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Vom 300. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe Sonntag, 03. Juni 2018, 14 Uhr Letzlingen Barriere Zienau (B 71 zwischen Letzlingen und Gardelegen) Jubiläum am Ort des ersten Friedensweges

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"Waldbrandgefahr der höchsten Stufe erforderte eine Verlegung des 300. Friedensweges. So versammelten sich 80 Teilnehmer_innen auf dem Marktplatz Letzlingen anstatt in Barriere Zienau. Auf dem Marktplatz in Letzlingen, auch Standort des Gefechtsübungszentrums, erinnerte_ der Magdeburger Sänger und Dichter Martin Rühmann in seinem Entree zum Jubiläumsfriedensweg "Und ich wünsche mir, dass du niemals für nichts und niemanden marschierst".
Heidrun Wehde, sprach über die "Verhinderung der Ausweisung des Naturparkes Colbitz-Letzlinger Heide " und ergänzte: Die Teilnehmer_innen am 1. Friedensweg der am 1. August 1993 an der Barriere Zienau  begann, waren der festen Überzeugung die zivile Heide und ein Naturpark Colbitzer Letzlinger Heide wären in greifbarer Nähe. Aber die Realität heute spricht eine andere Sprache. " Darum ist es so wichtig die Vision des Naturparkes aufrecht zu erhalten, die Hintergründe der Verhinderung der Ausweisung  des Naturparkes zu beleuchten und Projekte einer zivilen Nutzung der Heide zu fördern, das sind die heutigen Aufgaben des Fördervereins" - so Heidrun Wehde in ihrer Rede. Respekt zollte Tobias Pflüger dem  beständigen 25jährigen Widerstand. Er unterstrich, das GÜZ und die Kriegsübungsstadt Schnöggersburg sind die zentrale Einrichtung der Bundeswehr für die Übung der Auslandseinsätze, ohne sie gäbe es auch keine Auslandseinsätze und hob hervor: "Hier beginnt der Krieg und seine Vorbereitung, hier ist der Protest dagegen so wichtig." Tobias Pflüger der die Informationsstelle Militarisierung in Tübingen mit initiiert hat und als MdB der Linken im Verteidigungsausschuss des Bundestages tätig wird, mahnte: "Wir dürfen nicht zulassen, dass der Bundeswehretat die Dimension Rußlands erreicht. Das macht die Welt nicht sicherer, sondern unsicherer." Er regte die Konversion von Schöggersburg zu einem zivilen Trainingsort für Katastrophenübungen an.
Zum Thema Hausfriedensbruch in der Kriegsübungsstadt sprach Ingrid Fröhlich-Groddeck von der BI, über die vier abgelaufenen Prozesse wegen der Betretungen der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg am 5.8.2017. "Wir wollen die Juristen an ihre Pflicht erinnern, wir wollen uns nicht rechtfertigen sondern klagen an. Wir wollen, dass sie unseren Hinweisen auf schlimmste Verbrechen gegen die Menschheit nachgehen, wegen der Vorbereitung von grundgesetzwidrigen Angriffskriegen und des Verstoßes gegen das Völkerrecht. Wir wollen, dass nicht mehr unsere Beweisanträge abgelehnt werden. Wir wollen den Gang in die nächste Instanz, wenn notwendig bis zum Europäischen Gerichtshof."  Sie verwies darauf, dass ja erst 4 von 12 Aktivisten vor Gericht zitiert wurden, also weitere Prozesse zu erwarten sind und rief zur Sammlung notwendiger finanzieller Mittel auf.
 Zum Abschluss sprach Andreas Höppner, Vorsitzender der Linken Sachsen-Anhalts, er dankte für die Beständigkeit im langjährigen Wirken der BI. Aus der Sicht des Ortsbürgermeisters des Heideortes Kloster Neuendorf bewertete er die Tatsache, dass Millionen in die Kriegsübungsstadt versenkt werden. Er fordert dieses Geld für zivile Zwecke in den Kommunen ein. Einen Abschlussbeitrag gab es dann von Matin Rühmann. Nach einer Demonstration durch den Ort - gab es das traditionelle Kuchen-Picknick am Marktplatzbrunnen.

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Volksstimme 04.06.2018, 300. Marsch für zivile Nutzung

Neues Deutschland 2./3.Juni 2018 , Der Pazifist in der U-Bahn

 

Vom 299. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe Sonntag, 06. Mai 2018, 14 Uhr Vollenschier, an der Kirche Frühlingsfest Förderverein Vollenschierer Kirche e. V.

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Wie in den Vorjahren waren wir am ersten Sonntag im Mai, am 06. Mai 2018 mit unserem 299. Friedensweg beim Frühlingsfest an der Vollenschierer Kirche. Mit unserer Teilnahme am Frühlingsfest leisten wir einen Beitrag zum Erhalt des kleinen Kirchleins in Vollenschier.Bernd Luge übergab an Thomas Rehbein den Heidekalender 2019, der unter dem Titel "Heide Alamanch" steht und wünscht dem Vorsitzenden des Fördervereins für die weitere Arbeit viel Kraft. Der Förderverein Vollenschierer Kirche e. V. hat in diesem Jahr noch keine Förderzusage erhalten, so kann er auch in diesem Jahr kein größeres Vorhaben starten. Sicher sind ihm die Einnahmen aus dem Frühlingsfest. Dort engagierte sich der Verein auf recht schmackhafte Weise mit dem Kirchencafé. Es gab wieder leckeren Kuchen, Kaffee, andere Getränke und herzhafte Dinge.
Die Bauherren und Betreiber der Übungsstadt Schnöggersburg haben keine finanziellen Sorgen, sie können mitunter die Straßenbeleuchtung auch am Tage eingeschaltet lassen.
Um 14 Uhr begann die Andacht mit Andreas Hoenke. Ab 16 Uhr gab es das Konzert mit dem Gospelchor der Musikerfabrik Frank Wedel,dass großen Anklang fand. www.musikerfabrik.de Frank Wedel versucht auf vielfältiger Weise den Menschen die Musik näher zu bringen. Bereits 2015 war er mit auf dem Frühlingsfest in Vollenschier.
In der Moderation und am BI-Infotisch wurde auf die Vorbereitung des 300. Friedensweges am 3.Juni 2018 an der Barriere Zienau verwiesen

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Meldungen/ Medien/Termine
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Verhandlungen vor dem Amtsgericht Gardelegen am 06.04./20.+ 27.03.2018 wegen Betretungen der extralegalen Kriegsübungsstadt Schnöggersburg -

***Am 06.04.2018*** In der Weiterführung des Verfahres wegen Hausfriedensbruch lehnt Ingrid Fröhlich-Groddeck den Vorschlag einer Verfahrenseinstellung ab. Mit ihrer zivilen Betretung der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg macht sie auf die Kriegstreiberei in Deutschland aufmerksam und fordert stattdessen von der Justiz, dass sie den Tatbestand der Vorbereitung auf Angriffskriege verfolgen muss. Die Vorbereitung der Angriffskriege und out-of-area Einsätze in der Colbitz-Letzlinger Heide bildet eine "Gefahr für Leben und Leib" und somit einen rechtfertigenden Notstand (§34StGb), den Ingrid für sich in Anspruch nimmt. Diesen Notstand sieht der Richter nicht und verhängt, trotz seinerseits anerkannter ehrenhafter Motive eine Geldstrafe von 400 Euro.Teil 2 der Verteidungsrede vom 06.04.2018, Teil 1 der Verteidungsrede vom 27.03.2018 , Schlusswort vom 06.04.2018 aus dem Gedächtnis
Altmark Zeitung 7.4.2018 Weltfrieden in Saal 106- 80-jährige Friedensaktivistin zu Geldstrafe verurteilt

***AM 27.03.2018*** In der Verhandlung gegen Helmut Adolf positionierte sich der Beklagte in seiner Verteidigungsrede: "Auch die Rechtsprechung muss sich weiterentwickeln. Mir wird „Hausfriedensbruch“ vorgeworfen. Da wo Kriege vorbereitet werden, soll der Hausfrieden gebrochen worden sein.Das benachbarte Amtsgericht Haldensleben hat Personen, die sich in einer Schweinemastanlage aufgehalten haben, um die dortigen Gesetzesverstöße aufzudecken, vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. In meinem Fall ist kein privater Investor der Bösewicht, sondern der Staat mit seinen
Streitkräften." Zur Verteidigungsrede von Helmut Adolf
Er wurde zu 10 Tagessätzen a 90€ verurteilt.
Die Verhandlung gegen Malte Fröhlich wurde am 27.03.2018 -11:15 Uhr fortgesetzt. Aus der Verteidigungsrede von Malte Fröhlich: vom 20.03.heißt es :"Ich nenne Schnöggersburg eine extralegale Stadt, weil alles was mit ihr in Verbindung steht, von ihrer Entstehung bis zu den Delikten, die später in ihr geübt werden sollen, eine lange Folge von staatlichen Rechtsbrüchen abbildet, bis hin zu schwersten Verbrechen. Kriegsministerium und Bundeswehr stellen sich ganz selbstverständlich über das Gesetz und die Justiz lässt sie unangetastet dort stehen." Zur Verteidigungsrede
Den gestellen Beweisanträgen von Malte Fröhlich entsprach das Gericht nicht, ihm wurden 10 Tagessätze a 40€ auferlegt. In seinem Schlusswort führte er aus: "Mir ist bewusst, dass ich von diesen nur theoretisch freien und unabhängigen RichterInnen erwarte, dass sie im Bedarfsfall sich für das Recht auch dann entscheiden, wenn ihr Urteil die Interessen der Vertreter der Macht durchkreuzt." Die Weiterführung des Verfahrens gegen Ingrid Fröhlich-Groddeck wurde auf die Woche nach Ostern vertagt.
Altmark-Zeitung 28.03.2018 "Früher hat man Hexen verbrannt"

Altmark-Zeitung 29.03.2018 "Muss das sein?"- "Es muss sein" .

***AM 20.03.2018***. Gerd Büntzly: "Ich bin nicht hergekommen, um mich zu verteidigen, sondern um anzuklagen: • Ich klage die Bundeswehr an, Massenmord vorzubereiten • Ich klage die Bundesregierung an, die Atomwaffen nicht zu ächten • Ich klage die Rüstungsindustrie an, an der Produktion von Tornados und Atombomben, d.h. an dem möglichen Leid von hunderttausenden von Menschen Milliarden zu verdienen..." Zur Eigenen Erkärung. Er wurde zu 10 Tagessätzen a 15€ verurteilt.
Altmark-Zeitung 21.03.2018 "Wenn alle meinem Beispiel folgen, wäre mehr Frieden"

Vom Ostermarsch 2018 und 298. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe Ostermontag, 02. April 2018, 11:55 Uhr Marktplatz - Letzlingen
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Der 298. Friedensweg war zugleich der Ostermarsch. An der Demonstration, der Kundgebung und dem Konzert mit "Die Grenzgänger" nahmen in Letzlingen über 350 Menschen teil.
02.04.2018, 19 Uhr MDR Sachsn-Anhalt HEUTE Ostermärsche im Zeitzer Forst und in Letzlingen

Die Veranstaltung beinhaltete u.a. folgende Programmpunkte: Lieder mit Voß, 11:55 Uhr Eröffnung und Begrüßung durch Gritt Kumar und Hans-Jörg Krause, Worte aus der Kirche mit Giselher Quast, Domprediger zu Magdeburg i.R. | Ostermarsch zum Gefechtsübungszentrum Rede von Kerstin aus dem Wendland und zurück | Entrée mit „Die Grenzgänger“ | Kundgebung auf dem Letzlinger Markt es sprachen Renate Sattler , Schriftstellerin und Wolfgang Gehrcke, Linker Friedens- und Außenpolitiker danach gab es ein Open Air mit „Die Grenzgänger“ 16:30 Uhr Ende des Ostermarsches Zum Aufruf als PDF | Siehe auch Rundbrief der BI . Zum Aufruf-Anfahrt-Programm und Rundbrief | Mehr unter www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de

27. März 2018 vor dem Amtsgericht Gardelegen, Bahnhofstraße 29 Saal 1.06 Verhandlungstermin: Besucher von Schnöggersburg werden des Hausfriedensbruchs beschuldigt. Verhandlungen 9:00 Uhr Helmut Adolf , 9:30 Uhr Ingrid Fröhlich-Groddeck | 11:15 Uhr Weiterführung gegen Malte Fröhlich

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Vom Friedensweg dem 297.: Sonntag, 04. März 2018, 14 Uhr, Uchtspringe, Einmündung der Straße „Am Schäferwald" von dort zum Springberg und zu den Uchtequellen etwa 5 km

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Der 297. Friedensweg fand mit 40 Teilnehmern am Sonntag, den 04. März 2018 um 14 Uhr im Ortsteil Uchtspringe statt. Auf der Kundgebung nahm Ernst Niemann aus Gardelegen das Wort. Er bezog sich auf die den Bericht von Dr. Volkmar Lischka, ehemaliger Ärztlicher Direktor des Fachklinikums Uchtspringe
über die Opfer der Todesmaschinerie der "Euthansie" in Uchtspringe, während der NS-Zeit und zitierte ihn: "Es ist erschütternd, dass eine radikale, rohe Ideologie eine zivilisierte Gesellschaft so durchdringen kann.“
Weiterhin wurde über den Ostermarsch am 02.April in Letzlingen informiert, der unter dem Motto steht "An Kriege gewöhnen? Niemals!" Aufruf und Ablauf sind hier zu finden.
Ein Beitrag widmete sich der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Sorge , dass die Welt an die Schwelle extremer Konflikte rückt, wurde geteilt. Doch mehr Sicherheit wird es nicht mit mehr Rüstung und einer strategischen Vorbereitung von Großmachtkonflikte geben. Für Interessensausgleich, vertrauensbildende
Maßnahmen und ähnliches blieb auf dieser Konferenz offenbar wenig Platz.Siehe IMI-Analyse 2018/05.


Zivile Besucher der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg sind des Hausfriedensbruchs beschuldigt und stehen Ende des Monats März vor dem Amtsgericht Gardelegen. Es wurde aufgerufen, sich mit ihnen solidarisch zu zeigen.

Das Amtsgericht Gardelegen, befindet sich in der Bahnhofstraße 29 , Saal 1.06. Folgende Verhandlungszeiten wurden angekündigt, am 20.März -: 10.35 Uhr Gerd Büntzly | 11 Uhr Malte Fröhlich und am 27.März um 9:00 Uhr Helmut Adolf und 9:30 Uhr Ingrid Fröhlich-Groddeck..

Zum Abschluss der Kungebung stellte Bernd Luge die neuen frischgedruckten Jahreskalender 2019 vor, sie erscheinen unter dem Titel "Heide-Almanach".

Nach der Demonstration durch den Ort, begann die Wanderung zu den Uchtequellen. Das Wetter spielte mit und präsentierte die stillen Quellen und die plätschernde Uchte beeindruckend schön, aber die Grenzschilder zum Truppenübungsplatz im Wald erinnerten an den militärischen Mißbrauch und die Versiegelung großer Gebiete. Zu Beginn des Rundweges hatte ein Schild des Födervereins Colbitz-Letzlinger auf die besondere Schutzwürdigkeit der Heidelandschaft erinnert. Mit dem Willen sich für eine umfassende Abrüstung als lokales und globales Friedensmittel einzusetzen, bleibt auch das Naturparkprojekt Colbitz-Letzlinger Heide für die BI eine wirkliche zukunftsfähige Alternative. Mit einem fast ofenfrischen Kuchen-Kaffee-Mitbring Picknick fand der Friedensweg seinen abschließenden Höhepunkt.

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Altmarkzeitung 05.03.2018 "297. Friedensweg für eine zivile Heide in Uchtspringe"

Meldungen/ Medien/Termine
Bild 60. Geburtstag! - Heute immer noch besonders aktuell! Am 21.02.1958 präsentierte der Designer Gerald #Holtom erstmals sein für den Londoner Ostermarsch 1958 designtes #CND-Symbol ("Campaign for Nuclear Disarmament, in Deutschland häufig #Peace-Zeichen genannt). Mehr zu Gerald Holtom auch auf Wikipedia
01. März 2018 (Do) 18:30 Uhr
ins „Café Verde“
nach Magdeburg, Herrenkrug 2
Ein Wiedersehen und Wiederhören mit mit Klaus der Geiger ist auf der Veranstaltung „Weiter so mit dem Strom aus Braunkohle?“ möglich zu der Vitopia e. G. und die Rosa -Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt einladen.
20. März 2018 vor dem Amtsgericht Gardelegen, Bahnhofstraße 29 Saal 1.06 Verhandlungstermin: Besucher von Schnöggersburg sind des Hausfriedensbruchs beschuldigt. Verhandlung 10.35 Uhr Gerd Büntzly | 11 Uhr Malte Fröhlich
27. März 2018 vor dem Amtsgericht Gardelegen, Bahnhofstraße 29 Saal 1.06 Verhandlungstermin: Besucher von Schnöggersburg werden des Hausfriedensbruchs beschuldigt. Verhandlungen 9:00 Uhr Helmut Adolf , 9:30 Uhr Ingrid Fröhlich-Groddeck
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Vom Friedensweg, dem 296.: Sonntag, 04. Februar 2018, 14 Uhr Hillersleben, ehem. "Kastanieneck"- Besuch beim Ortschronisten, Entdeckungen im Ortsteil

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Der 296. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe führte am Sonntag, den 04. Februar 2018 um 14 Uhr in den Ortsteil Hillersleben. An der ehemaligen Gaststätte „Kastanieneck" fanden sich über 60 Teilnehmer_innen ein. Sie standen in Sichtweite eines jener Gebäude, die 1935 als Planungsstelle für die Errichtung einer Heeresversuchsstelle der Wehrmacht in Hillersleben dienten. Für die Entwicklung, Produktion und Erprobung insbesondere von weitreichenden Artilleriewaffen wurde damals zwischen Hillersleben und Staats eine fast 30 km lange und 750 breite Schneise in den Wald für einen Versuchsschießplatz geschlagen. Es war der Einstieg in die Militarisierung dieser Landschaft, die heute mit dem GÜZ und der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg weiter geführt wird.

Die Rednerinnen betonten ihren Anspruch "Nie wieder Krieg" und forderten den Stopp der türkischen Angriffe auf syrische Kurden. Es sprachen auch die Kandidaten zur Landratswahl im Bördekreis Doreen Hildebrandt (DIE LINKE.) und Vinny Zielske (SPD). Zum Abschluss wurden die Forderungen des Akionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München vorgetragen (www.antisiko.de/aufruf-2018) und
Hinweise und Informationen auf den Ostermarsch 2018 und den 300. Friedensweg im Juni des Jahres.

Nach der Kundgebung führte der Weg durch Hillersleben zum Ortschronisten Klaus-Peter Keweloh. www.hillersleben.eu. Bei ihm gab es Einblicke in die Geschichte des Ortes und der militärischen Einrichtungen. Die Darstellung der Details zur Errichtung und zum Betrieb der Heeresversuchsstelle Hillersleben fanden breiten Raum. So wurden u.a. die Beziehungen zum Magdeburger Panzer- und Geschützbau bei Gruson deutlich. Auch dass Bombardierungen auf Hillersleben unterlassen wurden, um sich späterhin den Zugang zu den militärischen Gerätschaften und Froschungsergebnissen der Wehrmacht zu erhalten.
Nach dem Vortrag gab es auf dem Hof des Ortschronisten das BI-traditionelle Kuchen-Picknick.

Obwohl der Friedensweg diesmal nicht aus der Ortslage Hillersleben hinaus führte, hatten zwei Teilnehmer auf der Rückfahrt ihr besonderes Naturerlebnis: Sie berichteten von einer Wolfsbegegnung an der Kreisstraße nahe dem Nachbarort Meseberg.

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Volksstimme 6.2.18, Bei Born lagerten einst Atomraketen

Meldungen/ Medien/Termine
22.2.2018, 18:30 Uhr Rojava Calling - Rojava - ein Projekt internationalistischer Solidarität? Vortrag & Diskussion mit dem "Lower Class Magazin" - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland(BUND), Olvenstedter Str. 10, 39108 Magdeburg
Vom Friedensweg, dem 295.: Sonntag, 07. Januar 2018, 14 Uhr Colbitz, direkt an der B 189 Worte zum Jahr 2018: Andreas Höppner, danach - Besuch im Museumshof Wanderung durch den Ort

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Am Sonntag, den 07. Januar 2018 lud die Bürgerinitiative zum 295. Friedensweg in Colbitz ein. Am Parkplatz vor dem Eismann fanden sich im 25 Jahr der Bürgerinitiative 54 Teilnehmerinnen ein. Mit einem kurzen Resümee zum vortägigen großen Arbeitstreffen wurde das erarbeitete Ostermarschmotto "An Kriege gewöhnen? Niemals!" vorgestellt. Auf der Kundgebung sprachen u.a. Andreas Höppner der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE zum Jahr 2018 (Siehe Rede-PDF), Jörg Lauenroth-Mago berichtete von seinem Gerichtstermin im Dezember in Bonn (Siehe Bericht Martin Singe, Grundrechtekomitee), weiterhin sprach Andreas Kögler, er ist im Ehrenamt auch Colbitzer Gemeinderat.

Mit einer Wanderung durch den Ort ging es zum Museumshof in der Ortstraße. Dort begrüßte Herbert Bilang, ehrenamtlicher Leiter des Museumshofes die Teilnehmer*innen als Gäste, auch im Namen des Bürgermeisters.
Er gab einen interessanten Einblick in die Geschichte dieses Vierseitentenhofes und führte die Teilnehmer sachkundig durch die thematischen Ausstellungen und Bestände des Hofes. In der Scheune des Hofes fanden dann der mitgebrachte Kaffee, Tee und Kuchen seine Abnehmer*innen. Viele waren von diesem Aufenthalt angetan und sprachen darüber, den Colbitzer Museumshof erneut mit der Familie und Freunden besuchen zu wollen.

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Medienberichte:
> Volksstimme Burg vom 07.01.2018,
Seit 25 Jahren: Bürgerinitiative gegen Militär in der Heide
> Volksstimme Wolmistedt vom 09.01.2018, Initiative Offene Heide wird 25 Jahre alt

> MDR Sachsen-Anhalt Heute 7.1.2018- 19 Uhr

 

 

Meldungen/ Medien/Termine
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20.01.2018 Magdeburg- am BI-Infostand auf der Meile der Demokratie und das BI-Friedensbanner auf der Demo "Blau ist das neue Braun"
Bild 16.01.2018, Beim Neujahrsempfang der Fraktion DIE LINKE im Landtag Sachsen-Anhalt
Bild 14.01.2018, Auch Aktive der BI beim Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf dem Weg in Berlin - Friedrichsfelde zur Gedenkstätte der Sozialisten.
Zum Nachlesen: Klaus Gietinger (Jg. 1955), Sozialwissenschaftler und Drehbuchautor (u. a. »Tatort«), veröffentlichte 1993 »Eine Leiche im Landwehrkanal. Die Ermordung der Rosa L.« (Neuauflage 2008) und brachte Anfang 2010 »Der Konterrevolutionär. Waldemar Pabst – eine deutsche Karriere.« auf den Buchmarkt.

Freitag, 15.12.2017, Bericht über die Hauptverhandlung zum Widerspruch von Joerg Lauenroth-Margo gegen den Bußgeldbescheid über 428,50 € wegen unberechtigten Aufenthalt auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Altmark (§ 114 OWiG) beim Landgericht Bonn, Siehe auch Brief von J.Lauenroth-Mago
Interview von Uwe Werner Schierhorn Redakteur / Qualifizierter Bürgerfunker mit Joerg Lauernroth-Mago

AUSSCHREIBUNG: Im Jahr 2018 steht die Friedensdekade unter dem Motto "Krieg 3.0". Das Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade sucht im Rahmen eines Wettbewerbs Plakatmotiv und Postkartenmotive für die bundesweite Ökumenische FriedensDekade vom 11. – 21. November 2018

"Friedensaktivist geht freiwillig ins Gefängnis" Den konsequentesten Beitrag hat bislang Gerd Büntzly aus Herford geleistet, der wegen seiner Nichtbezahlung der Geldbuße wegen Betretung der Kriegsübungsstadt 2015 sogar den Weg ins Gefängnis gegangen ist und mit einem Berg an Post, die er dort erhalten hat, nach zwei Tagen wieder entlassen wurde. Siehe Neue Westfälische 6.12.2017
Unterschriftensammlung “Abrüsten statt aufrüsten” – Unter diesem Motto hat sich ein breites Bündnis bestehend unter anderem aus Politikern, Künstlern und Wissenschaftlern zusammengetan, die sich gegen eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts der Bundesrepublik aussprechen. www.abruesten.jetzt
Interview mit Michael Müller, Vorsitzender der NaturFreunde Deutschlands bei TELEPOLIS
12.12.2017

 

>>>Vorige Friedenswege 2011-2017

 

Film über die Konzertaktion der Lebenslaute zum 206. Friedensweg

Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

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