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Vom Friedensweg, den 350.: Sonntag, 6. November 2022, 14 Uhr, Barriere Zienau (B 71 zwischen Letzlingen und Gardelegen) Jubiläum
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Knapp über 50 Menschen kamen zum Jubiläum zusammen. Der 350. Friedensweg fand genau an der Stelle statt, wo am 1. August 1993 sich Menschen auf den ersten Friedensweg begaben, an der Barriere Zienau. Mit dem Rad kamen vier Teilnehmer:innen aus Magdeburg. Anmoderiert wurde der Friedensweg mit einer Episode vom Beginn des Ersten Weltkriegs. Und prompt war Panzergedröhn aus der Nähe zu vernehmen.

Durch alle Redebeiträge hindurch kam die große Bewunderung für die Ausdauer der OFFENen HEIDe zum Ausdruck. Wo gibt es sonst eine Initiative mit solch langem Atem? Ist ein solches Jubiläeum nun Grund zur Freude, einerseits schon, aber andererseits stimmt es bedenklich, dass sich nach 350 Friedenswegen noch immer nichts getan hat mit dem Hauptanliegen der OFFENen HEIDe, der ausschließlich zivilen Nutzung des Gebiets.

Martin Nesemann betonte die Notwendigkeit einer fundamentalen Kritik am militärisch-industriellen Komplex. Den Deserteuren, die sich weltweit der Kriegsmaschinerie entziehen, gehört unsere Solidarität.
Mit Torsten Schleip aus Leipzig meldete sich ein alter Wegbegleiter der Bürgerinitiative zu Wort.

Tobias Pflüger schilderte sein Entsetzen über die Ereignisse des 24. Februar 2022, dem Beginn des Krieges und des 27. Februars 2022, der Sondersitzung des Deutschen Bundestages. Aus seiner Zeit als Abgeordneter der Linken im Europaparlament und des Bundestages erkannte er alte Vorhaben der Bundesregierungen, die sich vor dem 24. Februar 2022 nicht verwirklichen ließen und so nun als Antwort auf den Krieg in der Ukraine deklariert wurden. Die 100 Milliarden € für die Bundeswehr sind Sonderschulden, kein Sondervermögen. Natürlich gibt es dadurch Einschränkungen im Sozialbereich. Mit der Anschaffung des Kampfbombers F35 wird die nukleare Teilhabe der Bundesrepublik weiter ausgebaut. Hier auf dem Truppenübungsplatz werden eindeutig Angriffsszenarien geübt.

Jens Lattke, der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands verwies auf den Beginn der Friedensdekade, die in diesem Jahr unter dem Motto "ZUSAMMEN:HALT" steht. Es muss mehr Zusammenhalt für einen gesellschaftlichen Frieden geben. Dazu bedarf es des Zusammenwirken von lokalen, regionalen und globalen Initiativen. Gemeint ist hier auch der gesellschaftliche Frieden, wenn Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit zusammenarbeiten. In Zukunft muss Frieden herrschen. Zum Abschluss des Beitrages kam von den Versammelten der Ruf nach Auflösung der Militärseelsorge.

Malte Fröhlich reflektierte die Zeit des ersten Friedensweges. Damals wurden Wehrdienstausweise zur Hardthöhe geschickt. 1992 trat Minister Stoltenberg wegen illegaler Panzerlieferungen an die Türkei zurück. Heutzutage sind Waffenlieferungen in Krisengebiete Normalität.

Gleich drei Künste waren zum 350. Friedensweg vertreten: Die Literatur indem David Schließing Texte von Rosa Ausländer vortrug, Dabei wurde er begleitet von einer weiteren Kunst, der Musik, indem ihn Jerzy Bojanowski an Klarinette und Tasteninstrument begleiteten. Als Drittes war die Bildende Kunst vertreten, eine Kundgebungsteilnehmerin brachte ihr Bild mit der Sicht auf die aktuelle Politik der Bundesregierung mit.
Für die "350" am Straßenrand gab es noch eine "Extranull" in Anlehnung an das Musical "Hair", denn rund 3.500 Opfer waren wöchentlich auf vietnamesischer Seite im Vietnamkrieg zu beklagen.

Nach dem Demonstrationszug auf der B 71 wurde das beim 200. Friedensweg angelegte Steinbiotop ergänzt.

Aus dem Wendland kam eine extra Torte zum 350. Friedensweg.
Zum Ausklang des Friedenswege gab es noch Gelegenheit zu Gesprächen.

Eigentlich war am Tag des Friedensweges der benachbarte Prinzendamm als Wanderweg freigegeben. Nach Ankündigung des Friedensweges wurde die Freigabe für dieses Wochenende kurzfristig zurückgezogen, angeblich wegen Munitionsentsorgung. Ein Radfahrer wollte den freigegebenen Prinzendamm für seine Radtour nutzen und wurde vom Wachdienst zurückgehalten. Eine entmilitarisierte Heide steht allen Menschen zu jeder Zeit zur Verfügung!
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Meldungen/ Medien/Termine
Foto cc: BI OFFENe HEIDe 03.10.2022- Mahnwache der BI OFFENe HEIDe am Jägerstieg.
"Die Waffen nieder" der Anspruch für eine friedlichere Welt.

Vom Friedensweg, den 349.: Sonntag, 2. Oktober 2022, 10 bis 17 Uhr, Lindhorst, Lindenstraße 17, Hoffest zum Tag der Regionen Wanderung durch den Ortsteil

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Tag der Regionen - Die Regionalbewegung lädt alljährlich rund um das Erntedankfest zum Tag der Regionen. Zweimal musste das traditionelle Hoffest in Lindhorst wegen Corona ausfallen. Jetzt wurde durchgestartet. Der Förderverein Colbitz-Letzlinger Heide nachhaltig (COLENA) e.V. hatte das Hoffest auf dem Hof der Familie Wehde organisiert. So manche helfende Hand kam aus den Reihen der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe, die traditionell mit einem Informationsstand und dem Friedensweg vor Ort war. Zentrales Motto des Tages der Regionen war in diesem Jahr „Kurze Wege – große Wirkung“. Die Regionen müssen sich mehr auf ihre eigenen Stärken besinnen. Regionale Wirtschaftskreisläufe sind ein Mittel zu mehr Nachhaltigkeit. Weite Transportwege und die Abhängigkeiten von internationalen Märkten entfallen. Globale Begehrlichkeiten sind oft die Ursache für Kriege. Die Region Colbitz-Letzlinger Heide ist insofern geschwächt, dass ein Großteil der Fläche militärisch missbraucht wird. Darüber täuscht nicht  hinweg, dass sich die Bundeswehr jährlich zum 3. Oktober am Jägerstieg selbst feiert und Zulauf von der Bevölkerung erhält. Doch die übungsfreien Abschnitte, an denen der Jägerstieg genutzt werden kann, sind rar.  

Die Fotoausstellung von Bernd Luge blickte auf drei Jahrzehnte Wirken der OFFENen HEIDe zurück. Über aktuelle Herausforderungen der Friedensarbeit ging es am Stand der OFFENen HEIDe. Es wurden gute Gespräche geführt. Hoffentlich fruchten diese Gespräche in Form von mehr Engagement für den Frieden.

Die Colbitz-Letzlinger Heide wird wegen ihres Pilzreichtums geschätzt. So war der Stand von Pilzexperte Eike Ebenau stets gut besucht. Auch die Pilze der etwa zehn Personen, die sich am Nachmittag zu einer kurzen Wanderung durch Wald und Feld fanden, wurden dort bestimmt.

Für ausreichend Speisen, Getränke und Musik war auf dem Hoffest gesorgt. Die kurzen Niederschläge konnten der Stimmung keinen Abbruch leisten.

In der benachbarten St.-Johannes-Kirche gab es übers Wochenende ein besonderes Programm. Während des Erntedankgottesdienstes wurde der Kirchenschlüssel symbolisch an Pfarrer Thomas Meyer zurückgegeben, denn die Kirche soll auf Beschluss des Gemeindekirchenrates als offene Heidekirche ständig offen für die Menschen sein. Diese Entscheidung lobte Pfarrer Meyer und stellte die gegenwärtige Krise und die sozialen Folgen hierzulande in den Kontext weltweiter Herausforderungen. In der Kirche gab es ferner eine Ausstellung der Künstlerin Dagmar Kassner-Dingerdissen.

Dass alle Menschen ihren Teil von der Ernte abbekommen, für die gedankt werden soll, ist Anliegen der Bewegung Bedingungsloses Grundeinkommen, die auch regelmäßig auf dem Hoffest präsent ist.
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Meldungen/ Medien/Termine
Grafik Russland, Belarus, Ukraine: Unterschriftensammlung gestartet Schutz von Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern gefordert. Anlässlich des Internationalen Friedenstages am 21. September rufen Connection e.V., der Internationale Versöhnungsbund, das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung und War Resisters’ International zu einer Unterschriftenaktion für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland, Belarus und Ukraine auf. "Zehntausende haben sich auf allen Seiten des Krieges in der Ukraine den Kämpfen entzogen", so heute Rudi Friedrich vom Kriegsdienstverweigerungs-Netzwerk Connection e.V. "Auf der Seite Russlands und Belarus wollen sie sich nicht an einem Angriffskrieg beteiligen. Auf der Seite der Ukraine entziehen sie sich dem Zwang zum Kriegsdienst." Siehe Presserklärung
Vom Friedensweg, den 348.: Sonntag, 4. September 2022, 14 Uhr, Brunkau, an der Tangerbrücke Wanderung durch die Bauernheide (6 km) zwischen Truppenübungsplatz und neuer Autobahn

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Für den 348. Friedensweg wurde ein Treffpunkt im Nordosten der Colbitz-Letzlinger Heide ausgewählt und zwar in Brunkau. Bei spätsommerlichem Wetter fanden sich etwa 30 Menschen ein.

In seinem Beitrag zum Auftakt der Kundgebung brachte Dr. Hagen Kühn von der AG Frieden der Hochschule Magdeburg-Stendal die ökonomischen Folgen der Boykottpolitik der Bundesregierung zur Sprache. Russland als größtes Flächenland verfügt über ausreichend Rohstoffe und knüpft schon neue Allianzen z.B. mit China. Also halten sie die Folgen dort in Grenzen. Die Industrie hierzulande deckt ihren Energiebedarf zu 30 % aus Erdgas. Geschäftsmodell sind billige Rohstoffe und ein teurer Verkauf von qualitativ hochwertigen Produkten. Die Preistreiberei wird zu sozialen Verwerfungen führen. Diese führen zu Protesten. Es bleibt zu hoffen, dass diese Proteste nicht nach rechts ausschlagen, wenn Ersatzfeinde für diese Proteste gesucht werden.

Neben dem 83. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September gab es noch einen weiteren Jahrestag zu beachten: Am Tag des Friedensweges jährte sich zum 13. Mal der Angriff auf den Tanklastzug bei Kunduz, für den der damalige Oberst der Bundeswehr Georg Klein verantwortlich war. Obwohl ein Gutachten, welches dem Bundestag vorlag, hier eindeutig ein Kriegsverbrechen sah, wurde Georg Klein nicht zur Verantwortung gezogen. Stattdessen wurde er zum General befördert. Andererseits enden unsere Aufenthalte auf im Sperrgebiet immer „im Namen des Volkes“ mit Schuldsprüchen. Das ist für Malte Fröhlich ein Zeichen, dass es in der Bundesrepublik keine unabhängige Justiz gibt.

Zum Abschluss der Kundgebung zitierte Klaus Czernitzki noch das Gedicht „Kennst Du das Land, wo Kanonen blühn?“ von Erich Kästner. Siehe www.lyrikline.org Dort, wo die Kanonen und anderes Kriegsgerät zum Blühen gebracht werden, war das Ziel des Friedensweges – der Truppenübungsplatz. Dort war der Wildschutzzaun bereits aufgehangen. Im Februar hatte die Bundeswehr noch erklärt, dass der Zaun erst aufgestellt wird, wenn die Afrikanische Schweinepest die Gegend erreicht hat. Jetzt steht der Zaun und es gibt keinen Verdachtsfall der Schweinepest. So viel zum Wahrheitsgehalt der Äußerungen der Bundeswehr. Wie bereits im Fall Georg Klein beansprucht die Bundeswehr für sich eine Sonderstellung. Begründet wird die Aufstellung des Zaunes damit, dass man sich die Sperrung des Truppenübungsplatzes nicht leisten könne. Im zivilen Bereich gibt es keine Sonderrechte, da müssen Bauern den Verlust ihrer Bestände in Kauf nehmen, wenn eine Infektion vorliegt
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Vom Friedensweg, den 347.: Sonntag, 7. August 2022, 14 Uhr, Born, am Ortseingang (B71 zwischen Haldensleben und Letzlingen) "Umrundung" des Ortsteils (4 km)
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Einen Tag nach dem 77. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima fand unser 347. Friedensweg im Ortsteil Born statt. Dazu fanden sich etwa 35 Menschen vom Harz bis Wendland ein. So lag es auf der Hand, dass das Thema Atomwaffen im Zentrum der Beiträge war. Martin Nesemann von anti atom aktuell e. V. beleuchtete die neuen Sicherheitsinteressen. Da vermutet wird, dass Atomwaffen auch durch die Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte auch auf dem Truppenübungsplatz in der Colbitz-Letzlinger Heide vorgehalten wurden, ging er näher auf die strategischen und taktischen Atomwaffen ein. Alle Atomwaffen, wie auch Kriegswaffen überhaupt sind zu ächten. Ein begrenzter Atomkrieg ist eine Illusion. Nach der Blockkonfrontation wurden die Bestände an Atomwaffen auf deutschem Boden reduziert. Es lagern aber immer noch welche in Büchel. Anstatt die Bestände zu reduzieren, werden die Atomwaffen modernisiert. Aber auch zivile Anlagen wie Atomkraftwerke können zur Atomwaffe werden. Das zeigen gerade die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. Das Atomkraftwerk in der Nähe von Magdeburgs Partnerstadt Saporischschja ist umkämpft. Es ist nicht auszuschließen, dass das Kraftwerk Schaden nimmt. Die ukrainische Regierung hat der internationalen Atomenergieorganisation bisher (IAEA) bisher keine Inspektion gestattet. Der Einsatz für den Frieden setzt den inneren Frieden voraus. Die gewünschten Veränderungen müssen auch vorgelebt werden. Siehe Beitrag.

Weitere Redner*Innen verwiesen darauf, dass keinesfalls die NATO bei aller Ächtung des Ukrainekrieges eine Friedensmacht ist.

Es wurde ein Bericht vom Friedensfestival Pax Terra Musica Ende Juli und eine Vorschau auf das Magdeburger Friedensfestival Anfang September gegeben.

Nächster Termin ist die Mahnwache zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki am 09. August 2022 in Magdeburg. Es kommt darauf an, dass sich die Friedensbewegung nicht auseinander treiben lässt. Differenzen im Detail müssen gemeinsamen Aktionen untergeordnet werden.

Rainer Wulff aus Halberstadt unterstrich die Aktualität des Liedes „Es ist an der Zeit“ von Hannes Wader und schloss die Kundgebung mit einem Ständchen auf seiner über hundertjährigen Mundharmonika ab.

Auf der Wanderung auf der B 71 wurde gezeigt, dass die  Straße nicht nur der Ort für Sonntagsausflüge ist, sondern auch der Ort, um für den Frieden einzutreten.

An der Sperrgebietsgrenze wurden schon die Vorkehrungen für den Wildzaun getroffen. Die Gewährleistung eines störungsfreien Übungsbetrieb der Bundeswehr gerechtfertigt nicht solch eine Verschwendung von Steuermitteln und Umweltfrevel. Hier ist das Land Sachsen-Anhalt in der Pflicht, die Interessen des Umweltschutzes gegenüber dem Bund zu vertreten.

Jeder Friedensweg in der Colbitz-Letzlinger Heide ist immer ein Naturerlebnis. So löste die stattliche Eiche am Rand des Ortsteils Bewunderung aus. Fünf Erwachsene waren notwendig, um deren Stamm zu umfassen. Mögen die heute jungen Bäume auch ein solches stattliches Alter erreichen. Dazu bedarf es noch vieler Anstrengungen gegen den Klimawandel.

Nach der etwa 4 km langen Wanderung gab es zur Stärkung wieder das Picknick und damit Gelegenheit für weiteren Austausch zu aktuellen Fragen.

Mit dem Friedensweg begann das 30. Jahr des Bestehens der Bürgerinitiative.  

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Am kommenden FREITAG, 8.7.2022 von 10-13 UHR laden die "Oldis for Future"zu einer MAHNWACHE anlässlich des "Mayors for Peace"-Flaggentages vor dem Magdeburger Rathaus ein. Um eine breite Teilnahme wird gebeten. Gegen 11 Uhr wird Oberbürgermeisterin Simone Borris erwartet. Jährlich am 8. Juli werden in rund 500 Städten und Gemeinden die Flaggen der Mayors for Peace gehisst, um sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen zu engagieren.

Vom Friedensweg, der 346.: Sonntag, 03. Juli 2022, 14 Uhr, Samswegen, an der Kirche Wanderung
zum Wehr an der Ohre und zurück (4 km) Floßfahrt auf der Ohre.
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Im Hochsommerwetter fanden sich knapp 30 Personen ein zum 346. Friedensweg. Für Erfrischung sorgte eine Floßfahrt auf dem Flüsschen Ohre.

Dr. Eckart Frey aus Samswegen zitierte Erich Kästner "Die Menschen sind gut, bloß die Leute sind schlecht.“ Angesichts des Krieges in der Ukraine werden viele andere Kriege auf der Welt vergessen. Noch immer herrscht Hunger auf der Welt. Dr. Frey engagiert sich für den Ausgleich zwischen Israel und Palästina. Angesichts der Kriegsgefahr sind viel zu wenige Menschen auf der Straße. In diesem Zusammenhang lobte er die Ausdauer der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe. Im weiteren Verlauf der Kundgebung wurde die Erklärung der Kundgebung „Wir zahlen nicht für eure Kriege! 100 Milliarden für eine demokratische, zivile & soziale Zeitenwende“ vom Vortag verlesen und ein kurzer Bericht gegeben.

Lebhaft schilderte Joachim Spaeth den Ausflug der 17 ABC-Kinder der Kita "Weltkinderhaus" in Magdeburg nach Colbitz. Wasserwerk mit Krokodil, Lindenwald und Rabensol standen auf dem Programm. Die Suppe an diesem Tag hatten sich die Kinder selbst gekocht. Nach Auskunft der Erzieher*innen der Kindereinrichtung war der Ausflug noch lange Gesprächsthema unter den Kindern. "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr", es bleibt zu hoffen, dass dieser Tag bei den Kindern einen kleinen Beitrag zu einem achtsamen Umgang mit den Lebensgrundlagen gelegt hat. Finanziert wurde der Tag u.a. durch die Spenden der OFFENen HEIDe, gesammelt vom interaktiven Weihnachtsmann bei den Friedenswegen im Dezember.

Auf ging es zum Wehr an der Ohre, wo das Floß schon bereit stand. Doch zunächst gab es an einem schattigen Plätzchen das traditionelle Picknick. Gesprächsstoff gab es genügend. Unter "Kapitän" Malte Fröhlich bildete die Floßfahrt stromauf und wieder zurück den krönenden Abschluss des Friedensweges. Viele Füße fanden Abkühlung im Wasser der Ohre. Während der Fahrt gab es interessante Biotope am und im Wasser zu sehen.

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Samstag den 02.07.2022, 14 bis 18 Uhr.
39122 Magdeburg, Unterhorstweg 26,
Treff Parkplat
z

Dr. Hagen Kühn (Soziologe) und Malte Fröhlich (Friedensaktivist/Offene Heide), referieren zu "Geopolitischen Zusammenhängen des Ukraine-Krieges und regionalem Friedensengagement" Im Anschluss findet eine moderierte Diskussion mit den Referenten und zwei weiteren Talk-Gästen statt. Der Autor und Kabarettist Lars Johansen hat bereits angekündigt, als Talk-Gast dabei zu sein.
Nach der Gesprächsrunde, etwa 90 Minuten, geht das Mikrofon auch in die Zuschauer-Runde, so dass sich jeder zu diesem brennendem Thema kommunikativ einbringen kann.Organisatoren: Uwe Albert, Guido Schulz (Moderator) Siehe Anlage

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17 Kinder von der Kita „Weltkinderhaus“ in Magdeburg konnten wir jüngst mit einem Tag in der Colbitz-Letzlinger Heide beschenken. Es gab Führungen durch den Lindenwald mit dem Förster und durchs Wasserwerk. Dem Hufschmied am Rabensol wurde über die Schulter geschaut und eine Suppe zubereitet. Unterstützung gab es auch vom LIBa "Besser essen. Mehr bewegen." e.V. Finanziert wurde die Sache u.a. durch unsere Spenden über den interaktiven Weihnachtsmann bei den Dezember-Friedenswegen. Der Verein Colbitz-Letzlinger Heide nachhaltig e.V. hat diese ABC-Kinderfahrt mit anderen Kooperationspartnern durchgeführt.

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Zum Samstag, den 11. Juni ruft in verschiedenen Städten bundesweit
die Offensive für Abrüstung zu Demonstrationen gegen das geplante 100 Milliarden Euro Sondervermögen für die Bundeswehr auf.

In Magdeburg gibt es 11Uhr vor dem Hauptbahnhiof Magdsbdurg eine Kundgebung
Siehe auch hauptfeind.de

Vom Friedensweg, den 345. am Sonnabend, dem 04. Juni 2022, 14 Uhr am Domportal, Kundgebung - Weg zur Stele "Völkerfreundschaft", zum Monument der Völkerfreundschaft und zurück (5 km)


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Der 345. Friedensweg fand in Magdeburg im Zusammenwirken mit der "Initiative FÜR FRIEDEN - Magdeburg" statt. Treffpunkt war das Domportal.

Knapp 50 Menschen kamen trotz Volksfesten, Ausflugswetter und noch geöffneten Geschäften zur Kundgebung.

Domprediger i. R. Giselher Quast zog es auch an seine Wirkungsstätte zum Friedensweg. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf die Skulptur von Kaiser Otto I. zwischen den Türen. Dort nistete eine Taube in der Krone des Kaisers. Das soll kein Zeichen sein, dass wir „einen in der Krone“ haben, wenn wir uns der allgemeinen Kriegsrhetorik widersetzen und gegen Waffenlieferungen und andere Mittel der Kriegsbeteiligung sind. Pazifismus ist gerade nicht aktuell. Selbst die Ratspräsidentin der Evangelischen Kirche in Deutschland Annette Kurschus ist für Waffenlieferungen in die Ukraine.

Malte Fröhlich erwiderte, dass der Krieg in der Ukraine nicht die Krise des Pazifismus, sondern die Krise des Militärischen ist. Die NATO gibt jetzt schon viel mehr für Rüstung aus als Russland. Jetzt wird noch ungezügelt aufgerüstet. Die Kirche als Institution mit ihrer Befürwortung von Waffenexporten und Militärseelsorge ist kein Partner mehr für die Friedensbewegung. Außenministerin Annalena Baerbock benutzt mit ihrer Ablehnung eines "Diktatfriedens" das gleiche Vokabular wie seinerzeit das faschistische Deutschland bei der Bewertung der Versailler Verträge.

Friedrich Rabe wandte sich gegen die Dämonisierung von einzelnen Personen. Zum Krieg gehören viele. Er stellt die Frage, wer an Kriegen verdient. Die Bevölkerung in vielen Ländern leidet unter den Folgen des Krieges und muss die Zeche für Kriege bezahlen. Das zeigt sich auch an der aktuellen Inflation. Waffen sind Waffen und können töten, egal, ob sie "leichte" oder "schwere" sind. Es gilt nach wie vor: "Die Waffen nieder!"

Jugendliche der Initiative Frieden Magdeburg stellten die Systemfrage und damit die Klassenfrage im Zusammenhang mit Kriegen. Das wurde auch in den Sprechchören während des Weges durch die Stadt zum Ausdruck gebracht. Es gibt nicht nur den Ukrainekrieg, sondern auch andere bewaffnete Auseinandersetzungen, an denen die "westliche Wertegemeinschaft" beteiligt ist.

Am Weg durch die Stadt nahmen etwa 30 Personen teil. Erste Station war die Friedenstafel am Opernhaus. Diese wurde mit aktuellem Material ergänzt. In der Stadt ist dieser Ort des Austauschs zu Friedensfragen noch viel zu unbekannt.

Weiter ging es zum Mahnmal für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Zur Entstehungsgeschichte und zu den Erhaltungsarbeiten  sprach Restaurator Dietmar Fröhlich. "Ein ganz wichtiges Monument für unsere Stadt und wird es auch bleiben."

An der Stele der Völkerfreundschaft gab es Erläuterungen durch Hermann Schrader. Die benachbarte Johanniskirche war in ihrer Zerstörtheit ein Ort der Mahnung gegen den Krieg. Inzwischen wurde sie wieder aufgebaut und die Wunde des Krieges ist verschwunden.

Die nächste Aktion ist eine Demonstration gegen das Sondervermögen in Höhe von 100 Mrd. € für die Bundeswehr am Sonnabend, 11. Juni 2022 um 11 Uhr in Magdeburg auf dem Bahnhofsvorplatz.

Die Friedensversammlungen vor dem Dom in Magdeburg machen bis zum 27. August 2022 Sommerpause, bei den Friedenswegen gibt es keine Sommerpause.
Zum Abschluss gab es wieder ein Picknick.

Manuskript zu den Worten von Hermann Schrader am Monument der Völkerfreundschaft

Video vom Friedensweg auf YouTube

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Vom Friedensweg, den 344. am Sonnabend, dem 07. Mai 2022 mit Treffpunkt um 14 Uhr in Vollenschier an der Kirche
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In fast familiärer Stärke von knapp 20 Personen waren wir mit dem 344. Friedensweg in Vollenschier zu Gast. Das mag an den zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen rund um den 8. Mai liegen und an der Tatsache, dass das Frühlingsfest an der Vollenschierer Kirche in diesem Jahr wieder ausgefallen ist. Im Nachbardorf war eine Party angesetzt und somit wurde befürchtet, dass nicht genügend Gäste zusammenkommen. Der Förderverein Vollenschierer Kirche e. V. kümmert sich seit Jahrzeiten um den Erhalt der Kirche und finanziert sich auch durch Veranstaltungen. Es bleibt die Hoffnung, dass 2023 wieder ein Frühlingsfest in gewohnter Form stattfindet.

Mit dem Ukraine-Krieg und den Aufrüstungsplänen der Bundesregierung und der NATO gibt es genügend Gründe, auf die Straße zu gehen und sorgten für Gesprächsstoff auf der Kundgebung und der Wanderung. Verwiesen wurde auf die Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Magdeburger Stadtbibliothek und die Diskussionsveranstaltung der Stiftung.

Andreas Hoenke ging in seiner Andacht auf den Lehrspruch des Tages „Der Gott des Friedens rüste euch aus mit allem Guten, dass ihr seinen Willen tut.“ (Hebräer 13,20.21), der treffender nicht sein konnte. Alle Waffen und Kriegsgerät gehören auf den Müllplatz der Geschichte, von wo aus sie keiner mehr zurückholt.  Der Aufenthalt in der Kirche bot die Gelegenheit, sich mit den Sanierungsfortschritt vertraut zu machen.

Mit der abschließenden Wanderung machten sich die Teilnehmenden bei schönem Frühlingswetter ein besonderes Geschenk. Anfang Mai hat die Natur ihre besonderen Reize. Fragen zu Flora und Fauna konnten nach Möglichkeit gleich beantwortet werden. Auch auf der kurzen Wanderstrecke waren die Folgen des Klimawandels sichtbar. Und dann ganz in der Nähe der Umweltfrevel der Bundeswehr in Form des Baus eines Wildzauns!

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8.Mai 2022, 15 Uhr Stendal, Mahnwache am Ehrenfriedhof für die gefallenen sowjetischen Soldaten an der B 189 Malte Fröhlich lädt zur Mahnwache ein, um "...gemeinsam dem Ende des 2.Weltkrieges, seinen furchtbaren Opfern und dem besonderen Beitrag, den die sowjetischen Soldaten zu seinenm Ende beigetragen haben, zu erinnern und zu gedenken. ..."
Gedenken an den 08. Mai 1945

am 8.5.2022 um 10 Uhr Ehrenhain im Nordpark in Magdeburg

Vom Friedensweg, den 343. und Ostermarsch "Durchbrechen wir gemeinsam den Teufelskreis Klimawandel, Militär und Krieg": Ostermontag 18. April 2022 - 11 Uhr am Sportplatz Dolle, Kastanienstraße in 39517 Burgstall Ortsteil Dolle
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Bereits am frühen Morgen des Ostermontags begannen auf dem Festplatz von Dolle der Aufbau für den Ostermarsch. Mit dem Festplatz haben wir einen guten Ort für die Veranstaltung gefunden. Dafür ein Dankeschön an den Heimatverein Dolle.

Besonderen Beifall gab es für die 33 Menschen, die mit dem Fahrrad in der Mehrzahl aus Magdeburg angereist waren. Die Radtour zum Ostermarsch mit Unterstützung durch den ADFC Magdeburg hat schon Tradition.

Pfarrer Thomas Meyer brachte sein Stehaufmännchen mit ans Mikrofon. Immer wieder aufzustehen, sich nicht unterkriegen lassen und den eigenen Standpunkt wahren ist gerade angesichts der gegenwärtigen Kriege und der Kriegsrhetorik wichtig.

Bei schönem Frühlingswetter begaben sich etwa 300 Menschen auf den Weg zur Gedenkstätte. 50 weitere Personen kamen auf dem Festplatz hinzu.

Am Denkmal schilderte Bernd Luge die Ereignisse des Todesmarsches im April 1945. Es gab damals Menschen, die sich schuldig gemacht hatten und welche, die sich dem Treiben entgegenstellten, wie der Bürgermeister des Nachbardorfs Burgstall.

Auf dem Weg durch den Ortsteil wurden wir wieder musikalisch durch Jan Blümel begleitet.

Am Kundgebungsplatz gab es Livemusik mit "Tupamaro" (Fionn Stacey). Von ihm stammt auch unser musikalischer Ostermarschaufruf. Von Heinz Ratz und Michael Zachcial, die frühere Ostermärsche musikalisch gestaltet hatten, wurden Grußworte eingespielt. Beide betonten die kontinuierliche Arbeit der OFFENen HEIDe für den Frieden seit Jahrzehnten.

Jacqueline Andres von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen brachte in ihrer kraftvollen und mitreißenden Rede den Zusammenhang zwischen Krieg und Klimawandel zum Ausdruck. Nicht nur in der Ukraine und in anderen Kriegen sterben Menschen, sondern auch durch die Folgen des Klimawandels. Gerade der jüngste Bericht des Weltklimarates zeigt den Ernst der Lage auf. Die Herausforderungen an die Menschheit können nur im Frieden gelöst werden.

Ernst Ludwig Iskenius von der deutschen Sektion der IPPNW hatte selbst als Arzt in Krisengebieten gearbeitet Er ging darauf ein, dass jeder Krieg eine Vorgeschichte hat. Diese ist geprägt von Aufrüstung, die der Abschreckung dienen soll, mit vereinfachten Feindbildern und dem Kampf um Vorherrschaft. Waffenlieferungen, wie jetzt von der Bundesregierung beschlossen, sind nur Brandbeschleuniger von Kriegen. Es gibt Alternativen zu den bewaffneten Auseinadersetzungen. Diese müssen nur gelebt werden.

Nach den beiden mit etwas weiterer Anreise brachte Klaus Czernitzki von der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe die lokalen Aspekte ins Spiel. Er engagiert sich für die LINKE in der Kommunalpolitik. Die Colbitz-Letzlinger Heide hat eine große Bedeutung für die Trinkwasserversorgung in der Region. Ferner widerlegte er das in der Region von der Bundeswehr verbreitete Bild als "Ökotruppe" Bundeswehr Kriege sind in dreifacher Hinsicht Umweltzerstörung: bei der Vorbereitung wie hier auf dem Truppenübungsplatz, während des heißen Krieges und mit ihren langfristigen Folgen. Mit eindeutigen Worten drückte er seine Abscheu für alle Kriege aus.

Abgerundet wurde der Ostermarsch wieder durch den Ostermarkt, der neben der Versorgung der Teilnehmenden auch Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen bot.
Aufruf | Rundbrief | Impressionen vom Ostermarsch

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04.04.2022; 22:10 Uhr MDR -
Fakt ist! Aus Magdeburg
Milliarden für die Bundeswehr – Landesverteidigung oder Wettrüsten?
Gäste u.a.:• Dr. Marcus Faber, FDP-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Verteidigungsausschuss,• Sevim Dağdelen, Die Linke-Bundestagsabgeordnete • Dr. Joachim Weber, Sicherheitsexperte Universität Bonn Weiterhin spricht Bürgerreporter Stefan Bernschein mit Menschen,
"die sich in Sachsen-Anhalt in verschiedenen Friedensinitiativen engagieren."
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17.03.2022 | Beim Prozess gegen Paula Schuhmann und Helmut Adolf vor dem Amtsgericht Bonn wurden die Beweggründe für die Bußgeldwidersprüche der beiden zurückgewiesen. Bußgelder in Höhe von 200€ sowie 400€ wurden ausgesprochen:

Paula Schumann in ihrer Einlassung: "Betrachtet man auf dieser Grundlage die Einsätze der Bundeswehr, so muss man zwangsläufig feststellen, dass sich die Bundesrepublik von einem rechtstreuen Staat zu einem rechtbrechenden verändert hat. Entscheidend für diese Veränderung war die Beteiligung an dem Jugoslawienkrieg 1999. Seit diesem Zeitpunkt beteiligen sich Bundeswehrangehörige an jedem Tag an illegalen Kriegseinsätzen. Diese Kriegseinsätze entsprechen in den meisten Fällen nicht den drei bereits ausführlich erklärten Ausnahmen des generellen Kriegsverbotes. Das bedeutet, solange ich lebe, gab es nicht einen Tag, an dem sich die Bundesregierung und Bundeswehr vollumfänglich an das geltende Recht gehalten haben!" Siehe Einlassung und Schlusswort

Helmut Adolf stellt in seiner Einlassung fest:"Die Antwort der Bundesregierung auf den Krieg in der Ukraine in Form des Sondervermögens der Bundeswehr in Höhe von 100 Mrd. Euro ist die falsche. Damit wird noch mehr Öl ins Feuer gegossen." Siehe Einlassung Schlusswort

 

Grafik GA GUEZ

Einladung zum Prozess gegen zwei Kriegsgegner (GÜZ-Prozesse ) Amtsgericht Bonn, Wilhelmstr. 21, 53111 Bonn 17.03.2022, 10.30 Uhr und 11.30 Uhr - ab 9.30 Uhr öffentliche Mahnwache vor dem Amtsgericht
In der Prozessreihe vor dem Amtsgericht Bonn stehen am 17.3.2022 erneut zwei Aktive der „Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen“ vor Gericht
Im Rahmen der „GA GÜZ abschaffen“ hatten 20 Kriegsgegner*innen im Sommer 2020 das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark unerlaubt betreten und das ehemalige Dorf Salchau besetzt. Sie blieben mehr als 30 Stunden. Während dieser Zeit musste der Übungsbetrieb auf dem Platz eingestellt werden.
Die Bundeswehr erwirkte ein Bußgeld von 200€ bzw. 500€, gegen das die Betroffenen Widerspruch einlegten.
Schumann und Adolf gehören beide zur BI OFFENe HEIDe. Die Bürgerinitiative arbeitet vor Ort an der Abschaffung des Gefechtsübungszentrum und organisiert seit 1993 monatliche Friedenswege in die Colbitz-Letzlinger Heide Zur Einladung

Vom Friedensweg, den 342.: Sonntag, 06. März 2022, ab 14 Uhr mit einem Frühjahrsputz.
Der Treffpunkt war im Ortsteil Dolle vor dem Denkmal direkt an der B 189

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„Die Waffen nieder!“ war angesichts des Krieges in der Ukraine das zentrale Motto des Friedensweges.

Die etwa 35 Teilnehmenden des Friedensweges waren sich darin einig, dass Kriege kein Mittel der Konfliktlösung sind und deren Anzettelung durch nichts zu rechtfertigen ist.

Besonders der Beitrag des Vorsitzenden des IPPNW in Deutschland auf der großen Friedensdemonstration am 27. Februar 2022 in Berlin sprach uns aus dem Herzen. Dieser wurde zum Auftakt des Friedensweges verlesen. Eine Verurteilung des Krieges in der Ukraine ist nicht gleichzeitig die Zustimmung zum Aufrüstungskurs der Bundesregierung. An Stelle der Aufrüstung bedarf es einer neuen Friedensordnung in der Welt. Ebenso äußerten sich auch andere Friedensbewegte, mit denen die Bürgerinitiative im Austausch steht. Als von der Friedensdemonstration in Berlin, an welcher auch Leute von der OFFENen HEIDe teilgenommen hatten, berichtet wurde, passierten Fahrzeuge der Bundeswehr die B 189.

Eine schlecht ausgerüstete Bundeswehr, wie sie in der Öffentlichkeit immer dargestellt wird, kann sich keinen riesigen Truppenübungsplatz mit Gefechtsübungszentrum Heer und der Übungsstadt Schnöggersburg leisten und diesen dann noch umzäunen.

In den Reden kam die große Betroffenheit vom Krieg zum Ausdruck. Es wurde nach den Ursachen des Krieges gefragt und nach den Begleitumständen. Diese gibt es weit über Russland und die Ukraine hinaus. Die Diplomatie ist gefragt, dem Krieg ein schnelles Ende zu bereiten.

Malte Fröhlich verwies auf die Soziale Verteidigung als Alternative zur Verteidigung mit Waffen. Dafür gibt es schon Beispiele, doch bislang wurde die Soziale Verteidigung nur von Herrschenden zum Mittel der Politik gemacht.

Bernd Luge freute es, dass keine Nationalflaggen auf der Kundgebung gezeigt wurden, denn Fahnen sind Ausdruck von Nationalismus. Und dieser führt oft zu Krieg. Der von ihm gestaltete Kalender 2023 "Wilde Heide" hatte auf dem Friedensweg Premiere.

Unter den Versammelten waren einige mit persönlichen Kontakten nach Russland und in die Ukraine. Sie schilderten, wie sehr sie die gegenwärtige Situation belastet. Eine Mitstreiterin ist gerade dabei, auf ihrem Grundstück Quartiere für geflüchtete Ukrainierinnen herzurichten.

Der nächste Friedensweg ist zugleich der Ostermarsch, dieser führt auch nach Dolle und an die Gedenkstätte. Über dem Stand der Vorbereitung wurde informiert.

Beim abschließenden Frühjahrputz wurde das Umfeld der Gedenkstätte vom Müll befreit.

Eine Teilnehmerin, die selbst persönliche Beziehungen in den Donbass unterhält, nutzte den Frühjahrsputz auf eine ganz besonders nachhaltige Weise: Sie pflanzte Frühlingsblüher in eine Rabatte vor der Gedenkstätte. Frühjahr war es auch im Jahr 1945, als Häftlinge auf dem Todesmarsch durch Dolle getrieben wurden.

Auch lange nach der eigentlichen Kundgebung sorgte die aktuelle politische Situation für Gesprächsstoff.

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27.02.2022 Berlin | JETZT für Frieden auf die Straße gehen! - apelliert das Netzwerk Friedenskooperative. Dieser und ähnlichen Aufforderungen sind heute unzählige Menschen gefolgt. Auch aus der BI OFFENe HEIDe waren Teilnehmer:innen dabei. Gleich zum Auftakt in Berlin vor mehreren hunderttausend Demonstranten gegen Putins Krieg wertete der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke am Mikrofon diese Demonstration sei ein starkes Zeichen der Solidarität. Er machte sogleich deutlich: "Putin ist nicht Russland!“ Demonstrationen für einen sofortigen Abzug der russischen Angriffsarmee aus der Ukraine gab es auch in vielen anderen deutschen und europäischen Städten von Stockholm bis Istanbul und von Bregenz bis Den Haag - dort wo zahlreiche Teilnehmer:innen Putin vor dem Internationalen Strafgerichtshof sehen möchten. Besonders ermutigend ist aber, dass trotz größter Gefahr repressiver Übergriffe durch Polizei und Geheimdienste am Sonntag auch in vielen russischen Städten Menschen auf die Straße gegangen sind, um gegen den Angriff auf die Ukraine zu demonstrieren. Uns eint und verbindet die weltweite Solidarität gegen Kriege.

Die Waffen nieder!
Rede des IPPNW-Vorsitzenden Dr. Lars Pohlmeier


24.02.2022 Internationaler Versöhungsbund

Pressemitteilung zum Krieg in der Ukraine / Erklärung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung


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22.02.2022 | Die Waffen nieder!
Mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine eskaliert der Konflikt. Die territoriale Integrität und Sicherheit der Ukraine wird verletzt, das Völkerrecht gebrochen. Die Gefahr eines großen Krieges in Europa wächst. Wir fordern: Die Waffen nieder bei gleichzeitigem Stopp der Natoerweiterung! In diesem Zusammenhang sei erinnert, das Vorgehen Russlands folgt der Blaupause des Angriffskrieges der NATO gegen Jugoslawien 1999.

Siehe auch Demoaufruf Netzwerk Friedenskooperative für Sonntag, den 27. Februar 2022 in Berlin

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26.02.2022 | MAGDBEURG | Wir haben heute aus vielen persönlichen Reden Betroffener auf der Kundgebung #StopptDenKrieg der Deutsch-Ukrainische Vereinigung Sachsen-Anhalt e.V. gehört, welches unerträgliche Leid die ukrainische Bevölkerung durch den von Putin begonnenen Angriffskrieg gerade erfährt. Ein Hoffnungsschimmer sind die Worte und die Entschuldigung einer russischen Bürgerin gewesen, dass die russische Bevölkerung diesen Krieg ausdrücklich nicht will. Mit unserem Transparent "Ziehe niemals in den Krieg!" haben wir heute unsere pazifistische Haltung gegen die barbarische militärische Aggression einmal mehr deutlich gemacht. Dieses Transparent haben wir schon 2014 gedruckt und verstehen es als Stoppschild. Wir sind bedrückt, dass diese Erwartung an ein friedliches menschliches Miteinander auch einmal mehr niedergestampft wird.

Das politopia-magazin ist das gesellschaftspolitische Magazin bei radio x, dem Frankfurter Bürgerradio. 02.02.2022 | Im Gespräch mit Juju und Dr. med. Ernst-Ludwig Iskenius, BesetzterInnen von dem Truppenübungsplatz Altmark_GÜZ (Gefechtsübungszentrum Heer) am 19. September 2020. Die Besetzterinnen gelangten fast ungehindert auf den 230km² großen Truppenübungsplatz. Warum und was die Kriegsführung bringt, aus der Perspektive von einer Friedensaktvistin und einem Mediziner. Zum Audio Link

Vom Friedensweg, der 341.: Sonntag, 06. Februar 2022, 14 Uhr, Wolmirstedt, vor dem Rathaus, Wanderung Friedensstraße - Brache Krankenhaus - Ohre - Schlossdomäne (3 km)

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Dieses Mal wurde Wolmirstedt als Ort des Friedensweges gewählt. Im Jahr zuvor gab es winterliches Wetter und der Friedensweg musste ausfallen. In der Stadt kann man den winterlichen Bedingungen eher widerstehen. 

Dem Aufruf folgten etwas über 40 Teilnehmende. Trotz der Plusgrade zeigte sich das Wetter regnerisch und stürmisch. Der Aufruf zum Ostermarsch Sachsen-Anhalt 2022 in Dolle unter dem Motto "Durchbrechen wir gemeinsam den Teufelskreis Klimawandel, Militär und Krieg" hat der Rapper Tupamaro für uns vertont und verfasst. Zum Auftakt des Friedensweges erfolgte der Release des bewegenden antimilitaristischen Aufrufs mit dem Appell an die Anwesenden, diesen über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinaus zu tragen.

Der Aufruf "Friedenspolitik statt Kriegshysterie" zur Ukraine-Krise wurde verlesen und fand bestätigenden Beifall. Friedrich Rabe ging auf die Vorgeschichte der Ukraine-Konfliktes ein. Mit vereinfachten Darstellungen und Drohgebärden ist dem Konflikt nicht beizukommen. In den weiteren Ausführungen stellte er den Schutz des Lebens in den Mittelpunkt. Dabei schlug er die Brücke von der Friedens- und Sozialpolitik zur Umweltpolitik.

In Wolmirstedt wurde das Krankenhaus geschlossen. Michael Lautner schilderte das vergebliche Bemühen der Kommunalpolitik um Erhalt des Krankenhauses. In diesem Krankenhaus hat Heidrun Wehde ihren Töchtern das Leben geschenkt. Sie lobte die familiäre Atmosphäre und die menschliche Nähe in diesem Haus. Schnell wurden aus der Region weitere Beispiele für geschlossene Krankenhäuser geliefert. In den ländlichen Gegenden werden die Wege zur medizinischen Erstversorgung immer länger, was dem Gebot eines schnellen Handelns in medizinischen Notfällen entgegen wirkt. Vielfach fehlt es den medizinischen Einrichtungen an Personal, was sich gerade in der gegenwärtigen Pandemie zeigt. Die gleiche fiskalische Kosten-Nutzen-Gesamtrechnung wie bei den Ausgaben für Gesundheit und Soziales wünschen wir uns beim Militär.  

Der Weg führte u. a. auf der Friedensstraße zu jener Stelle, wo sich einst das Krankenhaus befand. Am Flüsschen Ohre entlang ging es weitere auf die Schlossdomäne, die schon mehrmals Ort von Aktivitäten der Bürgerinitiative war.   

Im Windschatten des historischen Gemäuers der Schlosskapelle gab es das Picknick. Dabei wurde die Zeit bis zum Beginn der Führung durch die Sonderausstellung „13. April 1945 - Der gestrandete Zug von Farsleben" überbrückt.

In der Ausstellung wurden Aspekte von Geschichte und Geschichtsschreibung mit der Museumsleiterin heftig diskutiert.

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06.02.2022 | Auf dem Friedensweg in Wolmirstedt wurde der Ostermarschaufruf als Rap musikalisch und gedruckt vorgestellt Der junge Künstler Tupamaro schuf dieses Werk unter dem Titel „Ihr habt den Schuss nicht gehört!“ Text und Musik sind auf der Ostermarschseite zu finden, Ein Musikvideo von Tupamaro dazu, bei Youtube. Der Ostermarsch soll am 18. April 2022, 11 Uhr in Dolle Dolle beginnen.

Aus dem Intro: "Krieg ist nicht mehr die Ultima Ratio, sondern die Ultima Irratio. Ich bin 1999 geboren. In meinem gesamten bisherigen Leben gab es keinen einzigen Tag, an dem Bundeswehrangehörige nicht an Kriegshandlungen teilgenommen haben. Mit dieser entsetzlichen Tatsache kann ich mich nicht abfinden.“

Bild Foto: cc BI OFFENe HEIDe 22.01.2022 | Mit einer Mahnwache am Bhf. Eichenweiler beteiligt sich die BI OFFENe HEIDe an der Aktionswoche der Initiative Weltoffenes Magdeburg, erinnert angesichts der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 an die Verantwortung aller Generationen für Frieden und Menschlichkeit und wendet sich gegen Naziaufmärsche..
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"Bisher ungelöster gefährlicher Konflikt in Europa" Position von Regina Silbermann,Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Deutsch-Russische Freundschaft der LINKEN in Sachsen : "Die EU sollte endlich erkennen, dass die militärische Präsenz der USA in der Ukraine nicht zum Nutzen für Europa ist. Die USA verfolgen damit ihr eigenes Ziel, ihr Einflussgebiet zu erweitern und damit ihre Vorherrschaft in der Welt zu festigen. Sie wollen in der Ukraine einen ständigen Krieg führen, wie in Afghanistan. Damit ist das Land bis ewig destabilisiert und nutzlos." 'Zum Positionspapier
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der LAG, Bild: "Aktion 1. Mai 2021 vor Kaserne Frankenberg
"

Bild Foto cc BI OFFENe HEIDe Auch die BI OFFENe HEIDe war auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 10.Januar 2022 in Berlin dabei. Die Demonstration stand unter dem Motto: Gegen imperialistische Kriege! Für Frieden und Völkerverständigung!

Vom Friedensweg, den 340.: Sonntag, 02. Januar 2022, 14 Uhr, Einmündung nach Hillersleben-Siedlung an der Kreisstraße zwischen Wedringen und Neuenhofe "Neujahrsempfang" der OFFENen HEIDe, Wanderung auf der Unteren Straße zum See (3 km) .

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Zur Auftaktkundgebung der etwa 45 versammelten Personen regnete es. Das war vielleicht ein Zeichen, dass der Himmel weinte wegen des vielen Leid, welches von den Waffen, die in der damaligen Heeresversuchsstelle Hillersleben für den Zweiten Weltkrieg getestet wurden, ausgegangen ist. Heute übt immer noch Militär in der Heide. Der 340. Friedensweg war gewissermaßen der Neujahrsempfang der Bürgerinitiative. Dem Regen konnten wir mit dem aufgestellten Pavillon etwas entgegensetzen. Gegen die Kriegsgefahren hilft nur ein entschlossenes Eintreten von vielen Menschen weltweit. Unseren Anteil dabei wollen wir auch im Jahr 2022 leisten.

Zum neuen Jahr gehören auch neue Kalender. Diese bietet die OFFENe HEIDe schon seit Jahren mit Fotoimpressionen aus der Landschaft oder als Übersichtskalender für den schnellen Blick. Den Fotokalender 2022 nannte Bernd Luge „Botschaften aus der Heide“.

Die Versammlungsleiterin brachte in ihrer Begrüßung die Herausforderungen der Zeit mit dem Zitat „Alles muss sich ändern, damit alles bleibt, wie es ist.“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa auf den Punkt.

Nicole Anger, Landtageabgeordnete der LINKEN und Mitglied in der VVN-BDA brandmarkte die Tatsache, dass der Rüstungshaushalt der Bundesrepublik dreimal so hoch ist, wie der Gesundheitshaushalt. Der Monat Januar hat für sie gleich drei Herausforderungen, erstens das Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs einen zweiten verhindern wollten, das Gedenken an den 16. Januar 1945 in ihrer Heimatstadt Magdeburg und der und der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar. Sie folgte gern der Einladung zum Neujahrempfang. "Frieden ist nicht die Verantwortung der Anderen. Wir alle haben die Aufgabe, uns Tag für Tag für den Frieden einzusetzen. Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern auch die Mahnung dies jeden Tag wieder gegen jene Kräfte zu verteidigen, die aus Machtinteressen heraus Kriege führen oder Gewalt anwenden." Ferner mahnte sie auf Grund der Schuld, die Deutschland mit dem Zweiten Weltkrieg auf sich geladen hat, einen sensibleren Umgang mit Nachfolgestaaten der Sowjetunion an.(Zum Nachlesen)

Jörg Lauenroth-Mago thematisierte das Friedenengagement der Gewerkschaft Ver.di. Zu seinem persönlichen Friedensengagement zählt auch die Teilnahme an den jährlichen Friedensritten. In diesem Jahr geht es vom 30. Juli bis zum 8. August von Jagel über Eckernförde nach Kiel unter dem Motto “Abrüsten und Aufräumen – Die Ostsee muss ein Meer des Friedens werden!”

Auf der Agenda der Bürgerinitiative stehen im Januar noch das Große Arbeitstreffen und die Beteiligung an den Aktionen rund um den 16. Januar in Magdeburg gegen die Vereinnahmung des Gedenkens durch rechte Kräfte.

Die Wanderung führte durch die für die Heeresversuchsstelle gebaute Siedlung zum See, der von den sowjetischen Truppen zum Baden angelegt worden war. Beim reichlichen Angebot vom selbstgebackenem Brot bis zum Weihnachtsgebäck gab es die Gelegenheit zu weiteren Gesprächen.

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Medienresonanz:
MDR aktuell 02.01.2022 Sonntag (Sendung 21:45 Minute 7:25) Kurzer Beitrag

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09.12.2021, Kita Weltkinderhaus Magdeburg. Mit dem Lied "Scheeflöckchen Weißröckchen" wurden die drei Vertreter der BI OFFENe HEIDe auf dem Hof der Kita empfangen. Die Flöckchen tanzten tatsächlich im Takt der Kinderstimmen. An Simone Renhak übergab Peter Haese von der BI den triditionellen Heide-Kalender 2022, dazu symbolisch das Sammelergebnis von 185€ für eine mögliche "ABC-Kinderfahrt " der Kita, die in den Colbitzer Lindenwald führt und auch einen Besuch des Wasserwerkes ermöglichen soll. Die Übergabe von Weihnachtsäpfeln und süßen Sachen führten zu Beifall aus Kinderhänden. Die Sammel-Ergebnisse des Dezember-Friedensweges mit dem interakiven Weihnachtsmann wurden mit einem herzlichen Dankeschön angenommen.

Vom Friedensweg, den 339.: Sonntag, 05. Dezember 2021, 14 Uhr, Kloster Neuendorf, neben der Gatststätte direkt an der B 188

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Ortsbürgermeister Andreas Höppner (DIE LINKE) konnte zum 339. Friedensweg etwa 30 Teilnehmende in Kloster Neuendorf begrüßen. Über 300 Jahre muss Kloster Neuendorf schon mit dem Militär leben, zuerst die Preußen in den Kellerbergen, heute die Bundeswehr südlich vom Ortsteil. Im Jahr 2022 werden mit einem Festwochenende 790 Jahre Kloster Neuendorf gefeiert. Da wäre es ein schönes Geburtstagsgeschenk zum 800. Geburtstag, wenn das Militär verschwunden wäre. Derzeit wird in der Welt zu viel mit den Säbeln gerasselt.

Wegen der Corona-Lage wurde das gesamte Programm des Friedensweges nach draußen verlegt. Nachdenkliches Schweigen, als David Schliesing aus den Texten von Wolfgang Borchert "Draußen vor der Tür", "Die Küchenuhr" und "Dann gibt es nur eins!", dem letzten Text Borcherts, las.

Ein Redner leitete seinen Vortrag damit ein, dass die Tageszeitung „Volksstimme“ am Vortag (Tagesausgabe vom 04.12.2021, Seite 4) ein bedenkliches Thema mit einer brillanten Karikatur aufgegriffen hat: Dass Carsten Breuer, ein General der Bundeswehr, in Zukunft den Corona-Krisenstab leiten soll und schon mal im Kanzleramt ein Büro bezogen hat. Breuer kennt sich nicht nur beim Militär aus, sondern auch in politischer Einflussnahme, denn er ist auch die Person, die verantwortlich das „Weißbuch“ entwickelt hat, ein Grundsatzpapier, mithilfe dessen die Bundesregierung Aufgabe und Auftrag der Bundeswehr deutet. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner, der schon zwei Tage vor der offiziellen Bekanntgabe in einer ZDF-Sendung den Schachzug verkündet hat, ist selbst Bundeswehrmajor der Reserve und gilt als Initiator der Generals-Idee. Offensichtlich will die neue Ampelregierung einen populistischen Erfolg des Militärs in Italien und Portugal kopieren, wo jeweils hochdekorierte Haudegen im Generalsrang Impfkampagnen angeführt und Impfzentren in Sportstadien im militärischen Design einrichten lassen haben. Ganz nebenbei empfiehlt das portugiesische Pendant von Breuer portugiesischen Müttern, sie sollten ihre Kinder zu einer organisierten und verantwortungsbewussten Persönlichkeit heranziehen, indem sie sie an der Marineschule anmelden
.

Zum Abschluss der Kundgebung trug Rainer Wulff aus Halberstadt die "Kleine weiße Friedenstaube" auf seiner nunmehr schon 117 Jahre alten Mundharmonika vor, welche schon zwei Weltkriege hat erleben müssen. Dazu gab es die Fabel von der Schneeflocke ("Mut zum Frieden"), welche auch das Wirken der Bürgerinitiative charakterisiert.

Die Wanderung führte durch den Ortsteil mit seinen teils historischen Gebäuden des Klosterensembles. Es wurde auch die Festwiese, auf welcher im nächsten Jahr die Jubiläumsfeierlichkeiten stattfinden werden, in Augenschein genommen.

Der Weihnachtsmann sammelte beim Friedensweg 185 € für die Kindertagesstätte "Weltkinderhaus" in Magdeburg.

Nach der Bewegung an der frischen Luft fand das Weihnachtsgebäck reißend Absatz.

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IMI-Kongress-2021 | Manöver als Brandbeschleuniger: Kriegsspiele, Manöver und Konfrontation |
20. November 2021,
Ort: Sudhaus (Werkstatt), Hechingerstr. 203, 72072 Tübingen.
Baltops, Zapad, Defender – militärische Manöver machen zunehmend wieder Schlagzeilen. Die global wachsenden Spannungen werden begleitet und vertieft durch verstärkte Manöveraktivitäten auf allen Seiten, denen ein beträchtliches Eskalationspotenzial innewohnt. Zur Ankündigung

 

Grafik GA GUEZ !Verhandlung am 18.11. in Bonn wurde abgesetzt! Einladung zum Prozess gegen zwei Kriegsgegner (GÜZ-Prozesse)Amtsgericht Bonn, Wilhelmstr. 21, 53111 Bonn 18.11.2021, 10.30 Uhr und 11.30 Uhr 9.30 Uhr öffentliche Mahnwache vor dem Amtsgericht In der Prozessreihe vor dem Amtsgericht Bonn stehen am 18.11.2021 erneut zwei Aktive der „Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen“ vor Gericht. Im Rahmen der „GA GÜZ abschaffen“ hatten 20 Kriegsgegner*innen im Sommer 2020 das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark unerlaubt betreten und das ehemalige Dorf Salchau besetzt. Sie blieben mehr als 30 Stunden. Während dieser Zeit musste der Übungsbetrieb auf dem Platz eingestellt werden. Die Bundeswehr erwirkte ein Bußgeld von 200€ bzw. 500€, gegen das die Betroffenen Widerspruch einlegten. Schumann und Adolf gehören beide zur BI OFFENe HEIDe. Die Bürgerinitiative arbeitet vor Ort an der Abschaffung des Gefechtsübungszentrum und organisiert seit 1993 monatliche Friedenswege in die Colbitz-Letzlinger Heide. Zur Einladung
Bild Besetzung GUeZ cc Junepa Bonn 15.11.2021 | Asymetrische Machtverhältnisse werden durch bewaffnete Auseinandersetzungen verstärkt Am heutigen Montag wurde eine Aktivistin vom Amtsgericht Bonn zu einem Bußgeld von 200€ verurteilt. Im Rahmen der „Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen“ besetzte sie im vergangenen Sommer zusammen mit 19 weiteren Kriegsgegner*innen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) Altmark, um den Übungsbetrieb zu stören. Vor dem Gericht protestierten Unterstützer*innen im Rahmen einer Mahnwache gegen die Kriegsübungen der Bundeswehr und dieVerhängung von Bußgeldern für Aktivist*innen. Tilde Friede, Studentin aus Leipzig beginnt mit einer Hoffnung: „Der Schritt dahin, dass Aktionen wie die, die wir im September vergangenen Jahres durchgeführt haben, als gerechtfertigte Maßnahme des politischen Ausdrucks auch im rechtlichen Sinne eingeordnet werden, muss offensichtlich noch gegangen werden und mit jedem Mal, dass hier eine Person aus ähnlichen Gründen wie ich heute steht, kommen wir dem vielleicht ein Stück näher.“ Zur Pressemitteilung
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Im Rahmen der „GA GÜZ abschaffen“ hatten 20 Kriegsgegner*innen im Sommer 2020 das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark unerlaubt betreten und das ehemalige Dorf Salchau besetzt. Sie blieben mehr als 30
Stunden. Während dieser Zeit musste der Übungsbetrieb auf dem Platz eingestellt werden.

In der Prozessreihe vor dem Amtsgericht Bonn stehen erneut Aktivisten der „Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen“ vor dem Amtsgericht Bonn, Wilhelmstr. 21, 53111 Bonn,
15.11.2021, 8.45 Uhr,
ab 7.45 Uhr öffentliche Mahnwache vor dem Amtsgericht.
Zur Einladung 15.11.21

!Verhandlung am 18.11. in Bonn wurde abgesetzt!weitere Termine am 18.11.2021,
Paula Schumann 10:30 Uhr, Helmut: Adolf, 11:30 Uhr und Clara Tempel um 12.30 Uhr,
jeweils in der 2. Etage, Sitzungssaal S 2.17


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„Dein Jahr für Deutschland“ im Friedenszentrum Altmark auf dem ehemaligen Gefechtsübungszentrum ableisten? Am 07.10.2021 wurde eine Aktivistin vom Amtsgericht Bonn zu einem Bußgeld von 250 € verurteilt. Im Rahmen der „Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen“ besetzte sie im vergangenen Sommer zusammen mit 19 weiteren Kriegsgegner*innen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) Altmark, um den Übungsbetrieb zu stören.

Update: Hier nun die Einlassung und das Schlusswort von Katja Tempel, vom 07.10.2021 vor dem Amtsgericht Bonn zum nachlesen!

 

 

Vom Friedensweg, den 338.: Sonntag, 07. November 2021, 14 Uhr, Uchtspringe, Am Schäferwald Wanderung (bis zu 4 km) durch den Schäferwald
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Etwa 30 Menschen fanden im Schauerwetter nach Uchtspringe zum 338. Friedensweg. Sie zeigten damit, dass der Frieden der Ernstfall und nicht nur Anlass zu Schönwetterreden ist. Ein Regenschauer verzögerte den Beginn des Friedensweges. Die Kundgebung wurde genutzt, um über das Große Arbeitstreffen am 31. Oktober 2021 zu berichten. Im Arbeitstreffen ging es um erste Festlegungen für das Jahr 2022. Im nächsten Jahr gibt es u. a. den 350. Friedensweg. Anhand der Diskussionsmaterialien wurde die Suche nach einem Motto für den Ostermarsch 2022 reflektiert. Der Friedensweg fiel auf den Beginn der Ökumenischen FriedensDekade. So wurde das Programm der Magdeburger Kirchen vorgestellt. Beobachter berichteten von den Gerichtsverhandlungen in Bonn im Zusammenhang mit der Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen 2020. Beklagt wurde der mangelnde Willen der Justiz, sich mit den völkerrechtswidrigen Auslandseinsätzen der Bundeswehr auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang muss der Zivile Ungehorsam gesehen werden.

Nach der Erläuterung von weiteren allgemein interessierenden Fragen der großen Politik ging es auf die kurze Wanderung. Erste Station war der Spielplatz, den Malte Fröhlich vor 20 Jahren mit Mitteln der Demokratieförderung gemeinsam mit den Kindern geplant und errichtet hatte. Inzwischen werden hier wohl schon die Kinder der Kinder von einst spielen.

Der Schäferwald zeigte sich den Wandernden als richtiger Märchenwald. Da liegt es auf der Hand, dass er als FFH-Gebiet (Flora, Fauna, Habitat) von europäischen Rang ausgewiesen werden soll. Die Untere Naturschutzbehörde wies im Vorfeld des Friedensweges auf das richtige Verhalten im Schutzgebiet hin. Es bleibt zu wünschen, dass mit der gleichen Konsequenz um den Schutz der besonderen Biotope hinter den Sperrschildern gerungen wird!

Während der Wanderung und beim abschließenden Picknick gab es genügend Gesprächsstoff zum Thema Frieden und weiteren gesellschaftlichen Herausforderungen. Auch aus diesem Grund ist der Friedensweg unverzichtbar.

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Pressemitteilung Bonn, 28.10.2021 | Vier Kriegsgegner*innen erklären: „Wir sind auch verantwortlich für das, was wir nicht tun“
Vier Kriegsgegner*innen erklären: „Wir sind auch verantwortlich für das, was wir nicht tun“ Am heutigen Donnerstag wurden vier Aktivist*innen vom Amtsgericht Bonn zu einem Bußgeld von 200€ bis 500€ verurteilt. Im Rahmen der „Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen“ besetzten sie im Sommer 2020 zusammen mit 19 weiteren Kriegsgegner*innen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) Altmark, um den Übungsbetrieb zu stören
. Vor dem Gericht protestierten 16 Unterstützer*innen im Rahmen einer Mahnwache gegen die Kriegsübungen der Bundeswehr und die Verhängung von Bußgeldern für Aktivist*innen. Jojo Müller aus der Pfalz erklärte vor Gericht: „Während wir uns heute und in den kommenden Wochen vor diesem Gericht für eine Ordnungswidrigkeit verantworten müssen, klagen wir auf der anderen Seite das weitaus größere Unrecht des militärischen Status Quo an. Wenn in den nächsten Jahrzehnten das System Militär weiterhin das dominante Mittel zur „Lösung“ bleiben sollte, wenn wir nicht Mittel und Wege gefunden haben, aufkommendes Konfliktpotenzial anderweitig zu entschärfen, wenn wir nicht massiv abgerüstet und die Bundeswehr in eine zivile Friedens- und Katastrophenschutzmacht umgewandelt haben, dann werden wir uns als globale Gemeinschaft in Situationen wiederfinden, die enorm viel Zündstoff für Kriege bergen.“ Als ausgebildete Klimaschutzmanagerin ergänzt sie: „Militarisierung ist ein enorm ressourcen- und treibhausgasausfwändiger Bereich und damit einer der wichtigsten unterschätzten Klimakiller.“
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Rüdiger Wilke: Beweggründe zum Aufenthalt auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Altmark am 28.September 2020

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Einladung zum Prozesstag gegen Kriegsgegner*innen - Amtsgericht Bonn, Wilhelmstr. 21, 53111 Bonn 28.10.2021, 9 Uhr und 9.30 Uhr. 8 Uhr öffentliche Mahnwache vor dem Amtsgericht und 13.30 Uhr und 14 Uhr 12.30 Uhr öffentliche Mahnwache In der Prozessreihe vor dem Amtsgericht Bonn verantworten sich 13 Aktivist*innen der „Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen“ vor Gericht für ihre Platzbesetzung des Truppenübungsplatzes Altmark. Im Rahmen der „GA GÜZ abschaffen“ hatten 20 Kriegsgegner*innen im Sommer 2020 das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark unerlaubt betreten und das ehemalige Dorf Salchau besetzt. Sie blieben mehr als 30 Stunden. Während dieser Zeit musste der Übungsbetrieb auf dem Platz eingestellt werden. Die Bundeswehr erwirkte ein Bußgeld von 200€ bis 500€ gegen die Besetzer*innen, dem 13 Betroffene widersprachen, so dass es jetzt zu mündlichen Verhandlungen kommt. Am 28.10.2021 stehen vier der Bußgeldempfänger*innen vor Gericht: Weiter zur Einladung

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COLENA e.V.: Wir machen aus dem historischen Dorfanger einen Mehrgenerationen-Begegnungsort für Lindhorst
Einladung zur Einweihung des Lindhorster-Anger-Lindwurmes
am Samstag, 23.10.2021 13:00 Uhr Workshop
(Einziehen der Netze in die Flügel) mit Malte Fröhlich, Fröhliche Spielgeräte
ab 14:00 Uhr Kinderfest mit Kuchen-Basar
15:00 Uhr Spielgerät-Übergabe an die Gemeinde
Zielgruppe: junge Familien und alle, die Spaß daran haben
Zur Rest-Finanzierung des Lindwurmes bitten wir um Kuchenspenden
COLENA Förderverein Colbitz-Letzlinger Heide nachhaltig e.V.

Grafik GA GUEZ Pressemitteilung, Bonn, 7.10.2021| „Dein Jahr für Deutschland“ im Friedenszentrum Altmark auf dem ehemaligen Gefechtsübungszentrum ableisten? Am heutigen Donnerstag wurde eine Aktivistin vom Amtsgericht Bonn zu einem Bußgeld von 250 € verurteilt. Im Rahmen der „Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen“ besetzte sie im vergangenen Sommer zusammen mit 19 weiteren Kriegsgegner*innen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) Altmark, um den Übungsbetrieb zu stören. Vor dem Gericht protestierten Unterstützer*innen im Rahmen einer Mahnwache gegen die Kriegsübungen der Bundeswehr und die Verhängung von Bußgeldern für Aktivist*innen.
Katja Tempel, Hebamme aus dem Wendland, rügte vor Gericht die Unrechtmässigkeit von Auslandseinsätzen der Bundeswehr: „Militäreinsätze dürfen laut UN-Charta nicht gegen terroristische Bedrohungen eingesetzt werden. Der Afghanistan Krieg war nicht mit dem Völkerrecht vereinbar. Damit ist auch das Üben des Einsatzes auf dem GÜZ unrechtmäßig“. Dadurch ergibt sich die Notwendigkeit zum eingreifenden gewaltfreien Handeln: „Wenn staatliches Handeln, sei es durch Bundeswehr, Politik oder Gerichte Unrecht schafft und insbesondere den Grundgedanken der friedlichen Konfliktaustragung ignoriert, dann wird es Zeit für uns als Teil der Zivilgesellschaft zu handeln.“

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jungeWelt vom 07.10.21, Seite 8, »Ziviler Ungehorsam soll Denkprozess anregen«



Vom Friedensweg, den 337.: Sonntag, 03. Oktober 2021, 14 Uhr Lindhorst, Dorfanger, Pilzwanderung
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Am Treffpunkt des 337. Friedensweges empfing die etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lindwurm, ein Spielgerät, gebaut von „Fröhliche Spielgeräte“ (Malte Fröhlich). Im Rahmen der Umgestaltung des Dorfangers mit Mitteln der Demokratieförderung wurde auch wurde auch das Material des Drachens "Lindwurm" finanziert. Erläuterungen zu den Vorhaben gab Heidrun Wehde, die Vorsitzende des Fördervereins Colbitz-Letzlinger Heide nachhaltig e. V., der sich um die Umgestaltung kümmert. Malte Fröhlich erläuterte die Intensionen bei der Gestaltung des Spielgerätes. Das rechte Auge des Drachens behält rechte Tendenzen in der Gesellschaft im Blick, das linke blickt auf die benachbarte Kirche, stellvertretend für die Institution Kirche, die eine Kirche des Friedens sein soll, nicht die Kirche der Militärseelsorge.

Die deutsche Luftwaffe trainiert mit NATO-Partnern für das Schreckensszenario eines Atomkriegs. Die geheime Bündnisübung mit dem Namen "Steadfast Noon" erregt die Gemüter. Sie ist Ausdruck der nuklearen Teilhabe der Bundesrepublik. Ein begrenzt führbarer Atomkrieg ist eine Illusion. Eine neue Bundesregierung muss endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterschreiben, anstatt weitere Spiele mit den Atomwaffen zuzulassen. Ob die neue Bundesregierung ein Garant für eine friedlichere Politik ist, wurde bezweifelt.

Ein Kundgebungsteilnehmer erinnerte sich an seinen Aufenthalt in Bochum während des Studiums. Es war das Jahr 1982, die Zeit, als die Menschen gegen die sinnlose Hochrüstung im Kalten Krieg mit Pershing-Raketen und Cruise-Missiles auf die Straßen gingen. Jetzt herrscht wieder Kalter Krieg, aber die Zahl der Protestierenden ist geringer geworden. Die Stadt Bochum will mitmischen und bewirbt sich mit dem Gelände des ehemaligen Opel-Werkes als Standort für Cyberkriegführung und Killerdrohneneinsätze. Dafür gibt es einhellige Zustimmung im Stadtrat, auch bei den Grünen, die sich zur NATO bekennen. Mit solchen Ambitionen macht sich die Stadt zur Zielscheibe von Kräften, die damit nicht einverstanden sind. Zum Beitrag

Mit Eike Ebenau und Günter Steffen waren gleich zwei Pilzsachverständige angereist. Ihre Körbe füllten sich schnell mit Pilzen. Die gesammelten Pilze waren Anschauungsmaterial für die Experten. Wertvolle Tipps für das Erkennen der Pilze und ihre Verarbeitung wurden gegeben. Pilze gehören zu den Schätzen unserer Colbitz-Letzlinger Heide.
Ein Ortsansässiger bemerkte, dass die schönsten Pilzvorkommen hinter den Sperrschildern zu finden sind und brachte sein Unverständnis darüber zum Ausdruck, dass die Kommunen sich nicht gegen die Aushöhlung des so genannten Heidekompromisses gewehrt hatten. Danach sollten die Flächen südlich der Heidestraße im Jahr 2006 aus der militärischen Nutzung genommen werden.

Wer nicht an der Wanderung teilnehmen konnte oder wollte, war zu einer Kirchenbesichtigung eingeladen.

Der Friedensweg fand seinen Abschluss in einem gemeinsamen Picknick auf dem Dorfanger. Pilze gab es dort noch nicht, aber viele leckere Kuchen
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Flugblatt | Rundbrief
Meldungen/ Medien/Termine
Bild ,Aktivistin erklärt: Ich will nicht den Krieg feiern
Prozess gegen Kriegsgegnerin (GÜZ-Prozesse) Amtsgericht Bonn, Wilhelmstr. 21, 53111 Bonn am 4.10.2021. Anna Nebel, aus der Nähe von Weimar, erklärte vor Gericht
: „Ich sehe mich als Weltenbürger, auch wenn ich mich vorwiegend in einem kleinen Teil der Welt bewege. Ich sehe mich nicht als Deutsche oder Europäerin. In meinen Augen haben alle das gleiche Recht auf Unversehrtheit, auf Glück, auf Gemeinschaft, auf Sinnhaftigkeit, auf Essen, auf Fortschritt aber auch auf Langsamkeit, auf verschiedene Ideen von kulturellem Überbau, auf Zweifel und Widerstand.“ Zur Pressemitteilung

Grafik GA GUEZ

Prozessauftakt gegen Kriegsgegner*innen (GÜZ-Prozesse) Amtsgericht Bonn, Wilhelmstr. 21, 53111 Bonn am 4.10.2021, 8.30 Uhr | 7.30 Uhr öffentliche Mahnwache vor dem Amtsgericht In einer neuen Prozessreihe vor dem Amtsgericht Bonn werden sich 12 Aktivist*innen der Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen in den nächsten Monaten vor Gericht für ihre Platzbesetzung des Truppenübungsplatzes Altmark verantworten. Im Rahmen der GA GÜZ abschaffen hatten 20 Kriegsgegner*innen im Sommer 2020 das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark unerlaubt betreten und das ehemalige Dorf Salchau besetzt. Sie blieben mehr als 30 Stunden. Während dieser Zeit mußte der Übungsbetrieb auf dem Platz eingestellt werden. Zur Presseeinladung
Grafik Aachener Friedenspreis

Aachener Friedenspreis 2021 für Antirassismusarbeit nach den Morden von Hanau und interreligiöse Solidarität unter Frauen in Nigeria Am 21.09.2021, dem Internationalen Friedenstag, gibt der Aachener Friedenspreis e.V. seine diesjährigen Preisträger*innen bekannt. Die Mitgliederversammlung kürte die Trägerinnen und Träger des Preises am 01.09.2021, dem Antikriegstag, der üblicherweise das Datum der Preisverleihung ist. Gewählt wurden drei Gruppierungen aus zwei Zusammenhängen, die sich trotz eigener Betroffenheit und Traumata für Frieden, Sensibilisierung und Aufklärung einsetzen.
Zur Webseite Aachener Friedenspreis

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Magdeburg 10.09.2021, Kita Weltkinderhaus Magdeburg. Puppenspielerin Heike Kammer von den peace brigades international findet bei ihrer Vorstellung mit ihrem Stück "Die Karotte der Freundschaft" ein munteres Publikum von Kindern im Alter zwischen 3 bis 4 Jahren. Die Geschichte: "Der Hase Rodolfo kommt aus Mexiko und ist neu im Tiergarten. Wegen seines Aussehens wird er von den anderen Tieren diskriminiert und ausgeschlossen. Mit Hilfe der Kinder findet er in der Fremde doch noch neue Freunde."
B
ereits beim Friedensweg im letzten Dezember hatte der Heide-Weihnachtsmann für die Kita und das Puppenspiel gesammelt.Sei langem ein Puppenspiel so die Meinung, das Angebot für ein Wiederkommern wurde freudig aufgenommen.

Vom Friedensweg, den 336.: Sonntag, 05. September 2021, 11 Uhr, Domplatz in 39104 Magdeburg, Kundgebung und Demonstration zum anti-Kriegstag / Welt-FriedenstagFriedensweg, das eigentlich zum Ostermarsch geplante Programm wurde nachgeholt
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"Ein guter Tag in jeglicher Hinsicht", so das Fazit von Martin Rühmann nach dem Konzert seiner Band auf dem Domplatz in Magdeburg. Diese Einschätzung gilt auch für den ganzen Tag. Nachgeholt wurde das Programm des Ostermarsches, welches auf Grund der Corona-Pandemie seinerzeit nicht möglich war. Das Motto "Bundeswehr giert" passt nicht in das Bild der im Inland bei der Bewältigung der Hochwasserfolgen und der Corona-Pandemie in das Schlaglicht gerückten Bundeswehr. So hielten sich die Medien bei der Ankündigung des Ereignisses zurück.

Über 100 Menschen gingen an diesem Spätsommertag auf die Straße und den Domplatz, mit 93 Jahren der älteste Teilnehmer und drei Jahre alt die Jüngste. Bereits um 8 Uhr starteten neun Personen mit dem Fahrrad auf die GedächtnisFahrradfahrt und beschrieben diese als sehr entspannt. Derweil war auf dem Domplatz Geschäftigkeit beim Aufbau der Bühne und der Stände des Marktes der Möglichkeiten. Die Schwierigkeiten mit technischen Schnittstellen wurden mit Improvisation gelöst und somit der Tag gerettet.

Domprediger i. R. Giselher Quast sah seinen Platz lieber bei den Menschen vor dem Dom als bei der Laienpredigt eines Reserveoffiziers im Dom. Hass und Vergeltung wie die Reaktion des US-Präsidenten Joe Biden auf die jüngsten Anschläge in Afghanistan sind die falschen Signale.

Der Kabarettist Lars Johansen setzte sich u.a mit dem Motto "Bundeswehr giert" auseinander und folgerte:
"Gieren hat nämlich nicht nur etwas mit gierig zu tun, sondern bezeichnet auch das Drehen um sich selber."

Der Friedensweg mit etwa 70 Personen führte zum Karrierezentrum der Bundeswehr. Daniel Lücking schilderte dort seine Entwicklung vom unpolitischen jungen Mann zum kritischen Journalisten. Als ehemaliger Bundeswehroffizier mit Auslandseinsätzen kann er aus dem Innenleben der "Parlamentsarmee" oder besser "Regierungstruppe" berichten. "Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen, so wie sie es mit uns heute immer noch tun..." Diese Worte von Hannes Wader haben an Aktualität nichts verloren. Es ist an der Zeit, auf die Straße zu gehen, sich an Aktionen gegen die Kriegsgefahr zu beteiligen! Ein solches Karrierezentrum ist die Beschaffungsstelle der Bundeswehr für neues Kanonenfutter. Den jungen Menschen wird ein heiles Bild von der Bundeswehr vorgegaukelt und die Gräuel eines Krieges werden ausgeblendet. Der Bundeswehr wurden Botschaften der Veranstaltung in den Briefkasten gesteckt. Jan Blümel begleitete den Aufzug musikalisch mit passenden Liedern. Mit von der Partie auch der kleine "Karrieretruck" der OFFENen HEIDe mit Aufschrift "Werben fürs Sterben". Dazu rezitierte Sabine Zimmerhäkel ihr Soldatenlied: "Wach auf Soldat, wach auf! Komm endlich selbst darauf: KRIEGE SIND DER FALSCHE WEG, WENN'S IN DER WELT UM FRIEDEN GEHT, DIE ZUKUNFT AUF DEM SPIELE STEHT! Wach auf Soldat, wach auf!"

In der Lokalpresse war zu lesen, dass das Gefechtsübungszentrum Heer in der Colbitz-Letzlinger Heide auch nach dem gescheiterten Afghanistan-Einsatz voll ausgelastet ist. Von den Einsatzfeldern Mali und Litauen ist die Rede, von "Vornepräsenz" und Abschreckung gegenüber Russland.

Der Markt der Möglichkeiten bot einen kleinen Querschnitt von gesellschaftlichen Aktivitäten in der Region, ähnlich wie auf den #'Unteilbar-Demonstrationen.

René Hempel von der Linksfraktion im Stadtrat und Katrin Skirlo vom DGB äußerten auf der Abschlusskundgebung ihr Unverständnis für die weitere Aufrüstung, wo die Gesellschaft vor ganz anderen Herausforderungen steht
. Aufruf | Rundbrief

Vor dem Karrierezentrum der Bundeswehr schilderte Daniel Lücking seine Entwicklung vom unpolitischen jungen Mann zum kritischen Journalisten. Als ehemaliger Bundeswehroffizier mit Auslandseinsätzen kann er aus dem Innenleben der "Parlamentsarmee" oder besser "Regierungstruppe" berichten. Dazu nachfolgendes AUDIO:

Fahrradgedächtnisfahrt / Friedens-Tatorte am 05.09.2021
Bild  Foto: cc BI  OFFENe HEIDe David Schliesing:" Was unterscheidet Kunst in Friedens- und Kunst in Kriegszeiten? Diese Frage berührt einen, vielleicht sogar den existentiellsten Kern von Kunst im allgemeinen. Wir stehen heute vor dem Theater Magdeburg. Hier habe ich drei Jahre als Chefdramaturg für Schauspiel politisches Theater gemacht. Und natürlich ist Theater mein Leben, Theater ist für mich der Ausdruck vom Willen in der Welt zu wirken: als Spiegel oder als Vergrößerungsglas gesellschaftlicher Kritik und ihrer kollektiven Erfahrung im Moment der Wahrnehmung durch ein Publikum. Und genau um dieses Spannungsverhältnis dreht sich die darstellende Kunst. Eine gesellschaftliche Erfahrung wird im Spiegelbild der Fiktion plötzlich kollektiv erfahrbar,
der Zuschauer erlebt sich selbst und seine Beziehung zur Welt in kritischer Distanz über die Bande der Theaterbühne...." Zum Redebeitrag
Meldungen/ Medien/Termine
BI Arbeitstreffen 08.09.2021 verlegt auf
15.09.2021 - 19 Uhr
im einewelt haus Schellingstraße 3-4; 39104 Magdeburg

  1. September, 16:30 – 17:30Uhr Magdeburg, Friedensplatz
Kundgebung: Antikriegstag/Weltfriedenstag (Bündnis - DGB u.a.) ,

Bild MAGDEBURG | Am Freitag, den 06.08.2021 findet um 15 Uhr findet eine Mahnwache zum Hiroshima-Gedenktag auf Initiative von OLDIES FOR FUTURE vor dem Alten Rathaus (Alter Markt) der Landeshauptstadt Magdeburg statt. Bürgermeister Klaus Zimmermann nimmt stellvertretend für Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper an der Mahnwache teil und hält ein Grußwort. An diesem Tag wird auch die Fahne MAYORS FOR PEACE (Bürgermeister für den Frieden) gehisst werden.

Am gleichen Tag 10-17 Uhr Mahwache der Oldies for Future Breiter Weg/E-Reuter-Allee in MD und Kundgebung von 15-17 Uhr der Sammlungsbewegung AUFSTEHEN/Sachsen-Anhalt/Region Magdeburg "Hiroshima und Nagasaki mahnen"



Erinnerung an Ester Bejarano beim Ostermarsch 2013 in Dolle: Bericht | Youtube
Nachruf : jungeWelt | nd.Aktuell | ZEIT-Online
 

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Colbitzer Soldatenkarrierekanon

Musik:traditionelles Volkslied aus dem 18. Jhdt. Text: BI OFFENe HEIDe gemeinsam mit Lappalie. Die Rostocker Band Lappalie ist beim Ostermarsch 2019 in Colbitz aufgetreten.
Der Text ist hier zum Nachlesen, der Colbitzer Soldatenkarrierekanon darf durch Rechtsklick in das Video auch heruntergeladen werden
Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

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