden Picknick am Ausgangspunkt des Friedensweges gab es genügend Gesprächsstoff bis in die Abenddämmerung.

Weitere Informationen zum gestrandeten Zug im Internet unter gestrandeterzug.de

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Vom Friedensweg, den 361.: Sonntag, 01.10.2023, ab 10 Uhr beim Hoffest in Lindhorst, Lindenstraße 17

Foto: sigi_camsmd
Foto: sigi_camsmd
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Foto:sigi_camsmd
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Foto: sigi_camsmd
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Manche halten einen Friedensweg zum Hoffest am Tag der Regionen für unpolitisch. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Regionalbewegung hat sich die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe auf die Fahnen geschrieben. Regionale Wirtschaftskreisläufe sind ein Weg zu mehr Nachhaltigkeit und zur Verhinderung internationaler Begehrlichkeiten. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Äußerungen zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler vom 20. Mai 2010, die zu dessen Rücktritt führten. https://taz.de/Kritik-an-Afghanistan-Aeusserung/!5141889/

So waren wir mit dem 361. Friedensweg beim Hoffest zum Tag der Regionen im Ortsteil Lindhorst auf dem Hof der Familie Wehde. Veranstalter war der Förderverein Colbitz-Letzlinger Heide nachhaltig (COLENA) e. V.

Schon am Vortag galt es, bei der Vorbereitung mitzuhelfen.

Der Tag der Regionen findet immer im Zeitraum des Erntedankfestes statt. So fand in der benachbarten Kirche ein Gottesdienst statt. Pfarrer Thomas Meyer stellte seine Predigt in den Zusammenhang mit dem Wortspiel aus "hoffnungslos" und "Hoffnungs-Los" einer Lotterie.

In der Kirche wurde auch eine kleine Ausstellung mit Landschaftsbildern des japanischen Malers Gentaro Masuda gezeigt.

Beim Hoffest wurde für reichlich Essen, Trinken und Unterhaltung gesorgt. Es wurde für den Kuchenbasar gespendet, der wiederum der Finanzierung des Festes diente.
Musikalische wurde das Hoffest durch DJ Sigi und Matthias Marggraff („Ultracello“) begleitet. Bei derart Kurzweil blieben viele auf dem Hof kleben und die Wanderung fand nur in Familienstärke statt.

In seiner Fotoausstellung "Winterherz - Winter in der Heide" zeigte Bernd Luge ausschließlich Winterbilder. Da bleibt nur zu hoffen, dass der Klimawandel gestoppt wird und wir wieder in Genuss von richtigen Wintern kommen.

Der Wald ist prägend für die Region, so präsentierte das Betreuungsforstamt Letzlingen den "Wald zum Anfassen". Für viele verbindet sich der Wald mit Pilzen. Pilzexperte Eicke Ebenau aus Magdeburgerforth stand mit Rat und Tat zur Verfügung. Mit geschickten Handgriffen an der Kettensäge zauberte Olaf Jensen aus dem Holz des Waldes Figuren. An anderen Ständen wurden kleinere Holzarbeiten präsentiert.

Aber der größte Teil der Colbitz-Letzlinger Heide wird militärisch missbraucht und steht nicht als Quelle nachwachsender Rohstoffe und als Erholungsort zur Verfügung.

Eine Besonderheit der Colbitz-Letzlinger Heide ist das Trinkwasser von höchster Qualität, welches dort gewonnen wird. Dieses gilt es zu schützen. In verarbeiteter Form gab es das Heidewasser u.a. am Stand der Bierbrauerei und Brennerei Eckart. Viele Aussteller des Marktes der Möglichkeiten legten Wert auf ökologische Produkte.

Neben den anderen Ständen sorgten auch die Stände der Magdeburger Friedensinitiative, vom bedingungslosen Grundeinkommen und von der OFFENen HEIDe sorgten dafür, dass das Hoffest nicht nur Event in der Nachbarschaft, sondern auch Ort für Gespräche und Nachdenken war.  

Fotos: sigi_camsmd

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Meldungen/ Medien/Termine
Foto cc: BI OFFENe HEIDe
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20.09.2023, Weltkindertag in der Kita Weltkinderhaus Magdeburg. Mit der Geld-Sammlung des "interaktiven Weihnachtsmannes" der BI im Dezember des letzten Jahres wurde es möglich, die Kita bei der Ausrichtung des Weltkindertages mit dem Aufstellen einer Hüpfburg zu unterstützen. Der Leiter der Kita Herr Schmidt schrieb uns dazu :"Hüpfen verbindet, hüpfen befreit . Am 20.09. um 9:30 Uhr etwa eröffneten wir im Weltkinderhaus den Weltkindertag 2023. Nach einer kurzen Rede und unterhaltsamen Darbietungen unseres Chors und der Tanzgruppe, vor kurzem gegründet, schallte der Startruf zum Fest. So schnell konnte ein geschultes Erzieherinnenauge das gar nicht überblicken, wie schnell Kinderschuhe und Strümpfe im hohen Bogen flogen. Innerhalb von wenigen Augenblicken waren nahezu 70 blanke Fußpaare bereit eine apfelgrün und schwarz gemusterte Hüpfburg zu erklimmen. Vorfreudig entstand ein dichtes Gewimmel und viel strahlende Augen warteten auf Einlass. Die gesponserte Hüpfburg war ein voller und freudiger Erfolg für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Sortiert in gleiche Altersgruppen erklommen immer zehn Kinder die Hüpfburg.

Hüpfen funktioniert ohne Sprache - eine herbeiwinkende Handgeste zeigt dem Freund, komm lass und springen.
Hüpfen befreit - der kurze Moment der Schwerelosigkeit, ja fast schon ein kurzer akrobatischer Flug ist herrlich befreiend.
Lachen ersetzt jede Sprache - Worte bedarf es nicht auf der Hüpfburg, ein breites Lächeln und schallendes Lachen ist in jeder Sprache gleich.

Wir sind sehr dankbar, dass Sie als Sponsor und Sammler eingetreten sind um einen freudigen Höhepunkt für alle Altersgruppen zu ermöglichen."

 

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Vom Friedensweg, den 360.: Sonntag, 3. September 2023, 14 Uhr, Jävenitz, Bushaltestelle Wanderung auf dem Prinzendamm (bis zu 6 km)

Foto: cc  BI OFFENe HEIDEe
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Foto: cc  BI OFFENe HEIDEe
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Zum 360. Friedensweg kamen rund 30 Menschen zusammen. Da noch nicht alles am Ort war, gab es zu Beginn eine leichte Verzögerung zu Beginn.

Durch alle Redebeiträge hindurch zog sich die Ablehnung von allen Kriegen. Es wurde von anderen Aktionen zum Weltfriedenstag berichtet.

Siegfried Kratz stellte unter dem Thema "Zeitenwende" das Sonder-"Vermögen" der Bundeswehr den Kürzungen im Sozialbereich und bei anderen Aufgaben des Bundes gegenüber.

Eine Teilnehmerin aus dem Grenzgebiet zwischen Russland und der Ukraine schilderte die Situation dort. Aus dem friedlichen Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen dort ist Krieg geworden. Von der Fluchtbewegung aus der Ukraine seit 2008 ist hier kaum berichtet worden. Waffenlieferungen beenden keinen Krieg.

Rainer Wulff, dessen Familie in Folge des Zweiten Weltkriegs die Heimat verlassen musste, schilderte seine Verbundenheit mit Jävenitz und brachte mit der Mundharmonika wieder die "Kleine weiße Friedenstaube" zu Gehör.

Immer wieder wurde in den Beiträgen die einseitige Kriegsrhetorik der herrschenden Politik und der Medien hierzulande bemängelt. Kritik an den Zuständen wird in die rechte Ecke gestellt. Waffenlieferungen und Aufrüstung führen zu steigenden Aktienkursen bei Rheinmetall und anderen Rüstungskonzernen.

Heidrun Wehde als Vorsitzende des Vereins Colbitz-Letzlinger Heide nachhaltig e.V. gab Informationen zum Hoffest Tag der Regionen, an welchem wir mit dem nächsten Friedensweg auch teilnehmen. Das ist die Gelegenheit, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Die Wanderung führte ein Stück auf dem Prinzendamm, der Wanderweg war an diesem Tag freigegeben war. Die zeitliche Begrenzung der Öffnung der Wanderwege auf 16 Uhr ist Willkür der Bundeswehr. Wer begrenzt an langen Sommertagen derart seine Aktivitäten in der Natur?

Ein Imker schilderte seine Schwierigkeiten mit der Bürokratie der Bundeswehr, um an den begehrten Heidehonig zu kommen.

Beim Picknick gab es gleich zweierlei Stärkung, für den Moment durch den leckeren Kuchen und selbstgebackenem Brot und durch Gespräche mit Gleichgesinnten für weitere Aktivitäten hin zu einer friedlichen Welt.

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Vom Friedensweg, den 359.: Sonntag, 6. August 2023, 14 Uhr Magdeburg, Willy-Brandt-Platz/Bahnhofsvorplatz , Friedenstafel - Stele der Völkerfreundschaft - Monument der Völkerfreundschaft
Foto cc BI OFFENe HEIDe
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Der 359. Friedensweg fiel auf den 78. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Da lag es nahe, den Friedensweg in Magdeburg durchzuführen. Mit der Stele der Völkerfreundschaft und dem Stein aus Magdeburgs ehemaliger Partnerstadt Nagasaki wurde ein authentischer Ort für diesen Gedenktag gefunden. In der Heideregion bestand das Risiko einer erhöhten Waldbrandgefahr.

Es steht die Frage im Raum, warum die Städtepartnerschaft zu Nagasaki nicht mehr besteht. Diese stünde der Landeshauptstadt als einer Stadt mit Bürgermeisterin für den Frieden besser zu Gesicht als das Zur-Schau-Stellen des Modells der Korvette „Magdeburg“ im Foyer des Rathauses.

Bereits am Vormittag hatte eine von den Oldies for Future initiierte Gedenkveranstaltung unter Beteiligung der Stadt Magdeburg stattgefunden. Zweckmäßigerweise hätte man beide Veranstaltungen zusammenlegen können. Doch als wir von dieser Veranstaltung erfuhren, waren bereits die Vorbereitungen zum Friedensweg vorangeschritten.

Insgesamt vereinte der Friedensweg etwa 60 Menschen.

Nach einer kurzen Auftaktkundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz ging es zunächst zur Friedenstafel, deren Aushänge ergänzt wurden.

Friedrich Rabe nannte in seinem Beitrag als Kriegsursache den Konkurrenzkampf im Kapitalismus. Wenn an diesem Tag der Opfer von Atomwaffen gedacht werde muss auch die Forderung nach Verbot dieser Waffen artikuliert werden. Die Bundesrepublik hat den  Atomwaffenverbotsvertrag immer noch nicht unterzeichnet. Die Bundesregierung besteht auf nukleare Teilhabe. Es gibt hierzulande ein noch nie gekanntes Aufrüstungsprogramm. Die BRD liefert an die Ukraine und an andere kriegsführende Staaten Waffen. Dagegen muss sich Widerstand formieren.

Auf der „Wiese der Partnerschaftsbäume“ wurde am Vormittag ein Gingobaum begrüßt, der Setzling jenes Baumes ist, der nach dem atomaren Desaster in Hiroshima wieder ausgeschlagen ist. Diese Wiese wurde zum Kundgebungsort, weil noch Pavillon, Menschen und Kuchen von der Vormittagsveranstaltung dort waren. So waren wir auch für die Fußballfans sichtbar.

Barbara und Eberhard Bürger, engagiert im Versöhnungsbund, Regionalgruppe Magdeburg und bei Oldies for Future) trugen zur Gestaltung der Kundgebung bei. Nach langer Zeit wurde auf dem Friedensweg wieder gemeinsam gesungen.
Die Redebeiträge zeigten, dass Menschen mit unterschiedlichen Zugängen zur Friedensfrage hier versammelt waren, von Christinnen und Christen, die aus ihrem Glauben heraus Friedfertigkeit leben bis hin zu Menschen, die offen die Systemfrage stellen und in einer sozialistischen Revolution das Ende der Kriege sehen. Man hörte sich gegenseitig zu. Schließlich suchen sich die Waffen ihre Opfer nach Weltanschauung aus und gerade beim Einsatz von Massenvernichtungsmitteln sind alle Menschen betroffen.

Eckhard Jahn brachte wieder einen eigenen Liedtext zu Gehör.

Leider kam der Gedenkort Stele der Völkerfreundschaft beim Friedensweg zu kurz. Auch im 31. Jahr der Bürgerinitiative gibt es noch Reserven bei der klaren Formulierung der Verantwortlichkeiten für die Organisation der Friedenswege und dabei, dass diese Verantwortlichkeiten auch mit Leben erfüllt werden.
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Magdeburg 28./29.07.2023 Das lokale Bündnis Solidarisches Magdeburg ruft gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zu zahlreichen Aktionen gegen den AfD-Bundesparteitag auf. Siehe Solidarisches Magdeburg
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Landeshauptstadt Magdeburg zeigt Flagge für das Verbot aller Atomwaffen
Die Landeshauptstadt Magdeburg setzte vor dem Alten Rathaus mit dem Hissen der Flagge der "Bürgermeister für den Frieden" am 07. Juli 2023 ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Unter den Teinehmenden, Vertreteter:innen der Oldies for Future sowie aus der BI OFFENe HEIDe u.a.. Zur Presserklärung der Landeshauptstadt Magdeburg

Vom Friedensweg, den 358.: Sonntag, 02. Juli 2023, 14 Uhr, Colbitz, Wasserwerk Wanderung durch den Lindenwald zum Abschluss der Lindenblüte 4 bzw. 6 km

Foto: cc BI OFFENe HEIDe
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Bei sonnigem Sommerwetter fanden sich knapp 20 Menschen zum 358. Friedensweg ein. Unter ihnen war ein Imker, dessen Bienen gerade im Lindenwald stehen. Der Treffpunkt am Wasserwerk brachte gleich die Stichworte Wasser und Klima ins Gespräch. Im Dürreatlas ist die Colbitz-Letzlinger Heide als Gebiet mit der höchsten Dürregefahr ausgewiesen. In diesem Zusammenhang ist die „durstige“ Großinvestition Chipfabrik von Intel in Magdeburg fehl am Platz. Auf der Kundgebung wurde ferner über die Aktivitäten der Bürgerinitiative seit dem vergangenem Friedensweg berichtet. Das waren der Stand auf dem Markt der Möglichkeiten beim Evangelischen Kirchentag in Nürnberg und die Demonstration gegen Air Defender und den Tag der Bundeswehr in Brandenburg (Havel). Beim zuletzt genannten Ereignis war unser Transparent „Krieg. Ist. Kein. Volksfest.“ genau richtig und sollte die Besucher der Bundeswehr etwas zum Nachdenken anregen.

Ein ehemaliger Offizier der NVA wertete die Großmanöver als Ausdruck der Strategie der NATO, schnell überall in der Welt aktiv zu werden. Ferner drückte er sein Unverständnis für den Massenauflauf der Bevölkerung bei Werbeveranstaltungen der Bundeswehr aus, während Friedensdemonstrationen wie der Friedensweg im bescheidenen Umfang blieben. Es ist aber wichtig, gegen die weitere Aufrüstung zu protestieren. Kritik wurde an Teilen der LINKEN und der Kirchen laut, die nicht konsequent gegen Waffenlieferungen und Aufrüstung auftreten.

Heidrun Wehde, die Vorsitzende des Fördervereins Colbitz-Letzlinger Heide. nachhaltig e. V. (COLENA) berichtete über neue Initiativen des Vereins. Durch Unterstützung des Betreuungsforstamtes Letzlingen und anderer Betrieben konnte die Ausschilderung des Naturschutzgebietes Colbitzer Lindenwald neu gestaltet werden.

Die Wanderstrecke wurde kurzerhand noch etwas eingekürzt, um allen Teilnehmenden das Naturerlebnis blühender Lindenwald zu ermöglichen. In Momenten der Stille war das Summen der Bienen im Lindenwald deutlich wahrnehmbar.

Das obligatorische Picknick gab Gelegenheit zum Austausch.

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Imi-online.de

Leseempfehlung: IMI-Analyse 2023/27 | Militarisierung und Krieg | Der Rechtsruck aus der Mitte von: Hannes Draeger | Veröffentlicht am: 26. Juni 2023 In der Debatte um den Ukraine-Krieg und eine weitere Eskalation durch Waffenlieferungen ist dieser Tage viel über die Gefahr von Rechtsaußen die Rede. Zum Beitrag www.imi-online,de

Bild cc Bündnis für Frieden

17.06.2023 Artikel: In Brandenburg wird Widerstand gegen Militarisierung und wachsende Kriegsgefahr organisiert Zeichen für den Frieden Vincent Cziesla | UZ vom 9.Juni 2023 | Interview | Aufruf

Foto BI OFFENe HEIDe
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08.06.2023 | Der Evangelische Kirchentag 2023 in Nürnberg steht unter dem Motto "JETZT ist die ZEIT". Jetzt ist endlich die Zeit für die Abkehr von Militär und Kriegen. So ist die OFFENe HEIDe wieder mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten im Themenschwerpunkt Frieden vertreten. In der Nachbarschaft mit anderen Friedensgruppen zeigen wir Alternativen zur gegenwärtigen Politik der Drohgebärden. Am Stand wurden interessante Gespräche geführt. Die Bürgerinitiative hat sich auch dem Protest gegen die Vereinnahmung des Kirchentages durch die Bundeswehr und gegen das Abgleiten der Kirche zur Staatskirche angeschlossen. Alternativen zu immer mehr Waffenlieferungen an die Ukraine müssen in der Diskussion bleiben. So rein, wie "der Westen" seine Weste im Ukrainekonflikt darstellt, ist sie nicht. Jeder Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!

Vom Friedensweg, den 357.: Sonntag, 04. Juni 2023, 14 Uhr, Haldensleben, Gänseanger, Flößen auf der Ohre

Foto cc: BI OFFENe HEIDe
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Bei bestem Sonnenschein fanden sich etwa 30 Personen in der Kreisstadt Haldensleben zum Friedensweg ein. Stadtratsvorsitzender Guido Henke begrüßte die Teilnehmenden. Er brachte seine Trauer darüber zum Ausdruck, dass die Hoffnungen Anfang der 1990-er Jahre nach der Blockkonfrontation auf eine friedlichere Zukunft nicht erfüllt haben. Besorgt zeigte er sich auch über die angekündigte große NATO-Übung Air Defender 2023. Umso wichtiger ist es, lautstark seine Gegenmeinung zum Ausdruck bringt, wie es auch auf den Friedenswegen getan wird. Die Friedenswege sind unverzichtbar.

Zum Kindertag betonte Klaus Czernitzki, dass eine Investition in die Zukunft der Kinder eine gute Bildung ist. Da gibt es Defizite hierzulande. Es gibt ein Sondervermögen Bundeswehr aber keins für die Bildung.

Edgar Kürschner ging noch näher auf die Übung Air Defender 23 ein. Hier ist die am 17. Juni 2023 in Brandenburg (Havel) stattfindende Protestkundgebung gegen diese Übung und gegen den Tag der Bundeswehr in der Stadt ein wichtiger Termin, der eine hohe Beteiligung braucht.

D
ie Wandergruppe machte sich auf einem Teil des Naturerlebnispfades auf den Weg zum Floß. Der Sog des Kinderfestes in der Stadt war anscheinend so groß, dass nur ein Kind bei der Floßfahrt dabei war. Eigentlich sollte die Fahrt ein Geschenk der OFFENen HEIDe zum Kindertag sein, so nahmen meist ehemalige Kinder auf dem Floß Platz.

Eine entschleunigte Fahrt auf dem Floß bot besondere Naturerlebnisse, nur war der starke Bewuchs mit Wasserpflanzen etwas hinderlich. Begleitet wurde das Floß von einem Kanu.

Das abschließende Picknick wurde auch zum Austausch über die aktuelle Politik und kommende Aktionen genutzt. Eine Tangoeinlage gab es auch.  

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Vom Friedensweg, den 356.: Sonnabend, 6. Mai 2023, (Wochentag beachten!) 14 Uhr, Vollenschier an der Kirche, Frühlingsfest und Wanderung.

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"Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun' und Fass." (Bauernregel)
Der Hoffnung auf eine gute Ernte stand am 6. Mai die Enttäuschung wegen des geringen Zulaufs zum Frühlingsfest an der Vollenschierer Kirche und zum Friedensweg entgegen. Nach drei Jahren gab es das Frühlingsfest wieder und der Friedensweg war dabei.

Von den Mitgliedern des Fördervereins Vollenschierer Kirche e.V. wurde liebevoll die abwechslungsreiche Kaffeetafel vorbereitet. Deren Angebot wurde rege angenommen. Der Erlös wird für die weitere Sanierung der Kirche verwendet.

In seiner Eröffnungsrede vor dem Konzert zog Fördervereinsvorsitzender Thomas Rehbein Bilanz des 23-jährigen Wirkens des Vereins beim Erhalt der Kirche. Passend dazu konnte der erste Eintrag ins Wegbegleiterbuch der Bürgerinitiative gezeigt werden: Er stammt vom damaligen Bischof der der Kirchenprovinz Sachsen Axel Noack, der am 05. Dezember 1999 am 77. Friedensweg hier in Vollenschier teilgenommen hatte.

Der Gospelchor der Musikerfabrik Frank Wedel aus Stendal ermöglichte seinen Auftritt in der Kirche zwischen zwei Terminen des Ensembles. Die Freude am Singen stand einigen Chormitgliedern im Gesicht geschrieben. Für den Gesang in der Gruppe nehmen einige Mitglieder des Chores auch eine längere Anreise beispielsweise aus der Prignitz in Kauf. Verbissenheit ist dem Chor fremd, wenn nicht der richtige Ton getroffen wird, werden wenigstens die richtigen Leute zum gemeinsamen Musikerlebnis getroffen.

Bei Frühlingsfest und Friedensweg kamen drei Gruppen von engagierten Menschen zusammen:
1. Die Mitglieder des Fördervereins Vollenschierer Kirche e.V., die sich einsetzen für ihr Kirchlein uns es mit Veranstaltungen füllen,
2. die Mitglieder des Gospelchores, die andere und sich mit dem gemeinsamen Gesang erfreuen und
3. die Menschen von der OFFENen HEIDe, die seit Jahren das Militär aus der Region fernhalten wollen und dabei die globalen Zusammenhänge, die zu Kriegen und Rüstung führen, nicht außer acht lassen.

Der Nachmittag wurde neben dem Genießen der Dinge vom Kirchencafé zu Gesprächen und Begegnungen genutzt. Dazu trug auch der Informationsstand der OFFENen HEIDe bei.

Anstelle der gemeinsamen Wanderung wurden individuell kleine Spaziergänge unternommen.

Flugblatt | Rundbrief 

Vom Ostermarsch und 355. Friedensweg am Montag 10. April 2023, 12:05 Uhr Markt in Haldensleben
Bild  cc: BI OFFENe HEIDe

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Unter dem Motto „Kapitalismus, Waffen und Krieg sind das Problem und nicht die Lösung!“ stand der diesjährige Ostermarsch in Haldensleben. Damit wurde ein grundsätzliches Motto gewählt. Es gab aber auch Kritik, weil der Ukrainekrieg nicht direkt im Aufruf erwähnt wurde. Das Wetter hatte im Gegensatz zu bestimmten Kreisen seine Unterstützung des Ostermarsches nicht zurückgenommen. Es schien die Sonne.

Anspannung bis zur letzten Minute der Vorbereitung. Knapp 400 Menschen waren im Laufe des Tages auf dem Ostermarsch und dem Markt der Möglichkeiten vertreten. Darunter waren auch zwei Landtagsabgeordnete der LINKEN. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Konrad Neuffer.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch den Bürgermeister der Stadt Bernhard Hieber (SPD). Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass der Ostermarsch vom jeweiligen Ortsoberhaupt begrüßt wird. Sein Vergleich eines Angreifers im Krieg mit einem Einbrecher, der mit der entsprechenden Gewalt in Schranken gewiesen werden muss, brachte Kritik ein. Nachhaltiger ist es, solche Verhältnisse zu schaffen, in denen niemand zum Einbrecher wird. Er betonte aber auch das unbedingte Primat der Diplomatie, was in der Politik der aktuellen Bundesregierung vermisst wird.

Die Worte aus der Kirche brachte der Pfarrer der evangelischen Mariengemeinde Haldensleben Matthias Simon ein. Er wünschte sich eine Kirche, die lauter ihre Stimme für den Frieden erhebt. In seiner Gemeinde gibt es seit Kriegsbeginn in der Ukraine Friedensgebete und Friedensläuten. Die Tradition der ökumenischen Friedensdekaden wird in seiner Gemeinde gelebt.

Schüler und Mitglied des Bundesausschusses der LINKEN John Lucas Dittrich brachte es auf den Punkt, warum die meisten Teilnehmenden hier sind: Sofortiger Waffenstillstand in der Ukraine und diplomatische Bemühungen zur Lösung des Konfliktes an Stelle von Waffenlieferungen. Es folgte eine Abrechnung mit der Bundespolitik, die die Interessen der Konzerne, nicht der Menschen vertritt.

Der Weg durch die Innenstadt wurde musikalisch vom Duo „El Toro“ begleitet, welches kurzfristig für den erkrankten Jan Blümel eingesprungen war. Ein Zwischenstopp wurde am Friedensdenkmal am Rande des Stadtzentrums eingelegt. Dazu gab es erläuternde Worte von Guido Henke (DIE LINKE), Mitglied des Landtages und Vorsitzender des Stadtrates von Haldensleben. Zu DDR-Zeiten stand das Denkmal vor dem Rathaus und wurde von frisch vermählten Paaren aufgesucht. Für die Anwesenden bleibt der Frieden im Zentrum des Handelns und ist keine Randerscheinung! Am Stolperstein für Bernhard Flörke gab Stadtrat Klaus Czernitzki (DIE LINKE) Erläuterungen.

Auf dem Markt gab es eine musikalische Begrüßung des Zuges durch Tobias Thiele, der auch zwischen den Beiträgen für die Umrahmung sorgte. Der Markt war inzwischen gut gefüllt.

Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demire oezlem-alev-demirel.de
betonte das Primat der Diplomatie für die Lösung des Ukrainekonfliktes. Waffenlieferungen verlängern nur den Krieg. Vielleicht hätte sie mehr auf die Vorgeschichte dieses Krieges und die Rolle der NATO dabei eingehen können.Siehe Videomitschnitt

Sabine Zimmerhäkel von der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe stellte den Ernst der gegenwärtigen weltpolitischen Lage in den Mittelpunkt. „Krieg darf kein Mittel internationaler Politik sein! Und das gilt für alle Staaten.“ Die Bürgerinitiative verbindet den Einsatz gegen den Truppenübungsplatz „Altmark“ vor der Haustür mit dem Eintreten für eine friedliche Welt. Weiterhin betonte sie den antifaschistischen Charakter der Bürgerinitiative. Ihren Beitrag schloss sie mit einem eigenen Gedicht zur aktuellen Situation ab:

„Als die Angst umging, schien die Sonne so hell
und das Eichkätzchen sprang im Geäst.
Als die Angst umging, ach, da liefen sie schnell
und erfüllten ganz still ihre Pflicht.
Als die Angst umging, da marschierten sie laut,
ihre Stiefel, sie glänzten so rein.
Als die Angst umging, nickten zu viele stumm
und ganz einsam verhallte ein „Nein“.

Als die Angst umging, ja, da gab es sie noch,
heute gibt’s nicht mal mehr Sonnenschein.“

Ein Novum beim Ostermarsch war der gemeinsame Gesang der „Internationale“.

Durstig und hungrig brauchte niemand vom Platz gehen. Dafür sorgte schon das Angebot auf dem Markt der Möglichkeiten. Mit Informations- und Verkaufsständen bot der Markt einen Ort zum Verweilen und für Gespräche.

Die Basis der Magdeburger LINKEN übergab eine Spende in Höhe von 501 € und hat somit den „Liebesentzug“ von Teilen des Stadtvorstandes mehr als ausgeglichen.

Der MDR schenkte dem Ostermarsch drei Sendeminuten im Fernsehen bei „Sachsen-Anhalt heute"

Ostermarschaufruf. | Rundbrief |
Siehe auch www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de

Vom Friedensweg, den 354.: Sonntag, 5. März 2023, 14 Uhr Hütten, "Platz des 11. August", Frühjahrsputz

Bild BI OFFENe HEIDe
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Dem Grundsatz „Eigentum verpflichtet hatten wir mit dem 354. Friedensweg Nachdruck verliehen. Wenn wir Anspruch auf das militärisch missbrauchte Gelände erheben, müssen wir auch etwas dafür tun. Das geschah in Form eines Frühjahrsputzes. Müllsammeln im Haldensleber Ortsteil Hütten.

Gleich drei Jahre wurden auf der Kundgebung unter die Lupe genommen: Auf einem Aufsteller der Rückblick auf das Wirken der Bürgerinitiative im Jahr 2022, aktuell die anstehenden Aufgaben in diesem Jahr, allen voran der Ostermarsch und die Vorstellung des Kalenders 2024 mit Fotos und Texten von Bernd Luge. Der Kalender steht unter dem Motto „Notizen aus der Heide – 12 Skizzen aus Natur und Kultur der Colbitz-Letzlinger Heide“.

Beherrschendes Thema auf der Kundgebung war das „Manifest für Frieden“ von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht, welches inzwischen schon über 700.000 Menschen unterzeichnet hatten. Teilnehmer berichteten von der Großkundgebung in Berlin. Das war endlich eine Veranstaltung, die sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und für sofortige diplomatische Bemühungen einsetzte. Es gab aber auch Kritik an der Kundgebung in Berlin wegen der mangelnden Abgrenzung gegen Rechts und des Auftritts eines Militärs dort. Hier muss jede und jeder entscheiden, ob das Hinderungsgründe sind, das Manifest zu unterzeichnen und an solchen Kundgebungen teilzunehmen. In unserem Ostermarschaufruf, der auf dem Friedensweg verteilt wurde, steht eindeutig, dass wir keine Menschen mit rechtsextremer Gesinnung auf dem Ostermarsch sehen wollen. Ebenso wenig wollen wir Nationalflaggen als Ausdruck von Nationalismus sehen. Die Kundgebung und die anschließenden Gespräche auf dem Friedensweg waren sehr emotionsgeladen. Während auf der Großkundgebung in Berlin von der Notwendigkeit einer neuen Friedensbewegung die Rede war, liefert die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe in ihrer fast 30-jährigen Geschichte ein Gegenbeispiel, dass die vorhandenen Strukturen der Friedensbewegung nur aktiviert werden müssen.

Am Tag des Friedensweges herrschte auf dem Truppenübungsplatz ein reger Fahrzeugverkehr verschiedener Armeen. Ein Militärfahrzeug durchfuhr den Kundgebungsplatz, der den Schutz des Versammlungsrechts genießt. Daraufhin wurde die Polizei gerufen.
Flugblatt | Rundbrief

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Colbitzer Soldatenkarrierekanon

Musik:traditionelles Volkslied aus dem 18. Jhdt. Text: BI OFFENe HEIDe gemeinsam mit Lappalie. Die Rostocker Band Lappalie ist beim Ostermarsch 2019 in Colbitz aufgetreten.
Der Text ist hier zum Nachlesen, der Colbitzer Soldatenkarrierekanon darf durch Rechtsklick in das Video auch heruntergeladen werden
Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

© 2001-2014 OFFENeHEIDe@t-online.de