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Vom Friedensweg, dem 294.: Sonntag, 03. Dezember 2017, 14 Uhr vom Willy-Brandt-Platz in Magdeburg durch die Stadt vorbei am Karrierecenter der Bundeswehr zum einewelt haus


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03.12.2017 - 14 Uhr, Magdeburg - der 294. Friedensweg der BI OFFENe HEIDe führte vom Willy-Brandt-Platz durch die Stadt vorbei am Karrierecenter der Bundeswehr zum einewelt haus Am verkaufsoffenem 1. Advent trafen sich bei Winterwetter etwa 90 Menschen auf dem Willy-Brandt-Platz in Magdeburg, darunter Radsportlegende Gustav Adolf Schur und Domprediger i. R. Giselher Quast. Bernd Luge ging auf die 24-jährige Geschichte der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe ein und die vielen Aktivitäten, die in diesem Zeitraum neben den monatlichen Friedenswegen noch getan wurden, um unser Anliegen vielen Menschen nahezubringen. Giselher Quast ging auf das Magdeburger Friedensmanifest 2017 zum Reformationsjubiläum ein. Die Kirche muss eine Kirche des Friedens sein, nicht eine Kirche der Militärseelsorge unter dem Dach der Bundeswehr mit Segnung von militärischen Einrichtungen und Heldengedenken.Mit dabei der interaktive Weihnachtsmann, er teilte nicht nur aus, sondern nahm auch Gaben entgegen, um sie später an Kinder des Weltkinderhauses verteilen zu können.
An der zentralen Kreuzung Ernst-Reuter-Allee/Breiter Weg stiegen Luftballons in den Winterhimmel. Vor dem Karrierecenter der Bundeswehr (Am Buckauer Tor 2) gab es eine Zwischenkundgebung. René Hempel, Stadtrat DIE LINKE/future!, sprach über Werbung der Bundeswehr im öffentlichen Raum. Zudem thematisierte er das systematische Werben der Armee an unseren Schulen und sagte: "Dies dürfen wir nicht hinnehmen, zumal die UN Deutschland wegen der Rekrutierung Minderjähriger gerügt hat. Kinderschutz vor militärischen Interessen! Wir bleiben dran. Vor Ort und auch bundesweit gilt: Kein Werben fürs Sterben."
Den Abschluss fand der Friedensweg im einewelt haus in der Schellingstraße. Dort gab es wie zu den Friedenswegen gewohnt, Kaffee und Kuchen, die Tische waren weihnachtlich geschmückt und reichlich gedeckt. Der Weltladen Magdeburg - MAGLETAN e.V. im Haus hatte an diesem Tag extra geöffnet.

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Meldungen/ Medien/Termine
Freitag, 15.12.2017, Beginn: 13:30 Uhr, Hauptverhandlung zum Widerspruch von Joerg Lauenroth-Margo gegen den Bußgeldbescheid über 428,50 € wegen unberechtigten Aufenthalt auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Altmark (§ 114 OWiG) beim Landgericht Bonn, 2. Etage, Sitzungssaal S 2.07 (Saalbau), Wilhelmstr. 21, 53111 Bonn. Brief von J.Lauenroth-Mago
Wem daran gelegen ist, dass es auch im Jahr 2018 ein war-starts-here-Camp gibt, der ist eingeladen zum Perspektiventreffen am Sonnabend,
den 25. November 2017 ab 12 Uhr in Magdeburg in der BUND-Geschäftsstelle in der Olvenstedter Straße 10
Vom Friedensweg, dem 293.: Sonntag, 05. November 2017, 14 Uhr Neuenhofe (Ortsteil der Gemeinde Westheide), Teichstraße

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Der November zeigte sich typisch grau und nass, davon ließen sich die 34 Teilnehmer des Friedensweges in der Neuenhofer Teichstraße nicht beindrucken. Die Redner_inen der Kundgebung widmeten sich den Themen Friedensnobelpreis an ICAN, die Sammlung von Unterschriften durch die Mayors for Paece für einen Beitritt der BRD zum "Vertrag über das Verbot von Kernwaffen", zur Aktion der Lebenslaute am 3.Oktober vor dem Schnöggersburger Regierungsgebäude, den Widerspruch zur Teilübergabe der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg sowie den Dezember-Friedensweg in Magdeburg.
Die Wanderung führte dann in den Norden des Ortsteils bis zum Eingang des Jägerstieges, danach zu Kaffee und Kuchen in der Gaststätte "Preußischer Hof".
In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt gab es dort einen Vortrag und Diskussion zum Traditionsverständnis in der Bundeswehr. Dr.sc. Lothar Schröter (Militärhistoriker) sprach zum Thema "Rechtsum und dann rechts geradeaus!“ Zu seinem Vortag schrieb er: "Frühjahr 2017 - Planung eines rechtsterroristischen Anschlags durch Oberleutnant Franco A. und Komplizen. Ein Einzelfall in den deutschen Streitkräften? Oder liegen die Wurzeln nicht sehr viel tiefer? Durchzieht der Virus des Rechtsextremismus die Bundeswehr nicht schon seit ihrer Planungs- und Gründungsphase? Die Tatsachen verlangen: Reform der politischen Bildung und radikale Erneuerung des Traditionsverständnisses im Gesamtkontext der entschiedenen Rückführung des Auftrags der Bundeswehr auf Artikel 87a Absatz 1 Grundgesetz. "Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf."."

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Meldungen/ Medien/Termine
3.11.2017 jungewelt

Rheinmetall kassiert Negativpreis für privaten Dienstleister in der Bundeswehrstadt Schnöggersburg
Urbane Kriegführung- Geschäfte mit dem Tod

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26.10.2017 Mahnwache an der Zufahrt zum Gefechstübungszentrum

26.10.2010 MDR Meldung zur teilweise Inbetriebnahme der Kriegsübungsstadt von Schöggersburg
Klage und Mahnwachen gegen Schnöggersburg

"Egar Kürschner von der Bürgerinitiative sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Das war die größte nicht besiedelte Fläche in Mitteleuropa. Und dort eine Stadt hinzubauen, die nur dazu dient, Kriege zu üben, um Krieg in anderen Ländern zu führen, ist gegen jegliche Vernunft und gegen das gerichtet, was eigentlich die friedfertigen Menschen hier in der Region empfinden. Und dagegen wehren wird uns."

 

Keine Wiedervereinigung mit dem Krieg
Friedensmusik in der Kriegs-Übungsstadt Schnöggersburg (Altmark, Sachsen-Anhalt)
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Am 3. Oktober 2017 von 2-15 Uhr war die Rheinmetall Kriegs-Übungs- und Aufstandbekämpfungsstadt für die NATO-Truppen durch 17 Musikerinnen und Musiker von Lebenslaute sowie Aktivistinnen und Aktivisten der Bürgerinitiative Offene Heide besetzt. Von 11-15 Uhr führte Lebenslaute vor dem „Regierungsgebäude“ von Schnöggersburg Chor- und Instrumentalmusik auf – von Johann Sebastian Bach bis Kurt Weill. Es erklangen Lieder gegen den Krieg aus verschiedenen Epochen und Ländern. Hiermit wollen die Gruppen am Tag der Deutschen Einheit auf die direkte Kriegsvorbereitung aufmerksam machen, die, so Malte Fröhlich von der Offenen Heide „eine ganz neue Dimension hier erreicht und sich zunehmend einer demokratischen Kontrolle entzieht“. Siehe auch www.lebenslaute.net

Vom Friedensweg, dem 292.: Sonntag, 01.Oktober 2017, 10 bis 17 Uhr Lindhorst, Lindenstraße 17, Hoffest zum Tag der Regionen www.tag-der-regionen.de
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Der 292. Friedensweg fand am Sonntag, 01. Oktober 2017 von 10 bis 17 Uhr in Lindhorst, auf Wehdes Hof in der Lindenstraße 17 statt. Das diesjährige Motto des Tages der Regionen lautete "Wer weiter denkt - kauft näher ein" und wurde vom Förderverein Naturpark Colbitz-Letzlinger Heide e. V. ausgerichtet. Auf dem historischen Bauernhof stellten sich regionale Produzenten, Vereine und Verbände vor. Den Besucher erwarteten neben DJ Helge Krüger und Livemusik, Produkte der Mühlenbäckerei Düsedau, der Spezialitätenbrau- und Brennerei Eckart, des Galloway Zuchtbetriebs Lauenroth-Mago aus Rätzlingen, Kräutertees vom Hollerbuschhof und Heidelbeerprodukte vom Spargelhof Bramme. Des Hoffest wurde durch den Besuch der Heidekönigin bereichert, weiterhin waren dabei die Freiwillige Feuerwehr Lindhorst, der Ziegenhof Warnke aus Lindau (Anhalt). Angeboten wurden Kremserfahrten um den Anger - eine Schatzsuche im Stroh für kleine Gäste und ein Kleintierausstellung. Angekündigt hatten sich auch der Infostand Wölfe des Nabu, der Stand der BI OFFENe HEIDe. Unter dem Titel "Mit Phantasie, Mut und Freude durch den Heidesand" war eine neue Fotoausstellung von Bernd Luge zu sehen. Auch die Heidekalender 2018 fanden ihre Interessenten. Flugblatt | Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine

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03.Oktober 2017
Mahnwache der BI OFFENe HEIDe am Panzerdenkmal direkt an der Heidestraße zwischen Hütten und Colbitz
Am 03. Oktober 2017 gab es wieder das Spektakel „kleine Einheitsfeier“ mit der Bundeswehr am Jägerstieg. Diese war uns Anlass, von 10 bis 13 Uhr eine Mahnwache am Panzerdenkmal direkt an der Heidestraße zwischen Hütten und Colbitz durchzuführen.  Dabei wird bestimmt auch unser Transparent „Krieg ist kein Volksfest“ zum Einsatz kommen. Vor 20 Jahren wurde der Jägerstieg am 11. September 1997 mit viel Tamtam als Wanderweg freigegeben. Die derzeitigen Öffnungszeiten sind an den Schaukästen an den Eingängen ersichtlich. Von 10 bis 16 Uhr will die Bundeswehr an wenigen Tagen uns das Betreten des Jägerstieges ermöglichen. Das ist kein Grund zum Feiern!

Vom Friedensweg, der 291.: bereits Sonnabend, 26. August 2017 10 Uhr - Letzlingen, Salchauer Chaussee zum Eingang des Gefechtsübungszentrums „Krieg ist kein Volksfest“

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Unser 291. Friedensweg begann bereits am Sonnabend, den 26. August 2017, der Grund für die Vorverlegung des Friedensweges war, dass an diesem Tag der Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums statt fand. In der Region war bereits mit Plakaten unter dem Motto für den Tag der offenen Tür: „Entdecke, was dahinter steckt.“ geworben worden. Wir wissen, was dahinter steckt Krieg! Angesichts der gebotenen statischen und dynamischen Waffenschauen, des Streichelzoos der Militärtechnik und des angepriesenen leiblichen Wohls - erinnerten wir mit unserem Friedensweg-Motto daran „Krieg ist kein Volksfest“. Mit 28 Teilnehmer_innen starteten wir eine Stunde später gegen 11 Uhr von der Salchauer Chaussee, die vorbei fahrdenden Autofahrer_innen, wollten unbedingt unsere Botschaften lesen. Gegen 12:30 Uhr erreichten wir das Tor zum GÜZ - bis 15 Uhr gab es eine Mahnwache.

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Meldungen/ Medien/Termine
22.08.2017 www.jungewelt.de

Mit Pauken gegen Raketen
Musizierende Friedensaktivisten blockieren Kriegsmaschinerie der Luftwaffe in Jagel. Soldaten von Polizei auf Fliegerhorst eskortiert


 

>>>Vorige Friedenswege 2011-2017

 

Film über die Konzertaktion der Lebenslaute zum 206. Friedensweg

Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

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