Herzlich Willkommen
auf der Homepage
der
OFFENen HEIDe

Logo der OFFENen HEIDe

Nächster Friedensweg, der 291.: bereits Sonnabend, 26. August 2017 10 Uhr - Datum und Uhrzeit beachten! - Letzlingen, Salchauer Chaussee zum Eingang des Gefechtsübungszentrums „Krieg ist kein Volksfest“
Bild
Unser 291. Friedensweg beginnt bereits am Sonnabend, den 26. August 2017 ab 10 Uhr im Ortsteil Letzlingen. Wir treffen uns um in der Salchauer Chaussee am Solarpark. Der Grund für die Vorverlegung des Friedensweges ist, dass an diesem Tag der Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums stattfindet. Die Region ist bereits mit Plakaten dazu zugepflastert. Es gibt in diesem Jahr auch ein Motto für den Tag der offenen Tür: „Entdecke, was dahinter steckt.“ Wir wissen, was dahinter steckt: Krieg! So greifen wir unser Motto von vor zwei Jahren „Krieg ist kein Volksfest“ auf. Ein solches Spektakel darf nicht allein im Raum stehen bleiben. In der lokalen Presse ist
davon die Rede, dass „für das leibliche Wohl“ der Besucher gesorgt wird. Dabei werden Soldatinnen und Soldaten eigentlich an Waffen dafür ausgebildet, Leibliches Wohl von Menschen zu beenden.
Auch das Rheinmetall Dienstleistungszentrum Altmark GmbH präsentiert sich zum Tag der offenen Tür. Diese Firma ist der „zivile“ Betreiber des Gefechtsübungszentrums. Dessen Mutterkonzern Rheinmetall hat genügend Dreck am Stecken mit seinen Rüstungsgeschäften in alle Welt. Es werden laut Zeitungsankündigung wieder eine statische und dynamische Waffenschauen geben. Ferner werden Busfahrten auf das Gelände und u. a. nach Schnöggersburg angeboten. Wie im Streichelzoo wird die Militärtechnik zum Anfassen präsentiert. Wir laden zur Teilnahme am Friedensweg mit kreativem Protest ein. Flugblatt | Rundbrief
Vom Friedensweg, dem 290.: Sonnabend 5. August 2017, 12 Uhr - Letzlingen, Marktplatz zur Protestkundgebung an den Eingang des Gefechtsübungszentrums

Bild

Bild

Bild

Bild

Der 290. Friedensweg begann diesmal am Samstag um "5 nach zwölf" als deutlicher Hinweis auf die aktuelle Gefahr der militärischen Konflikte in dieser Welt.Der Marktplatz von Letzlingen war mit vielen Transparenten zum Thema bestückt. Ein besondes großes  Transparent vom Friedensforum Magdeburg bot interaktive Aktionen zur Gestaltung.

Bei Dauerregen fanden sich ca. 100 Teilnehmer auf dem Marktplatz ein.  Umwelt und Friedensgruppen sprachen am offenen Mikrophon, so die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, der Friedensritt, die BI OFFENe HEIDe und andere. Der Auftritt von "Antimilitaristische Reservistinnen Letzlingen" vertreten durch Frau Müller zeigte eine völlig andere Form des Protestes und regte zum Nachdenken an.
Vom TV Wagen der Polizei wurden trotz der Einschätzung des Leiters vom Ordnungsamt Salzwedel, dass keine Gefahr von der Demo ausgeht, Filmaufnahmen angefertigt.

Mahnwachen gab es an diesem Tag in Letzlingen auf dem Marktplatz und in Dolle am Denkmal.

Am anschließenden Weg zum Eingang des Kriegsübungszentrum nahmen ca. 80 Aktivisten Teil. Vor der Schranke gab es dann noch Reden von dem diesjährigen Preisträgern des Aachener Friedenspreises e.V. aus Sizilien, dem IPPNW und der BI. Die Demonstration war der gelungene Abschluß des Camps "War starts here" und des Friedensweges der BI "OFFENe HEIDe".
Flugblatt | Rundbrief

07.08.2017 az-online.de "Zu Fuß bis an den Sicherheitsbereich"

Meldungen/ Medien/Termine
01.08.2017 az -online

Antimilitaristisches Camp bei Potzehne wird aufgebaut / Teilnehmer-Erwartungen „gedämpft“„Getreidefeld statt Schlachtfeld“

31.07.2017 MDR Sachsen-Anhalt heute -Nachrichten: Minute 10:25-11:05
28.07.2017 az-online "Plausch mit den „Drumherumwohnenden"
27.07.2017 az-online "Antimilitaristen-Prozesse „eine Farce“"

Vom Friedensweg, dem 289.: Sonntag 2. Juli 2017, 14 Uhr, Brunkau,
an der Tangerbrücke 6 km Wanderung durch die Bauernheide

Bild
Bild
Bild

Die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe führte den 289. Friedensweg in der Gemeinde Brunkau am nördlichen Heiderand durch. Am offenen Mikrophon gab es Berichte zum Sachsen-Anhalt-Tag und dem Verbot der Teilnahme am Festumzug dieses Tages. Das Motto „Thesen statt Prothesen“ ist den verantwortlichen Politikern im Land zu nah an der Wahrheit der rüstungsorientierten Industrie und der Bundeswehr und es erfolgte das Verbot.

Die Teilnehmer des Friedensweges konnten weitere Thesen für eine friedliche Welt auf vorbereiteten Blättern ausfüllen, wie es auch die Gäste am Infostand der BI in Eisleben. Die Teilnahme am Festival Pax Terra Musica  auf dem ehemaligen Militärgelände wurde ebenfalls thematisiert. Malte Fröhlich sprach am Mikrophon über seinen Prozess am Amtsgericht Bonn vom Freitag der letzten Woche.(Artikel von Hendrik Lasch am 03.07.2017 im Neuen Deutschland ) Wichtige Angaben zum Camp War-starts-here- Camp 2017 gab es zum Abschluss. 35 Teilnehmer hat es zur Brücke am Tanger an dem Friedensweg-Sonntag gezogen. Anschließend ging der 6km lange Weg durch die Brunkauer Bauernheide. Flugblatt | Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
Bild
Infoveranstaltung am Sonntag, 23.07.29017 ab 20 Uhr im Oscar Romero Haus in Bonn

Infoveranstaltung am Sonntag, 23.07.29017 ab 20 Uhr im Oscar Romero Haus in Bonn wird es weitere Infos zu den Bonner Prozessen und zum diesjährigen 'war starts here' Camp geben, dessen thematischer Schwerpunkt vom letzten Jahr (Krieg. Macht. Flucht.) nun um die Entwicklung antifaschistischer und antirassistischer Perspektiven erweitert wird, um die nach dem Ende des Sommers der Migration zu verspürende Ohnmacht gemeinsam zu durchbrechen. Das Camp wird wieder in unmittelbarer Nähe zum GüZ stattfinden und zwar vom 31. Juli bis zum 6. August 2017. Zum Ankündigungsflyer


Bild
Bild

Zu einem weiteren Verfahrenstermin hatte das Amtsgericht Bonn gegen den Antimilitaristen Malte Fröhlich zum 30. Juni 2017 geladen. Es ging um die Ordnungswidrigkeit: Betreten des militärischen Sicherheitsbereichs in der Colbitz-Letzlinger Heide zum Aktionstag des Camps „War starts here“ im Jahr 2015.

Aus der Verteidigungsrede von Malte Fröhlich:
"Da jedoch meines Wissens der Artikel 26 GG fortbesteht, bleiben die Vorbereitungen von Angriffskriegen und völkerrechtswidrigen Aggressionen strafbare Handlungen. Folglich kann keine Rede davon sein, dass derartige Vorbereitungen von völkerrechtswidrigen Aggressionen/Angriffskriegen zu den dienstlichen Aufgaben der Bundeswehr zählen, folglich ist es sachlich und juristisch falsch, Gebieten, in denen dies geschieht, die Eigenschaft anzudichten, sie seien zur Erfüllung dienstlicher Aufgaben der Bundeswehr gesperrt. Folglich kann es nicht verboten sein, diese Gebiete zu betreten, nein es ist im Sinne des Artikels 25 Grundgesetz ausdrücklich geboten, dies zu tun, so lange dort die zuvor bezeichneten Verbrechen begangen und weitere vorbereitet werden." Zum Wortlaut

Im Schlusswort führt Malte Fröhlich aus: "Diese Kinder leiden Hunger und wenige Kilometer weiter wird die zweite Milliarde für die perfektere Kriegstreiberei investiert. Aktuelles Bauvorhaben ist die Kriegsübungsstadt „Schnöggersburg“. Sie wird auf einer Fläche von 6,5 km² in ein europäisches Naturschutzgebiet für derzeit geplante 140 Millionen Euro
betoniert. Und zahlreiche Kinder in Stendal gehen morgens hungrig ohne Frühstück in die Schule. Ich möchte Sie Frau Richterin Gleesner im Rahmen Ihrer Möglichkeiten bitten, von Ihnen verhängte Geldauflagen auch der Arche Stendal e. V. zukommen zu lassen.
" Zum Wortlaut

Nach fast dreistündiger Verhandlung wurde das durch das Kriegsministerium geforderte Bußgeld in Höhe von 400€ gegen Malte Fröhlich bestätigt.
Medien Petition richtet sich an "die Bundesregierung:
Rüstungskonzerne zahlen für Flüchtlinge" - Unterschreibt die Petition bei change.org
"neues deutschland" berichtet vom Prozess gegen Malt Fröhlich am 30.06.2017

Krieg und Frieden im Amtsgericht. Militärgegner aus der Colbitz-Letzlinger Heide wurde wegen Protest auf Bundeswehrgelände in Bonn verurteilt.
Artikel von Hendrik Lasch am 03.07.2017 im Neuen Deutschland


Bild
Bild

16.-18.06.2017 Ein Stand der Bürgerinitative OFFENe HEIDe ist auch auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in der Lutherstadt Eisleben im Regionaldorf Elbe/Börde/Heide - in der Lindenallee zu finden. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Naturparkprojektes Colbitz-Letzlinger Heide der 90iger Jahre und der heutigen Realiät und über das fast 24jährige Wirken für eine zivile und militärfreie Heide durch die Bürgerinitiative.
Sie als Besucher sind eingeladen, wie Martin Luther einen reformierenden Weg einzuschlagen und selber Thesen (wenigestens eine) zur friedlichen, weil militärfreien Zukunft zu entwickeln und aufzuschreiben. Nutzen Sie dazu de
n Link zur PDF und senden Sie diese an offeneheide@t-online.de.

Für den Ankündigungstext für unseren Festwagen hatten die Organisatoren im Januar folgenden Text zugesandt erhalten: "Lieber Thesen als Prothesen - So wie einst Luther mit seinem Thesenanschlag die Verhältnisse angeprangert hat, so gibt sich die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe nicht mit den gegenwärtigen Verhältnissen zufrieden. (Siehe auch Themenblatt )
Noch immer bedrohen Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen das Leben und die Gesundheit von Menschen. Diese Kriege werden auch auf den Truppenübungsplätzen in Sachsen-Anhalt vorbereitet. Eine friedliche Welt braucht keine Truppenübungsplätze. Wir wenden uns gegen das Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger Heide und die über 140 Millionen Euro teure Übungsstadt Schnöggersburg, in der es auch die einzige U-Bahn Sachsen-Anhalts gibt, aber eben nur für Übungszwecke, nicht für die Menschen.
Gegen diesen Truppenübungsplatz wendet sich die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe bereits seit 1993. Mit den monatlichen Friedenswegen, den Ostermärschen und weiteren Aktionen soll ein Zeichen gesetzt werden gegen den Missbrauch der Landschaft für das Militär. Nach über 80 Jahren militärischer Nutzung soll in der Heide ein Naturpark entstehen. "

Der Veranstalter versagte der BI unter dem Titel "Lieber Thesen als Prothesen" am Festumzug teilzunehmen und forderte zu einer Neugestaltung des Solgans auf. Am Donnerstag vor dem Sachsen-Anhalt-Tag erreichte diese Auffordeurng die BI. Nehmen Sie die Versagungsgründe hier zur Kenntnis und besuchen sie uns vielleicht gerade deshalb an unserem Stand, dann wissen sie mehr!

Aus dem Antwortschreiben der BI an die Veranstalter
:
"Aus unserer Sicht leben wir in einer pluralistischen Gesellschaft, die vom öffentlichen Widerstreit der Argumente lebt und profitiert. Unser Motto stellt einen Bezug zu Luther her und äußert im Kern die Forderung nach mehr Diskurs bei weniger Gewalt und dies in der Gesellschaft genau so wie in der Außenpolitik. Gegen diese Forderung sind menschliche und sinnvolle Argumente schwer denkbar. Mit unserer Forderung greifen wir jedoch grundlegende Realitäten bei uns im Land und bundesweit an. Da der Staatskanzlei wie auch der Verwaltung der Lutherstadt Eisleben Argumente dagegen fehlen, sie also unsere Kritik nicht entkräften können, setzen Sie auf ein Verbot, um unsere Forderung aus der öffentlichen Wahrnehmung zu entfernen.
" Zum Antwortschreiben im Wortlaut als PDF

Medienecho:
16.06.2017 - Mitteldeutsche Zeitung: "
Landesfest in Eisleben Politische Aussagen zum Festumzug verboten?"

17.06.2017- Junge Welt: "Nur Regierungspropaganda"

Vom Friedensweg, der 288.: Sonntag 4. Juni 2017 (Pfingstsonntag), 14 Uhr Haldensleben, am Gänseanger Flößen auf der Ohre bereits ab 10 Uhr Floßbauworkshop mit Malte Fröhlich

Bild
Bild

Bild
Bild
Bild

Der 288.Friedensweg führte Pfingstsonntag, den 04.Juni 2017, um 14 Uhr nach Haldensleben. Flößen auf der Ohre am Gänseanger stand auf dem Programm.
Wir hatten einen sehr schönen Tag an der Ohre.
Nach anfänglichem Nieselregen wurde das Wetter immer besser. Das Floß war dank fleißiger Hände insbesondere Malte, Uwe und Hermann, pünktlich bereit für einen Ausflug auf der Ohre.

In den Redebeiträgen auf der Kundgebung wurden insbesondere die jüngsten Bestrebungen der Bundesregierung zur weiteren Aufrüstung der Bundeswehr sowie ihrer personellen Aufstockung unter Missachtung von UNO-Konventionen zum Kinderschutz kritisch bewertet.
Im Anschluss an die Kundgebung führte der Friedensweg an der Ohre entlang zum nächsten

Höhepunkt unserer Veranstaltung: Zu Wasser lassen des Floßes, Floßfahrt und traditionell das abschließende Picknick bei schönstem Sonnenschein. Hierbei konnten wir auch einen 2-jährigen Jungen (Fotogenehmigung wurde durch die Eltern erteilt) begrüßen und damit unserem Anliegen (Kindertag) entsprechen.


Flugblatt
| Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
Bild 26.05.2017 - Die BI OFFENe HEIDe beim Evanglischen Kirchentag in Berlin
mit einem Stand beim Markt der Möglichkeiten -
Messe-Eingang Süd 2.1–c17 im Bereich "Gewalt überwinden – Frieden schaffen"
Es wurden schon gute Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft.

Bild

Am 14.05.2017 beteiligten wir uns aktiv an einem Demonstrationszug vor das Werkstor der Kriegswaffenschmiede von Rheinmetall in Unterlüß. Zu dieser Aktion wurde von der Junepa (Jugennetzwerk für politische Aktionen) aufgerufen, der in Anerkennung ihres Einsatzes für Frieden vor wenigen Tagen der Aachener Friedenspreis 2017 zuerkannt worden ist.
Presseberichte sind unte abrufbar: 
https://celleheute.de/unterluess-im-zeichen-der-entruestung/

https://celleheute.de/entruestet-euch-rheinmetall-in-unterluess-blockiert/

Predigt –14. Mai 2017 in Unterlüß von Pastor Lutz Krügener zum „Bittgottesdienst für den Weltfrieden“ anlässlich der Aktionstage zu der Rüstungsfirma Rheinmetall
Thema: „Entrüstet euch“ - Streit!“ Link zum Text

Vom 287. Friedensweg: Sonntag, 07.Mai 2017, 14 Uhr Vollenschier, an der Kirche beim Frühlingsfest Förderverein Vollenschierer Kirche e. V.; kleine Wanderung

Bild
Bild

BIld

Das 17. Frühlingsfest des Fördervereins Vollenschierer Kirche fand auch in diesem Jahr traditionelle Unterstützung durch den Friedensweg der BI OFFENe HEIDe. Vor dem Tor präsentierte sich ein ansprechendes Kuchenbüfett des Kirchencafés, dessen Einnahmen für die weitere Erhaltung der Kirche Verwendung finden soll. Das Kirchlein war gut besucht, als Pfarrer Albrecht Warweg  die Worte Hölderlins "Frühlingshimmel weilt mit seinem Frieden" thematisch in seine Andacht aufnahm. Die BI-Präsentation vor dem tor fand insbesondere mit ihren Themenblättern vom Heidekompromiss bis zur Übungsstadt Schnöggersburg interessierte Nachfrage. Fast noch Druckfrisch erhielt Thomas Rehbein, der Vorsitzende des Fördervereins den Heidekalender 2018 "Entdeckungsreisen". Er informierte über die Vorhaben des Fördervereins zur Erhaltung und Sanierung der Kirche, insbesondere,wenn im Juni im Rahmen der Jugendbauhütte die Friedhofsmauer weiter instandgesetzt wird. Mit Sorge betrachte Thomas Rehbein das heutige Geschehen und erinnerte an die eindringlichen Worte Stéphane Hessel in seiner Schrift "Empört Euch!" Dann dankte er allen Freunden und Mitgliedern des Fördervereins bei der Vorbereitung und Gestaltung dieser Frühlingsfestes und übergab an die BI eine aktuelle Ausgabe des Koch- und Backbüchleins "Essen und Trinken um den Vollenschierer Kirchturm!" Joachim Spaeth verwies in seinem Beitrag auf die 95 Thesen, die vor kurzem unter der Überschrift "Banken zu Pflugscharen" in der Lutherstadt Wittenberg eine Banktür zierten: "War es vor 500 Jahren die Käuflichkeit des Seelenheils der Gläubigen durch den Ablasshandel, die Ausdruck einer großen Krise war, ist es heute die Käuflichkeit der Politik und ihre Unterordnung unter die Vorgaben der Finanzmärkte." Ingrid Fröhlich-Groddeck sprach zu ihren Positionen und den juristischen Auseinandersetzungen um den Aktionstag beim Camp 2015 sowie den verhängten Strafen. Sie dankte für die spürbare Solidarität und zitierte aus ihrer Verteidigungsrede vor dem Amtsgericht Bonn: „Wenn Menschen sich ermächtigen, Verantwortung zu übernehmen für mehr Gerechtigkeit und für mehr Frieden, wird das unsere Welt verändern. Davon bin ich überzeugt. Jeder noch so lange Weg fängt mit dem ersten Schritt an. Niemand weiß, wie viele fruchtbare Impulse andere Menschen dadurch erhalten, wenn sie von couragierten Menschen erfahren, die anfangen, ein Verbrechen ein Verbrechen zu nennen oder von gewaltfreien Aktionen, die das Ziel haben, dem Recht zu seinem Recht zu verhelfen. Niemand weiß wie viele Menschen sich anstecken lassen. So könnte es gelingen, den Prozess des Verfalls unserer Demokratie aufzuhalten und Deutschland würde Vorreiter sein mit einer neuen friedenstiftenden Außenpolitik und für fairen Handel mit armen Ländern. Damit würde es gelingen, ein bisschen mehr Frieden zu schaffen, ein bisschen mehr Gerechtigkeit und weniger Menschen, die hungern. Bei Deutschlands Wirtschaftskraft ist diese Vorstellung sehr realistisch.“ Zur Rede

Die Pace-Fahne wurde vom Hausener Friedenskreis für den Einsatz der BI in der Friedensarbeit beim Jahres-Treffen in Elbingerode übergeben und von Bernd Luge hier öffentlich vorgestellt.
Gegen 15 Uhr startete der Friedensweg mit einer Wanderung durch Wald und Flur.

Das Frühlingsfest fand dann mit einem musikalisches Programm vorgetragen von Pfarrer Jürgen Brilling seinen Abschluss.

 
Flugblatt | Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
29. April 2017 um 12 Uhr Nächste Ratschlag im „Heizhaus“, Harsdorfer Straße 33b , 39108 Magdeburg zur Vorbereitung des war-starts-here- Camp in Potzehne vom 31. Juli bis 06. Augus
Bild 01. Mai.2017, ab 10:30 Uhr
Teilnahme der BI OFFENe HEIDe mit einem Informationsstand
beim Tag der Arbei des DGB auf dem Alten Markt in Magdeburg
Zu weiteren Verfahrensterminen hat das Amtsgericht Bonn gegen Antimilitaristen geladen:
Bild 04. Mai 2017 13.30 Uhr Matina Herzog-Witten

Bild

Der Aachener Friedenspreis wird am 1. September 2017 an die Bewegung No MUOS (Italien) sowie das Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA) verliehen. No MUOS ist eine sizilianische Bewegung gegen Militarismus. JunepA ist ein bundesweites Netzwerk von jungen Menschen. www.aachener-friedenspreis.de

 

>>>Vorige Friedenswege 2011-2017

 

Film über die Konzertaktion der Lebenslaute zum 206. Friedensweg

Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

© 2001-2014 OFFENeHEIDe@t-online.de