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Meldungen/ Medien/Termine
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Am 14.05.2017 beteiligten wir uns aktiv an einem Demonstrationszug vor das Werkstor der Kriegswaffenschmiede von Rheinmetall in Unterlüß. Zu dieser Aktion wurde von der Junepa (Jugennetzwerk für politische Aktionen) aufgerufen, der in Anerkennung ihres Einsatzes für Frieden vor wenigen Tagen der Aachener Friedenspreis 2017 zuerkannt worden ist.
Presseberichte sind unte abrufbar: 
https://celleheute.de/unterluess-im-zeichen-der-entruestung/

https://celleheute.de/entruestet-euch-rheinmetall-in-unterluess-blockiert/

Predigt –14. Mai 2017 in Unterlüß von Pastor Lutz Krügener zum „Bittgottesdienst für den Weltfrieden“ anlässlich der Aktionstage zu der Rüstungsfirma Rheinmetall
Thema: „Entrüstet euch“ - Streit!“ Link zum Text

Bild Zu weiteren Verfahrensterminen hat das Amtsgericht Bonn gegen Antimilitaristen geladen: 30. Juni 2017 13.30 Uhr Malte Fröhlich

Vom 287. Friedensweg: Sonntag, 07.Mai 2017, 14 Uhr Vollenschier, an der Kirche beim Frühlingsfest Förderverein Vollenschierer Kirche e. V.; kleine Wanderung

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BIld

Das 17. Frühlingsfest des Fördervereins Vollenschierer Kirche fand auch in diesem Jahr traditionelle Unterstützung durch den Friedensweg der BI OFFENe HEIDe. Vor dem Tor präsentierte sich ein ansprechendes Kuchenbüfett des Kirchencafés, dessen Einnahmen für die weitere Erhaltung der Kirche Verwendung finden soll. Das Kirchlein war gut besucht, als Pfarrer Albrecht Warweg  die Worte Hölderlins "Frühlingshimmel weilt mit seinem Frieden" thematisch in seine Andacht aufnahm. Die BI-Präsentation vor dem tor fand insbesondere mit ihren Themenblättern vom Heidekompromiss bis zur Übungsstadt Schnöggersburg interessierte Nachfrage. Fast noch Druckfrisch erhielt Thomas Rehbein, der Vorsitzende des Fördervereins den Heidekalender 2018 "Entdeckungsreisen". Er informierte über die Vorhaben des Fördervereins zur Erhaltung und Sanierung der Kirche, insbesondere,wenn im Juni im Rahmen der Jugendbauhütte die Friedhofsmauer weiter instandgesetzt wird. Mit Sorge betrachte Thomas Rehbein das heutige Geschehen und erinnerte an die eindringlichen Worte Stéphane Hessel in seiner Schrift "Empört Euch!" Dann dankte er allen Freunden und Mitgliedern des Fördervereins bei der Vorbereitung und Gestaltung dieser Frühlingsfestes und übergab an die BI eine aktuelle Ausgabe des Koch- und Backbüchleins "Essen und Trinken um den Vollenschierer Kirchturm!" Joachim Spaeth verwies in seinem Beitrag auf die 95 Thesen, die vor kurzem unter der Überschrift "Banken zu Pflugscharen" in der Lutherstadt Wittenberg eine Banktür zierten: "War es vor 500 Jahren die Käuflichkeit des Seelenheils der Gläubigen durch den Ablasshandel, die Ausdruck einer großen Krise war, ist es heute die Käuflichkeit der Politik und ihre Unterordnung unter die Vorgaben der Finanzmärkte." Ingrid Fröhlich-Groddeck sprach zu ihren Positionen und den juristischen Auseinandersetzungen um den Aktionstag beim Camp 2015 sowie den verhängten Strafen. Sie dankte für die spürbare Solidarität und zitierte aus ihrer Verteidigungsrede vor dem Amtsgericht Bonn: „Wenn Menschen sich ermächtigen, Verantwortung zu übernehmen für mehr Gerechtigkeit und für mehr Frieden, wird das unsere Welt verändern. Davon bin ich überzeugt. Jeder noch so lange Weg fängt mit dem ersten Schritt an. Niemand weiß, wie viele fruchtbare Impulse andere Menschen dadurch erhalten, wenn sie von couragierten Menschen erfahren, die anfangen, ein Verbrechen ein Verbrechen zu nennen oder von gewaltfreien Aktionen, die das Ziel haben, dem Recht zu seinem Recht zu verhelfen. Niemand weiß wie viele Menschen sich anstecken lassen. So könnte es gelingen, den Prozess des Verfalls unserer Demokratie aufzuhalten und Deutschland würde Vorreiter sein mit einer neuen friedenstiftenden Außenpolitik und für fairen Handel mit armen Ländern. Damit würde es gelingen, ein bisschen mehr Frieden zu schaffen, ein bisschen mehr Gerechtigkeit und weniger Menschen, die hungern. Bei Deutschlands Wirtschaftskraft ist diese Vorstellung sehr realistisch.“ Zur Rede

Die Pace-Fahne wurde vom Hausener Friedenskreis für den Einsatz der BI in der Friedensarbeit beim Jahres-Treffen in Elbingerode übergeben und von Bernd Luge hier öffentlich vorgestellt.
Gegen 15 Uhr startete der Friedensweg mit einer Wanderung durch Wald und Flur.

Das Frühlingsfest fand dann mit einem musikalisches Programm vorgetragen von Pfarrer Jürgen Brilling seinen Abschluss.

 
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29. April 2017 um 12 Uhr Nächste Ratschlag im „Heizhaus“, Harsdorfer Straße 33b , 39108 Magdeburg zur Vorbereitung des war-starts-here- Camp in Potzehne vom 31. Juli bis 06. Augus
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Teilnahme der BI OFFENe HEIDe mit einem Informationsstand
beim Tag der Arbei des DGB auf dem Alten Markt in Magdeburg
Zu weiteren Verfahrensterminen hat das Amtsgericht Bonn gegen Antimilitaristen geladen:
Bild 04. Mai 2017 13.30 Uhr Matina Herzog-Witten

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Der Aachener Friedenspreis wird am 1. September 2017 an die Bewegung No MUOS (Italien) sowie das Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA) verliehen. No MUOS ist eine sizilianische Bewegung gegen Militarismus. JunepA ist ein bundesweites Netzwerk von jungen Menschen. www.aachener-friedenspreis.de
Vom 286 Friedensweg: Ostermontag, 17. April 2017 in Stendal, Ostermarsch 2017 - Beginn um FÜNF vor ZWÖLF, Bahnhofsvorplatz in Stendal
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Pax an! Der Ostermarschmontag in Stendal bot viel. Demonstration, Kundgebung und ein wunderbares Konzert mit Tino Eisbrenner auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal. Über 250 Menschen nahmen teil. Allen ein Dankschön! Klare, nachdenkliche Wort von Mario Blasche, Propst Christoph Hackbeil, Gertie Brammer, Alexander Netschajew, Theater der Altmark, Kristin Heiß MdL DIE LINKE, JunepA unter der Moderation durch Lars Johansen, Kabarettist. Dank auch der Radtour um Elke und Wolfgang Beier und dem Autokorso mit Eva von Angern, die von Magdeburg gestartet waren. Der Ostermarkt war mit einem breiten Angebot präsent. Bald mehr Details unter www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de

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06. April 2016 gibt es in Stendal in der Anne Frank Straße 20, Büro DIE LINKE,  um 16:00 Uhr 
die Ausstellungseröffnung Unterwegs mit "Mut und Phantasie ..."_PDF.
Am 27.03.2017 wurden in Bonn im Namen des Volkes wieder zwei Urteile gefällt: Carsten Orth 200 € und Heiko Pohlmann 400 € Hierbei geht es um die Ordnungswidrigkeit des Betretens des militärischen Sicherheitsbereichs während des War-starts-here-Camps 2015. Eine Abordnung des Volkes war auch in Bonn vor Ort, um den beiden den Rücken zu stärken. Ich hoffe, es findet sich auch etwas Volk, welches bei der Bezahlung unterstützt, wenn es so weit ist. Darüber wird zu gegebener Zeit informiert. Rundbrief April

Amtsgericht Bonn: Weitere Verurteilungen von Pazifisten Am 27. März 2017 hat das Amtsgericht Bonn erneut zwei Antimilitaristen verurteilt und Bußgeldbescheide in Höhe von 400,- bzw. 200,- Euro bestätigt. Richter Schneider wirkte lustlos, desinteressiert und überheblich. Gleich zu Beginn der Verhandlung lehnte er die von den Betroffenen beantragten Laien-Wahlverteidiger strikt ab, weil von ihnen „keine sachgerechte Verteidigung zu erwarten“ sei. Beide als Wahlverteidiger vorgesehene Personen, Dr. Ernst-Ludwig Iskenius und Martin Singe, haben umfassende und langjährige Erfahrungen mit Prozessen zu politischen Aktionen und Aktionen zivilen Ungehorsams sowie solide Kenntnisse zu völkerrechtlichen Fragen.
Zur vollständigen Pressemitteilung vom 29.3.2017 des Komitee für Grundrechte und Demokratie

Vom 285. Friedensweg, Sonntag, 05. März, 14 Uhr, Samswegen | ab 16 Uhr im Bürgerhaus in der Bornschen Straße 14 - Dr. Eckart Frey, „Schalom – Salām“ über den Krisenherd Naher Osten

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Fast 50 Teilnehmer*innen zählte der 285. Friedensweg. Zu Beginn der Kundgebung sprach Dr. Eckhart Frey. In seinen Worten bezog er sich auf Ari Rath, einem israelischen Journalisten, Publizisten und Friedensaktivisten, der so viele Projekte mit Palästinensern gemacht hatte. Er erinnerte an ihn, der im Januar mit 93 Jahren verstorben war und meinte sein Wunsch wäre es gewesen, dass endlich auf dieser unserer Welt der Frieden ausbricht. Er würdigte die Bürgerinitiative, dass sie mit ihrem langjährigen Wirken beiträgt, um die Hoffnung für ein Schwerter zu Pflugscharen zu erhalten.
Malte Fröhlich und Helmut Adolf sprachen über die laufenden Prozesse gegen Friedensaktivisten in Bonn. Bei den Prozessen fand Malte es bemerkenswert, dass die Richterinnen und Richter sich immer wieder dahinter zurückzögen, dass sie nicht in der Lage wären, zu beurteilen, ob diese Kriege Rechtsbrüche darstellen oder nicht. Sie meinen, das könnten sie nicht. Aber das Urteil darüber, ob unsere Form des Widerstandes abzulehnen sei oder nicht, dass trauen sie sich dann schon zu. Er sieht darin einen Offenbarungseid, dass sie klar zugeben, dass sie über etwas urteilen, was sie nicht beurteilen können. Dass sie die illegale Vorbereitung von Kriegen ignorieren, aber meinen entscheiden zu können, dass unser Widerstand nicht geeignet wäre, das Unrecht zu überwinden. Helmut betonte, dass der Richter gar nicht wissen wollte, dass es für die Ordnungswidrigkeit höhere Beweggründe gab. Nun hat er Rechtsmittel eingelegt. In diesem Zusammenhang wurde an die anstehenden nächsten Gerichtstermine wegen Betretens des militärischen Geländes erinnert. Die sind für Martina Herzog-Witten am Dienstag, den 21. März 2017 um 13 Uhr und am Montag, den 27. März 2017 um 13.30 Uhr für Carsten Orth und um 14 Uhr für Heiko Pohlmann vor dem Amtsgericht in Bonn.
Petra Schubert sprach dann über den Ort, sprach über die Bleicher Bandfabrik aus dem 19 Jahrhundert, in dem dann während des zweite Weltkrieges Flugzeugteile gefertigt wurden und über das Lager das dort 1945 war. Nach dem Krieg suchten dort Heimatvertriebene aus Ostpreußen und Heimkehrer aus Russland eine Unterkunft „Menschen, die keiner haben wollte“ steht in der Chronik, über jene, die in den inzwischen leeren Produktionshallen untergebracht waren. Viele starben - an Typus und anderen Infektionskrankheiten oder an Entkräftung. Begraben wurden sie auf dem Bleicher Friedhof in einem Massengrab, ohne Totenschein, namenlos. Ein anderer Redner verwies auf das Heute, auf die über 5000 Migrantinnen und Migranten, die in diesem Jahr auf dem Mittelmeer ihr Leben verloren haben. „Früher wie heute gilt: „Wer Krieg sät, wird Flüchtlinge ernten.“ Aber nicht, weil wir keine Geflüchteten hier haben möchten, sondern damit keiner fliehen muss, ist unsere Forderung: Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg! Besser leben ohne Militär! Siehe Rededisposition. Wir haben einen Strauß niedergelegt zum Gedenken auch an diese Opfer von Krieg und Gewalt. Anscheinend haben einige immer noch nicht aus den Kriegen gelernt. Das Säbelrasseln im Land wird immer lauter. Da soll die Bundeswehr aufgestockt werden und auf der „Sicherheitskonferenz“ in München waren die Forderungen der USA nach mehr „Verantwortung“ der anderen NATO-Staaten zu hören.
Ab 16 Uhr fanden wir uns im Bürgerhaus in der Bornschen Straße 14 ein. Dort war Dr. Eckart Frey aus Samswegen zu Gast, der mehrmals Israel bereist hat. Mit ihm sprachen wir unter dem Motto „Schalom – Salām“ über den Krisenherd Naher Osten.

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14.3.2017 ab 20 Uhr im Buchladen Le Sabot (Breite Straße 76) in Bonn Infoveranstaltung: War-starts- here-Camp 2017 und Prozesse vorm Bonner Amtsgericht, Flyer zum Gerichtstermin
Gerichtstermin: 16.3.2017 um 11:15 Uhr, Amtsgericht Bonn Wilhelmstr. 21, Sitzungssaal S 2.08 Verfahren gegen Dieter R. dem vorgeworfen wird, auf dem GüZ-Gelände herumgelaufen zu sein - Flyer zum Gerichtstermin
18.-19.03.2017 Ratschlag Zur Vorbereitung des diesjährigen nächste zum war-starts-here-Camp kann man sich beim
nächsten Ratschlag 2017 am 18. und 19. März 2017 in Magdeburg, Olvenstedter Straße 10
in der BUND-Geschäftsstelle einbringen. Beginn 12 Uhr.
21.+ 26.03. Amtsgericht Bonn: Weitere Prozesse

Die nächsten Gerichtstermine wegen Betretens des militärischen Geländes sind für Martina Herzog-Witten am Dienstag, den 21. März 2017 um 13 Uhr und am Montag, den 27. März 2017 um 13.30 Uhr für Carsten Orth und um 14 Uhr hat sich Heiko Pohlmann vor Gericht zu verantworten. Stärken wir auch ihnen mit einem „Begleitprogramm“ vor dem Gericht den Rücken!

Bild21.01.2017 bis 1. März 2017 Ausstellung im Café Verde in Magdeburg
Finissage – 01. März 2017 ab 18:30 Café Verde/Vitopia mit Ankommen zur nachfolgenden Veranstaltung 19 Uhr-Vortrag und Diskussion "Grenzen öffnen für Menschen-Grenzen schließen für Waffen" mit Jürgen Grässlin( aktiv bei: Aktion Aufschrei-Stoppt den Waffenhandel!, Mitglied im Bundessprecherkreis der Deutschen Friedensgesellschaft - DFG -VK) Ort: Cafe Verdé im Herrenkrugpark Magdeburg Adresse: Herrenkrug 2/ direkt an der Elbe-Radbrücke ) Mehr zur Ausstellung
22.02.2017 - Zu den juristischen Auseinandersetzungen um den Aktionstag beim Camp 2015 wurden vor dem Amtsgericht Bonn (www.ag-bonn nrw.de) „im Namen des Volkes“ folgende Geldstrafen verhängt: Helmut Adolf 500 € , Gerhard Büntzly 400 €, Ingrid Fröhlich-Groddeck 200 €, Berthold Keunecke 400 €, Heinz Wittmer 100 €
Bild Bonn, Amtsgericht 09.02.2017 | Bericht und Verteidigungsrede von Ingrid Fröhlich-Groddeck: " Die Mahnwache vor dem Gericht war ein Hingucker mit interessanten Begegnungen und Gesprächen, guten Wünschen von der Polizei, einer Handschuhspende eines Straßenbahnfahrers, der eigens anhielt, für unsere handschuhlose Transparent-Halterin Antje und ähnlich erfreuliche Begegnungen.

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Mahnwache vor dem Amtsgericht Bonn 14.2.17

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Mahwache vor dem Amtsgericht Bonn 06.02.17

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Portal zum Amtsgericht, Foto: 2014

BildIngrid Fröhlich-Groddeck (2.v.l.)
bei der Auszeichnung
mit dem Aachener Friedenspreis


Der Prozess war auch viel lebendiger als erwartet. Die Richterin, Frau Dr. Verheyden, eine kluge junge Frau, hörte aufmerksam zu - mit wenigen Zwischenfragen. Sie zog sich nach meiner Rede zurück unter Mitnahme meines Redetextes und des Flyers.

Sie verurteilte mich an Stelle der geforderten 400€ zu 200€ Bußgeld. Begründung: im Gegensatz zu mir, behauptete sie, dass der Rechtsstaat funktioniert. Meine Sorgen kann sie aber zum großen Teil teilen und sie findet meine Bemühungen ehrlich und überzeugend und kann sie teilweise durchaus nachvollziehen. Sie denkt, wir können Verwerfungen im Rechtssystem mit rein legitimen Mitteln ansprechen und die Notwendigkeit illegitime Mittel anzuwenden sieht sie nicht. Sollten sich jedoch einmal Verhältnisse bei uns herausbilden, wie ich sie befürchte, würde sie nicht bedingungslos gehorchen..."

Zur Verteidigungsrede

20.02.2017 Artikel in der Jungen Welt zum Prozess

Amtsgericht Bonn: Serienmäßige Verurteilungen von Pazifisten

Am 14. Februar 2017 hat das Amtsgericht Bonn erneut zwei Aktivisten aus der Friedensbewegung wegen einer Aktion auf dem Truppenübungsgelände Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide (Sachsen-Anhalt) im Jahre 2015 zu einer Geldbuße von jeweils 100 bzw. 400 Euro verurteilt. Schon zuvor waren im Januar und Februar drei weitere PazifistInnen vom Amtsgericht zu Geldbußen verurteilt worden. Alle hatten gegen die verhängten Bußgeldbescheide wegen Betretens militärischen Geländes Einspruch eingelegt. Nun werden zumindest einige die rechtliche Auseinandersetzung vor das Oberlandesgericht Köln tragen. Bereits am 27.3.2017 werden vor dem Amtsgericht Bonn zwei weitere Fälle in derselben Sache verhandelt.
Zur Pressemitteilung Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.

Vom 284. Friedensweg, Sonntag, 05. Februar, 14 Uhr, Dolle, Denkmal direkt an der B 189, 4 km Wanderung in Richtung Dollberg | ab 16 Uhr Versammlungsraum, Braune-Hirsch-Straße 7 - Lesung mit Renate Sattler „Risse im Gesicht“

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Der 284. Friedensweg am Sonntag, den 05. Februar 2017 begann an der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des faschistischen Terrors im Ortsteil Dolle an der B 189. Über 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten begrüßt werden. Auf der Kundgebung nahm man Bezug auf die Todesmärsche und das Gedenken der letzten Tage. Die nun offenbar gesicherte Finanzierung des Baus eines Dokumentations- und Informationszentrums an der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe fand Zustimmung. Klaus Czernitzki informierte zur Vorbereitung des Ostermarsches am 17.04.2017 in Stendal.(www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de) Über eine Mahnwache zu den Verfahren vor dem Amtsgericht in Bonn sprach Malte Fröhlich, dazu entrollten Teilnehmer das Mahnwachen-Transparent "Aktivisten für den Frieden - im Auftrag des Krieges vor Gericht". Angeregt wurde, sich an der Unterschiften– und Petitionskampagne www.unter18nie.de zum Stopp der Rekrutierung und der Gefährdung von Minderjährigen zu beteiligen. Nach der Kundgebung führte der Weg zunächst auf der B 189 in Richtung Norden bis zum Dollberg. Zurück ging es durch den Wald an der Sperrgebietsgrenze entlang. Damit wurde gezeigt, dass hinter den Schildern die Welt nicht zu Ende ist. Insgesamt betrug der Weg etwa 5 km. Im warmen Versammlungsraum des Ortsteils in der Braune-Hirsch-Straße gab es dann das traditionelle Picknick. Um 16 Uhr begann Renate Sattler mit der Lesung ihres Romas „Risse im Gesicht“. Natürlich gab es auch die Möglichkeit, das Buch zu kaufen und signieren zu lassen. Flugblatt | Rundbrief

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6.2.2017, Prozess gegen Friedensaktivist beim Amtsgericht in Bonn Am 6.2.2017 Mahnwache vor dem Amtsgericht in Bonn. Das Gericht verhandelt ab 14.30 Uhr im Sitzungssaal S 2.22 (Saalbau) gegen Helmut Adolf. Es geht um das Betreten des Truppenübungsplatzes während des Aktionstages am 01. August 2015.
9.+14.02.2017 weitere Prozesse gegen Friedensaktivisten beim Amtsgericht in Bonn Weitere Prozesse gegen Friedensaktivisten stehen am Amtsgericht Bonn bevor, am Donnerstag, 9.02.2017, 12.00 Uhr gegen Ingrid Fröhlich-Groddeck und am Dienstag, 14.02.2017 sind um 12 Uhr Heinz Wittmer und um 13 Uhr Bertold Keunecke geladen.
21.01.2017 bis zum 1. März 2017 Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Café Verde in Magdeburg

Mit Phantasie und Mut durch den Heidesand – Bilder aus der Colbitz Letzlinger Heide
Die Ausstellung ist am Samstag, 21.01.2017 (14 bis 18 Uhr) als Meilenstein im Rahmen der Meile der Demokratie geöffnet und anschließend bis zum 1. März 2017, zu den Öffnungszeiten des Café Verde (Fr. bis So. 14 bis 18 Uhr).
Ort: Cafe Verdé im Herrenkrugpark Magdeburg Adresse: Herrenkrug 2/ direkt an der Elbe-Radbrücke
Mehr zur Ausstellung

21. Januar 2017, Inforstand der BI OFFENe HEIDe Breiter Weg Magdeburg, Höhe Hundertwasserhaus

Meile der Demokratie: "Magdeburg: Eine Stadt für alle!" Die Erinnerung an den 16. Januar 1945, den Tag der Zerstörung Magdeburgs, zeigt wohin Ausgrenzung und Nationalismus führen. Sie mahnt zu Frieden, Verständigung, Respekt und Wertschätzung gegenüber allen Menschen. www.meile-der-demokratie.de

17.01.2017, Amtsgericht Bonn verurteilt Pazifisten Pressemitteilung: Am heutigen Dienstag, 17.1.2017, hat das Amtsgericht Bonn einen Aktivisten aus der Friedensbewegung wegen einer Aktion auf dem Truppenübungsgelände Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide (Sachsen-Anhalt) zu einer Geldbuße von 400 Euro verurteilt. Gerd Büntzly aus Herford hatte am 1.8.2015 mit einer kleinen Gruppe auf dem Gefechtsübungszentrum der Bundeswehr eine Friedensaktion veranstaltet.
http://www.grundrechtekomitee.de/node/832
Vom 283. Friedensweg, Sonntag, 01.Januar 2017, 14 Uhr, Born (B 71 zwischen Haldensleben und Letzlingen), Neujahrsempfang der OFFENen HEIDe, 3 km Umrundung des Ortsteils
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Zum Neujahrsempfang am Neujahrstag kamen über 50 Teilnehmer_innen nach Born. Im Mittelpunkt der Kundgebung am Ortseingang stand der Wunsch nach Frieden. Wie sehr der Frieden gefährdet ist, zeigen die Konfliktherde auf der Welt, aber auch die Bemühungen der EU-Staaten um mehr militärisches Gewicht, aber auch der Bundeshaushalt 2017, der eine Steigerung der Rüstungsausgaben vorsieht. Auf der Kundgebung erinnerte Jörg Mago-Lauenroth an die Erlebnisse des zehntägigen Friedensritts rund um die Colbitz-Letzlinger Heide 2016 und gab als Mitinitiator einen Ausblick auf den Friedensritt in der der letzten Juliwoche 2017. Rosemarie Hein, Bundestagsabgeordnete der Linken, nahm u.a. Bezug auf den Beschluss des Bundestages vom 15.12. zur Fortsetzung der Auslandseinsätze der Bundeswehr. Sie stelle fest, waren es 2016 - 3300 Soldatinnenund Soldaten im bewaffneten Auslandseinsatz, so ermöglicht diese Beschlusslage für das neue Jahr einen Einsatz von bis zu 7200 Soldatinnen und Soldaten. Ihr Resümé: "Kein einziger Krieg hat nachhaltig etwas verändert oder verbessert. Gerade deshalb muss das Ringen um Frieden weiter gehen, nicht damit nicht mehr Geflüchtete in unser Land kommen, sondern damit sie nicht fliehen müssen!"
Nach der Kundgebung gab es eine knapp 3 km lange Wanderung um den Ortsteil. Bis zum Schluss luden heißer Früchtepunsch und Gebäck am BI- Informationszelt zum Verweilen und zu Gesprächen ein.
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Bild Die süßen Gaben und kleinen Geschenke die beim Dezember-Friedensweg vom interaktiven Heide-Weihnachtsmann eingesammelt wurden, fanden am 14.12.2016 in der Kita Weltkinderhaus Magdeburg ihre Empfänger. Peter Haese und Joachim Spaeth waren im Auftrag der BI OFFENe HEIDe Gast im Elterncafé und im Gespräch mit den Anwesenden. Frau Bauer die Leiterin der Kindertagesstätte nahm den Heide-Kalender 2017 und eine Spende für den Föderverein dankend entgegen. In der Kita leben Jungen und Mädchen aus verschiedenen Nationen und Kulturen zusammen. Die Kita unterstützt aktiv das interkulturelle Zusammenleben als wechselseitiges Lernen aller Kulturen.
Neue Studie seit Kurzem bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Die Studie „Grüner Tarnanstrich fürs Militär?! - Das Greenwashing der Bundeswehr am
Beispiel ausgewählter Truppenübungsplätze“
von Vera Lebedeva kann hier herunter geladen werden.
Auf den Friedenswegen wird es Druckexemplare der Studie geben. In der Studie wird auch auf
die Colbitz-Letzlinger Heide eingegangen und ein Interview mit Malte Fröhlich abgedruckt.
06. Januar 2017 ab 09 Uhr Großes Arbeitstreffen in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt (www.st.rosalux.de), Ebendorfer Straße 4, 39108 Magdeburg.
08. Januar 2017 ab 12 Uhr Der nächste Ratschlag zur Vorbereitung des War-starts-here-Camps 2017 in Magdeburg in der BUND-Geschäftsstelle Olvenstedter Straße 10.
Vom 282. Friedensweg, Sonntag, 04. Dezember 2016, 14 Uhr im Ortsteil Kloster Neuendorf direkt an der B 188 an der Kreuzung Letzlinger Weg

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Fast 40 Teilnehmer kamen zum Friedensweg im Dezember an den nördlichen Heiderand in Kloster Neuendorf. Am offenen Mikrophon sprach der Ortsbürgermeister Andreas Höppner (DIE LINKE.) über Chancen der Umwandlung des Truppenübungsplatzes in ein ziviles Gelände und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Der aktuellen Politik der Stärke der Bundesrepublik erteilte er in seinen Ausführungen eine Absage. Klaus der Geiger aus Köln war zu Gast bei der BI und ließ vor den Toren des ehemaligen Klosterkruges seine Geige und Stimme erklingen. Der Weg bei winterlichen Temperaturen für eine zivile Nutzung der Heide führte unter Begleitung des Weihnachtsmannes durch den Ort und für die Anwohner gab es Post der BI OFFENe HEIDe in den Briefkästen.
Im Gemeinderaum fand anschließend bei Kaffee und Kuchen das Konzert von Klaus dem Geiger statt. Das Musik und Protestlied Programm wurde durch die eingebettete Lesung der Schriftstellerin Renate Sattler zusätzlich bereichert.

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Siehe auch MDR Sachsen-Anhalt heute 04.12.2016 - 19 Uhr

Zum "Vorglühen" trat Klaus der Geiger bereits am Sonnabend, den 03. Dezember 2016 um 20 Uhr im Café "Verde" in Magdeburg, Herrenkrug 2 auf. Zuvor gab es um 18 Uhr den Workshop "Formen zivilen Ungehorsams - wirksam die Welt verändern?" Dazu luden vitopia e. G. (www.vitopia.de) und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt (www.st.rosalux.de) ein.

Vom 281. Friedensweg, Sonntag, 06. November 2016, 14 Uhr Hütten, „Platz des 11. August“/ Beginn der Ökumenischen Friedensdekade/ Herbstspaziergang 5 km an den Ohre-Heide-Kanal

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So trafen sich 32 Teilnehmer_innen zum 281. Friedensweg in Hütten am „Platz des 11. August“, in dessen Nähe sich einige Leute an 11. August 1994 der einrückenden Bundeswehr in den Weg stellten und wegen Nötigung verurteilt wurden. Diesmal gab die Bürgerinitiative einem defekten Polizeiauto einen kleinen Anschub. Zum Beginn der Ökumenischen Friedensdekade hörten wir zum Auftakt Worte aus der Kirche, in diesem Jahr steht die Dekade unter dem Motto "Kriegsspuren". Dazu sprach Pfarrer Matthias Simon von der St.-Marien-Gemeinde Haldensleben. Er wünschte uns viel Kraft und betonte "Jesus würde heute vielleicht auch am Friedensweg teilnehmen". Mitglieder der Domgemeinde Magdeburg übermittelten uns auch Grüße der Landesbischöfin Ilse Junkermann. Nach der Kundgebung begaben wir uns auf eine etwa 5 km lange Herbstwanderung an den Ohre-Heide-Kanal. Dabei gab es Irritationen um den Wegverlauf, der die Mitarbeiter der Wache Altmark in Aufregung brachte und ihnen einen nicht alltäglichen Arbeitstag bescherte. An der Kanalbrücke gab es trotz Regen ein friedliches Picknick. Der Kanal dient dem Ausgleich der Wasserentnahme durch die Wasserwerke. Bei entsprechender Wasserführung des Flüsschens Ohre wird Wasser in die Colbitz-Letzlinger Heide gepumpt. . Durch den militärischen Übungsbetrieb kann es zu einer Verschlechterung der Trinkwasserqualität kommen. Flugblatt | Rundbrief
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19. und 20. November 2016 20. Kongress der Informationsstelle Militarisierung e.V. in Tübingen Zum Veranstaltungslink
26. November 2016 Ratschlag zur Vorbereitung des War-starts-here-Camp 2017, BUND-Geschäftsstelle Olvenstedter Straße 10 , 39108 Magdeburg
03. und 04. Dezember 2016 23. Friedensratschlag „Für Frieden, Abrüstung und soziale Gerechtigkeit“ findet in Kassel statt.
Siehe www.friedensratschlag.de
Vom 280. Friedensweg zum Hoffest "Tag der Regionen" , Sonntag, 02. Oktober 2016,
11 bis 17 Uhr in Lindhorst, Lindenstraße 17
Bild Der Friedensweg am 02.10.2016 - führte am Tag der Regionen (http://www.tag-der-regionen.de) zum Hoffest nach Lindhorst, Lindenstraße 17 . Das zentrale Motto des Tages war in diesem Jahr „Unsere Region in der Einen Welt – miteinander, nachhaltig, krisenfest“. Als Veranstalter fungierte der Kulturverein Lindhorst e. V. (http://www.lind-horst.de), er macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass er nicht Veranstalter des Friedensweges ist.
Auf dem Hoffest präsentierte Bernd Luge die Fotoausstellung „Künstlerinnen und Künstler für die OFFENe HEIDe“, ein Stand die BI war auch dabei und der der Cirus Knopf engagierte sich für des Knüpfen fester Friedensnetzwerke.
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Bild 03. Oktober 2016 (Montag) von 09 Uhr bis 11 Uhr Mahnwache der BI OFFENe HEIDe am Panzerdenkmal unmittelbar an der Heidestraße. An diesem Tag führt die Bundeswehr mit den Anrainergemeinden ihre „kleine Einheitsfeier“ durch.
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Pressemitteilung der BI vom 04. Oktober 2016- Colbitz-Letzlinger Heide / Widerstand
Besuch in der Übungsstadt Schnöggersburg am 03. Oktober 2016

Während sich die Bundeswehr am Jägerstieg selbst gefeiert hat, haben vier Personen die im Bau befindliche Übungsstadt Schnöggersburg auf dem Truppenübungsplatz Altmark aufgesucht. Der 26. Jahrestag der deutschen Einheit wurde genutzt, auf die Defizite in der Entwicklung der größer gewordenen Bundesrepublik hinzuweisen.
Ein Geburtsfehler ist die Verankerung in der NATO. Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass die herrschende deutsche Politik unzureichend Alternativen zu militärischen Auseinandersetzungen entwickelt und dabei immer wieder die Ursachen für die weltweite Fluchtbewegung setzt. Ein Symbol für diese Politik ist das Gefechtsübungszentrum Heer mit der Übungsstadt Schnöggersburg. Gerade die aktuelle Debatte um gemeinsame Einsätze von Polizei und Bundeswehr im Inneren zeigt die Notwendigkeit des Widerstandes gegen diese Übungsstadt.
Der Widerstand muss weiter ausgebaut werden. Gipfel der Perversion der Ausstattung in Schnöggersburg ist der so genannte Sakralbau. Dieser sollte Einzug in die Diskussion in der Ökumenischen Friedensdekade finden.
Die Bürgerinitiative ist enttäuscht über die Entscheidung des Landtages von Sachsen-Anhalt für die Weiterbenutzung der Truppenübungsplätze Altmark und Altengrabow.

Siehe auch MDR Sachsen-Anhalt HEUTE vom 5.10.2016 19Uhr
 

08. Oktober 2016 (Sonnabend)Bild
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Die große Friedensdemonstration in Berlin, unter der Losung „Die Waffen nieder!!! Kooperation statt NATO-Konfrontation, Abrüstung statt Sozialabbau“ setzte ein eindrucksvolles Zeichen gegen Krieg. Als Teil der Friedensbewegung haben wir da nicht gefehlt. Die lange Friedensfahne brauchte so einige Hände, damit sie nicht auf dem Boden schleift. siehe friedensdemo.org.

11.10.2016 Artikel in der Volksstimme "Aktivisten mit langem Atem" - Eine Bürgerinitiative setzt sich seit 23 Jahren für eine militärfreie Heide ein. Nun hat sie mit dem Aachener Friedenspreis erhalten. Von Elisa Sowieja Zum Artikel
15. Oktober 2016 von 10 bis 17 Uhr Einladung zum Werkstatttag „Fundiert argumentieren – auch bei Stammtischparolen“ in die Evangelische Hoffnungsgemeinde, Krähenstieg 2 in Magdeburg. Veranstalter ist der Versöhnungsbund. Siehe Flyer
Vom 279. Friedensweg, Sonntag, 04. September um 9 Uhr, Autokorso in Magdeburg vom Alten Markt und dann auf der B 189 bis Stendal und von dort aus weiter nach Zempow, jetzt Ortsteil der Stadt Wittstock (Dosse).

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279. Friedensweg am Sonntag, den 04. September 2016 führt mit einem Autokorso von Magdeburg über Stendal nach Zempow, jetzt Ortsteil der Stadt Wittstock (Dosse).
Von 1952 bis 1992 wurden auf dem Truppenübungsplatz Wittstock durch sowjetische/russische Truppen Panzerübungen durchgeführt und später auch vermehrt Bombenabwürfe im Tiefflug trainiert. Zempow liegt im Norden des ehemaligen Bombodrom-Geländes. Die Übernahme dieses 119qkm großen Geländes durch die Bundeswehr und die Planungen zur Errichtung eines Luft-Boden-Schießplatzes führten zu langjährigen Protesten und politischen Auseinandersetzungen. in deren Folge die Bundeswehr am 09. Juli 2012 auf die weitere militärische Nutzung des Platzes verzichtete. ( Siehe de.wikipedia.org/Truppenuebungsplatz_Wittstock
)

In Zempow befindet sich der Friedenscheune e.V.. Auf der Startseite des Vereins heißt es: "Ziel unseres Vereins ist es, durch ein Museum, ein Archiv, Workshops und Exkursionen die Geschichte des erfolgreichen Widerstands gegen das Bombodrom zu erforschen, aufzuarbeiten und erlebbar zu machen." (www.friedensscheune.de).

Die Erste Vorsitzende Ulrike Laubenthal hat uns empfangen und die von Malte Fröhlich gefertigte Holzplastik „Die neuen Aufgaben der Bundeswehr“ wurden offiziell an die Friedensscheune e.V. übergeben. Der Tag bot die Gelegenheit mit Aktiven des dortigen Widerstandes ins Gespräch zu kommen.

Am Nachmittag ging es weiter nach Wallitz, wo Kremser mit mit den Teilnehmer_innen durch die blühende Heidelandschaft fuhren. Der Weg führte auch an Mahnsäulen vorbei, die an den Widerstand gegen die militärische Nutzung erinnern. Siehe Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
09. bis 11. September 2016
Sangerhausen der 20. Sachsen-Anhalt-Tag
Mit einem Infostand wird die BI OFFENe HEIDe auf dem Sachsen-Anhalt--Tag vetreten sein. Dort gibt es die Gelegenheit, mit Menschen über das Anliegen der BI und über die seltsamen Demokratieauffassung der Veranstalter des Landesfestes ins Gespräch zu kommen. Das Motto des Festwagens der BI OFFENe HEIDe „Sachsen-Anhalt trifft Rose. Bundeswehr trifft Menschen“ wurde verboten. Daher verzichtet die BI in diesem Jahr auf die Teilnahme am Festumzug.

02.09.2016, 19-21Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10, 52062 Aachen

"Schnöggersburg – Der Krieg beginnt hier!“ Hier wird Krieg geübt und vorbereitet – von der Bundeswehr und NATO Podiumsdiskussion mit Helmut Adolf, Bernd Luge (BI Offene Heide, Aachener Friedenspreis 2016) und Tobias Pflüger (Informationsstelle Militarisierung, Aachener Friedenspreis 2011)

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Preisverleihung des Aachener Friedenspreises an das türkischen Kommitee der WisschaftlerInnen für den Frieden und die Bürgerintiative OFFENe HEIDe am 1.9.2016 in der Aula Carolina, Aachen

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"Der Frieden ist für uns der Ernstfall. Wir sind nicht wie die Politikerinnen und Politiker, die für die Fressnäpfe der Macht ihre Überzeugung über Bord werfen. Von solchen Leuten kommt das Geschwätz von der Ultima Ratio, der vermeintlich letzten Vernunft, die alljährlich Millionen von Menschen mordet, verstümmelt und in die Flucht treibt und so erst den Nährboden bereitet für Terror. Seit 1999 ist der Krieg in der Bundesrepublik wieder salonfähig. Vergessen ist die Forderung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf. Da fällt mir nur Erich Kästner ein: „Sie dachten, sie hätten die Macht, dabei saßen sie nur in der Regierung.“
Aus der Dankesrede von Helmut Adolf BI OFFENe HEIDe am 1.9.2016 nach der Verleihung des Aachener Friedenspreises Zum Redemanuskript

Siehe auch www.aachener-friedenspreis.de

Die Laudatio zum Aachener Friedenspreis 2016 von Georg Restle

"Eine Ehrung für 23 Jahre Hartnäckigkeit" von Hendrik Lasch im ND 1.9.2016

Bild Preisträger des Aachener Freidenspreises 2016 sind das "Komitee der WissenschaftlerInnen für den Frieden" und die Bürgerinitiative Offene Heide.Seit vielen Jahren werden in Aachen der Antikriegstag am 1.September, die Friedensdemonstration durch die Stadt und die anschließende Preisverleihung als gemeinsame Veranstaltung von Aachener Friedenspreis und dem Deutschen Gewerkschaftsbund organisiert und durchgeführt.
17 Uhr DGB-Antikriegstag am Elisenbrunnen, Aachen
18 Uhr Friedensdemonstration mit Aixotic Sambistas vom Elisenbrunnen
19 Uhr Verleihung des Aacherner Friedenspreises in der Aula Carolina
Programmflyer-PDF
01.09.2016 , 09 Uhr Aufruf der Fraktion DIE LINKE. – Kundgebung vor dem Magdeburger Landtag
09.00 bis 10.00 Uhr www.dielinke-fraktion-lsa.de
01.09.2016, 18 Uhr Demonstration - Treff am Breiten Weg im Nordabschnitt, gegenüber der Stadtbibliothek an der Friedenstafel in Magdeburg Aktionsbündnis Weltfriedenstag/Antikriegstag
Links zu Medienmeldungen

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/auszeichnung-buergerinitiative--offene-heide--erhaelt-aachener-friedenspreis-24027598
http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/offene-heide-buergerinitiative-erhaelt-friedenspreis

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1011231.tuerkische-wissenschaftler-erhalten-aachener-friedenspreis-fuer-initiative.html
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48187/1.html
http://www1.wdr.de/nachrichten/aachener-fri4edenspreis-100.html
http://www.zeit.de/news/2016-05/09/deutschland-aachener-friedenspreis-geht-an-tuerkische-wissenschaftler-fuer-kritischen-appell-09111603
https://www.evangelisch.de/inhalte/134321/09-05-2016/aachener-auszeichnung-fuer-friedensappell-tuerkischer-wissenschaftler
http://www.focus.de/regional/aachen/auszeichnungen-aachener-friedenspreis-an-tuerkische-wissenschaftler_id_5513276.html
http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/aachener-friedenspreis-buergerinitiative-heide-komitee-akademiker-100.html
http://www.deutschlandfunk.de/aachener-friedenspreis-friedensappell-tuerkischer.447.de.html?drn:news_id=611446
http://www.ksta.de/buergerinitiative-erhaelt-aachener-friedenspreis-24027864
http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/weiterenachrichten/nordrheinwestfalen/Aachener-Friedenspreis-vergeben;art5192,3013389
https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/aachener-friedenspreis-an-tuerkische-wissenschaftler-1.1355353
http://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article155180148/Buergerinitiative-erhaelt-Aachener-Friedenspreis.html
http://www.naumburger-tageblatt.de/mitteldeutschland/auszeichnung-buergerinitiative--offene-heide--erhaelt-aachener-friedenspreis-24027598
http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/aachener-friedenspreis-buergerinitiative-heide-komitee-akademiker-100.html
https://www.dashitradio.de/news/aachen/aachener-friedenspreis-geht-t%C3%BCrkische-wissenschaftler
http://www.antenne-ac.de/aktuell/lokale-news/index.html?PHPSESSID=dfc4906676b95d3f22f95804476b175a
http://brf.be/regional/989326/

http://www.dielinke-sachsen-anhalt.de/nc/presse/presseerklaerungen/
http://www.msn.com/de-de/video/nachrichten/aachener-friedenspreis-t%C3%BCrkische-wissenschaftler-ausgezeichnet/vp-BBsNYy7
https://www.jungewelt.de/2016/05-10/038.php
https://www.landespressedienst.de/aachener-friedenspreis-die-linke-gratuliert-preistraegerinnen-und-preistraegern/
http://www.scharf-links.de/92.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=55943&cHash=55082cbe95
http://www.t-online.de/regionales/id_77784736/aachener-friedenspreis-an-tuerkische-wissenschaftler.html
http://www.klenkes.de/meldungen/73897.verleihung-des-aachener-friedenspreises.html
http://igbuergerdenkenmit.blogspot.de/2016/05/aachener-friedenspreis-fur-die.html
http://www.friedenskreis-halle.de/aktuelles-politik/1124-aachener-friedenspreis-fuer-offene-heide.html
http://www.grenzecho.net/region/euregio/auszeichnung-fuer-tuerkische-wissenschaftler-und-offene-heide
http://www.ekmd.de/aktuell/nachrichten/31517.html


 

>>>Vorige Friedenswege 2011-2016

 

Film über die Konzertaktion der Lebenslaute zum 206. Friedensweg

Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

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