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Vom Friedensweg, der 318.: Sonntag, 01. Dezember 2019 - direkt an der B71 nördlich von Haldensleben Wanderung etwa 4 km zum Hirschkopf und zurück | Adventsfeier in Haldensleben

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Der 1. Dezember 2019 war ein kühler schummriger Tag, teilweise nebelig. Der 318. Friedensweg hatte seinen Startpunkt nördlich von Haldensleben an der B71. Die Kundgebung wurde traditionell durch den antimilitaristischen Weihnachtsmann eröffnet, der milde Soli-Gaben für das Kita Weltkinderhaus sammelte. Als Gäste wurden herzlich Christoph Wonneberger aus Leipzig und Martin Rambow aus Weimar begrüßt. Dann gab es Informationen über den sich formierenden Widerstand gegen das NATO-Manöver DEFENDER 20, über die fridaysforfuture-Proteste sowie den am Wochenende mit BI-Teilnahme laufenden Kongress der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen, unter dem Titel „Rüstung Digital -Neue Technologien für neue Großmachtkonflikte“. Mit Entrüstung wurde die Nachricht über die Aberkennung der Gemeinnützigkeit der VVN-BDA durch das Berliner Finanzamt reflektiert und auf den Protest-Brief von Esther Bejarano verwiesen.
In seinem Beitrag nahm Malte Fröhlich Bezug auf den militärischen Missbrauch der Colbitz-Letzlinger Heide und seine Auswirkungen auf das Klima. Infolge der Vorbereitungen und Folgen des 2.Weltkrieges wurde der hier ansässige Hochmischwald schwer geschädigt. Mit dem Niederhalten des Baumnachwuchses auf 15 000 ha in den letzten 25 Jahren durch den Militärbetrieb der Bundeswehr wurde die Bindung von über 4 Millionen Tonnen CO2 verhindert, legt man 13 Tonnen pro ha und Jahr zugrunde. Die BI-Forderung „Bäume statt Panzer“( Siehe Verteidungsrede Paula Schumann am 9.10.2019 Seite 5´vor dem Landgericht Magdeburg) wurde durch ihn erneut unterstrichen.

Der Weg zum Hirschkopf, eine der höchsten Erhebungen in der Colbitz-Letzlinger Heide, zog sich. Am Endpunkt des Weges das Schild "Wasserschutzgebiet" und gleich (voll)daneben "Militärischer Sicherheitsbereich" - wie Feuer und Wasser, ein Unding. Auf dem Rückweg dann die wachsende Freude auf Licht und Wärme im Haldensleber Mehrgenerationenhaus "Ein Haus für alle" . Ein kleines Team hatte dort eine Adventstafel vorbereitet, die zum Verweilen am mitgebrachten Selbstgebackenen und heißen Getränken einlud.
Nach einer ersten Stärkung stand das moderierte Gespräch mit den Gästen an. Martin Rambow ein der BI gut bekannter Mann des Netzwerkes Friedenssteuer(www.netzwerk-friedenssteuer.de) hatte die Begegnung mit Christoph Wonneberger angeregt. Der Dialog brachte einen Zugang zu seinem Denken, seinem Umgang mit den Herausforderungen der Zeit. In den 1970/80igern gründete Christoph Wonneberger die Initiative Sozialer Friedensdienst (SoFd) als Alternative zum Wehrdienst in der DDR. Das Anliegen „Schwerter zu Pflugscharen“ und auch des Sozialen Friedensdienstes bleiben für ihn Vision und Aufgabe, um auch heute Widerstand gegen die Waffenschmiede Deutschland zu organisieren. Er möchte nicht teilnehmen am Reichtum, der aus Bombengeschäften entsteht. Von 1986 bis Ende Oktober 1989 war er der Koordinator der Leipziger Friedensgebete in der Nikolaikirche. Heute ist er Pfarrer im Unruhestand, der sich weiter für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt, der Bund für Soziale Verteidigung erfährt dabei u.a. seine Unterstützung. Seine Erfahrung, aus Ohnmacht zu lernen, nicht aufzugeben und zu sehen woraus Kraft für einen gewaltfreien intelligenten Widerstand zu gewinnen ist. Dabei entspann sich auch ein anregender Meinungsaustausch mit durchaus unterschiedlichen Sichten.

Das Gespräch an dieser Friedenstafel brachte zum 1. Advent auch eine vorweihnachtliche Abendstimmung und wurde mit der Übergabe der Heide-Kalender 2020 an die Gäste zum Abschluss gebracht.

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Magdeburg 13.11.2019 - Bauzaungalerie
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13.11.2019 | Krieg zerstört Lebenswelt! De[utsch]e Panzer raus aus Kurdistan!
Dieses hochpolitische Kunstwerk ist der Start einer neuen Bauzaungalerie im Herzen von Magdeburg. Wer im Frühjahr beim Ostermarsch in Colbitz gewesen ist, wird sich sicherlich an das Ostermarschmotto erinnern, unter das auch dieses Bild gestellt worden ist. Wie man auch erkennen kann, haben sich im Schutze der Nacht bereits Menschen zerstörend an dem Kunstwerk zu schaffen gemacht - engstirnige, verbohrte Typen, die der deutschen Realität nicht ins Auge sehen wollen. So sind im Bild sowohl die ertrinkenden Flüchtlinge weggerissen, als auch der Tatort der Aufrüstung.
Vom Friedensweg, den 317.:Sonntag, 03. November 2019, 14 Uhr Brunkau, Tangerbrücke - Wanderung zu den Tangerquellen und durch den Wald, anschließend im Lüderitzer Weg - Eindrücke von Indien


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In Brunkau, einem Ortsteil von Tangerhütte, versammelten sich über 50 Menschen zum 317. Friedensweg der BI OFFENe HEIDe. Dem MDR-Fernsehteam beantwortete Bernd Luge die Frage, warum dieser Friedensweg nach Brunkau führt, jenem Ort der 9/10 seiner Bevölkerung im 30jährigen Krieg verlor, jenem Ort der gerade zwischen den Klimakillern Kriegsübungsstadt und A14-Neubau liegt und bereits im umliegenden Wald deutliche Spuren der Dürre zeigt. An der Tangerbrücke begann um 14 Uhr die Kundgebung.
Der erste Beitrag bezog sich auf die Frage, den persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren, veranschaulicht an der eigenen Konsequenz nicht mit dem Flugzeug zu reisen, die Sense statt dem Motormäher zu nutzen. In diesem Zusammenhang zwei weiterführende Links zum Thema uba.co2-rechner.de und krieg-ist-der-groesste-klimakiller.

Malte Fröhlich informierte über die juristische Nachbereitung des gewaltfreien Ungehorsams bei Schnöggersburg-"Go-In". Weiterhin reflektierte er die Thüringenwahl, dazu zitierte er aus Bucholzens-Satire-Letter u.a. „Und immer wieder wird mir gesagt, dass auch die Wähler der AfD in der Mehrheit brave anständige deutsche Bürger seien, die man nicht als Sympathisanten von Neonazis abstempeln sollte. Das sind doch alles harmlose, freundliche Nachbarn. Die haben eben nur Angst vor diesen vielen Ausländern, vor diesen Artfremden, auch wenn in den ländlichen Gegenden wie hier im Erzgebirge oft kilometerweit kein einziger Ausländer zu sehen ist. Heute hetzt man gegen die angebliche Islamisierung des Abendlandes. Bei den Nazis hieß das entsprechende Todschlagwort nicht Islamisierung, sondern Überjudung.“ Siehe Buchholzens Satire-Letter-

Zu Wort meldet sich Klaus Peter, er trug die Fahne der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten und erinnerte als Mitglied des Fördervereins Gedenkstätte Isenschnibbe an das Vermächtnis des Schwures von Buchenwald und wandte sich gegen die voranschreitende Militarisierung im Land.

Ingrid Fröhlich-Groddeck berichtete über die Aktivitäten der Fridays for future in Stendal, verwies dabie auf die Notwendigkeit in dieser Bewegung die Rolle des Krieges und Militärs als Klimakiller bewusst zu machen (Siehe auch fridays-for-future-krieg-ist-der-groesste-klimakiller und imi-online): Zur Frage des Kippens der Gesellschaft bemerkte sie, wie wichtig es ist, dafür einen Entwicklungsrahmen zu entwickeln. Sie verwies auf die Aktivitäten aus der Hochschule Magdeburg-Stendal und den Vorschlag zur Bildung von thematischen Arbeitsgruppen.
In diesem Zusammenhang wurde im Beitrag aus dem Wendland einerseits auf die aktuelle Ausgabe der Zeitung von „anti atom aktuell“ verwiesen - sie steht unter dem Titel „Kl!ma für ein neues anders Ganzes“ und weiterhin auf die Blockade vor den Toren des Panzerherstellers Rheinmetalls in Unterlüß Ende Oktober, als Akt der Solidarität mit den Menschen in Rojava, gegen die Unterstützung des türkischen Angriffskrieges gerade durch deutsche Rüstungsexporte.

Aus Magdeburg meldete sich Renate Fiedler zu Wort. Sie stellte die Initiative „Rettet den Stadtpark Rotehorn“ vor, die sich gegen Baupläne in und am Grün im Stadtpark wendet.

Nach der Kundgebung führte die Wanderung an das im Wald gelegene Quellgebiet des Tanger. Danach fanden sich die Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Lüderitzer Str. 2 zum reichlichen gemeinsamen Mitbring-Picknik. In einer sehr lebendigen Schilderung berichteten dann Sophie und Wadim über ihr Jahr in Indien, während des Studentenaustausches an der Jamia Millia Islamia in Neu-Dehli, ihr tägliches Leben dort, ihre Eindrücke und ihre Reisen im Land. Ein zweistündiger beeindruckender Einblick in das dortige Leben.


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Magdeburg 09.10.2019 - Berufung vor dem Landgericht Magdeburg
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Paula Schumann war zum Urteil des Amtsgerichts Magdeburg in Berufung gegangen. Sie hatte die Kriegsübungsstadt Schnöggersburg betreten und wollte einen Freispspruch. Ihre Position: "Wie soll ich das Urteil des Amtsgerichts akzeptieren, wenn meine Zeugen nicht gehört und meine Argumente zu großen Teilen ignoriert wurden? Eigentlich müsste doch die Justiz ins Handeln kommen. Und dies nicht, weil Leute wie ich außerhalb des gesetzlichen Rahmens zu handeln scheinen, sondern weil die Bundeswehr eindeutig Gesetze überschreitet". - "Ich habe Schnöggersburg aus mehreren Gründen und nach meiner Ansicht zurecht betreten. Schließlich wird mein Verhalten von Artikel 25 des Grundgesetztes gedeckt. Dieser Artikel erlaubt nicht nur Widerstandshandlungen gegen Völkerrechtsbrüche, sondern fordert diese von jedem Bewohner des Bundesgebietes. In Abgrenzung zum rechtfertigenden Notstand, der nur ein angemessenes, erfolgreiches, geeignetes Eingreifen straffrei stellt, erlaubt und verlangt der Artikel 25 Grundgesetz von jedem Bewohner des Bundesgebietes den Versuch zu unternehmen, dem Völkerrecht die Wirksamkeit zurück zu geben." Die Berufung wurde abgewiesen, die eingereichten 7 Beweisanträge ebenfalls, es blieb bei der Verwarnung die ihr nach Jugendstrafrecht ausgesprochen wurde. Es bleibt auch dabei "Die völkerrechtsbrechenden staatlichen Akteure werden durch die Justiz geschützt"! Siehe Verteidungsrede Paula Schumann | Schlusswort Paula Schumann

Vom Friedensweg, den 316.: Sonntag, 06.Oktober 2019-10 bis 17 Uhr Lindhorst, Lindenstraße 17, Hoffest zum Tag der Regionen, 11 Uhr Wanderung etwa 4 km,

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Im Oktober gibt es alljährlich den Tag der Regionen (www.tag-der-regionen.de) und wir waren mit dem 316. Friedensweg am Sonntag, den 06. Oktober 2017 wieder dabei und zwar auf dem Hoffest im Ortsteil Lindhorst, Lindenstraße 17 bei Familie Wehde.Veranstalter des Hoffestes war der Förderverein Colbitz-Letzlinger Heide. nachhaltig. e. V.. Das zentrale Motto lautet „Weil Heimat lebendig ist“. Das Hoffest geht von 10 bis 17 Uhr. Bereits gegen 11 Uhr begann unsere etwa 4 km lange Wanderung. Diese führte uns durch den Südosten des Ortsteils. So bekamen wir dann den nötigen Appetit für die leckeren Dinge und interessanten Angbote, die es auf dem Hoffest gab.

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09. Oktober 2019 um 12 Uhr vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Magdeburg, Halberstädter Straße 8 im Saal E 14 In die nächste Instanz geht Paula Schumann am 09. Oktober 2019 um 12 Uhr vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Magdeburg, Halberstädter Straße 8 im Saal E 14. Hier geht es um den Vorwurf des Hausfriedensbruchs für unseren Besuch in Schnöggersburg am 05. August 2017
03. Oktober 2019 Mahnwache ab 10 Uhr am Panzerdenkmal an der Heidestraße beteiligen. An diesem Tag soll am Jägerstieg wieder mit der Bundeswehr gefeiert werden.
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01. Oktober 2019 um 13.30 Uhr
vor dem Amtsgericht Bonn
Malte Fröhlich muss sich am Dienstag, 01. Oktober 2019 um 13.30 Uhr vor dem Amtsgericht Bonn, Wilhemstraße 21, Saal S 2.09 verantworten.
Pressemitteilung - Amtsgericht Bonn verurteilt Friedensaktivisten Das Amtsgericht Bonn hat am 1. Oktober 2019 den Friedensaktivisten Malte Fröhlich aus Tangermünde zu einer Geldbuße von 250,- Euro verurteilt. Fröhlich hatte sich am 3. Oktober 2018 an einer gewaltfreien Besetzung des Gefechtsübungszentrums (GÜZ) der Bundeswehr in der Colbitz-Letzlinger Heide bei Magdeburg beteiligt. Insgesamt 20 Aktivist*innen des Jugendnetzwerks für politische Aktionen (JunepA), der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe und der Musik-Aktionsgruppe Lebenslaute hatten am 3.10.2018 die künstlich errichtete Übungsstadt der Bundeswehr Schnöggersburg besetzt und ein „Friedensübungszentrum“ eröffnet, mit dem sie ein deutliches Zeichen gegen den militärischen Übungsbetrieb setzen wollten. Nach Fröhlichs Einspruch gegen den Bußgeldbescheid des Verteidigungsministeriums fand nun die Verhandlung vor dem Bonner Amtsgericht statt. Malte Fröhlich berief sich auf die zu schützende Menschenwürde aus Artikel 1 Grundgesetz und insbesondere auf den Grundgesetz-Artikel 25, dem gemäß das Völkerrecht für alle Bürger der Bundesrepublik unmittelbare Rechte und Pflichten erzeugt. Er legte dar, wie die Bundesrepublik durch völkerrechtswidrige Kriege (Jugoslawien) und Angriffe (Oberst Kleins Bombenbefehl mit über 100 Toten in Afghanistan), durch die von Ramstein ausgehenden Drohnenmorde und die Taten des parlamentarisch unkontrollierten KSK (Kommando Spezialkräfte) permanent Völkerrecht gebrochen wurde und wird. Gegen diese Völkerrechtsverstöße vorzugehen, sei Anliegen der Friedensaktion auf dem GÜZ gewesen. Die Aktion diente der Verteidigung des Völkerrechts und sei somit durch Artikel 25 Grundgesetz nicht nur gerechtfertigt, sondern sogar geboten gewesen, argumentierte Fröhlich. Richter Dr. Fuhrmann verhängte dennoch eine Geldbuße von 250,- Euro. Auf die Völkerrechts-Argumentation aus Art 25 GG ging der Richter in der Urteilsbegründung nicht explizit ein. Vielmehr habe die Bundeswehr, so der Richter, gleichen Rang wie Artikel 1 des Grundgesetzes und sei daher als Institution insgesamt nicht angreifbar. Auch seien die angewendeten Mittel der Truppenübungsplatz-Besetzung weder erforderlich noch geeignet, um Abhilfe zu schaffen. Eine Truppenübungsplatz-Betretung von Demonstrierenden „ändere ja nichts am Weltgeschehen“, so der Richter. Erneut wurde damit ein Friedensaktivist von einem Bonner Amtsgericht verurteilt. „Es ist höchst bedauerlich und verfassungsrechtlich untragbar, dass Bonner Richter in Prozessen gegen Mitglieder der Friedensbewegung regelmäßig den Vorrang des Völkerrechts vor einfachgesetzlichen Bestimmungen ignorieren und auch die Kriterien des Rechtfertigenden Notstands nicht gründlich durchdeklinieren“, so Martin Singe von der Redaktion der Zeitschrift FriedensForum, der den Prozess für das Netzwerk Friedenskooperative beobachtet hatte. Weitere Prozesse wegen GÜZ-Aktionen und auch gegen Friedensbewegte, die am Atomwaffenstandort Büchel aktiv waren, stehen noch in diesem Jahr beim Amtsgericht Bonn an.
Verteidigungsrede gegen den Vorwurf, einen militärischen Sicherheitsbereich in der Colbitz-Letzlinger Heide unberechtigt betreten zu haben. Malte Fröhlich vor dem Amtsgericht Bonn am 01.10.2019
Bild Wir trauern um unseren langjährigen Freund und Wegbegleiter Martin Gregor,
( * 8. Juli 1931 - † 30. September 2019) seit 1996 Pfarer im Ruhestand in seiner liebgewordenen altmärkischen Wahlheimat Wannefeld. Über seiner Trauerannonce stand: "Wachet, stehet im Glauben, seid mutig und seid stark. 1. Korinther 16,13
Bild 20.09.2019 Fridays for Future Magdeburg: "Über 4000 Menschen in Magdeburg haben sich dem Globalen Klimastreik angeschlossen! Bundesweit waren über 1,4 Millionen Menschen in über 575 Städten unterwegs. Damit waren wir unüberhörbar für die Politik! Wir haben gezeigt, dass wir hier und heute den Weg für eine nachhaltige #Zukunft bereiten und die #Ausbeutung unseres Planeten stoppen müssen." Die BI war mit ihrem Banner "Bäume statt Panzer" und einem Diskussionsbeitrag zur Frage Krieg und Rüstung als Klimakiller dabei.
Vom Friedensweg, den 315.: Sonntag, 01. September 2019, 14 Uhr Neuenhofe, Teichstraße 5 km Wanderung in Richtung Zackelberg,
80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs
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Der Eröffnungsbeitrag vor 40 Teilnehmer*innen des 315. Friedensweges beleuchtete das Geschehen um den Kriegsbeginn am 1. September vor 80 Jahren. Den Willen Hitlers den Krieg mit Polen zu beginnen, den Stuka-Angriff auf die polnische Stadt Wielun und den Fliegerführer Generalmajor Wolfram Freiherr von Richthofen. Um dabei einen Exkurs in die Praxis der Bundeswehr und ihrer Traditionspflege mit historischen Vorbildern, am Beispiel des taktischen Tornado Luftwaffengeschwaders „Immelmann“ zu machen. Die abschließende mahnende Erinnerung im Text: „Eine nahezu 100-jährige imperialistische Kontinuität der deutschen Geschichte fand in Hitler ihren Höhepunkt. Der Zweite Weltkrieg war Hitlers Krieg. Und er war der Krieg des deutschen Volkes, das sich von Hitler zum Komplizen machen ließ.“ Zum Eröffnungsbeitrag
Bernd Luge erinnerte an die Geschichte des Missbrauches der Colbitz-Letzlinger Heide als Ort der Waffenentwicklung, Waffenerprobung und Kriegsübung, beginnend mit dem Schießplatz Tangerhütte der Firma Gruson 1888. Vom Erlass zur Errichtung des Versuchsplatzes vom 8. Dezember 1934 bis zur Errichtung der Heeresversuchsstelle Hillersleben und dem ersten Schuss verging kein halbes Jahr. Ziel war die Erprobung von Artilleriewaffen und Bunkeranlagen. Nördlich von Hillersleben II gab es ein Kriegsgefangenlager, bis zu 2000 Menschen wurden hier für den Einsatz in der Heeresversuchsstelle herangezogen. Im Krieg arbeiteten bis 4000 Wissenschaftler, Ingenieure, Facharbeiter in Hillersleben, auch an der Entwicklung neuer Waffensysteme. Von zu wenigen gab es ein "Nein" zu Rüstung, Kriegsproduktion und Krieg. Auch die heutige Rüstung und die Auslandeinsätze erinnern an die Worte von Paul Celan "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland". Bernd Luge ergänzte: „Alle die hier bisher geübt haben, haben verloren“.
Ingrid Voss, Jahrgang 1936, sprach als betroffene über ihre Erinnerungen an ihre Kindheit, die mit Krieg und Flucht verbunden waren. Als Tochter eines Küsters und Lehrers lebte sie in Wohlynien. Hier begann die Flucht ihrer Familie in direkter Folge des Hitler-Stalin Paktes vom 17.9.39 und endete in Mecklenburg-Vorpommern. Sie mahnte: „Es sollen alle Menschen zu Hause in Frieden leben können und nicht zur Flucht gezwungen sein!"
Im Anschluss an die Kundgebung wurde das Dorfmuseum im Kornhaus besucht. Dort waren wir zum 155. Friedensweg im Jahr 2006 das letzte Mal. Dort gab es auch das traditionelle Picknick. Wegen der fortgeschrittenen Zeit gab es zum Abschluss nur eine kurze Wanderung durch den Ortsteil.

Volksstimme 1.9.2019 "Flieger beschossen Wieluner Hospital"

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20.09.2019,12:00 bis 15:00, Magdeburg Domplatz - Globaler Klimastreik #FridaysForFuture - Magdeburg. BI OFFENe HEIDe beteiligt sich unter dem Motto "Bäume statt Panzer - in der Colbitz-Letzlinger Heide und WELTweit"

https://www.facebook.com/fridaysforfutureMagdeburg/

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01. bis 09. September 2019 - Camp "Rheinmetall entwaffnen" in Unterlüß in Niedersachsen. Während des Camps sind Workshops geplant, am 06. September 2019 gibt es Blockaden und für den 07. September 2019 ist eine Demonstration geplant. Start der Demonstration ist um 13 Uhr vor dem Bahnhof. https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

Siehe auch den youtube-Beitrag "Demo gegen Waffenfabrik Tag 3 "
https://www.youtube.com/watch?v=mFnVWtnJXJE

 

PM: Truppenübungsplatz Altmark besetzt - am 4.8.2019
Auf nach Schnöggersburg – Friedenszentrum wieder geöffnet
Gewaltfreie Aktion umzingelt Übungsstadt und verhindert Kriegsvorbereitungen

Bild Um 9.15 Uhr vormittags machte sich eine Gruppe von 30 Aktivist*innen auf den Weg nach Schnöggersburg, um gewaltfrei und ungehorsam ein Zeichen gegen aktuell wachsende Militärausgaben und Kriegsvorbereitungen zu setzen. ... Beteiligt waren Aktivist*innen des Jungen Netzwerks für politische Aktionen (JunepA), Mitglieder der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe, Musiker*innen des Netzwerks Lebenslaute und andere gewaltfreie Aktionsgruppen. Die Kriegsgegner*innen verbindet der Wille, eine breite Bewegung gegen die Kriegsvorbereitungen in der Colbitz-Letzlinger Heide aufzubauen und immer mehr Menschen zum Eingreifen zu bewegen. Mit kreativen Aktionen und Zivilem Ungehorsam drücken sie ihren Widerstand gegen Bundeswehreinsätze im Ausland aus. ...
Zur Presserklärung vom 5.8.2019 www.gewaltfreie-aktion-guez-abschaffen.de
Vom Friedensweg, der 314.: bereits Sonnabend, 03. August 2019, 14 Uhr  Baustellenzufahrt Schnöggersburg, direkt an der B 189 zwischen Dolle und Lüderitz Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen: Aktionstraining Sonntag, 04. August 2019 auf nach Schnöggersburg

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Der 314. Friedensweg fand gegenüber der Baustellenzufahrt Schnöggersburg auf dem Kahlschlag für die A14 statt.
55 Teilnehmer*innen hatten sich eingefunden.
Auf der Kundgebung stellte sich die gewaltfreie Aktion vor. Gewaltfrei und ungehorsam gegen die Kriegsvorbereitungen, will sie am Sonntag den 4.8.2019 den Truppenübungspatz Altmark besetzen. Sie schließt an die Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen von 2014 an. www.gewaltfreie-aktion-guez-abschaffen.de/de/.

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Vom Friedensweg, den 313.: Sonnabend, 29. Juni 2019, 10 Uhr
Letzlingen, Salchauer Chaussee am Solarpark "Krieg ist kein Volksfest!" Protest gegen den Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums

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"Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!" (Lukas 23.34) möchte man ausrufen angesichts der Menschenmassen, die zum Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums Heer strömten. So war es richtig, dass der Friedensweg auf diesen Tag vorverlegt wurde. Etwa 30 Teilnehmer*innen ließen sich nicht vom heißen Wetter abhalten und setzten ein Zeichen gegen diesen Massenauflauf zur Legitimation der Bundeswehr. "Krieg ist kein Volksfest!" war das Motto des Friedensweges. Die Besucher des Tages der offenen Tür sollten zum Nachdenken angeregt werden, worauf sie sich einlassen. Auch das Transparent mit unserem Motto vom Ostermarsch 2018 "An Kriege gewöhnen? Niemals!" passte gut zum Tag. Den Bestrebungen der Bundeswehr, ihre Anwesenheit als etwas ganz Normales, einen Segen für die Region ist entschiedener Protest entgegen zu setzen. Beim Sachsen-Anhalt-Tag anfang Juni war die Bundeswehr mit einem massiven Aufgebot vertreten. Beim Friedensweg dabei war auch unsere Parodie auf den Karriere-Truck der Bundeswehr "Werben fürs Sterben" dabei. Bis zum Tor des Gefechtsübungszentrums hat das Ordnungsamt unseren Protest zugelassen. Ab dort spielte sich die Bundeswehr als Hausherr auf. Am Tor hing die allseits bekannte Parole "Wir kämpfen auch dafür, dass du auch gegen uns sein kannst." Die Praxis sah aber anders aus: Ein Infostand der Bürgerintiative auf dem Gelände des Gefechtsübungszentrums wurde nicht gestattet. Vereine und Einrichtungen aus der Region konnten sich dort präsentieren. Wir sollten die "Mordsstimmung" beim Tag der offenen Tür nicht stören. Unter den Besuchern waren auch ältere Menschen, die den Zweiten Weltkrieg noch mit erlebt haben. Sie betonten zwar, dass sie gegen den Krieg seien, müssen sich aber fragen, warum sie dann zu solch einer Veranstaltung gehen. Eine Frau erklärte die Notwendigkeit von Bundeswehr und Gefechtsübungszentrum mit den Worten "Wenn der Russe kommt". Zum Flugblatt | Zum Rundbrief
Vom Friedensweg, den 312.: Sonntag 02. Juni 2019, 9.30 Uhr am Stand der OFFENen HEIDe im Regionaldorf Elbe-Börde-Heide beim Sachsen-Anhalt-Tag in der Carl-Ritter-Straße in Quedlinburg

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Bericht von Klaus Czernitzki: " 3 Tage ging es heiß her in Quedlinburg und das dreifach: Party, Wetter, Politik. Mit unserem Stand im Regionaldorf Elbe – Börde – Heide haben wir auf unser Anliegen aufmerksam gemacht. Da uns die Teilnahme am Festumzug verwehrt wurde, nutzten wir kleine Postkarten. Darauf das Motiv , welches wir für den Festumzug nutzen wollten und mit dem wir auf den Zusammenhang von Kriegen und die Zerstörung von Weltkulturerbe verwiesen. Mit sehr vielen Gästen des Sachsen Anhalt Tages kamen wir auf diese Weise ins Gespräch. Einigen Gästen war Schnöggersburg neu und wir konnten sie aufklären, andere Gäste kannten Schnöggersburg schon durch Medienberichte oder auch unser Auftreten. Einig waren sich 99% der angesprochenen Gäste, dass die für Schnöggersburg ausgegebenen hunderte Millionen Euro investiert in Bildung oder eben in die Weltkulturerbestadt viel sinnvoller angelegt gewesen wären. Der Festumzug, der nun ohne unsere Teilnahme durch die Stadt zog, lief ganz brav auch an unserem Stand vorbei. Uns schräg gegenüber die Moderationsbühne mit dem Ministerpräsidenten oben auf. Auf diese Weise hatte er uns nicht nur die Minute im Blick, die wir im Festumzug an ihm vorbei gelaufen wären, sondern wir konnten uns über 2 Stunden immer wieder Aug in Auf sehen. Am Tag des Festumzugs, sahen wir nicht nur zu, sondern gingen auf unseren eigenen Umzug. Entsprechend unseres Anliegens führte dieser Umzug selbstverständlich in die Walther Rathenau Straße an der Bundeswehr vorbei." . Zum Flugblatt | Zum Rundbrief
Bild Die Ausrichter der 22. Sachsen-Anhalt-Tages, die Welterbestadt Quedlinburg sowie das Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch die Staatskanzlei, haben die Teilnahme am Festumzug am 02. Juni für die BI OFFENE HEIDe untersagt. Das sollte aber niemanden davon abhalten, unseren Stand zu besuchen!
Meldungen/ Medien/Termine
26.06.2019 - Freiheit für Julian Assange Die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe fordert Freiheit für Julian Assange und Chelsea Mannings und die Nichtauslieferung Assanges an die USA
Siehe Artikel
Bild Unterstützt die AVAAZ-Bürgerpetiton " 2-prozent-ziel für rüstungsausgaben kündigen - mehr investitionen in klimaschutz "
Am 11. Juni 2019 um 9 Uhr

Fortsetzungstermin des Verwaltungsgerichtes zum BI -Widerspruch über die Rechtmäßigkeit der Verbotsentscheidungen um den Friedensweg nach Salchau durch das Ordnungsamt Salzwedel. Ort: Verwaltungsgericht Magdeburg im Saal 7 Breiter Weg 203 - 206, 39104 Magdeburg

 

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Vom Friedensweg, den 311.: Sonntag 05.Mai 2019, 14 Uhr Vollenschier, Frühlingsfest an der Kirche - ab 13:30 Uhr Kirchencafé- 14 Uhr Andacht/Frühlingsspaziergang - 16 Uhr Konzert mit Yestime

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Der 311. Friedensweg am 05. Mai 2019 ab 14 Uhr führte in den Stendaler Ortsteil Vollenschier zum Frühlingsfest an der Kirche, über 50 Besucherinnen und Beuscher folgten der Einladung des Fördervereins www.kirche-vollenschier.de.Um 14 Uhr begann Andreas Hoenke mit seiner Andacht in der Kirche. Die Bürgerintiative OFFENE HEIDe beteiligte sich mit ihrem Stand am Frühlingsfest und überreichte ihren frisch gedruckten Heide-Kalender 2020 an Frau Dr. Crappa vom Förderverein.Sie nahm den Kalender "Unbekanntes Heideland- Motive aus der Colbitz-Letzlinger Heide" dankend entgegen und hob die Aussagekraft der Bilder und Texte hervor. Maximilian Schneider trat ans Mikrofon, der überzeugte Frei-Christ und Pazifist aus Wannefeld zitierte eigene Gedichte, so auch aus dem Reichtstags-Sprayer #TRAGT LIEBE IN DIE WELT HINAUS# EIN JEDER SOLL BEKUNDEN#TEILT BROT STATT WAFFEN AUS# DANN WIRD DER MEENSCH GESUNDEN# Bevor ein kleiner Frülhlingsspaziergang begann, wurde über den nächsten Friedensweg beim Sachsen-Anhalt-Tag in Quedlinburg informiert. Um 16 Uhr begann das Konzert mit „Yestime“. Das Konzert stand unter dem Titel „Tanzen Sie mal blau“ Jazz, Bauhaus und seine Musik. Das Programm war kurzweilig. Das Bauhaus wollte die Vision vom neuen Menschen verwirklichen. Leider konnte diese Vision nicht den zweiten Weltbrand 20 Jahre nach Gründung des Bauhauses verhindern. Viele Bauhauskünstler*innen mussten Deutschland verlassen und ihre Werke wurden als "entartete Kunst" auf den Index gesetzt.
Wenn die entsprechenden Fördermittel kommen, will der Förderverein den Erlös des Frühlingsfestes zur Sichern bzw. Auffrischen von Wandgemälden in der Kirche verwenden.

Siehe Flugblatt | Rundbrief

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Büchel, 30.04.2019, 9:50 Uhr „Atomwaffenfreies Picknick“ auf dem Bundeswehr-Flugplatz Büchel Atomwaffengegner*innen behindern Militärbetrieb Heute Morgen haben 17 Atomwaffengegner*innen ein Gelände des Bundeswehrflugplatzes Büchel / Eifel betreten und es als „Zivilen Sicherheitsbereich“ ausgewiesen. In einer Aktion Zivilen Ungehorsams überwanden sie an mehreren Stellen die Zäune.
Zur Presserklärung vom 30.04.2019

"Es wäre also Sache der Justiz – auch die Ihrige, Herr Richter Michel – durch eine unvoreingenommene Beweisaufnahme durch ein Zulassen der Beweisanträge der Angeklagten, den Nachweis des Rechtsbruchs durch Bundespolitik und Bundeswehr in den Verfahren zu ermöglichen,"
Zum Brief Malte Fröhlich an das Amtsgericht Cochem vom 20.04.2019

Pressespiegel Büchel 17 vom 01.05.2019

Am 01. Mai 2019 sind wir wieder mit einem Stand in Magdeburg auf der Veranstaltung des DGB auf dem Alten Markt zu finden.Beginn ist dort um 11 Uhr mit einer Kundgebung.
Vom Ostermarsch unter dem Motto "Krieg zerstört Lebenswelt" & 310. Friedensweg am Ostermontag, 22. April 2019, 11:55 Uhr in Colbitz Volkshausgarten
Beginn um FÜNF vor ZWÖLF über dreihundert waren dabei!
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11:55 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Moderation: Gritt Kumar und Karolin Wehde
Bild Worte aus der Kirche von Dieter Kerntopf, Pfarrer in Colbitz
" Gemeinsam können wir diese Vision einer gerechten und friedlichen Welt schaffen. Diese Hoffnung lasse ich mir nicht nehmen. So wie es die heutige Losung benennt: Zur letzten Zeit wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden hinfort nicht mehr lernen Krieg zu führen."
Zum Redemanuskript
 
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***Ostermarsch durch Colbitz zur Heidestraße ca. 5Km*** 13:45 Uhr Entrèe mit der Band Lappalie 14 Uhr Kundgebung im Volkshausgarten Lindhorster Straße 17, Colbitz. Es sprachen Ingrid Fröhlich-Groddeck; BI OFFENe HEIDe, Charly Braun, Kampagne “Rheinmetall entwaffnen“ sowie Leo Evans von der Band Lappalie | danach Openair mit der Band Lappalie
Bild Ingrid Fröhlich-Groddeck; BI OFFENe HEIDe: "Weltweite Verwüstung, verbrannte Erde, durch Uranmunition (1* unbewohnbar gebombte Regionen, eine breite Spur der Vernichtung durch ganze Regionen der Erde, verursacht durch NATO-Kriege - Es geht ums Ganze! Gleichzeitig geht es immer auch um unsere Köpfe.In's kollektive Bewusstsein der Menschen soll die Existenz von Krieg in Europa nicht vordringen. Täuschung ist deshalb allgegenwärtig. Im Kampf um die Köpfe wird vor allem unsere Sprache missbraucht"
Zum Redemanuskript
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Charly Braun, Kampagne “Rheinmetall entwaffnen“, kommt aus der Lüneburger Heide, ist dort DGB-Kreisvorsitzender und hat die "Gewerkschaftliche Initiative für aktive Friedenspolitik und Militär- und Rüstungskonversion in Niedersachsen" gegründet. Er ruft zu einem breiten Bündnis für Frieden und Konversion auf und lädt ein, zum Camp des "Bündnis Rheinmetall entwaffnen" vom 01-.09.09.2019 nach Unterlüß.
Zum Redemanuskript

Bild Leo Evans von der Band Lappalie: "Umso wichtiger ist, dass wir hier zusammen kommen, laut sind und zeigen, dass wir dagegenhalten, gegen eine Welt von Zerstörung und Ausbeutung, gegen nukleare Aufrüstung, gegen Faschismus, Sexismus, Rassismus und Nationalismus, für eine Welt, in der wir Konflikte friedlich lösen, in der wir uns einsetzen für einander und uns helfen, statt uns zu bekämpfen, in der wir uns an die eigene Nase fassen, wenn es um den Klimawandel und unseren eigenen Luxusbedürfnisse geht, in der wir uns hinterfragen und in der wir nicht die gleichen fatalen Fehler, die die Geschichte uns gelehrt hat, wiederholen." Zur Sprechung
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danach Openair mit der Band Lappalie

Umrahmt wurde die Veranstaltung im Volkshausgarten ab 11:30 Uhr vom traditionellen Ostermarkt. Initiativen, Organisation und Unternehmen informierten über ihre Arbeit und ihr ziviles Engagement.
In Kürze dazu noch mehr auf der Ostermarschwebseite .

Aus dem Aufruf zum Ostermarsch 2019 "Krieg zerstört Lebenswelt" - Das Leben auf unserem Planeten wird immer unsicherer. Das vorherrschende Wirtschaftssystem, dessen innere Logik beständiges Wachstum, unbegrenzte Ressourcenausbeutung und Profitmaximierung erfordert, gefährdet Natur und Umwelt und die menschlichen Lebensbedingungen auf der ganzen Erde. Zur Umsetzung dieser Interessen wird auch kein Halt vor Krieg gemacht. Krieg ist der größte Feind unserer Umwelt, der Natur, unseres Planeten. Wir wollen Frieden für unsere Erde! Siehe Aufruf-Flyer

Meldungen/ Medien/Termine

22.04.2019 - 19 Uhr

 

MDR Sachsen-Anhalt Heute
https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-294514.html
18. April 2019 - Pressemitteilung BI OFFENe HEIDe Zur Kontamination mit Feuerlöschschaum auf dem Truppenübungsplatz "Altmark"
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Ins Gefängnis für eine atomwaffenfreie Welt. Am 21. März 2019 wird Clara von JunepA für eine Woche eine Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Hildesheim antreten. Mit diesem Schritt möchte Clara noch einmal ihre Aktion Zivilen Ungehorsams bekräftigen. Sie sagt „Ich sehe keinen Grund dafür, die Geldstrafe zu bezahlen. Ich habe nichts Unrechtes getan, als ich deutsche Soldat_innen davon abgehalten habe, einen völkerrechtswidrigen Atomkrieg vorzubereiten“
Malte Fröhlich wird über seine Gefängnistage und sein Verständnis zum zivilen Ungehorsam am Montag, den 25.3. im Erzählkaffee vor der JVA Hildesheim berichten.
Siehe dazu Mahnwachenflyer

23.03.2019, 21.30 Uhr - Wider§pruch Infobrief, (1 Tag seit Gefängnisantritt)
21.03.2019 Briefe an Gefangene Post ist oft der einzige Kontakt zur Außenwelt für die Gefangenen, und deshalb sehr wichtig
21.03.2019 Unterstützungsmöglichkeiten für den Gefängnisaufenthalt wegen Zivilen Ungehorsams gegen Atomwaffen in Büchel

Neues Deutschland 10.02.19 Eine Woche Knast Personalie: Clara Tempel will zum zivilen Ungehorsam ermutigen

Vom Friedensweg, der 309: Sonntag, 03. März 2019, 14 Uhr Dolle, Einmündung Braune-Hirsch-Straße Wanderung bis zu 5 km westlich des Ortsteils ca. 16 Uhr Informationsveranstaltung zum Thema Wolf, Versammlungsraum Braune-Hirsch-Straße 7

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Im Ortsteil Dolle begann am 3. März 2019 der 309. Friedensweg, 43 Teilnehmer*innen folgten der Einladung. In Höhe der Kreuzung Braune-Hirsch-Straße direkt an der B 189 fand die Kundgebung statt. Klaus Czernitzki und Peter Haese sprachen zum bevorstehenden Ostermarsch, der unter dem Motto „Krieg bedroht Lebenswelt“ steht und am Ostermontag, den 22.4.2019 nach und durch Colbitz führt. Als Autor des Aufrufes bergründete Klaus Czernitzki die Themenwahl wie folgt "Wir, als BI Offene Heide, verbinden mit unserem Kampf um Frieden und Abrüstung, - für die friedliche Nutzung der Heide - grundsätzlich auch den Kampf um den Schutz von Natur, Umwelt und Klima. Nicht erst zur Jahreswende wurde auch der Mainstream in der Gesellschaft immer mehr von der Thematik Klima und Naturschutz bestimmt, nicht zuletzt auch wegen der Dieselaffäre. Gleichzeitig entwickelte sich die Bewegung Fridays For Future in Deutschland gerade zu einer starken Bewegung der jungen Generation. Nichts lag also näher, als das Thema Natur und Umweltschutz aufzugreifen. Mein Leitsatz dafür war: Krieg ist die größte von Menschenhand organisierte Umweltzerstörung, die es gibt." Danach sprach Peter Haese. Er unterstrich, dass es jetzt darauf ankommt den Aufruf zu verbreiten, viele für die Teilnahme zu gewinnen und weitere Unterstützer zu finden.

Zu den Klimaprotesten sprach Louisa, mit Freude nahm sie den inhaltlichen Ansatz des Ostermarsches auf. Die jungen Frau kommt aus Zürich und berichtete über die „FridaysForFuture in der Schweiz. Zur Zeit ist sie als WWOOFerin , als Freiwillige tätig und verschafft sich einen Einblick in das Leben und Arbeiten auf einem Biohof.

Über die Anhörung beim Verwaltungsgericht in Magdeburg Ende Februar sprach Malte Fröhlich. Es geht um die Klage gegen die Versammlungsverfügung zum Novemberfriedensweg 2018. Der Friedensweg, der zum Denkmal für die Opfer der im 1. Weltkrieg Getöteten in die ehemaligen Ort Salchau führen sollte, wurde versagt. Dagegen hatten wir durch den Anmelder Klage erhoben. Dazu bekam Malt den Hiweis, dass die Bundeswehr dazu im nicht öffentlich zugänglichen Bereich die Entscheidung treffen muss. Dies lehnte Malte entschieden ab, er sagte:„ Dies verneinte ich mit der Begründung, dass die Bundeswehr außerhalb bestehenden Rechts Menschen tötet, verstümmelt und traumatisiert und dass so eine Kraft nicht von mir/uns als legitimer Ansprechpartner akzeptiert werden kann.“ Über den weiteren Umgang mit der Klage wird nach Zugang des Protokolls der Anhörung entschieden.

Der Friedensweg führte nach der Kundgebung westlich des Ortsteils entlang und brachte neben den Blick auf eine Schafherde mit Schutzhunden, auch sichtbare Zeichen einer intensiven Bibertätigkeit im Feuchtegebiet. Pferde in der Nähe des Pflegeheim „Sonnenhof“ beobachten die Besucher interessiert.

Der Weg mündete dann in den örtlichen Versammlungsraum und in das Picknick der Bürgerinitiative mit Kaffee, Tee und Kuchen.
Gegen 16 Uhr begann mit Frau Kamp vom Wolfskompetenzzentrum Iden eine Informationsveranstaltung zum Thema Wolf.In ihrem umfangreichen, sehr interessanten Vortag sprach sie über die Rückkehr des Wolfes, die Arbeit des Kompetenzzentrums beim Monitoring, der Nutztierrissbegutachtung und Herdenschutzberatung. Es gab eine Reihe von Nachfragen und Bemerkungen, insbesondere zu den Wölfen in der Colbitz-Letzlinger Heide. Auch die Frage des Zusammenhanges von Wolfsrückkehr und Truppenübungsplätzen wurde hinterfragt. In diesem Zusammenhang stellte die Wolfsbeobachtung fest, dass die Militärübungsstadt Schnöggersburg mitten auf den Rezendevousplatz der ersten in der Colbitz-Letzlinger Heide nachgewiesenen Wölfe gebaut wurde und in den ersten zwei Jahren nach Baubeginn in der nördlichen Heide keine Wölfe mehr nachgewiesen wurden. Frau Kamp führte weiter aus, dass sich Wölfe grundsätzlich von Menschen fern halten. Zur Gefahr werde es, wenn sie sich an Menschen gewöhnen, falls sie z.B. von Soldaten oder Waldarbeitern angefüttert und angelockt werden. Bemerkenswert der Hinweis auf die Försterweisheit: „Wo der Wolf ist, ist der Wald gesund“.

Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe hat zur Rückkehr des Wolfes einen Film veröffentlicht, er greift die Ängste, Vorurteile und Mythen auf und fragt: Ist der Wolf wirklich böse? Ist er gefährlich? Was passiert wenn ich auf einen Wolf treffe? Und kann man Haus- und Nutztiere vor dem Wolf schützen? Siehe „Rotkäppchen reloaded“.

Die breite Teilnahme an der Veranstaltung zeugte vom starken Interesse an diesem Thema.

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Meldungen/ Medien/Termine
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26.02.2019, 13.30 bis 15.30 Uhr, Mahnwache am Haupteingang vom Justizzentrum, Breiter Weg in Magdeburg unter dem Motto `Versammlungsfreiheit beschützen gegen militärisch motivierte Beschränkungen` Es gibt um 14 Uhr im Verwaltungsgericht Magdeburg Justizzentrum Breiter Weg 203-206), Raum 09 einen juristischen Erörterungstermin zu unserem Versammlungsrecht beim 305. Friedensweg, als es nach Salchau gehen sollte.

Vom Friedensweg dem 308.: Sonntag, 03. Februar 2019, 14 Uhr, Staats, vor dem Gemeindehaus, Wanderung zu den regenerativen Energien, Picknick und Vortrag im evangelischen Gemeindehaus
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Mehr als 40 Friedensbewegte trafen sich zum 308. Friedensweg auf dem Dorfplatz in Staats. Die Kundgebungsreden betrafen vor allem den sichtbaren Protest unserer Bürgerinitiative gegen die erneuten Truppenverlagerungen der US-Army über die Autobahn 2 in Richtung Osten zur russischen Grenze.
Nach einem kurzen Spaziergang in der Ortslage von Staats folgten fast alle Teilnehmenden einer Einladung in das evangelische Gemeindehaus zu Kaffee, Tee und Kuchen.
Wer das Video noch nicht kannte, hatte die Gelegenheit, sich von Alexander Gerst seine „Nachricht an meine Enkelkinder“ anzusehen – ein beeindruckendes Dokument der Zeitgeschichte über die Zerbrechlichkeit des von Kriegen und Umweltsünden belasteten Planeten Erde.
Anschließend folgte ein Vortrag über den Denkort Bunker Valentin (
www.denkort-bunker-valentin.de) in Bremen-Farge. Parallelen des Rüstungswahns in der NS-Zeit mit der Entwicklung und Erprobung des Geschützes „Dora“ für die Landstreitkräfte hier in der Colbitz-Letzlinger Heide und der vorbereiteten Fließbandproduktion von U-Booten für die Kriegsmarine dort in Bremen-Farge waren unverkennbar. In Bremen-Farge mussten dafür auf der Bunker-Baustelle noch insgesamt 380 KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und politische Häftlinge ihr Leben lassen.
Interessant war auch, dass hier wie dort sich die Bundeswehr diese zentralen von Wehrmacht und Nationalsozialisten groß angelegten Forschungs- und Produktionsstätten angeeignet hatte. Hier wie dort war sie anschließend nicht bereit, sich der in diese braune Zeit zurück reichenden militärhistorischen Bedeutung dieser Orte zu stellen; so etwas nennt man Erinnerungsabwehr. Deshalb mahnen andere die Bundeswehr. Eine Passage aus dem Vortrag: „Eine Episode ereignete sich 1983, als der Bunker Valentin bereits zum Mahnmal gegen den Krieg wurde - allerdings nur für wenige Tage. Als Aktivisten gegen den Kalten Krieg auf eine Außenwand des Bunkers den uns bekannten Spruch ‚NO MORE WAR!‘ malten, ließ der Standortkommandant den Schriftzug sofort überstreichen. Wir erinnern uns an einen ähnlichen Schriftzug an einem leerstehenden Plattenbau in Hillersleben. Dort war der ‚WAR STARTS HERE!‘-Schriftzug etwas länger zu lesen."
Der Videobeitrag und der Vortrag über den Denkort Valentin fanden bei den Teilnehmern ihren Applaus.

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Meldungen/ Medien/Termine

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Am 31.01.2019 von 16-18 Uhr Mahnwache der BI OFFENe HEIDe vor der Clausewitzkaserne in Burg, Thomas-Müntzer Str...

Volksstimme 30.01.2019 US-Militärkonvois durchqueren Sachsen-Anhalt

31.01.2019 Fraktion DIE LINKE. Sachsen-Anhalt -Zur Befragung der Landesregierung zu ihren Erkenntnissen über die Truppenverlegung von US-Streitkräften an die russische bzw. ukrainische Grenze erklären die Abgeordneten Wulf Gallert und Kristin Heiß

Bild 19.01.2019, Aktionswoche der Initiative weltoffenes Magdeburg mit Ständen am Allee-Center /Breiter Weg , Goldschmiedebrücke. Neben der BI sind dort auch das Friedensfahrtmuseum, das Bündnis Grundeinkommen und die Literarische Gesellschaft präsent.
Die Initiative www.einestadtfueralle.info ist ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich gemeinsam für eine vielfältige, demokratische Stadtgesellschaft, für Weltoffenheit und Toleranz engagieren. Sie erinnert angesichts der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 an die Verantwortung aller Generationen für Frieden und Menschlichkeit. Und will sichtbare Zeichen gegen Rechtspopulismus und Antisemitismus, gegen Rassismus, Hass und Ausgrenzung setzen.
Bild 13.01.2019, BI bei Liebknecht-Luxemburg Ehrung in Berlin | "Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden beide vor 100 Jahren umgebracht, auch weil sie gegen Krieg gekämpft haben und ein lautes "Nein!" gegen Kriegstreiberei gesetzt haben. Sie sind uns Vorbild! Wir bleiben Stachel im Getriebe der Kriegsmaschinerie, antimilitaristisch und friedvoll. Wir könnten auch sagen: „Kommt, lasst uns in den Frieden ziehen!“"
Vom 307. Friedensweg: Sonntag, 06. Januar 2019, 14 Uhr, Barriere Zienau
(B 71 zwischen Letzlingen und Gardelegen) "Neujahrsempfang"
der OFFENen HEIDe am Ort des ersten Friedensweges
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Der 307. Friedensweg hatte zum "Neujahrsempfang" an der Barriere Zienau (B 71) zwischen Letzlingen und Gardelegen eingeladen, über 50 Teilnehmer waren dabei. Hier begann am 01. August 1993 unser erster Friedensweg. Auf der Kundgebung sprach zuerst Jörg Lauenrot-Mago von den Friedensreitern Er übergab eine Spende an die BI OFFENe HEIDe. Dieses Geld soll für Akteure der BI eingesetzt werden, die Verfahren und Bußgelder wegen ihres persönlichen Einsatzes für eine zivile Heide auszuhalten haben. Das Zustandekommen der Spende entsprang aus den Konsequenzen eines Friedensrittes um die Colbitz-Letzlinger Heide 2016. Der Ritt rund um den Truppenübungsplatz tangierte auch den inneren Rand des Übungsplatzes. Die Friedensreiter wurden von " Sicherheitskräften" zwecks Feststellung der Personalien zu einer zweistündigen Blockade der Baustelle Schnöggersburg "gezwungen". Eine Anzeige wegen widerrechtlichen Betretens des Truppenübungsplatzes hatte die Folge, dass Bußgelder verhängt und auch beglichen wurden. Große Solidarität erfuhren die Friedensreiter durch eine tätige Spendenbereitschaft für die Zahlung der Bußgelder. Einiges blieb über und wurde nun der BI OFFENe Heide übergeben. Jörg Lauenrot-Mago berichtete dann über das nächste Vorhaben der Friedensreiter. Vom 19.-28.07.2019 wird der Friedensritt von Jena über Weimar nach Erfurt führen. Ziel in Erfurt ist das Logistikzentrum der Bundeswehr. Unter dem Motto Abrüsten statt Aufrüsten wollen sie sich mit dem Thema Rüstungskonversion auseinandersetzen. (www.friedensritt.de).
Conrad Fuchs, vom Förderverein Gedenkstätte Isenschnibbe Gardelegen überbrachte seine Neujahrswünsche - Er betonte, dass der Förderverein sich verstärkt um die 65 Gedenksteine an der Todesmarschstrecke bemüht. Bisher wurden 45 Patenschaften zur Pflege vergeben. Er bezeugte seine Dankbarkeit, dass auch zwei dieser Gedenksteine durch die BI betreut werden. "Unsere Aufgabe ist es ja das Vergessen zu verhindern, zu mahnen, zu erinnern was geschehen kann, wenn man dem Militarismus freien Lauf lässt." Und an anderer Stelle führte er aus "Ich bin für eine Armee, für eine Nutzung der Heide - im Unterschied zu ihnen. Die Welt ist voll von Gewalt und Terror und man muss sich davor schützen. Also sage ich ja zur Bundeswehr. Aber nicht zu den Auslandseinsätzen, die lehne ich grundsätzlich ab. Ich lehne auch ab, dass Deutschland einer der führenden Rüstungsexporteure dieser Welt ist." Hier sieht Conrad Fuchs den Ansatz, um trotzdem gemeinsam mehr für eine friedlichere Welt zu tun.
Doreen Hildebrandt (stellv. Landesvorsitzende/MdL) überbrachte im Namen des Landesvorstandes und der Landtagsfraktion DIE LINKE Sachsen-Anhalt die herzlichsten Neujahrsgrüße. Bezugnehmend auf die Entwicklungen in der Welt und in Europa stellte sie eine wachsende Kriegsangst fest. Für sie hat der Rechtsruck mit dem Drang zurück zu Nationalstaaten tatsächlich etwas beängstigendes.In diesem Zusammenhang hob sie hervor, dass neben den Kommunalwahlen auch die Europawahlen Ende Mai anstehen. Der Ausgang dieser Europawahlen wird entscheiden, inwieweit es möglich wird, etwas für Frieden in Europa und der Welt zu tun. (Siehe auch Entwurf des Europawahlprogramms DIE LINKE. ) Doreen Hildebrandt wünschte allen ein erfolgreiches friedliches neues Jahr.

Petra informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Friedensweges über das am 5. Januar 2019 durchgeführte Große Arbeitstreffen: „Auch ich begrüße euch und wünsche jedem persönlich ein gesundes und der Welt ein weniger militaristisches Jahr 2019. Gestern war unser jährliches Großes Arbeitstreffen, das heißt, wir saßen zu 20 in Magdeburg zusammen und analysierten rückblickend das vergangene Jahr und planten Aktivitäten für 2019. Wir versprechen euch, wir legen auch im Neuen Jahr die Hände nicht in den Schoß und kämpfen weiter für eine zivile Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide. Dabei geht es unter anderem darum, wie führen wir unsere juristischen Auseinandersetzungen weiter und wie bringen wir noch besser Informationen an die Menschen und wie überzeugen wir sie, dass persönliches Engagement für den Frieden erforderlich ist, um die gegenwärtige Kriegstreiberei zu beenden. Wir werden auch im neuen Jahr neben den monatlichen Friedenswegen versuchen, einen kraftvollen Ostermarsch zu organisieren und uns wirkungsvoll in den Sachsen-Anhalt-Tag einbringen. Der Ostermarsch ist am Ostermontag, dem 22. April und findet in Colbitz statt und beginnt FÜNF vor ZWÖLF. Gestern haben wir über das Motto und den Aufruf sowie über den Ablauf des Ostermarsches diskutiert. Mein persönliches Motto ist: „Krieg ist doof und bringt keinen Frieden!“ – Aber es wird ein anderes Motto sein. Der Sachsen-Anhalt-Tag ist in diesem Jahr in Quedlinburg vom 31. Mai bis 2. Juni und steht unter dem Motto „Welterbe, weltoffen, willkommen“. Die dortige Präsentation der Bundeswehr wird immer stärker, sie werben mit dem Motto „Wir sind grün, aber nicht hinter den Ohren.“ Zu dieser Frechheit wird uns etwas einfallen. Wir vergessen auch nicht den Tag der Bundeswehr, den Tag der Offenen Tür des Gefechtsübungszentrums und die kleine Einheitsfeier der Bundeswehr am Jägerstieg. Wir werden uns wieder auf Festivals zeigen und auf Partei- und Kirchentagen. Am 1. September 2019, dem Weltfriedens- bzw. Antikriegstag werden verschiedene Aktionen laufen – es ist der 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs. Ein War-Starts-Here-Camp findet dieses Jahr vom 1. September bis 8. September in Unterlüß, einem Produktionsstandort von Rheinmetall statt. Ich denke, wir lassen sie nicht alleine. Es geht auch in diesem Jahr um verbindliche Zusammenarbeit mit anderen Friedensinitiativen. Aber erstmal haben wir Januar und in Magdeburg findet vom 16. bis 22. Januar die Aktionswoche „Eine Stadt für Alle“ statt und wie wir uns einbringen, erzählt uns gleich Peter. Aber auch das nächste Wochenende ist für viele von uns politisch „verplant“. Wir fahren nach Berlin, Sonnabend findet die Rosa-Luxemburg-Konferenz statt. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden beide vor 100 Jahren umgebracht, auch weil sie gegen Krieg gekämpft haben und ein lautes "Nein!" gegen Kriegstreiberei gesetzt haben. Sie sind uns Vorbild! Wir bleiben Stachel im Getriebe der Kriegsmaschinerie, antimilitaristisch und friedvoll. Wir könnten auch sagen: „Kommt, lasst uns in den Frieden ziehen!“
Die Beteiligung der BI an der Aktionswoche der Initiative weltoffenes Magdeburg - mit einem Stand am 19.01.2019, 10-17 Uhr am Allee-Center /Breiter Weg , Goldschmiedebrücke in Magdeburg stellte Peter Haese vor. Die Initiative www.einestadtfueralle.info ist ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich gemeinsam für eine vielfältige, demokratische Stadtgesellschaft, für Weltoffenheit und Toleranz engagieren. Sie erinnert angesichts der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 an die Verantwortung aller Generationen für Frieden und Menschlichkeit. Und will sichtbare Zeichen gegen Rechtspopulismus und Antisemitismus, gegen Rassismus, Hass und Ausgrenzung setzen.

Die folgende Demonstration führte dann über die die Bundestraße 71 zur Barriere Zienau und mündete im BI-Neujahrsempfang mit heißen Heidewassergetränken und vielen Köstlichkeiten, die von den Teilnehmern selbstgemacht und mitgebracht wurden.

Flugblatt | Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
Bild "Der 22. Kongress der Informationsstelle Militarisierung fand, dieses Jahr etwas später als gewohnt, vom 7. bis 9. Dezember 2018 wie immer in Tübingen statt. Thema war – die Debatte um das 2%-Ziel der NATO aufgreifend – Deutschlands Aufrüstung „auf allen Ebenen und an allen Fronten“. Neben dem steigenden Verteidigungshaushalt und Großprojekten aus der Rüstung wurde die intensivierte Aufrüstung auch in Bereichen der Polizei, der Forschung, der Infrastruktur und der Flächennutzung reflektiert. Die Abendveranstaltung zur „EU auf dem Weg zur Rüstungsunion“ wurde kurzfristig in einen von Aktivist*innen und Studierenden angeeigneten Hörsaal verlegt. Der Hörsaal war eine Woche zuvor im Anschluss an eine Demonstration gegen den Forschungscampus „Cyber Valley“ besetzt worden, an dem auch die Rüstungsindustrie beteiligt ist. Zu den Forderungen der Besetzenden gehört u.a. eine Zivilklausel für die gesamte Stadt." Vertreter der BI nahmen am Kongress teil.
Zum Bericht
Bild 10.12.2018, Magdeburg | Auch in diesem Jahr hatte der Heide-Weihnachtsmann Äpfel, Nüsse, Bücher und sehr viel Naschwerk u.a.beim Dezember-Friedensweg eingesammelt. Diese fanden nun ihren Weg in die KiTa Weltkinderhaus. Im Elterncafé übergab BI-Weihnachtsfrau Hannelore Haese die Gaben an Frau Renhak vom Förderverein. Darunter auch eine Geldspende.Sie wird mithelfen, dass an der jährlichen Abschlussfahrt auch alle Kinder teilnehmen können.
Vom 306. Friedensweg: Sonntag, 02. Dezember 2018, 14 Uhr, im Ortsteil Born vor der Kegel- und Sporthalle nach dem Friedensweg im Mehrgenerationenhaus „EHFA" in Haldensleben

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Unser 306. Friedensweg begann am Sonntag, den 02. Dezember 2018 um 14 Uhr im Ortsteil Born vor der Kegel- und Sporthalle. Nach der Kundgebung begleitete uns wieder der Weihnachtsmann, er sammelte Spenden für die Kindertagesstätte des Weltkinderhauses in Magdeburg. Dabei konnten Bücher, Plüschtiere, Äpfel, Nüsse, gesundes Naschwerk und auch Geldspenden eingesammelt werden.

Das nasse Wetter verkürzte den Friedensweg und danach fanden sich die etwa 40 Teilnehmer*innen im Mehrgenerationenhaus „EHFA – Ein Haus Für Alle“ in Haldensleben zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier.

Thomas aus Königslutter, der sich auf dem Friedensweg im November vorgestellt hatte, umrahmte die Veranstaltung musikalisch, dabei wurde auch das Heidelied gesungen (Text Heidrun Wehde). Auf den vergangenen Sommer zurückblickend stimmte die Aktiven die 3. Strophe des Liedes besonders nachdenklich. Diese lautet:

Sag mir, wo die Wälder sind?
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Wälder sind?
Was ist geschehn?
Sag mir, wo die Wälder sind?
Soldaten haben sie angezünd.
Wann wird man je verstehn?
Wann wird man je verstehn?

Jeder hatte noch die Szenerie von den am 27.06.2018 hoch lodernden Flammen auf dem Truppenübungsplatz vor Augen, als verantwortungslose Soldaten und ihre noch verantwortungsloseren Vorgesetzten bei höchster Waldbrandstufe eine Einsatzübung mit Feuertöpfen inszenierten und dadurch einen riesigen Flächenbrand verursachten. Wie seinerzeit die Volksstimme berichtete, gingen Notrufe der besorgten Bevölkerung sogar bis hin aus Braunschweig bei den Einsatzzentralen ein.
Diese schwachgeistige soldatische Zündelei wurde sodann im niedersächsischen Meppen durch einen Moorbrand auf dem dortigen Truppenübungsplatz übertroffen, wobei die Bundeswehr bis heute eine Gesundheitsschädlichkeit für Mensch und Tier in der Windrichtung des Rauches bestreitet.

Siehe auch Flugblatt | Rundbrief

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Vom Friedensweg der 305.: Sonntag, 04. November 2018, 14 Uhr, Letzlingen, am Solarpark Salchauer Chaussee - der Weg nach Salchau zur Erinnerung an die Opfer des Ersten Weltkrieges war untersagt.



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100 Jahre nach dem Ende des I. Weltkriegs erinnerte der Friedenweg an die Forderung" Nieder mit dem Krieg" und fragte nach dem warum. 50 Teilnehmer*innen waren dabei. Zu Beginn der Kundgebung am Solarpark gab es eine ausführliche Betrachtung zu den Mechanismen, die mit dem Beginn, Verlauf und Ende des I.Weltkrieges verbunden sind und mit der Novemberrevolution, die in einen "Systemwechsel" mündete. Beschrieben wurden diese Mechanismen mit den militärpolitischen Vokabeln "Bündnisverteidigung" und "Auslandseinsatz". Letztlich, so wurde ausgeführt, findet sich darin eine Blaupause auch für heutige Bündnis- und Einsatzwirklichkeit. Im Wortlaut hieß es : " 1. Bündnisverteidigung: Also jene militärischen Zweckbündnisse mehrerer Staaten auf Zeit nach dem Prinzip der gegenseitigen Hilfeleistung und Abschreckung, bei denen die militärische Stärke zu einem Gleichgewicht führen soll, wobei aber tatsächliche Steigerungen der Rüstungsausgaben sich gegenseitig stetig hochschaukeln und irgendein Auslöser dann doch zum Angriff führt.
2. Auslandseinsatz: Auf deutschem Gebiet fand während des gesamten Verlaufs des Ersten Weltkriegs kein Gefecht statt. Alle 13,25 Millionen Soldaten die in der Uniform des Deutschen Reichs in den Krieg zogen, zielten, schossen und töteten außerhalb ihres Nationalterritoriums"

Dann wurde an Ereignisse, Hintergründe und Wirkungen des Matrosenaufstandes erinnert: Mit dem Auslaufbefehl für die Flotte am 30. Oktober 1918 verband die deutsche Seekriegsleitung das Ziel gegen England zu ziehen, um mit einem "ehrenvollen Kampf der Flotte, auch wenn er ein Todeskampf" zum Ende zu kommen.Wahrscheinlich hätte diese Schlacht gegen die weit überlegenen Royal Navy zehntausende Tote gefordert. Matrosen der Flotte verweigerten den Befehl, Heizer nahmen das Feuer aus den Kesseln, Matrosen gingen von Bord, Arbeiter- und Matrosenräte bildeten sich. Der Matrosen- und Arbeiteraufstand mündete in eine Revolution. Er brachte letztlich das Ende des Krieges und der Monarchie und die Ausrufung der Republik.
Hungerstreik, Befehls- oder Dienstverweigerung, das Entfernen von der Truppe waren für die Kriegsgerichtsbarkeit eine "vollendeten kriegsverräterischen Aufstandsbewegung", die zu Verhaftungen, Todesurteilen und Vollstreckungen führten. Dazu wurde die Frage aufgeworfen, wie bewertet die heutige Gesellschaft, speziell auch in die Bundeswehr diese gewaltlosen Handlungen, die eine Revolution auslösten? Waren es Helden oder waren es Verräter?
03.11.2018 NDR Matrosenaufstand: Aufstehen für Freiheit nie vergessen
ARTE "1918 Aufstand der Matrosen"|

Nach diesem Beitrag hörten die Teilnehmer*innen das Antikriegslied des französichen Channsonnier Boris Vian "Der Deserteur". Dieses Lied entstand nach der Niederlage der französischen. Armee in Indochina bei Dien Bien Phu und der beginnenden Teilmobilisierung für den Einsatz in Algerien in den 50er Jahren, vorgetragen durch Thomas. Siehe auch Zupfgeigenhansel - Der Deserteur uva


Vom Versöhnungsbund sprach Eberhard Bürger. Er gab einen Verweis auf die Lesung mit Musik zum 100. Jahrestag des Ende des Ersten Weltkriegs und zum 90. Jahrestag des Vortrags von Günther Dehn in der Magdeburger Stadtbibliothek. Dehn erfuhr aufgrund seines Magdeburger Vortrages 1928 durch die Nationalsozialisten eine Hetzkampagne und später eine Berufsverbot. Die Veranstaltung findet am 20 November 2018 um 16 Uhr statt. Siehe PDF-Flyer Ökumenische FriedensDekade

Auf die Aktionen der Sammlungsbewegung "aufstehen" unter dem Motto " Würde statt Waffe | Geld in die Wiederherstellung des Sozialstaates statt in Militär und Rüstung" machte Lars aufmerksam.

Als Versammlungsleiter informierte Helmut Adolf, dass mit der gültigen Verfügung des Ordnungsamtes der Weg zum "Kriegerdenkmal" in Salchau versperrt bleibt, obwohl Rechtsmittel eingelegt wurden. Wie mit dem 18-seitigen Spruch des Verwaltungsgerichtes Magdeburg umzugehen ist, muss noch durchdacht und geprüft werden.Sein Veranstaltungshinweis zur Oekumenischen FriedensDekade: Montag, den 12. November 2018 um 19 Uhr im Kulturhistorischen Museum, Kaiser-Otto-Saal ein Diskussionsforum mit der Bundeswehr, u. a. mit Militärpfarrer Andreas Kölling, dem „Schnöggersburg-Segner“. Siehe PDF-Flyer Ökumenische FriedensDekade.
Der Friedensweg wurde dann noch eine schöner bunter Weg durch den herbstlichen Wald. Er endete mit dem traditionellen Kuchen-PickNick..

Siehe auch
Flugblatt | Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
13.11.2018, 19 Uhr,
Saal der Marienbibliothek ,
An der Marienkirche 1 in Halle/Saale
Abrüsten statt Aufrüsten, Vortrag und Diskussion mit Bernd Luge über das Gefechtsübungszentrum in der Clobitz-letzlinger Heide und die Alternativen Mehr
10.11.2018, 18 Uhr Haselbachplatz

#Ausgefackelt! Kein Naziaufmarsch am 10. November 2018 in Magdeburg! Demonstrations-Auftakt: 18 Uhr Hasselbachplatz. Ein breites Bündnis aus unterschiedlichsten Gruppen und Einzelpersonen ruft dazu auf, gegen den Naziaufmarsch am 10. November 2018 auf die Straße zu gehen. Wir werden es nicht zulassen, dass Fackel tragende Nazis durch die Straßen Magdeburgs laufen, schon gar nicht am 10. November. Jeder Versuch der Wiederbelebung faschistischen Gedankenguts wird auf unseren Widerstand treffen. Es hat sich #ausgefackelt! https://www.facebook.com/blockmagdeburg/

Buchangebot: "Befreit zum Widerstehen, Friedens-Bewegungen um die Zeit des
1. Weltkrieges", 2014

von Eberhard Bürger, bestellbar ist das Heft unter: buerger.arendsee@gmx.de Kosten 10,00€ + Porto.


 

>>>Vorige Friedenswege 2015-2018 | 2011-2014

 

Film über die Konzertaktion der Lebenslaute zum 206. Friedensweg

Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

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