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Vom Friedensweg, dem 289.: Sonntag 2. Juli 2017, 14 Uhr, Brunkau,
an der Tangerbrücke 6 km Wanderung durch die Bauernheide

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Die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe führte den 289. Friedensweg in der Gemeinde Brunkau am nördlichen Heiderand durch. Am offenen Mikrophon gab es Berichte zum Sachsen-Anhalt-Tag und dem Verbot der Teilnahme am Festumzug dieses Tages. Das Motto „Thesen statt Prothesen“ ist den verantwortlichen Politikern im Land zu nah an der Wahrheit der rüstungsorientierten Industrie und der Bundeswehr und es erfolgte das Verbot.

Die Teilnehmer des Friedensweges konnten weitere Thesen für eine friedliche Welt auf vorbereiteten Blättern ausfüllen, wie es auch die Gäste am Infostand der BI in Eisleben. Die Teilnahme am Festival Pax Terra Musica  auf dem ehemaligen Militärgelände wurde ebenfalls thematisiert. Malte Fröhlich sprach am Mikrophon über seinen Prozess am Amtsgericht Bonn vom Freitag der letzten Woche.(Artikel von Hendrik Lasch am 03.07.2017 im Neuen Deutschland ) Wichtige Angaben zum Camp War-starts-here- Camp 2017 gab es zum Abschluss. 35 Teilnehmer hat es zur Brücke am Tanger an dem Friedensweg-Sonntag gezogen. Anschließend ging der 6km lange Weg durch die Brunkauer Bauernheide. Flugblatt | Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
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Infoveranstaltung am Sonntag, 23.07.29017 ab 20 Uhr im Oscar Romero Haus in Bonn

Infoveranstaltung am Sonntag, 23.07.29017 ab 20 Uhr im Oscar Romero Haus in Bonn wird es weitere Infos zu den Bonner Prozessen und zum diesjährigen 'war starts here' Camp geben, dessen thematischer Schwerpunkt vom letzten Jahr (Krieg. Macht. Flucht.) nun um die Entwicklung antifaschistischer und antirassistischer Perspektiven erweitert wird, um die nach dem Ende des Sommers der Migration zu verspürende Ohnmacht gemeinsam zu durchbrechen. Das Camp wird wieder in unmittelbarer Nähe zum GüZ stattfinden und zwar vom 31. Juli bis zum 6. August 2017. Zum Ankündigungsflyer


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Zu einem weiteren Verfahrenstermin hatte das Amtsgericht Bonn gegen den Antimilitaristen Malte Fröhlich zum 30. Juni 2017 geladen. Es ging um die Ordnungswidrigkeit: Betreten des militärischen Sicherheitsbereichs in der Colbitz-Letzlinger Heide zum Aktionstag des Camps „War starts here“ im Jahr 2015.

Aus der Verteidigungsrede von Malte Fröhlich:
"Da jedoch meines Wissens der Artikel 26 GG fortbesteht, bleiben die Vorbereitungen von Angriffskriegen und völkerrechtswidrigen Aggressionen strafbare Handlungen. Folglich kann keine Rede davon sein, dass derartige Vorbereitungen von völkerrechtswidrigen Aggressionen/Angriffskriegen zu den dienstlichen Aufgaben der Bundeswehr zählen, folglich ist es sachlich und juristisch falsch, Gebieten, in denen dies geschieht, die Eigenschaft anzudichten, sie seien zur Erfüllung dienstlicher Aufgaben der Bundeswehr gesperrt. Folglich kann es nicht verboten sein, diese Gebiete zu betreten, nein es ist im Sinne des Artikels 25 Grundgesetz ausdrücklich geboten, dies zu tun, so lange dort die zuvor bezeichneten Verbrechen begangen und weitere vorbereitet werden." Zum Wortlaut

Im Schlusswort führt Malte Fröhlich aus: "Diese Kinder leiden Hunger und wenige Kilometer weiter wird die zweite Milliarde für die perfektere Kriegstreiberei investiert. Aktuelles Bauvorhaben ist die Kriegsübungsstadt „Schnöggersburg“. Sie wird auf einer Fläche von 6,5 km² in ein europäisches Naturschutzgebiet für derzeit geplante 140 Millionen Euro
betoniert. Und zahlreiche Kinder in Stendal gehen morgens hungrig ohne Frühstück in die Schule. Ich möchte Sie Frau Richterin Gleesner im Rahmen Ihrer Möglichkeiten bitten, von Ihnen verhängte Geldauflagen auch der Arche Stendal e. V. zukommen zu lassen.
" Zum Wortlaut

Nach fast dreistündiger Verhandlung wurde das durch das Kriegsministerium geforderte Bußgeld in Höhe von 400€ gegen Malte Fröhlich bestätigt.
Medien Petition richtet sich an "die Bundesregierung:
Rüstungskonzerne zahlen für Flüchtlinge" - Unterschreibt die Petition bei change.org
"neues deutschland" berichtet vom Prozess gegen Malt Fröhlich am 30.06.2017

Krieg und Frieden im Amtsgericht. Militärgegner aus der Colbitz-Letzlinger Heide wurde wegen Protest auf Bundeswehrgelände in Bonn verurteilt.
Artikel von Hendrik Lasch am 03.07.2017 im Neuen Deutschland


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16.-18.06.2017 Ein Stand der Bürgerinitative OFFENe HEIDe ist auch auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in der Lutherstadt Eisleben im Regionaldorf Elbe/Börde/Heide - in der Lindenallee zu finden. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Naturparkprojektes Colbitz-Letzlinger Heide der 90iger Jahre und der heutigen Realiät und über das fast 24jährige Wirken für eine zivile und militärfreie Heide durch die Bürgerinitiative.
Sie als Besucher sind eingeladen, wie Martin Luther einen reformierenden Weg einzuschlagen und selber Thesen (wenigestens eine) zur friedlichen, weil militärfreien Zukunft zu entwickeln und aufzuschreiben. Nutzen Sie dazu de
n Link zur PDF und senden Sie diese an offeneheide@t-online.de.

Für den Ankündigungstext für unseren Festwagen hatten die Organisatoren im Januar folgenden Text zugesandt erhalten: "Lieber Thesen als Prothesen - So wie einst Luther mit seinem Thesenanschlag die Verhältnisse angeprangert hat, so gibt sich die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe nicht mit den gegenwärtigen Verhältnissen zufrieden. (Siehe auch Themenblatt )
Noch immer bedrohen Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen das Leben und die Gesundheit von Menschen. Diese Kriege werden auch auf den Truppenübungsplätzen in Sachsen-Anhalt vorbereitet. Eine friedliche Welt braucht keine Truppenübungsplätze. Wir wenden uns gegen das Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger Heide und die über 140 Millionen Euro teure Übungsstadt Schnöggersburg, in der es auch die einzige U-Bahn Sachsen-Anhalts gibt, aber eben nur für Übungszwecke, nicht für die Menschen.
Gegen diesen Truppenübungsplatz wendet sich die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe bereits seit 1993. Mit den monatlichen Friedenswegen, den Ostermärschen und weiteren Aktionen soll ein Zeichen gesetzt werden gegen den Missbrauch der Landschaft für das Militär. Nach über 80 Jahren militärischer Nutzung soll in der Heide ein Naturpark entstehen. "

Der Veranstalter versagte der BI unter dem Titel "Lieber Thesen als Prothesen" am Festumzug teilzunehmen und forderte zu einer Neugestaltung des Solgans auf. Am Donnerstag vor dem Sachsen-Anhalt-Tag erreichte diese Auffordeurng die BI. Nehmen Sie die Versagungsgründe hier zur Kenntnis und besuchen sie uns vielleicht gerade deshalb an unserem Stand, dann wissen sie mehr!

Aus dem Antwortschreiben der BI an die Veranstalter
:
"Aus unserer Sicht leben wir in einer pluralistischen Gesellschaft, die vom öffentlichen Widerstreit der Argumente lebt und profitiert. Unser Motto stellt einen Bezug zu Luther her und äußert im Kern die Forderung nach mehr Diskurs bei weniger Gewalt und dies in der Gesellschaft genau so wie in der Außenpolitik. Gegen diese Forderung sind menschliche und sinnvolle Argumente schwer denkbar. Mit unserer Forderung greifen wir jedoch grundlegende Realitäten bei uns im Land und bundesweit an. Da der Staatskanzlei wie auch der Verwaltung der Lutherstadt Eisleben Argumente dagegen fehlen, sie also unsere Kritik nicht entkräften können, setzen Sie auf ein Verbot, um unsere Forderung aus der öffentlichen Wahrnehmung zu entfernen.
" Zum Antwortschreiben im Wortlaut als PDF

Medienecho:
16.06.2017 - Mitteldeutsche Zeitung: "
Landesfest in Eisleben Politische Aussagen zum Festumzug verboten?"

17.06.2017- Junge Welt: "Nur Regierungspropaganda"

Vom Friedensweg, der 288.: Sonntag 4. Juni 2017 (Pfingstsonntag), 14 Uhr Haldensleben, am Gänseanger Flößen auf der Ohre bereits ab 10 Uhr Floßbauworkshop mit Malte Fröhlich

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Der 288.Friedensweg führte Pfingstsonntag, den 04.Juni 2017, um 14 Uhr nach Haldensleben. Flößen auf der Ohre am Gänseanger stand auf dem Programm.
Wir hatten einen sehr schönen Tag an der Ohre.
Nach anfänglichem Nieselregen wurde das Wetter immer besser. Das Floß war dank fleißiger Hände insbesondere Malte, Uwe und Hermann, pünktlich bereit für einen Ausflug auf der Ohre.

In den Redebeiträgen auf der Kundgebung wurden insbesondere die jüngsten Bestrebungen der Bundesregierung zur weiteren Aufrüstung der Bundeswehr sowie ihrer personellen Aufstockung unter Missachtung von UNO-Konventionen zum Kinderschutz kritisch bewertet.
Im Anschluss an die Kundgebung führte der Friedensweg an der Ohre entlang zum nächsten

Höhepunkt unserer Veranstaltung: Zu Wasser lassen des Floßes, Floßfahrt und traditionell das abschließende Picknick bei schönstem Sonnenschein. Hierbei konnten wir auch einen 2-jährigen Jungen (Fotogenehmigung wurde durch die Eltern erteilt) begrüßen und damit unserem Anliegen (Kindertag) entsprechen.


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Meldungen/ Medien/Termine
Bild 26.05.2017 - Die BI OFFENe HEIDe beim Evanglischen Kirchentag in Berlin
mit einem Stand beim Markt der Möglichkeiten -
Messe-Eingang Süd 2.1–c17 im Bereich "Gewalt überwinden – Frieden schaffen"
Es wurden schon gute Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft.

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Am 14.05.2017 beteiligten wir uns aktiv an einem Demonstrationszug vor das Werkstor der Kriegswaffenschmiede von Rheinmetall in Unterlüß. Zu dieser Aktion wurde von der Junepa (Jugennetzwerk für politische Aktionen) aufgerufen, der in Anerkennung ihres Einsatzes für Frieden vor wenigen Tagen der Aachener Friedenspreis 2017 zuerkannt worden ist.
Presseberichte sind unte abrufbar: 
https://celleheute.de/unterluess-im-zeichen-der-entruestung/

https://celleheute.de/entruestet-euch-rheinmetall-in-unterluess-blockiert/

Predigt –14. Mai 2017 in Unterlüß von Pastor Lutz Krügener zum „Bittgottesdienst für den Weltfrieden“ anlässlich der Aktionstage zu der Rüstungsfirma Rheinmetall
Thema: „Entrüstet euch“ - Streit!“ Link zum Text

Vom 287. Friedensweg: Sonntag, 07.Mai 2017, 14 Uhr Vollenschier, an der Kirche beim Frühlingsfest Förderverein Vollenschierer Kirche e. V.; kleine Wanderung

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BIld

Das 17. Frühlingsfest des Fördervereins Vollenschierer Kirche fand auch in diesem Jahr traditionelle Unterstützung durch den Friedensweg der BI OFFENe HEIDe. Vor dem Tor präsentierte sich ein ansprechendes Kuchenbüfett des Kirchencafés, dessen Einnahmen für die weitere Erhaltung der Kirche Verwendung finden soll. Das Kirchlein war gut besucht, als Pfarrer Albrecht Warweg  die Worte Hölderlins "Frühlingshimmel weilt mit seinem Frieden" thematisch in seine Andacht aufnahm. Die BI-Präsentation vor dem tor fand insbesondere mit ihren Themenblättern vom Heidekompromiss bis zur Übungsstadt Schnöggersburg interessierte Nachfrage. Fast noch Druckfrisch erhielt Thomas Rehbein, der Vorsitzende des Fördervereins den Heidekalender 2018 "Entdeckungsreisen". Er informierte über die Vorhaben des Fördervereins zur Erhaltung und Sanierung der Kirche, insbesondere,wenn im Juni im Rahmen der Jugendbauhütte die Friedhofsmauer weiter instandgesetzt wird. Mit Sorge betrachte Thomas Rehbein das heutige Geschehen und erinnerte an die eindringlichen Worte Stéphane Hessel in seiner Schrift "Empört Euch!" Dann dankte er allen Freunden und Mitgliedern des Fördervereins bei der Vorbereitung und Gestaltung dieser Frühlingsfestes und übergab an die BI eine aktuelle Ausgabe des Koch- und Backbüchleins "Essen und Trinken um den Vollenschierer Kirchturm!" Joachim Spaeth verwies in seinem Beitrag auf die 95 Thesen, die vor kurzem unter der Überschrift "Banken zu Pflugscharen" in der Lutherstadt Wittenberg eine Banktür zierten: "War es vor 500 Jahren die Käuflichkeit des Seelenheils der Gläubigen durch den Ablasshandel, die Ausdruck einer großen Krise war, ist es heute die Käuflichkeit der Politik und ihre Unterordnung unter die Vorgaben der Finanzmärkte." Ingrid Fröhlich-Groddeck sprach zu ihren Positionen und den juristischen Auseinandersetzungen um den Aktionstag beim Camp 2015 sowie den verhängten Strafen. Sie dankte für die spürbare Solidarität und zitierte aus ihrer Verteidigungsrede vor dem Amtsgericht Bonn: „Wenn Menschen sich ermächtigen, Verantwortung zu übernehmen für mehr Gerechtigkeit und für mehr Frieden, wird das unsere Welt verändern. Davon bin ich überzeugt. Jeder noch so lange Weg fängt mit dem ersten Schritt an. Niemand weiß, wie viele fruchtbare Impulse andere Menschen dadurch erhalten, wenn sie von couragierten Menschen erfahren, die anfangen, ein Verbrechen ein Verbrechen zu nennen oder von gewaltfreien Aktionen, die das Ziel haben, dem Recht zu seinem Recht zu verhelfen. Niemand weiß wie viele Menschen sich anstecken lassen. So könnte es gelingen, den Prozess des Verfalls unserer Demokratie aufzuhalten und Deutschland würde Vorreiter sein mit einer neuen friedenstiftenden Außenpolitik und für fairen Handel mit armen Ländern. Damit würde es gelingen, ein bisschen mehr Frieden zu schaffen, ein bisschen mehr Gerechtigkeit und weniger Menschen, die hungern. Bei Deutschlands Wirtschaftskraft ist diese Vorstellung sehr realistisch.“ Zur Rede

Die Pace-Fahne wurde vom Hausener Friedenskreis für den Einsatz der BI in der Friedensarbeit beim Jahres-Treffen in Elbingerode übergeben und von Bernd Luge hier öffentlich vorgestellt.
Gegen 15 Uhr startete der Friedensweg mit einer Wanderung durch Wald und Flur.

Das Frühlingsfest fand dann mit einem musikalisches Programm vorgetragen von Pfarrer Jürgen Brilling seinen Abschluss.

 
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Meldungen/ Medien/Termine
29. April 2017 um 12 Uhr Nächste Ratschlag im „Heizhaus“, Harsdorfer Straße 33b , 39108 Magdeburg zur Vorbereitung des war-starts-here- Camp in Potzehne vom 31. Juli bis 06. Augus
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Teilnahme der BI OFFENe HEIDe mit einem Informationsstand
beim Tag der Arbei des DGB auf dem Alten Markt in Magdeburg
Zu weiteren Verfahrensterminen hat das Amtsgericht Bonn gegen Antimilitaristen geladen:
Bild 04. Mai 2017 13.30 Uhr Matina Herzog-Witten

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Der Aachener Friedenspreis wird am 1. September 2017 an die Bewegung No MUOS (Italien) sowie das Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA) verliehen. No MUOS ist eine sizilianische Bewegung gegen Militarismus. JunepA ist ein bundesweites Netzwerk von jungen Menschen. www.aachener-friedenspreis.de
Vom 286 Friedensweg: Ostermontag, 17. April 2017 in Stendal, Ostermarsch 2017 - Beginn um FÜNF vor ZWÖLF, Bahnhofsvorplatz in Stendal
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Pax an! Der Ostermarschmontag in Stendal bot viel. Demonstration, Kundgebung und ein wunderbares Konzert mit Tino Eisbrenner auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal. Über 250 Menschen nahmen teil. Allen ein Dankschön! Klare, nachdenkliche Wort von Mario Blasche, Propst Christoph Hackbeil, Gertie Brammer, Alexander Netschajew, Theater der Altmark, Kristin Heiß MdL DIE LINKE, JunepA unter der Moderation durch Lars Johansen, Kabarettist. Dank auch der Radtour um Elke und Wolfgang Beier und dem Autokorso mit Eva von Angern, die von Magdeburg gestartet waren. Der Ostermarkt war mit einem breiten Angebot präsent. Bald mehr Details unter www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de

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Meldungen/ Medien/Termine
06. April 2016 gibt es in Stendal in der Anne Frank Straße 20, Büro DIE LINKE,  um 16:00 Uhr 
die Ausstellungseröffnung Unterwegs mit "Mut und Phantasie ..."_PDF.
Am 27.03.2017 wurden in Bonn im Namen des Volkes wieder zwei Urteile gefällt: Carsten Orth 200 € und Heiko Pohlmann 400 € Hierbei geht es um die Ordnungswidrigkeit des Betretens des militärischen Sicherheitsbereichs während des War-starts-here-Camps 2015. Eine Abordnung des Volkes war auch in Bonn vor Ort, um den beiden den Rücken zu stärken. Ich hoffe, es findet sich auch etwas Volk, welches bei der Bezahlung unterstützt, wenn es so weit ist. Darüber wird zu gegebener Zeit informiert. Rundbrief April

Amtsgericht Bonn: Weitere Verurteilungen von Pazifisten Am 27. März 2017 hat das Amtsgericht Bonn erneut zwei Antimilitaristen verurteilt und Bußgeldbescheide in Höhe von 400,- bzw. 200,- Euro bestätigt. Richter Schneider wirkte lustlos, desinteressiert und überheblich. Gleich zu Beginn der Verhandlung lehnte er die von den Betroffenen beantragten Laien-Wahlverteidiger strikt ab, weil von ihnen „keine sachgerechte Verteidigung zu erwarten“ sei. Beide als Wahlverteidiger vorgesehene Personen, Dr. Ernst-Ludwig Iskenius und Martin Singe, haben umfassende und langjährige Erfahrungen mit Prozessen zu politischen Aktionen und Aktionen zivilen Ungehorsams sowie solide Kenntnisse zu völkerrechtlichen Fragen.
Zur vollständigen Pressemitteilung vom 29.3.2017 des Komitee für Grundrechte und Demokratie

Vom 285. Friedensweg, Sonntag, 05. März, 14 Uhr, Samswegen | ab 16 Uhr im Bürgerhaus in der Bornschen Straße 14 - Dr. Eckart Frey, „Schalom – Salām“ über den Krisenherd Naher Osten

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Fast 50 Teilnehmer*innen zählte der 285. Friedensweg. Zu Beginn der Kundgebung sprach Dr. Eckhart Frey. In seinen Worten bezog er sich auf Ari Rath, einem israelischen Journalisten, Publizisten und Friedensaktivisten, der so viele Projekte mit Palästinensern gemacht hatte. Er erinnerte an ihn, der im Januar mit 93 Jahren verstorben war und meinte sein Wunsch wäre es gewesen, dass endlich auf dieser unserer Welt der Frieden ausbricht. Er würdigte die Bürgerinitiative, dass sie mit ihrem langjährigen Wirken beiträgt, um die Hoffnung für ein Schwerter zu Pflugscharen zu erhalten.
Malte Fröhlich und Helmut Adolf sprachen über die laufenden Prozesse gegen Friedensaktivisten in Bonn. Bei den Prozessen fand Malte es bemerkenswert, dass die Richterinnen und Richter sich immer wieder dahinter zurückzögen, dass sie nicht in der Lage wären, zu beurteilen, ob diese Kriege Rechtsbrüche darstellen oder nicht. Sie meinen, das könnten sie nicht. Aber das Urteil darüber, ob unsere Form des Widerstandes abzulehnen sei oder nicht, dass trauen sie sich dann schon zu. Er sieht darin einen Offenbarungseid, dass sie klar zugeben, dass sie über etwas urteilen, was sie nicht beurteilen können. Dass sie die illegale Vorbereitung von Kriegen ignorieren, aber meinen entscheiden zu können, dass unser Widerstand nicht geeignet wäre, das Unrecht zu überwinden. Helmut betonte, dass der Richter gar nicht wissen wollte, dass es für die Ordnungswidrigkeit höhere Beweggründe gab. Nun hat er Rechtsmittel eingelegt. In diesem Zusammenhang wurde an die anstehenden nächsten Gerichtstermine wegen Betretens des militärischen Geländes erinnert. Die sind für Martina Herzog-Witten am Dienstag, den 21. März 2017 um 13 Uhr und am Montag, den 27. März 2017 um 13.30 Uhr für Carsten Orth und um 14 Uhr für Heiko Pohlmann vor dem Amtsgericht in Bonn.
Petra Schubert sprach dann über den Ort, sprach über die Bleicher Bandfabrik aus dem 19 Jahrhundert, in dem dann während des zweite Weltkrieges Flugzeugteile gefertigt wurden und über das Lager das dort 1945 war. Nach dem Krieg suchten dort Heimatvertriebene aus Ostpreußen und Heimkehrer aus Russland eine Unterkunft „Menschen, die keiner haben wollte“ steht in der Chronik, über jene, die in den inzwischen leeren Produktionshallen untergebracht waren. Viele starben - an Typus und anderen Infektionskrankheiten oder an Entkräftung. Begraben wurden sie auf dem Bleicher Friedhof in einem Massengrab, ohne Totenschein, namenlos. Ein anderer Redner verwies auf das Heute, auf die über 5000 Migrantinnen und Migranten, die in diesem Jahr auf dem Mittelmeer ihr Leben verloren haben. „Früher wie heute gilt: „Wer Krieg sät, wird Flüchtlinge ernten.“ Aber nicht, weil wir keine Geflüchteten hier haben möchten, sondern damit keiner fliehen muss, ist unsere Forderung: Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg! Besser leben ohne Militär! Siehe Rededisposition. Wir haben einen Strauß niedergelegt zum Gedenken auch an diese Opfer von Krieg und Gewalt. Anscheinend haben einige immer noch nicht aus den Kriegen gelernt. Das Säbelrasseln im Land wird immer lauter. Da soll die Bundeswehr aufgestockt werden und auf der „Sicherheitskonferenz“ in München waren die Forderungen der USA nach mehr „Verantwortung“ der anderen NATO-Staaten zu hören.
Ab 16 Uhr fanden wir uns im Bürgerhaus in der Bornschen Straße 14 ein. Dort war Dr. Eckart Frey aus Samswegen zu Gast, der mehrmals Israel bereist hat. Mit ihm sprachen wir unter dem Motto „Schalom – Salām“ über den Krisenherd Naher Osten.

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Meldungen/ Medien/Termine
14.3.2017 ab 20 Uhr im Buchladen Le Sabot (Breite Straße 76) in Bonn Infoveranstaltung: War-starts- here-Camp 2017 und Prozesse vorm Bonner Amtsgericht, Flyer zum Gerichtstermin
Gerichtstermin: 16.3.2017 um 11:15 Uhr, Amtsgericht Bonn Wilhelmstr. 21, Sitzungssaal S 2.08 Verfahren gegen Dieter R. dem vorgeworfen wird, auf dem GüZ-Gelände herumgelaufen zu sein - Flyer zum Gerichtstermin
18.-19.03.2017 Ratschlag Zur Vorbereitung des diesjährigen nächste zum war-starts-here-Camp kann man sich beim
nächsten Ratschlag 2017 am 18. und 19. März 2017 in Magdeburg, Olvenstedter Straße 10
in der BUND-Geschäftsstelle einbringen. Beginn 12 Uhr.
21.+ 26.03. Amtsgericht Bonn: Weitere Prozesse

Die nächsten Gerichtstermine wegen Betretens des militärischen Geländes sind für Martina Herzog-Witten am Dienstag, den 21. März 2017 um 13 Uhr und am Montag, den 27. März 2017 um 13.30 Uhr für Carsten Orth und um 14 Uhr hat sich Heiko Pohlmann vor Gericht zu verantworten. Stärken wir auch ihnen mit einem „Begleitprogramm“ vor dem Gericht den Rücken!

Bild21.01.2017 bis 1. März 2017 Ausstellung im Café Verde in Magdeburg
Finissage – 01. März 2017 ab 18:30 Café Verde/Vitopia mit Ankommen zur nachfolgenden Veranstaltung 19 Uhr-Vortrag und Diskussion "Grenzen öffnen für Menschen-Grenzen schließen für Waffen" mit Jürgen Grässlin( aktiv bei: Aktion Aufschrei-Stoppt den Waffenhandel!, Mitglied im Bundessprecherkreis der Deutschen Friedensgesellschaft - DFG -VK) Ort: Cafe Verdé im Herrenkrugpark Magdeburg Adresse: Herrenkrug 2/ direkt an der Elbe-Radbrücke ) Mehr zur Ausstellung
22.02.2017 - Zu den juristischen Auseinandersetzungen um den Aktionstag beim Camp 2015 wurden vor dem Amtsgericht Bonn (www.ag-bonn nrw.de) „im Namen des Volkes“ folgende Geldstrafen verhängt: Helmut Adolf 500 € , Gerhard Büntzly 400 €, Ingrid Fröhlich-Groddeck 200 €, Berthold Keunecke 400 €, Heinz Wittmer 100 €
Bild Bonn, Amtsgericht 09.02.2017 | Bericht und Verteidigungsrede von Ingrid Fröhlich-Groddeck: " Die Mahnwache vor dem Gericht war ein Hingucker mit interessanten Begegnungen und Gesprächen, guten Wünschen von der Polizei, einer Handschuhspende eines Straßenbahnfahrers, der eigens anhielt, für unsere handschuhlose Transparent-Halterin Antje und ähnlich erfreuliche Begegnungen.

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Mahnwache vor dem Amtsgericht Bonn 14.2.17

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Mahwache vor dem Amtsgericht Bonn 06.02.17

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Portal zum Amtsgericht, Foto: 2014

BildIngrid Fröhlich-Groddeck (2.v.l.)
bei der Auszeichnung
mit dem Aachener Friedenspreis


Der Prozess war auch viel lebendiger als erwartet. Die Richterin, Frau Dr. Verheyden, eine kluge junge Frau, hörte aufmerksam zu - mit wenigen Zwischenfragen. Sie zog sich nach meiner Rede zurück unter Mitnahme meines Redetextes und des Flyers.

Sie verurteilte mich an Stelle der geforderten 400€ zu 200€ Bußgeld. Begründung: im Gegensatz zu mir, behauptete sie, dass der Rechtsstaat funktioniert. Meine Sorgen kann sie aber zum großen Teil teilen und sie findet meine Bemühungen ehrlich und überzeugend und kann sie teilweise durchaus nachvollziehen. Sie denkt, wir können Verwerfungen im Rechtssystem mit rein legitimen Mitteln ansprechen und die Notwendigkeit illegitime Mittel anzuwenden sieht sie nicht. Sollten sich jedoch einmal Verhältnisse bei uns herausbilden, wie ich sie befürchte, würde sie nicht bedingungslos gehorchen..."

Zur Verteidigungsrede

20.02.2017 Artikel in der Jungen Welt zum Prozess

Amtsgericht Bonn: Serienmäßige Verurteilungen von Pazifisten

Am 14. Februar 2017 hat das Amtsgericht Bonn erneut zwei Aktivisten aus der Friedensbewegung wegen einer Aktion auf dem Truppenübungsgelände Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide (Sachsen-Anhalt) im Jahre 2015 zu einer Geldbuße von jeweils 100 bzw. 400 Euro verurteilt. Schon zuvor waren im Januar und Februar drei weitere PazifistInnen vom Amtsgericht zu Geldbußen verurteilt worden. Alle hatten gegen die verhängten Bußgeldbescheide wegen Betretens militärischen Geländes Einspruch eingelegt. Nun werden zumindest einige die rechtliche Auseinandersetzung vor das Oberlandesgericht Köln tragen. Bereits am 27.3.2017 werden vor dem Amtsgericht Bonn zwei weitere Fälle in derselben Sache verhandelt.
Zur Pressemitteilung Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.

Vom 284. Friedensweg, Sonntag, 05. Februar, 14 Uhr, Dolle, Denkmal direkt an der B 189, 4 km Wanderung in Richtung Dollberg | ab 16 Uhr Versammlungsraum, Braune-Hirsch-Straße 7 - Lesung mit Renate Sattler „Risse im Gesicht“

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Der 284. Friedensweg am Sonntag, den 05. Februar 2017 begann an der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des faschistischen Terrors im Ortsteil Dolle an der B 189. Über 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten begrüßt werden. Auf der Kundgebung nahm man Bezug auf die Todesmärsche und das Gedenken der letzten Tage. Die nun offenbar gesicherte Finanzierung des Baus eines Dokumentations- und Informationszentrums an der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe fand Zustimmung. Klaus Czernitzki informierte zur Vorbereitung des Ostermarsches am 17.04.2017 in Stendal.(www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de) Über eine Mahnwache zu den Verfahren vor dem Amtsgericht in Bonn sprach Malte Fröhlich, dazu entrollten Teilnehmer das Mahnwachen-Transparent "Aktivisten für den Frieden - im Auftrag des Krieges vor Gericht". Angeregt wurde, sich an der Unterschiften– und Petitionskampagne www.unter18nie.de zum Stopp der Rekrutierung und der Gefährdung von Minderjährigen zu beteiligen. Nach der Kundgebung führte der Weg zunächst auf der B 189 in Richtung Norden bis zum Dollberg. Zurück ging es durch den Wald an der Sperrgebietsgrenze entlang. Damit wurde gezeigt, dass hinter den Schildern die Welt nicht zu Ende ist. Insgesamt betrug der Weg etwa 5 km. Im warmen Versammlungsraum des Ortsteils in der Braune-Hirsch-Straße gab es dann das traditionelle Picknick. Um 16 Uhr begann Renate Sattler mit der Lesung ihres Romas „Risse im Gesicht“. Natürlich gab es auch die Möglichkeit, das Buch zu kaufen und signieren zu lassen. Flugblatt | Rundbrief

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6.2.2017, Prozess gegen Friedensaktivist beim Amtsgericht in Bonn Am 6.2.2017 Mahnwache vor dem Amtsgericht in Bonn. Das Gericht verhandelt ab 14.30 Uhr im Sitzungssaal S 2.22 (Saalbau) gegen Helmut Adolf. Es geht um das Betreten des Truppenübungsplatzes während des Aktionstages am 01. August 2015.
9.+14.02.2017 weitere Prozesse gegen Friedensaktivisten beim Amtsgericht in Bonn Weitere Prozesse gegen Friedensaktivisten stehen am Amtsgericht Bonn bevor, am Donnerstag, 9.02.2017, 12.00 Uhr gegen Ingrid Fröhlich-Groddeck und am Dienstag, 14.02.2017 sind um 12 Uhr Heinz Wittmer und um 13 Uhr Bertold Keunecke geladen.
21.01.2017 bis zum 1. März 2017 Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Café Verde in Magdeburg

Mit Phantasie und Mut durch den Heidesand – Bilder aus der Colbitz Letzlinger Heide
Die Ausstellung ist am Samstag, 21.01.2017 (14 bis 18 Uhr) als Meilenstein im Rahmen der Meile der Demokratie geöffnet und anschließend bis zum 1. März 2017, zu den Öffnungszeiten des Café Verde (Fr. bis So. 14 bis 18 Uhr).
Ort: Cafe Verdé im Herrenkrugpark Magdeburg Adresse: Herrenkrug 2/ direkt an der Elbe-Radbrücke
Mehr zur Ausstellung

21. Januar 2017, Inforstand der BI OFFENe HEIDe Breiter Weg Magdeburg, Höhe Hundertwasserhaus

Meile der Demokratie: "Magdeburg: Eine Stadt für alle!" Die Erinnerung an den 16. Januar 1945, den Tag der Zerstörung Magdeburgs, zeigt wohin Ausgrenzung und Nationalismus führen. Sie mahnt zu Frieden, Verständigung, Respekt und Wertschätzung gegenüber allen Menschen. www.meile-der-demokratie.de

17.01.2017, Amtsgericht Bonn verurteilt Pazifisten Pressemitteilung: Am heutigen Dienstag, 17.1.2017, hat das Amtsgericht Bonn einen Aktivisten aus der Friedensbewegung wegen einer Aktion auf dem Truppenübungsgelände Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide (Sachsen-Anhalt) zu einer Geldbuße von 400 Euro verurteilt. Gerd Büntzly aus Herford hatte am 1.8.2015 mit einer kleinen Gruppe auf dem Gefechtsübungszentrum der Bundeswehr eine Friedensaktion veranstaltet.
http://www.grundrechtekomitee.de/node/832
Vom 283. Friedensweg, Sonntag, 01.Januar 2017, 14 Uhr, Born (B 71 zwischen Haldensleben und Letzlingen), Neujahrsempfang der OFFENen HEIDe, 3 km Umrundung des Ortsteils
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Zum Neujahrsempfang am Neujahrstag kamen über 50 Teilnehmer_innen nach Born. Im Mittelpunkt der Kundgebung am Ortseingang stand der Wunsch nach Frieden. Wie sehr der Frieden gefährdet ist, zeigen die Konfliktherde auf der Welt, aber auch die Bemühungen der EU-Staaten um mehr militärisches Gewicht, aber auch der Bundeshaushalt 2017, der eine Steigerung der Rüstungsausgaben vorsieht. Auf der Kundgebung erinnerte Jörg Mago-Lauenroth an die Erlebnisse des zehntägigen Friedensritts rund um die Colbitz-Letzlinger Heide 2016 und gab als Mitinitiator einen Ausblick auf den Friedensritt in der der letzten Juliwoche 2017. Rosemarie Hein, Bundestagsabgeordnete der Linken, nahm u.a. Bezug auf den Beschluss des Bundestages vom 15.12. zur Fortsetzung der Auslandseinsätze der Bundeswehr. Sie stelle fest, waren es 2016 - 3300 Soldatinnenund Soldaten im bewaffneten Auslandseinsatz, so ermöglicht diese Beschlusslage für das neue Jahr einen Einsatz von bis zu 7200 Soldatinnen und Soldaten. Ihr Resümé: "Kein einziger Krieg hat nachhaltig etwas verändert oder verbessert. Gerade deshalb muss das Ringen um Frieden weiter gehen, nicht damit nicht mehr Geflüchtete in unser Land kommen, sondern damit sie nicht fliehen müssen!"
Nach der Kundgebung gab es eine knapp 3 km lange Wanderung um den Ortsteil. Bis zum Schluss luden heißer Früchtepunsch und Gebäck am BI- Informationszelt zum Verweilen und zu Gesprächen ein.
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Meldungen/ Medien/Termine

Bild Die süßen Gaben und kleinen Geschenke die beim Dezember-Friedensweg vom interaktiven Heide-Weihnachtsmann eingesammelt wurden, fanden am 14.12.2016 in der Kita Weltkinderhaus Magdeburg ihre Empfänger. Peter Haese und Joachim Spaeth waren im Auftrag der BI OFFENe HEIDe Gast im Elterncafé und im Gespräch mit den Anwesenden. Frau Bauer die Leiterin der Kindertagesstätte nahm den Heide-Kalender 2017 und eine Spende für den Föderverein dankend entgegen. In der Kita leben Jungen und Mädchen aus verschiedenen Nationen und Kulturen zusammen. Die Kita unterstützt aktiv das interkulturelle Zusammenleben als wechselseitiges Lernen aller Kulturen.
Neue Studie seit Kurzem bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Die Studie „Grüner Tarnanstrich fürs Militär?! - Das Greenwashing der Bundeswehr am
Beispiel ausgewählter Truppenübungsplätze“
von Vera Lebedeva kann hier herunter geladen werden.
Auf den Friedenswegen wird es Druckexemplare der Studie geben. In der Studie wird auch auf
die Colbitz-Letzlinger Heide eingegangen und ein Interview mit Malte Fröhlich abgedruckt.
06. Januar 2017 ab 09 Uhr Großes Arbeitstreffen in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt (www.st.rosalux.de), Ebendorfer Straße 4, 39108 Magdeburg.
08. Januar 2017 ab 12 Uhr Der nächste Ratschlag zur Vorbereitung des War-starts-here-Camps 2017 in Magdeburg in der BUND-Geschäftsstelle Olvenstedter Straße 10.

 

>>>Vorige Friedenswege 2011-2016

 

Film über die Konzertaktion der Lebenslaute zum 206. Friedensweg

Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

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