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Zum Friedensweg den 322.: Sonntag, den 07. Juni 2020 um 14 Uhr am Landsberg direkt an der B189 zwischen Dolle und Lüderitz, Treffpunkt östlich der B 189.
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Nach der durch Corona bedingten Pause gibt es wieder einen Friedensweg. Wir treffen uns zum 322. Friedensweg am Sonntag, den 07. Juni 2020 um 14 Uhr am Landsberg direkt an der B189 zwischen Dolle und Lüderitz. Allerdings ist unser Treffpunkt östlich der B 189. Bitte der Ausschilderung der Baustelleneinfahrt 6 folgen und vorsichtig an den Treffpunkt heranfahren! Zu den aktuellen Auflagen wird der Versammlungsleiter berichten oder auf einem Aufsteller zu lesen sein. Wichtig ist, dass wir auf den Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Menschen achten. Entsprechend der aktuellen Verordnungslage müssen wir eine Anwesenheitsliste führen, diese verbleibt bei uns! Personen mit Erkältungssymptomen dürfen nicht teilnehmen! Rundbrief
Meldungen/ Medien/Termine
Bild 08.05.2020 | Die BI OFFENe HEIDe beteiligte sich in Stendal und Magdeburg am Gedenken und Mahnen zum Tag der Befreiung vom Faschismus in Stendal und Magdeburg. In ihrer Petition "8. Mai zum Feiertag machen" bezeichnete Esther Bejerano, Holocaust-Überlebende, diesen Tag als einen „Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten.
Bild Am 13.April 2020 war die Gedenkstätte Felscheune Isenschbibbe in Gardelegen unter Auflagen zugänglich. Besucher*innen legten in Erinnerung an den 75.Jahrestag des Feldscheunen-Massakers dem 1016 Menschen zum Opfer fielen, Blumen nieder. Link zur Gedenkstätte
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03.04.2020, Magdeburg | Das größte NATO und US-Manöver in Europa seit 25 Jahren ist am Coronavirus gescheitert, doch die US-Militärs planen schon die nächsten Manöver in Mitteleuropa. Der Protest bleibt also aktuell und kann, wie hier in Magdeburg auch unter Einhaltung aller Beschränkungen sichtbar werden!
Unter dem Titel „Die Raserei des Virus offenbart die Narretei des Krieges“ richtete sich UN-Generalsekretär António Guterres am 23.3.2020 an die Weltbevölkerung und die Regierungen rund um den Globus. Dabei unterstrich er zunächst, dass das Virus eine Bedrohung für alle darstellt – unabhängig von Zugehörigkeit, Nationalität, Ethnizität und Glauben – und dass ihm die ohnehin Marginalisierten und Verwundbarsten am stärksten ausgeliefert sind.Vor diesem Hintergrund rief er zu einem „unverzüglichen, globalen Waffenstillstand in allen Ecken der Welt“ auf.

Siehe auch radioflora: Defender Europe 2020 – Corona stoppt Großmanöver

Der Ostermarsch kann zum geplanten Zeitraum nicht stattfinden.
Das Programm des Ostermarsches wird auf den 29. August 2020 verlegt
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Der Ostermarsch kann zum geplanten Zeitraum nicht stattfinden. Das gesamte Programm wird im Rahmen eines Friedensweges in zeitlicher Nähe des Weltfriedenstages am Sonnabend, den 29. August 2020 ab 10.30 Uhr nachgeholt. Die gemeinsame Anfahrt mit dem Fahrrad oder Auto soll es auch geben. Die Gedenkstätte Isenschnibbe ist zurzeit geschlossen. Diese war auch eine geplante Station des Ostermarsches. Der 13. April 2020 ist genau der 75. Jahrestag des Massakers an der Feldscheune. Der Ostermarsch lebt vom gemeinsamen Handeln der Teilnehmenden. Das ist auf Grund der gegenwärtigen Restriktionen nicht möglich. Außerdem gehört zum Ostermarsch bei uns immer der Ostermarkt. Ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Menschen ist also Gebot der Stunde. Aus einer gesunden Distanz muss man auch einige Nachrichten, auch die offiziellen, die auf Papier oder elektronisch auf uns einfliegen, betrachten. Das ist nicht nur in Zeiten von Corona notwendig. Die einschneidenden Maßnahmen werden damit begründet, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. So? Kürzlich war noch zu vernehmen, dass in der Bundesrepublik gemessen an der Bevölkerung zu viele Krankenhausbetten existieren und man reduzieren müsse. So wurde auch das Krankenhaus in Wolmirstedt geschlossen. Hier passt gut der Appell rein, der vom Netzwerk Friedenskooperative initiiert wurde. Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
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Der angesagte US Army Europe Rockband Auftitt kam am 12. März in der Magdeburger Johanniskirche aus viralen Gründen nicht zustande. Doch der Grund für die Mahnwache entfiel nicht. Die Mahnwache machte ihren Protest gegen die militärische Mobilmachung mit dem Kriegsmanöver Defender 2020 in Richtung russische Grenze hör- und sichtbar. Die durch NATO und EU erklärte Rückkehr zu einer Politik der Abschreckung, die für einen langen Zeiraum getroffenen Planungen zum Ausbau der militärischen Kapazitäten insbesondere der militärischen Mobilität (Link) bringen nicht mehr Sicherheit, sondern erhöhen die Kriegsgefahr, so die übereinstimmende Meinung. Die über 60 Teilnehmer*innen der Mahnwache bekräftigten ihr Ja zu Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung auch mit Friedensliedern.

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Mahnwache am 12. März (Donnerstag) ab 17 Uhr an der Johanniskirche in Magdeburg unter dem Motto „NEIN zu Kriegsmanövern! - Stopp Defender 2020“ Anlass ist das „musikalisches Dankeschön“ der US Army Europe Rockband an die von DEFENDER Europe 2020 betroffenen Landeskommandos um 19 Uhr in der Johanniskirche . Flugblatt

 

Vom Friedensweg, den 321.: 01. März 2020, 14 Uhr Hillersleben, an der Kirche Wanderung etwa 4 km Schnuppertraining für Aktionen

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Zum 321. Friedensweg am ersten Tag des meterologischen Frühlings kamen über 50 Teilnehmer*innen nach Hillersleben. An der Mauer zur Kirche des Klosters Hillersleben gab es die Kundgebung. Sie begann mit Informationen zum NATO Manöver Defender 20..(Tagesspiegel) Es ist das größte Manöver von Landstreitkräften in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges. 20.000 Soldat*innen kommen aus den USA, die Panzer und weiteres Material per Schiff über den Atlantik. Deutschland bildet die logistische Drehscheibe.Die Bundeswehr unterstützt nicht nur. Über 37 000 Soldat*innen aus der NATO fahrten in Richtung der russische Grenze, auch über den Standort Burg. Ein Signal der Kraftmeierei und der Kriegsbereitschaft. – eine Drohgebärde. Am Vormittag fuhr ein Zug mit Panzern der US-Army auf der Eisenbahnstrecke nach Berlin gen Osten. Konfrontation ist das falsche Zeichen. Die Bürgerinitiative tritt für Entspannung gegen provokante Kriegsmanöver ein. (www.antidef20.de Kontakt: defender20@offeneheide.de) Wir wollen unseren Protest sichtbar machen und werden unter anderem mit zwei auf dem Friedensweg vorgestellten Transparenten in Aktion sein.: „Soldiers abroad: Staying at home saves your planet“  und „US-Army: Dirtiest footprint worldwide
So werden wir am 12. März (Donnerstag) auch ab 17 Uhr an der Magdeburger Johanniskirche zu sehen sein. Eine Mahnwache unter dem Motto „NEIN zu Kriegsmanövern! - Stopp Defender 2020“ wurde von der Bürgerinitiative angekündigt. Anlass ist das „musikalische Dankeschön“ der US Army Europe Rockband an die willfährig DEFENDER Europe 2020 unterstützenden Landeskommandos um 19 Uhr in der Johanniskirche.
Zum nächsten Friedensweg, dem 322. gab es die frisch gedruckten Aufrufe. Es ist zugleich der Ostermarsch am 13. April in Gardelegen (Beginn 10:30 Uhr auf dem Rathausplatz). Darüber wurde während der Kundgebung gesprochen und die Denkwürdigkeit des Tages hervorgehoben.

In einem Kundgebungsbeitrag dankte Rudolf Pasemann der Bürgerinitiative dafür, dass sie seinen Widerstand gegen den Missbrauch der Colbitz-Letzlinger Heide in den letzten Jahrzehnten weiter geführt hat. Er gehörte zu jenen, die sich am 11. August 1994 dem Überfall der Bundeswehr auf die Colbitz-Letzlinger Heide in den Weg stellten und zusammen mit Dr. Erika Drees und Regina Blenkle u.a. zu Geldstrafen wegen Nötigung verurteilt wurden.

Der Friedensweg
führte durch den Ort, dabei auch an das Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt Hillersleben. Ein Tatort, ein Ort, an dem 1935 Rüstung entwickelt und getestet wurde.Der 2. Weltkrieg begann unter anderem so auch hier. Auch heute ist das ein so genannter Militärischer Sicherheitsbereich. Mit erheblicher Präsenz bekräftigten Beschäftigte des GÜZ-"Sicherheitsdienstes" das Betretungsverbot. Sie standen hinter dem Schlagbaum und hinter ihnen der Truppenübungsplatz Altmark mit der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg. Die Wache ließ sich bei Ihrer Arbeit nicht gern fotografieren. Es bleibt dabei - der Krieg beginnt hier.

Mit dem neuen Dorfgemeinschaftshaus hatten wir einen guten Ort fürs Kaffeetrinken und fürs Aktionstraining gefunden. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass wir zum Kuchenbacken kein Training durchzuführen brauchen, denn es gab ein vielfältiges Angebot an schmackhaften Kuchen. Zum Training ist Clara Tempel vom Jungen Netzwerk für politische Aktionen (JunepA) angereist. Durch das kurze Schnuppertraining im Schnelldurchlauf zog sich wie ein roter Faden, dass wir unserem Gegenüber von Polizei, Bundeswehr und Wachdiensten immer auch als Mensch sehen müssen. Das ist ein wichtiges Element für gewaltfreie Aktionen.(www.gewaltfreie-aktion-guez-abschaffen.de) Ein Teilnehmer sagte „Wir hätten das Training vorher durchführen müssen und dann an den Schlagbaum gehen sollen.“


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Meldungen/ Medien/Termine

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Beim Klimastreik der Fridays-for-Future am 28.02.2020 war die BI OFFENe HEIDE in Magdeburg mit ihrem Transparent "Staying home saves our planet" zu sehen. Sie nimmt dabei bezug auf die Kriegsübung Defender 20 und macht auf die Klimakiller Militär und Krieg aufmerksam!

Siehe auch IMI-Studie 2019/07
"Das US-Militär Auf Kriegsfuß mit dem Klima" Marc Werner

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Samstag, den 29. Februar 2020, 10.00 – 17.00 Uhr, Werkstattag "Sprache und Gewalt – Gewalt in der Sprache“ - mit Christoph Kuhn Krähenstieg 2, 39126 Magdeburg | Evangelische Hoffnungsgemeinde (Endhaltestelle Straßenbahn 9 beim Neustädter See) Einladung des Internationalen Versöhnungsbundes e.V. Regionalgruppe Magdeburg | Zum Flyer

Vom Friedensweg dem 320.: Sonntag 02. Februar 2020, 14 Uhr, Colbitz, Ampelkreuzung an der B 189, Wanderung etwa 4 km - Wir umrunden das Wasserwerk.

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Trotz Regen und Wind fanden sich in Colbitz 51 Teilnehmer*innen beim 320. Friedensweg zusammen. Auf der Kundgebung sprach Heinz-Dieter („Charly“) Braun über die Ausmaße des riesigen NATO-Manövers Defender 2020. „Deutschland wird mit dem neuen Joint Support and Enable Command der NATO in Ulm, den Umschlaghäfen Hamburg, Bremerhaven und Nordenham sowie den Convoy Support Centern in Garlstedt (Niedersachsen), in Burg (Sachsen-Anhalt) und auf dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz südlich von Weißwasser zur Drehscheibe der Transporte.“ ( Siehe Aufruf www.antidef20.de ) Er ergänzte unter Bezug auf Presseinformationen, dass in diese Aufzählung auch der größte Truppenübungsplatz Europas zwischen Bergen und Fallingbostel in Niedersachsen hinein gehört. So sollen das über Seehäfen ankommende US-Kriegsgerät oder die über Flughäfen eingereisten Soldaten auf den Truppenübungsplatz Bergen verlegt werden. Die Kasernen in Oerbke, Osterholz, Trauen (Munster-Süd) und Bergen werden mit Manöversoldaten belegt. Truppenteile der Bundeswehr aus Dänemark und Italien wollen hier Militärübungen durchführen. Den Krieg gegen Russland proben? Charly Braun von der gewerkschaftlichen Initiative für aktive Friedenspolitik und Militär-und Rüstungskonversion betonte, es braucht jetzt ein entschiedenes NEIN zum NATO-Kriegsmanöver Defender 2020.
Einem weiteren brisanten Thema wendete sich der folgende Redner zu. Er erinnerte an die Aktualität des Berichtes über die Belastung von Bundeswehrliegenschaften mit PFC (Per- und polyfluorierte Chemikalien durch den Einsatz giftiger Löschschäume vom April letzten Jahres (Report München vom 16.4.2019.bzw. youtube "Gift im Grundwasser" ). Zu diesem Zeitpunkt war für 18 Liegenschaften des Bundes die Kontamination bestätigt, auch für den Truppenübungsplatz Altmark. Welche Wechselwirkungen diese Gifte zur Umwelt entwickeln, ist noch nicht hinreichend geklärt. Bekannt ist die toxische Wirkung. Die PFC-Chemikalien können, so zeigen Studien, z.B. Leberkerbes fördern, die Spermienqualität verschlechtern oder den Eintritt einer Schwangerschaft verzögern.
Zur Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Linken zu diesem Thema im Landtag äußerte sich Wulf Gallert (MdL). Er nahm Bezug auf die Antwort der Landesregierung und der Frage inwieweit das Trinkwasserreservoir durch die Nutzung von Löschschäumen gefährdet sei. In der Stellungnahme heißt es „Die auf den untersuchten Verdachtsflächen festgestellten Verunreinigungen sind nach den bisherigen Untersuchungsergebnissen überwiegend oberflächennah bis in einer Tiefe von maximal einem Meter unter Geländeoberkante. Von diesen Verdachtsflächen befindet sich eine innerhalb der Schutzzone III B und eine etwa 80 Meter nördlich der Schutzzone III B des Wasserschutzgebietes Colbitz-Letzlinger Heide“ (Siehe Kontamination des Truppenübungsplatzes Altmark mit PFC-Chemikalien Kleine Anfrage - KA 7/296). Zu diesem Thema will die Fraktion weiter nachhaken. Aufschlussreich die Bemerkungen von Wulf Gallert zum Änderungsantrag der LINKEN bei der Verurteilung der völkerrechtswidrigen militärischen Invasion in Syrien im Landtag, darin heißt es „Der Bruch des Völkerrechts durch den NATO-Partner Türkei verlangt von der Bundesrepublik Deutschland außenpolitische Konsequenzen. Dazu zählen Forderungen, die Türkei aus der NATO auszuschließen oder selbst alle Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland, die sich aus einer NATO-Mitgliedschaft ergeben, zu suspendieren. Während die „Annexion der Krim durch Russland langjährige ökonomische und politische Sanktionen zur Folge hatte, scheint die Bundesrepublik Deutschland den Bruch des Völkerrechts durch die Türkei mit Bezugnahme auf den EU-Flüchtlingsdeal ohne jede Konsequenz zur Kenntnis zu nehmen.
Zu Inhalten eines Symposiums zur „Feministischen Friedensarbeit" am Vortag in Hannover sprach Petra Schubert. Dabei erscheint ihr wichtig, künftig die Friedensarbeit intersektional aufzustellen, also stets die Verwobenheit von Herrschaftsverhältnissen im Blick zu haben. Besonders wies sie auch darauf hin, dass die politische Betätigung auf der Straße stets im Programmteil solcher Konferenzen oder auch von Parteitagen vorkommen sollte. Es ist sehr wirkungsvoll, wenn Teilnehmer*innen bei diesen Gelegenheiten mit Flugblättern durch die Fußgängerzone des Konferenzortes spazieren oder für ein Stündchen eine Mahnwache einrichten.
Ernst-Ludwig Iskenius von der IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung) sprach über die Aktionen für ein Atomwaffenverbot, über den Widerstand gegen die Atomwaffen und den dazu anstehenden Berufungsprozess in Koblenz. Mittlerweile müssen sich, dank wachsender Grenzüberschreitungen, alle juristischen Ebenen mit der Frage des Abzuges der in Büchel stationierten US-Atombomben befassen.
Nach der Einschätzung die Wissenschaftler*Innen des "Bulletin of the Atomic Scientists" stieg die Atomkriegsgefahr: Die "Weltuntergangsuhr" wurde im Januar auf 100 Sekunden vor zwölf vorgestellt: Die Strategie der Abschreckung, die Erzeugung von Angst und die Drohung mit totaler Vernichtung kann keine Sicherheit schaffen. Nur mit dem humanitären Argument der Vernunft kann der wachsenden Atomkriegsgefahr begegnet werden. Die atomare Teilhabe der Bundesrepublik und die aktuelle Forderung von Johann Wadephul (CDU-Fraktionsvize im Bundestag) für eine deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Atomwaffen sind der falsche Weg. Wachsene ziviler Ungehorsam von Atomwaffengegner*innen in Büchel, aber auch bundesweit ist die angemessene Antwort. Keine Euro-Atombombe, vielmehr ein Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot wäre das Gebot der Stunde. ( atomwaffenfrei.jetzt )
Die Wortbeiträge trotzten dem so nötigen Regen über 45 Minuten, viele Schirme nicht. Dem Vorschlag, die geplante Umwanderung des Wasserwerkes auf den Juni zu vertagen, wurde entsprochen. Der Weg führte also direkt in das Gemeindezentrum. Nach einem wärmenden Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen fand das Gespräch zu „Stopp Defender 2020“ seine Forstsetzung. Gleich vor der Tür des Gemeindezentrums steht eine Steinstele mit der Aufschrift: „Kriege werden von Menschen gemacht. Menschen können sie verhindern.“
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Bild Am 27. Januar 2020 hatte Helmut Adolf vor dem Amtsgericht Bonn, Wilhelmstraße 21, Sitzungssaal S 1.19 einen Verhandlungstermin über seinen Besuch der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg am 03. Oktober 2018.Er wurde zu einer Geldstrafe von 200€ verurteilt. In seiner Verteidigungsrede ist zu lesen: " Heute jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Sowjetarmee. Wie konnte sich eine Gesellschaft so entwickeln, dass sie Konzentrationslager baut? Maßgebend war das Schweigen und Stillhalten der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung. Also muss rechtzeitig im Sinne der Worte des Bundespräsidenten gehandelt werden. In diesem Sinne sehe ich mein Handeln, weniger als Angeklagter, mehr als Ankläger."

In Bonn gibt es die Straßenbahnlinie 62, seit dem September letzten Jahres fährt sie als „Bertha-Bahn.Sie erinnert an das 70jährige Bestehen des Bertha-von-Suttner-Platz. Der 1949 neu geschaffene Platz an der Bonner Rheinbrücke war nach dem Zweiten Weltkrieg ein Trümmerfeld. Die Botschaft der Namensgeberin und Pazifistin "Die Waffen nieder!" Ein Gebot, dass sich auch in geltendem Recht wiederfindet und die Grundlage des selbstbewußten Handelns von Helmut Adolf bildet.
Vom Friedensweg, dem 319.: Sonntag, 05. Januar 2020, 14 Uhr, Börgitz, Festplatz, "Neujahresempfang", Wanderung etwa 4 km zur Staatser Siedlung

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Zum Neujahresempfang und 319. Friedensweg der BI OFFENe HEIDe trafen sich am 05. Januar 2020 über 50 Menschen am Festplatz im Stendaler Stadtteil Börgitz. Auf der Kundgebung kamen Gedanken, Hoffnungen und Sorgen für das neue Jahrzehnt zum Ausdruck.
So wertete Friedrich Rabe von der Linken den Drohnenschlag der USA, als Zeichen der Schwäche, um ihre Vormachtstellung zu erhalten. Was die Lage im Irak/Iran aber nicht ungefährlicher macht. Der Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Isenschnibbe, Konrad Fuchs, erinnerte an den bevorstehenden 75. Jahrestag des faschistischen Massakers am 13. April 2020. Er betonte, das größte Glück in seinem Leben ist Frieden. Nach seiner Sicht wird von Deutschland Abrüstung erwartet, daher freut es ihn, dass der diesjährige Ostermarsch am Ostermontag in Gardelegen veranstaltet.
Christine Meyer von der Sammlungsbewegung Aufstehen stellte ihr Protestplakat “Krieg wollen wir nicht“ gegen den geplanten Truppenaufmarsch im Frühjahr und das Großmanöver an der Ostgrenze zu Russland vor. Edgar Kürschner ergänzte mit Informationen zum Widerstand gegen das NATO-Manöver DEFENDER 20 , die Veränderungen in der deutschen Außen- und Militärpolitik Siehe IMI-Analyse 2020/1 und die Aktivitäten um den 16.Januar in Magdeburg (www.einestadtfueralle.info). Jörg Lauenroth-Margo, B90/Die Grünen – stellte das Ziel und Motto der Friedensreiter vor. Sie reiten und radeln zwischen dem 17. und 26.07. an der Ostsee unter dem Motto " Ostsee-Meer des Friedens” und laden ein, sich dran zu beteiligen. (Siehe friedensritt.de). Berührend die Geschichte und der Auftritt des Mundharmonikaspielers Rainer Wulff. Er stellte sein Instrument vor, ein Stück Familiengeschichte. Es begleitete den Urgroßvater im 1.Weltkrieg und den Großvater während des 2.Weltkrieges. Zum neuen Jahr spielte er das Lied von der Kleinen weißen Friedenstaube (Siehe dazu auch Dirk Michaelis). Andreas Höppner, Ortsbürgermeister Kloster Neuendorf und für die LINKE im Landtag, sieht in der Dynamik steigender Militärausgaben 2020 kein Stück mehr Sicherheit, vielmehr große Gefahren und beklagt das Fehlen dieser Mittel für die Bildung und die Kommunalpolitik. Im Zusammenhang mit der Eskalation im Nahen Osten schließt er sich der Forderung an, dass sich die Bundesregierung einer direkten oder indirekten Beteiligung an einem US-Krieg gegen den Iran verweigert.(Siehe auch Sevim Dagdelen, MdB US-Militärbasen in Deutschland schließen ) Tim betonte, wie wichtig das Miteinander der Generationen im heutigen Ringen um Frieden sei und das es so vieles gebe, was eint. Nicole machte auf das Festival pax terra musica im Sommer aufmerksam. Helmut Adolf sprach darüber, dass für die Errichtung der Heeresversuchsanstalt 1936 die gleichen Argumente Verwendung fanden, wie heute für die Errichtung der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg. Damals begann der militärische Missbrauch der Colbitz-Letzlinger Heide. Sein Hinweis: Wir sollten heute daran denken, wenn uns der Weg durch die Staatser Siedlung führt. Diese Siedlung wurde einst für die Mitarbeitenden der Heeresversuchsstelle Hillersleben gebaut. Weiterhin machte Helmut Adolf darauf aufmerksam, dass es im Juni wieder eine Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen geben wird. Mit dieser Form zivilen Ungehorsams, sollen die Worte auf den monatlichen Flugblättern Realität werden, die Colbitz-Letzlinger Heide Stück für Stück symbolisch in Besitz zu nehmen und sie mit friedlichem Leben zu erfüllen. Für das neue Jahr wünschte sich Mario Peine, dass mehr Friedenswegteilnehmer*innen ihre Verbundenheit mit Frieden und Umwelt durch eine Anfahrt und Teilnahme mit dem Fahrrad demonstrieren mögen. Nach dem Friedensweg standen mit Heidewasser gebrühter Tee, selbstgebackener Kuchen und vielerlei mehr zur Verfügung. Es gab weitere anregende Gespräche.
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Colbitzer Soldatenkarrierekanon

Musik:traditionelles Volkslied aus dem 18. Jhdt. Text: BI OFFENe HEIDe gemeinsam mit Lappalie. Die Rostocker Band Lappalie ist beim Ostermarsch 2019 in Colbitz aufgetreten.
Der Text ist hier zum Nachlesen, der Colbitzer Soldatenkarrierekanon darf durch Rechtsklick in das Video auch heruntergeladen werden
Bild Am 11. Januar 2020 war die Bürgerinitiative in Berlin, auf dem Markt der Möglichkeiten der Rosa-Luxemburg-Konferenz zu finden und am folgenden Tag auf der Demonstration mit dem Banner "an Kriege gewöhnen? niemals!"
Bild 17.01.2020 | Bei den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch in Magdeburg war auch die BI OFFENe HEIDe dabei. Hier solidarisierten sich Mitglieder der Landtagsfaktion der Partei DIE LINKE. und des Stadtverbandes mit der Forderung "Widerstand ist Haltung. Haltung gibt Halt!"
Bild 18.01.2020 | An der Initiative Weltoffenes Magdeburg mit ihrer Aktionswoche beteiligte sich die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe auf dem Magdeburger Ulrichsplatz."Eine Stadt für alle" erinnert angesichts der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 u.a. an die Verantwortung aller Generationen für Frieden und Menschlichkeit.|
Vom Friedensweg, der 318.: Sonntag, 01. Dezember 2019 - direkt an der B71 nördlich von Haldensleben Wanderung etwa 4 km zum Hirschkopf und zurück | Adventsfeier in Haldensleben

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Der 1. Dezember 2019 war ein kühler schummriger Tag, teilweise nebelig. Der 318. Friedensweg hatte seinen Startpunkt nördlich von Haldensleben an der B71. Die Kundgebung wurde traditionell durch den antimilitaristischen Weihnachtsmann eröffnet, der milde Soli-Gaben für das Kita Weltkinderhaus sammelte. Als Gäste wurden herzlich Christoph Wonneberger aus Leipzig und Martin Rambow aus Weimar begrüßt. Dann gab es Informationen über den sich formierenden Widerstand gegen das NATO-Manöver DEFENDER 20, über die fridaysforfuture-Proteste sowie den am Wochenende mit BI-Teilnahme laufenden Kongress der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen, unter dem Titel „Rüstung Digital -Neue Technologien für neue Großmachtkonflikte“. Mit Entrüstung wurde die Nachricht über die Aberkennung der Gemeinnützigkeit der VVN-BDA durch das Berliner Finanzamt reflektiert und auf den Protest-Brief von Esther Bejarano verwiesen.
In seinem Beitrag nahm Malte Fröhlich Bezug auf den militärischen Missbrauch der Colbitz-Letzlinger Heide und seine Auswirkungen auf das Klima. Infolge der Vorbereitungen und Folgen des 2.Weltkrieges wurde der hier ansässige Hochmischwald schwer geschädigt. Mit dem Niederhalten des Baumnachwuchses auf 15 000 ha in den letzten 25 Jahren durch den Militärbetrieb der Bundeswehr wurde die Bindung von über 4 Millionen Tonnen CO2 verhindert, legt man 13 Tonnen pro ha und Jahr zugrunde. Die BI-Forderung „Bäume statt Panzer“( Siehe Verteidungsrede Paula Schumann am 9.10.2019 Seite 5´vor dem Landgericht Magdeburg) wurde durch ihn erneut unterstrichen.

Der Weg zum Hirschkopf, eine der höchsten Erhebungen in der Colbitz-Letzlinger Heide, zog sich. Am Endpunkt des Weges das Schild "Wasserschutzgebiet" und gleich (voll)daneben "Militärischer Sicherheitsbereich" - wie Feuer und Wasser, ein Unding. Auf dem Rückweg dann die wachsende Freude auf Licht und Wärme im Haldensleber Mehrgenerationenhaus "Ein Haus für alle" . Ein kleines Team hatte dort eine Adventstafel vorbereitet, die zum Verweilen am mitgebrachten Selbstgebackenen und heißen Getränken einlud.
Nach einer ersten Stärkung stand das moderierte Gespräch mit den Gästen an. Martin Rambow ein der BI gut bekannter Mann des Netzwerkes Friedenssteuer(www.netzwerk-friedenssteuer.de) hatte die Begegnung mit Christoph Wonneberger angeregt. Der Dialog brachte einen Zugang zu seinem Denken, seinem Umgang mit den Herausforderungen der Zeit. In den 1970/80igern gründete Christoph Wonneberger die Initiative Sozialer Friedensdienst (SoFd) als Alternative zum Wehrdienst in der DDR. Das Anliegen „Schwerter zu Pflugscharen“ und auch des Sozialen Friedensdienstes bleiben für ihn Vision und Aufgabe, um auch heute Widerstand gegen die Waffenschmiede Deutschland zu organisieren. Er möchte nicht teilnehmen am Reichtum, der aus Bombengeschäften entsteht. Von 1986 bis Ende Oktober 1989 war er der Koordinator der Leipziger Friedensgebete in der Nikolaikirche. Heute ist er Pfarrer im Unruhestand, der sich weiter für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt, der Bund für Soziale Verteidigung erfährt dabei u.a. seine Unterstützung. Seine Erfahrung, aus Ohnmacht zu lernen, nicht aufzugeben und zu sehen woraus Kraft für einen gewaltfreien intelligenten Widerstand zu gewinnen ist. Dabei entspann sich auch ein anregender Meinungsaustausch mit durchaus unterschiedlichen Sichten.

Das Gespräch an dieser Friedenstafel brachte zum 1. Advent auch eine vorweihnachtliche Abendstimmung und wurde mit der Übergabe der Heide-Kalender 2020 an die Gäste zum Abschluss gebracht.

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12.12.2019 | Gestern hatte die Kita Weltkinderhaus in Magdeburg durch die BI OFFENe HEIDe Besuch. Peter Haese übergab Kinderbücher, Spiele, Äpfel, Nüsse und süße Gaben an Frau Renhak. Weiterhin konnte neben dem Heide-Kalender auch eine Geldspende für Kreativmaterial überreicht werden. Für die Kindertagesstätte sind Kinder egal welcher Herkunft, Religion und Nationalität willkommen. Der Besuch machte erlebbar, das das Leitmotiv, die Entwicklung von Freude und Spaß am gemeinsamen Spielen und Lernen hier wirklich zuhause sind. Während des Dezemberfriedensweges der BI OFFENe HEIDEe sammelte der Weihnachtsmann für die Kita Weltkinderhaus in Magdeburg. Allen, die zum solidarischen Gabentisch beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!
Magdeburg 13.11.2019 - Bauzaungalerie
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13.11.2019 | Krieg zerstört Lebenswelt! De[utsch]e Panzer raus aus Kurdistan!
Dieses hochpolitische Kunstwerk ist der Start einer neuen Bauzaungalerie im Herzen von Magdeburg. Wer im Frühjahr beim Ostermarsch in Colbitz gewesen ist, wird sich sicherlich an das Ostermarschmotto erinnern, unter das auch dieses Bild gestellt worden ist. Wie man auch erkennen kann, haben sich im Schutze der Nacht bereits Menschen zerstörend an dem Kunstwerk zu schaffen gemacht - engstirnige, verbohrte Typen, die der deutschen Realität nicht ins Auge sehen wollen. So sind im Bild sowohl die ertrinkenden Flüchtlinge weggerissen, als auch der Tatort der Aufrüstung.
Vom Friedensweg, den 317.:Sonntag, 03. November 2019, 14 Uhr Brunkau, Tangerbrücke - Wanderung zu den Tangerquellen und durch den Wald, anschließend im Lüderitzer Weg - Eindrücke von Indien


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In Brunkau, einem Ortsteil von Tangerhütte, versammelten sich über 50 Menschen zum 317. Friedensweg der BI OFFENe HEIDe. Dem MDR-Fernsehteam beantwortete Bernd Luge die Frage, warum dieser Friedensweg nach Brunkau führt, jenem Ort der 9/10 seiner Bevölkerung im 30jährigen Krieg verlor, jenem Ort der gerade zwischen den Klimakillern Kriegsübungsstadt und A14-Neubau liegt und bereits im umliegenden Wald deutliche Spuren der Dürre zeigt. An der Tangerbrücke begann um 14 Uhr die Kundgebung.
Der erste Beitrag bezog sich auf die Frage, den persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren, veranschaulicht an der eigenen Konsequenz nicht mit dem Flugzeug zu reisen, die Sense statt dem Motormäher zu nutzen. In diesem Zusammenhang zwei weiterführende Links zum Thema uba.co2-rechner.de und krieg-ist-der-groesste-klimakiller.

Malte Fröhlich informierte über die juristische Nachbereitung des gewaltfreien Ungehorsams bei Schnöggersburg-"Go-In". Weiterhin reflektierte er die Thüringenwahl, dazu zitierte er aus Bucholzens-Satire-Letter u.a. „Und immer wieder wird mir gesagt, dass auch die Wähler der AfD in der Mehrheit brave anständige deutsche Bürger seien, die man nicht als Sympathisanten von Neonazis abstempeln sollte. Das sind doch alles harmlose, freundliche Nachbarn. Die haben eben nur Angst vor diesen vielen Ausländern, vor diesen Artfremden, auch wenn in den ländlichen Gegenden wie hier im Erzgebirge oft kilometerweit kein einziger Ausländer zu sehen ist. Heute hetzt man gegen die angebliche Islamisierung des Abendlandes. Bei den Nazis hieß das entsprechende Todschlagwort nicht Islamisierung, sondern Überjudung.“ Siehe Buchholzens Satire-Letter-

Zu Wort meldet sich Klaus Peter, er trug die Fahne der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten und erinnerte als Mitglied des Fördervereins Gedenkstätte Isenschnibbe an das Vermächtnis des Schwures von Buchenwald und wandte sich gegen die voranschreitende Militarisierung im Land.

Ingrid Fröhlich-Groddeck berichtete über die Aktivitäten der Fridays for future in Stendal, verwies dabie auf die Notwendigkeit in dieser Bewegung die Rolle des Krieges und Militärs als Klimakiller bewusst zu machen (Siehe auch fridays-for-future-krieg-ist-der-groesste-klimakiller und imi-online): Zur Frage des Kippens der Gesellschaft bemerkte sie, wie wichtig es ist, dafür einen Entwicklungsrahmen zu entwickeln. Sie verwies auf die Aktivitäten aus der Hochschule Magdeburg-Stendal und den Vorschlag zur Bildung von thematischen Arbeitsgruppen.
In diesem Zusammenhang wurde im Beitrag aus dem Wendland einerseits auf die aktuelle Ausgabe der Zeitung von „anti atom aktuell“ verwiesen - sie steht unter dem Titel „Kl!ma für ein neues anders Ganzes“ und weiterhin auf die Blockade vor den Toren des Panzerherstellers Rheinmetalls in Unterlüß Ende Oktober, als Akt der Solidarität mit den Menschen in Rojava, gegen die Unterstützung des türkischen Angriffskrieges gerade durch deutsche Rüstungsexporte.

Aus Magdeburg meldete sich Renate Fiedler zu Wort. Sie stellte die Initiative „Rettet den Stadtpark Rotehorn“ vor, die sich gegen Baupläne in und am Grün im Stadtpark wendet.

Nach der Kundgebung führte die Wanderung an das im Wald gelegene Quellgebiet des Tanger. Danach fanden sich die Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Lüderitzer Str. 2 zum reichlichen gemeinsamen Mitbring-Picknik. In einer sehr lebendigen Schilderung berichteten dann Sophie und Wadim über ihr Jahr in Indien, während des Studentenaustausches an der Jamia Millia Islamia in Neu-Dehli, ihr tägliches Leben dort, ihre Eindrücke und ihre Reisen im Land. Ein zweistündiger beeindruckender Einblick in das dortige Leben.


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Magdeburg 09.10.2019 - Berufung vor dem Landgericht Magdeburg
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Paula Schumann war zum Urteil des Amtsgerichts Magdeburg in Berufung gegangen. Sie hatte die Kriegsübungsstadt Schnöggersburg betreten und wollte einen Freispspruch. Ihre Position: "Wie soll ich das Urteil des Amtsgerichts akzeptieren, wenn meine Zeugen nicht gehört und meine Argumente zu großen Teilen ignoriert wurden? Eigentlich müsste doch die Justiz ins Handeln kommen. Und dies nicht, weil Leute wie ich außerhalb des gesetzlichen Rahmens zu handeln scheinen, sondern weil die Bundeswehr eindeutig Gesetze überschreitet". - "Ich habe Schnöggersburg aus mehreren Gründen und nach meiner Ansicht zurecht betreten. Schließlich wird mein Verhalten von Artikel 25 des Grundgesetztes gedeckt. Dieser Artikel erlaubt nicht nur Widerstandshandlungen gegen Völkerrechtsbrüche, sondern fordert diese von jedem Bewohner des Bundesgebietes. In Abgrenzung zum rechtfertigenden Notstand, der nur ein angemessenes, erfolgreiches, geeignetes Eingreifen straffrei stellt, erlaubt und verlangt der Artikel 25 Grundgesetz von jedem Bewohner des Bundesgebietes den Versuch zu unternehmen, dem Völkerrecht die Wirksamkeit zurück zu geben." Die Berufung wurde abgewiesen, die eingereichten 7 Beweisanträge ebenfalls, es blieb bei der Verwarnung die ihr nach Jugendstrafrecht ausgesprochen wurde. Es bleibt auch dabei "Die völkerrechtsbrechenden staatlichen Akteure werden durch die Justiz geschützt"! Siehe Verteidungsrede Paula Schumann | Schlusswort Paula Schumann

Vom Friedensweg, den 316.: Sonntag, 06.Oktober 2019-10 bis 17 Uhr Lindhorst, Lindenstraße 17, Hoffest zum Tag der Regionen, 11 Uhr Wanderung etwa 4 km,

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Im Oktober gibt es alljährlich den Tag der Regionen (www.tag-der-regionen.de) und wir waren mit dem 316. Friedensweg am Sonntag, den 06. Oktober 2017 wieder dabei und zwar auf dem Hoffest im Ortsteil Lindhorst, Lindenstraße 17 bei Familie Wehde.Veranstalter des Hoffestes war der Förderverein Colbitz-Letzlinger Heide. nachhaltig. e. V.. Das zentrale Motto lautet „Weil Heimat lebendig ist“. Das Hoffest geht von 10 bis 17 Uhr. Bereits gegen 11 Uhr begann unsere etwa 4 km lange Wanderung. Diese führte uns durch den Südosten des Ortsteils. So bekamen wir dann den nötigen Appetit für die leckeren Dinge und interessanten Angbote, die es auf dem Hoffest gab.

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09. Oktober 2019 um 12 Uhr vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Magdeburg, Halberstädter Straße 8 im Saal E 14 In die nächste Instanz geht Paula Schumann am 09. Oktober 2019 um 12 Uhr vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Magdeburg, Halberstädter Straße 8 im Saal E 14. Hier geht es um den Vorwurf des Hausfriedensbruchs für unseren Besuch in Schnöggersburg am 05. August 2017
03. Oktober 2019 Mahnwache ab 10 Uhr am Panzerdenkmal an der Heidestraße beteiligen. An diesem Tag soll am Jägerstieg wieder mit der Bundeswehr gefeiert werden.
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01. Oktober 2019 um 13.30 Uhr
vor dem Amtsgericht Bonn
Malte Fröhlich muss sich am Dienstag, 01. Oktober 2019 um 13.30 Uhr vor dem Amtsgericht Bonn, Wilhemstraße 21, Saal S 2.09 verantworten.
Pressemitteilung - Amtsgericht Bonn verurteilt Friedensaktivisten Das Amtsgericht Bonn hat am 1. Oktober 2019 den Friedensaktivisten Malte Fröhlich aus Tangermünde zu einer Geldbuße von 250,- Euro verurteilt. Fröhlich hatte sich am 3. Oktober 2018 an einer gewaltfreien Besetzung des Gefechtsübungszentrums (GÜZ) der Bundeswehr in der Colbitz-Letzlinger Heide bei Magdeburg beteiligt. Insgesamt 20 Aktivist*innen des Jugendnetzwerks für politische Aktionen (JunepA), der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe und der Musik-Aktionsgruppe Lebenslaute hatten am 3.10.2018 die künstlich errichtete Übungsstadt der Bundeswehr Schnöggersburg besetzt und ein „Friedensübungszentrum“ eröffnet, mit dem sie ein deutliches Zeichen gegen den militärischen Übungsbetrieb setzen wollten. Nach Fröhlichs Einspruch gegen den Bußgeldbescheid des Verteidigungsministeriums fand nun die Verhandlung vor dem Bonner Amtsgericht statt. Malte Fröhlich berief sich auf die zu schützende Menschenwürde aus Artikel 1 Grundgesetz und insbesondere auf den Grundgesetz-Artikel 25, dem gemäß das Völkerrecht für alle Bürger der Bundesrepublik unmittelbare Rechte und Pflichten erzeugt. Er legte dar, wie die Bundesrepublik durch völkerrechtswidrige Kriege (Jugoslawien) und Angriffe (Oberst Kleins Bombenbefehl mit über 100 Toten in Afghanistan), durch die von Ramstein ausgehenden Drohnenmorde und die Taten des parlamentarisch unkontrollierten KSK (Kommando Spezialkräfte) permanent Völkerrecht gebrochen wurde und wird. Gegen diese Völkerrechtsverstöße vorzugehen, sei Anliegen der Friedensaktion auf dem GÜZ gewesen. Die Aktion diente der Verteidigung des Völkerrechts und sei somit durch Artikel 25 Grundgesetz nicht nur gerechtfertigt, sondern sogar geboten gewesen, argumentierte Fröhlich. Richter Dr. Fuhrmann verhängte dennoch eine Geldbuße von 250,- Euro. Auf die Völkerrechts-Argumentation aus Art 25 GG ging der Richter in der Urteilsbegründung nicht explizit ein. Vielmehr habe die Bundeswehr, so der Richter, gleichen Rang wie Artikel 1 des Grundgesetzes und sei daher als Institution insgesamt nicht angreifbar. Auch seien die angewendeten Mittel der Truppenübungsplatz-Besetzung weder erforderlich noch geeignet, um Abhilfe zu schaffen. Eine Truppenübungsplatz-Betretung von Demonstrierenden „ändere ja nichts am Weltgeschehen“, so der Richter. Erneut wurde damit ein Friedensaktivist von einem Bonner Amtsgericht verurteilt. „Es ist höchst bedauerlich und verfassungsrechtlich untragbar, dass Bonner Richter in Prozessen gegen Mitglieder der Friedensbewegung regelmäßig den Vorrang des Völkerrechts vor einfachgesetzlichen Bestimmungen ignorieren und auch die Kriterien des Rechtfertigenden Notstands nicht gründlich durchdeklinieren“, so Martin Singe von der Redaktion der Zeitschrift FriedensForum, der den Prozess für das Netzwerk Friedenskooperative beobachtet hatte. Weitere Prozesse wegen GÜZ-Aktionen und auch gegen Friedensbewegte, die am Atomwaffenstandort Büchel aktiv waren, stehen noch in diesem Jahr beim Amtsgericht Bonn an.
Verteidigungsrede gegen den Vorwurf, einen militärischen Sicherheitsbereich in der Colbitz-Letzlinger Heide unberechtigt betreten zu haben. Malte Fröhlich vor dem Amtsgericht Bonn am 01.10.2019
Bild Wir trauern um unseren langjährigen Freund und Wegbegleiter Martin Gregor,
( * 8. Juli 1931 - † 30. September 2019) seit 1996 Pfarer im Ruhestand in seiner liebgewordenen altmärkischen Wahlheimat Wannefeld. Über seiner Trauerannonce stand: "Wachet, stehet im Glauben, seid mutig und seid stark. 1. Korinther 16,13
Bild 20.09.2019 Fridays for Future Magdeburg: "Über 4000 Menschen in Magdeburg haben sich dem Globalen Klimastreik angeschlossen! Bundesweit waren über 1,4 Millionen Menschen in über 575 Städten unterwegs. Damit waren wir unüberhörbar für die Politik! Wir haben gezeigt, dass wir hier und heute den Weg für eine nachhaltige #Zukunft bereiten und die #Ausbeutung unseres Planeten stoppen müssen." Die BI war mit ihrem Banner "Bäume statt Panzer" und einem Diskussionsbeitrag zur Frage Krieg und Rüstung als Klimakiller dabei.
Vom Friedensweg, den 315.: Sonntag, 01. September 2019, 14 Uhr Neuenhofe, Teichstraße 5 km Wanderung in Richtung Zackelberg,
80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs
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Der Eröffnungsbeitrag vor 40 Teilnehmer*innen des 315. Friedensweges beleuchtete das Geschehen um den Kriegsbeginn am 1. September vor 80 Jahren. Den Willen Hitlers den Krieg mit Polen zu beginnen, den Stuka-Angriff auf die polnische Stadt Wielun und den Fliegerführer Generalmajor Wolfram Freiherr von Richthofen. Um dabei einen Exkurs in die Praxis der Bundeswehr und ihrer Traditionspflege mit historischen Vorbildern, am Beispiel des taktischen Tornado Luftwaffengeschwaders „Immelmann“ zu machen. Die abschließende mahnende Erinnerung im Text: „Eine nahezu 100-jährige imperialistische Kontinuität der deutschen Geschichte fand in Hitler ihren Höhepunkt. Der Zweite Weltkrieg war Hitlers Krieg. Und er war der Krieg des deutschen Volkes, das sich von Hitler zum Komplizen machen ließ.“ Zum Eröffnungsbeitrag
Bernd Luge erinnerte an die Geschichte des Missbrauches der Colbitz-Letzlinger Heide als Ort der Waffenentwicklung, Waffenerprobung und Kriegsübung, beginnend mit dem Schießplatz Tangerhütte der Firma Gruson 1888. Vom Erlass zur Errichtung des Versuchsplatzes vom 8. Dezember 1934 bis zur Errichtung der Heeresversuchsstelle Hillersleben und dem ersten Schuss verging kein halbes Jahr. Ziel war die Erprobung von Artilleriewaffen und Bunkeranlagen. Nördlich von Hillersleben II gab es ein Kriegsgefangenlager, bis zu 2000 Menschen wurden hier für den Einsatz in der Heeresversuchsstelle herangezogen. Im Krieg arbeiteten bis 4000 Wissenschaftler, Ingenieure, Facharbeiter in Hillersleben, auch an der Entwicklung neuer Waffensysteme. Von zu wenigen gab es ein "Nein" zu Rüstung, Kriegsproduktion und Krieg. Auch die heutige Rüstung und die Auslandeinsätze erinnern an die Worte von Paul Celan "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland". Bernd Luge ergänzte: „Alle die hier bisher geübt haben, haben verloren“.
Ingrid Voss, Jahrgang 1936, sprach als betroffene über ihre Erinnerungen an ihre Kindheit, die mit Krieg und Flucht verbunden waren. Als Tochter eines Küsters und Lehrers lebte sie in Wohlynien. Hier begann die Flucht ihrer Familie in direkter Folge des Hitler-Stalin Paktes vom 17.9.39 und endete in Mecklenburg-Vorpommern. Sie mahnte: „Es sollen alle Menschen zu Hause in Frieden leben können und nicht zur Flucht gezwungen sein!"
Im Anschluss an die Kundgebung wurde das Dorfmuseum im Kornhaus besucht. Dort waren wir zum 155. Friedensweg im Jahr 2006 das letzte Mal. Dort gab es auch das traditionelle Picknick. Wegen der fortgeschrittenen Zeit gab es zum Abschluss nur eine kurze Wanderung durch den Ortsteil.

Volksstimme 1.9.2019 "Flieger beschossen Wieluner Hospital"

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20.09.2019,12:00 bis 15:00, Magdeburg Domplatz - Globaler Klimastreik #FridaysForFuture - Magdeburg. BI OFFENe HEIDe beteiligt sich unter dem Motto "Bäume statt Panzer - in der Colbitz-Letzlinger Heide und WELTweit"

https://www.facebook.com/fridaysforfutureMagdeburg/

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01. bis 09. September 2019 - Camp "Rheinmetall entwaffnen" in Unterlüß in Niedersachsen. Während des Camps sind Workshops geplant, am 06. September 2019 gibt es Blockaden und für den 07. September 2019 ist eine Demonstration geplant. Start der Demonstration ist um 13 Uhr vor dem Bahnhof. https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

Siehe auch den youtube-Beitrag "Demo gegen Waffenfabrik Tag 3 "
https://www.youtube.com/watch?v=mFnVWtnJXJE

 

PM: Truppenübungsplatz Altmark besetzt - am 4.8.2019
Auf nach Schnöggersburg – Friedenszentrum wieder geöffnet
Gewaltfreie Aktion umzingelt Übungsstadt und verhindert Kriegsvorbereitungen

Bild Um 9.15 Uhr vormittags machte sich eine Gruppe von 30 Aktivist*innen auf den Weg nach Schnöggersburg, um gewaltfrei und ungehorsam ein Zeichen gegen aktuell wachsende Militärausgaben und Kriegsvorbereitungen zu setzen. ... Beteiligt waren Aktivist*innen des Jungen Netzwerks für politische Aktionen (JunepA), Mitglieder der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe, Musiker*innen des Netzwerks Lebenslaute und andere gewaltfreie Aktionsgruppen. Die Kriegsgegner*innen verbindet der Wille, eine breite Bewegung gegen die Kriegsvorbereitungen in der Colbitz-Letzlinger Heide aufzubauen und immer mehr Menschen zum Eingreifen zu bewegen. Mit kreativen Aktionen und Zivilem Ungehorsam drücken sie ihren Widerstand gegen Bundeswehreinsätze im Ausland aus. ...
Zur Presserklärung vom 5.8.2019 www.gewaltfreie-aktion-guez-abschaffen.de
Vom Friedensweg, der 314.: bereits Sonnabend, 03. August 2019, 14 Uhr  Baustellenzufahrt Schnöggersburg, direkt an der B 189 zwischen Dolle und Lüderitz Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen: Aktionstraining Sonntag, 04. August 2019 auf nach Schnöggersburg

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Der 314. Friedensweg fand gegenüber der Baustellenzufahrt Schnöggersburg auf dem Kahlschlag für die A14 statt.
55 Teilnehmer*innen hatten sich eingefunden.
Auf der Kundgebung stellte sich die gewaltfreie Aktion vor. Gewaltfrei und ungehorsam gegen die Kriegsvorbereitungen, will sie am Sonntag den 4.8.2019 den Truppenübungspatz Altmark besetzen. Sie schließt an die Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen von 2014 an. www.gewaltfreie-aktion-guez-abschaffen.de/de/.

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Vom Friedensweg, den 313.: Sonnabend, 29. Juni 2019, 10 Uhr
Letzlingen, Salchauer Chaussee am Solarpark "Krieg ist kein Volksfest!" Protest gegen den Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums

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"Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!" (Lukas 23.34) möchte man ausrufen angesichts der Menschenmassen, die zum Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums Heer strömten. So war es richtig, dass der Friedensweg auf diesen Tag vorverlegt wurde. Etwa 30 Teilnehmer*innen ließen sich nicht vom heißen Wetter abhalten und setzten ein Zeichen gegen diesen Massenauflauf zur Legitimation der Bundeswehr. "Krieg ist kein Volksfest!" war das Motto des Friedensweges. Die Besucher des Tages der offenen Tür sollten zum Nachdenken angeregt werden, worauf sie sich einlassen. Auch das Transparent mit unserem Motto vom Ostermarsch 2018 "An Kriege gewöhnen? Niemals!" passte gut zum Tag. Den Bestrebungen der Bundeswehr, ihre Anwesenheit als etwas ganz Normales, einen Segen für die Region ist entschiedener Protest entgegen zu setzen. Beim Sachsen-Anhalt-Tag anfang Juni war die Bundeswehr mit einem massiven Aufgebot vertreten. Beim Friedensweg dabei war auch unsere Parodie auf den Karriere-Truck der Bundeswehr "Werben fürs Sterben" dabei. Bis zum Tor des Gefechtsübungszentrums hat das Ordnungsamt unseren Protest zugelassen. Ab dort spielte sich die Bundeswehr als Hausherr auf. Am Tor hing die allseits bekannte Parole "Wir kämpfen auch dafür, dass du auch gegen uns sein kannst." Die Praxis sah aber anders aus: Ein Infostand der Bürgerintiative auf dem Gelände des Gefechtsübungszentrums wurde nicht gestattet. Vereine und Einrichtungen aus der Region konnten sich dort präsentieren. Wir sollten die "Mordsstimmung" beim Tag der offenen Tür nicht stören. Unter den Besuchern waren auch ältere Menschen, die den Zweiten Weltkrieg noch mit erlebt haben. Sie betonten zwar, dass sie gegen den Krieg seien, müssen sich aber fragen, warum sie dann zu solch einer Veranstaltung gehen. Eine Frau erklärte die Notwendigkeit von Bundeswehr und Gefechtsübungszentrum mit den Worten "Wenn der Russe kommt". Zum Flugblatt | Zum Rundbrief
Vom Friedensweg, den 312.: Sonntag 02. Juni 2019, 9.30 Uhr am Stand der OFFENen HEIDe im Regionaldorf Elbe-Börde-Heide beim Sachsen-Anhalt-Tag in der Carl-Ritter-Straße in Quedlinburg

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Bericht von Klaus Czernitzki: " 3 Tage ging es heiß her in Quedlinburg und das dreifach: Party, Wetter, Politik. Mit unserem Stand im Regionaldorf Elbe – Börde – Heide haben wir auf unser Anliegen aufmerksam gemacht. Da uns die Teilnahme am Festumzug verwehrt wurde, nutzten wir kleine Postkarten. Darauf das Motiv , welches wir für den Festumzug nutzen wollten und mit dem wir auf den Zusammenhang von Kriegen und die Zerstörung von Weltkulturerbe verwiesen. Mit sehr vielen Gästen des Sachsen Anhalt Tages kamen wir auf diese Weise ins Gespräch. Einigen Gästen war Schnöggersburg neu und wir konnten sie aufklären, andere Gäste kannten Schnöggersburg schon durch Medienberichte oder auch unser Auftreten. Einig waren sich 99% der angesprochenen Gäste, dass die für Schnöggersburg ausgegebenen hunderte Millionen Euro investiert in Bildung oder eben in die Weltkulturerbestadt viel sinnvoller angelegt gewesen wären. Der Festumzug, der nun ohne unsere Teilnahme durch die Stadt zog, lief ganz brav auch an unserem Stand vorbei. Uns schräg gegenüber die Moderationsbühne mit dem Ministerpräsidenten oben auf. Auf diese Weise hatte er uns nicht nur die Minute im Blick, die wir im Festumzug an ihm vorbei gelaufen wären, sondern wir konnten uns über 2 Stunden immer wieder Aug in Auf sehen. Am Tag des Festumzugs, sahen wir nicht nur zu, sondern gingen auf unseren eigenen Umzug. Entsprechend unseres Anliegens führte dieser Umzug selbstverständlich in die Walther Rathenau Straße an der Bundeswehr vorbei." . Zum Flugblatt | Zum Rundbrief
Bild Die Ausrichter der 22. Sachsen-Anhalt-Tages, die Welterbestadt Quedlinburg sowie das Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch die Staatskanzlei, haben die Teilnahme am Festumzug am 02. Juni für die BI OFFENE HEIDe untersagt. Das sollte aber niemanden davon abhalten, unseren Stand zu besuchen!
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26.06.2019 - Freiheit für Julian Assange Die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe fordert Freiheit für Julian Assange und Chelsea Mannings und die Nichtauslieferung Assanges an die USA
Siehe Artikel
Bild Unterstützt die AVAAZ-Bürgerpetiton " 2-prozent-ziel für rüstungsausgaben kündigen - mehr investitionen in klimaschutz "
Am 11. Juni 2019 um 9 Uhr

Fortsetzungstermin des Verwaltungsgerichtes zum BI -Widerspruch über die Rechtmäßigkeit der Verbotsentscheidungen um den Friedensweg nach Salchau durch das Ordnungsamt Salzwedel. Ort: Verwaltungsgericht Magdeburg im Saal 7 Breiter Weg 203 - 206, 39104 Magdeburg

 

Bild Am 30.05.2019 feierte der Verein für Radfreizeit, Radsportgeschichte und Friedensfahrt e. V. vor dem Radsportmuseum Course de la Paix in Klein Mühlingen die Friedensfahrt. Alle Sieger der Friedensfahrten 1959, 1969, 1979, 1989 und 1999 wurden dazu eingeladen, viele kamen.Die BI OFFENe HEDIe war mit einem Stand vertreten.
Vom Friedensweg, den 311.: Sonntag 05.Mai 2019, 14 Uhr Vollenschier, Frühlingsfest an der Kirche - ab 13:30 Uhr Kirchencafé- 14 Uhr Andacht/Frühlingsspaziergang - 16 Uhr Konzert mit Yestime

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Der 311. Friedensweg am 05. Mai 2019 ab 14 Uhr führte in den Stendaler Ortsteil Vollenschier zum Frühlingsfest an der Kirche, über 50 Besucherinnen und Beuscher folgten der Einladung des Fördervereins www.kirche-vollenschier.de.Um 14 Uhr begann Andreas Hoenke mit seiner Andacht in der Kirche. Die Bürgerintiative OFFENE HEIDe beteiligte sich mit ihrem Stand am Frühlingsfest und überreichte ihren frisch gedruckten Heide-Kalender 2020 an Frau Dr. Crappa vom Förderverein.Sie nahm den Kalender "Unbekanntes Heideland- Motive aus der Colbitz-Letzlinger Heide" dankend entgegen und hob die Aussagekraft der Bilder und Texte hervor. Maximilian Schneider trat ans Mikrofon, der überzeugte Frei-Christ und Pazifist aus Wannefeld zitierte eigene Gedichte, so auch aus dem Reichtstags-Sprayer #TRAGT LIEBE IN DIE WELT HINAUS# EIN JEDER SOLL BEKUNDEN#TEILT BROT STATT WAFFEN AUS# DANN WIRD DER MEENSCH GESUNDEN# Bevor ein kleiner Frülhlingsspaziergang begann, wurde über den nächsten Friedensweg beim Sachsen-Anhalt-Tag in Quedlinburg informiert. Um 16 Uhr begann das Konzert mit „Yestime“. Das Konzert stand unter dem Titel „Tanzen Sie mal blau“ Jazz, Bauhaus und seine Musik. Das Programm war kurzweilig. Das Bauhaus wollte die Vision vom neuen Menschen verwirklichen. Leider konnte diese Vision nicht den zweiten Weltbrand 20 Jahre nach Gründung des Bauhauses verhindern. Viele Bauhauskünstler*innen mussten Deutschland verlassen und ihre Werke wurden als "entartete Kunst" auf den Index gesetzt.
Wenn die entsprechenden Fördermittel kommen, will der Förderverein den Erlös des Frühlingsfestes zur Sichern bzw. Auffrischen von Wandgemälden in der Kirche verwenden.

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Büchel, 30.04.2019, 9:50 Uhr „Atomwaffenfreies Picknick“ auf dem Bundeswehr-Flugplatz Büchel Atomwaffengegner*innen behindern Militärbetrieb Heute Morgen haben 17 Atomwaffengegner*innen ein Gelände des Bundeswehrflugplatzes Büchel / Eifel betreten und es als „Zivilen Sicherheitsbereich“ ausgewiesen. In einer Aktion Zivilen Ungehorsams überwanden sie an mehreren Stellen die Zäune.
Zur Presserklärung vom 30.04.2019

"Es wäre also Sache der Justiz – auch die Ihrige, Herr Richter Michel – durch eine unvoreingenommene Beweisaufnahme durch ein Zulassen der Beweisanträge der Angeklagten, den Nachweis des Rechtsbruchs durch Bundespolitik und Bundeswehr in den Verfahren zu ermöglichen,"
Zum Brief Malte Fröhlich an das Amtsgericht Cochem vom 20.04.2019

Pressespiegel Büchel 17 vom 01.05.2019

Am 01. Mai 2019 sind wir wieder mit einem Stand in Magdeburg auf der Veranstaltung des DGB auf dem Alten Markt zu finden.Beginn ist dort um 11 Uhr mit einer Kundgebung.
Vom Ostermarsch unter dem Motto "Krieg zerstört Lebenswelt" & 310. Friedensweg am Ostermontag, 22. April 2019, 11:55 Uhr in Colbitz Volkshausgarten
Beginn um FÜNF vor ZWÖLF über dreihundert waren dabei!
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11:55 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Moderation: Gritt Kumar und Karolin Wehde
Bild Worte aus der Kirche von Dieter Kerntopf, Pfarrer in Colbitz
" Gemeinsam können wir diese Vision einer gerechten und friedlichen Welt schaffen. Diese Hoffnung lasse ich mir nicht nehmen. So wie es die heutige Losung benennt: Zur letzten Zeit wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden hinfort nicht mehr lernen Krieg zu führen."
Zum Redemanuskript
 
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***Ostermarsch durch Colbitz zur Heidestraße ca. 5Km*** 13:45 Uhr Entrèe mit der Band Lappalie 14 Uhr Kundgebung im Volkshausgarten Lindhorster Straße 17, Colbitz. Es sprachen Ingrid Fröhlich-Groddeck; BI OFFENe HEIDe, Charly Braun, Kampagne “Rheinmetall entwaffnen“ sowie Leo Evans von der Band Lappalie | danach Openair mit der Band Lappalie
Bild Ingrid Fröhlich-Groddeck; BI OFFENe HEIDe: "Weltweite Verwüstung, verbrannte Erde, durch Uranmunition (1* unbewohnbar gebombte Regionen, eine breite Spur der Vernichtung durch ganze Regionen der Erde, verursacht durch NATO-Kriege - Es geht ums Ganze! Gleichzeitig geht es immer auch um unsere Köpfe.In's kollektive Bewusstsein der Menschen soll die Existenz von Krieg in Europa nicht vordringen. Täuschung ist deshalb allgegenwärtig. Im Kampf um die Köpfe wird vor allem unsere Sprache missbraucht"
Zum Redemanuskript
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Charly Braun, Kampagne “Rheinmetall entwaffnen“, kommt aus der Lüneburger Heide, ist dort DGB-Kreisvorsitzender und hat die "Gewerkschaftliche Initiative für aktive Friedenspolitik und Militär- und Rüstungskonversion in Niedersachsen" gegründet. Er ruft zu einem breiten Bündnis für Frieden und Konversion auf und lädt ein, zum Camp des "Bündnis Rheinmetall entwaffnen" vom 01-.09.09.2019 nach Unterlüß.
Zum Redemanuskript

Bild Leo Evans von der Band Lappalie: "Umso wichtiger ist, dass wir hier zusammen kommen, laut sind und zeigen, dass wir dagegenhalten, gegen eine Welt von Zerstörung und Ausbeutung, gegen nukleare Aufrüstung, gegen Faschismus, Sexismus, Rassismus und Nationalismus, für eine Welt, in der wir Konflikte friedlich lösen, in der wir uns einsetzen für einander und uns helfen, statt uns zu bekämpfen, in der wir uns an die eigene Nase fassen, wenn es um den Klimawandel und unseren eigenen Luxusbedürfnisse geht, in der wir uns hinterfragen und in der wir nicht die gleichen fatalen Fehler, die die Geschichte uns gelehrt hat, wiederholen." Zur Sprechung
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danach Openair mit der Band Lappalie

Umrahmt wurde die Veranstaltung im Volkshausgarten ab 11:30 Uhr vom traditionellen Ostermarkt. Initiativen, Organisation und Unternehmen informierten über ihre Arbeit und ihr ziviles Engagement.
In Kürze dazu noch mehr auf der Ostermarschwebseite .

Aus dem Aufruf zum Ostermarsch 2019 "Krieg zerstört Lebenswelt" - Das Leben auf unserem Planeten wird immer unsicherer. Das vorherrschende Wirtschaftssystem, dessen innere Logik beständiges Wachstum, unbegrenzte Ressourcenausbeutung und Profitmaximierung erfordert, gefährdet Natur und Umwelt und die menschlichen Lebensbedingungen auf der ganzen Erde. Zur Umsetzung dieser Interessen wird auch kein Halt vor Krieg gemacht. Krieg ist der größte Feind unserer Umwelt, der Natur, unseres Planeten. Wir wollen Frieden für unsere Erde! Siehe Aufruf-Flyer

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22.04.2019 - 19 Uhr

 

MDR Sachsen-Anhalt Heute
https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-294514.html
18. April 2019 - Pressemitteilung BI OFFENe HEIDe Zur Kontamination mit Feuerlöschschaum auf dem Truppenübungsplatz "Altmark"
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Ins Gefängnis für eine atomwaffenfreie Welt. Am 21. März 2019 wird Clara von JunepA für eine Woche eine Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Hildesheim antreten. Mit diesem Schritt möchte Clara noch einmal ihre Aktion Zivilen Ungehorsams bekräftigen. Sie sagt „Ich sehe keinen Grund dafür, die Geldstrafe zu bezahlen. Ich habe nichts Unrechtes getan, als ich deutsche Soldat_innen davon abgehalten habe, einen völkerrechtswidrigen Atomkrieg vorzubereiten“
Malte Fröhlich wird über seine Gefängnistage und sein Verständnis zum zivilen Ungehorsam am Montag, den 25.3. im Erzählkaffee vor der JVA Hildesheim berichten.
Siehe dazu Mahnwachenflyer

23.03.2019, 21.30 Uhr - Wider§pruch Infobrief, (1 Tag seit Gefängnisantritt)
21.03.2019 Briefe an Gefangene Post ist oft der einzige Kontakt zur Außenwelt für die Gefangenen, und deshalb sehr wichtig
21.03.2019 Unterstützungsmöglichkeiten für den Gefängnisaufenthalt wegen Zivilen Ungehorsams gegen Atomwaffen in Büchel

Neues Deutschland 10.02.19 Eine Woche Knast Personalie: Clara Tempel will zum zivilen Ungehorsam ermutigen

Vom Friedensweg, der 309: Sonntag, 03. März 2019, 14 Uhr Dolle, Einmündung Braune-Hirsch-Straße Wanderung bis zu 5 km westlich des Ortsteils ca. 16 Uhr Informationsveranstaltung zum Thema Wolf, Versammlungsraum Braune-Hirsch-Straße 7

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Im Ortsteil Dolle begann am 3. März 2019 der 309. Friedensweg, 43 Teilnehmer*innen folgten der Einladung. In Höhe der Kreuzung Braune-Hirsch-Straße direkt an der B 189 fand die Kundgebung statt. Klaus Czernitzki und Peter Haese sprachen zum bevorstehenden Ostermarsch, der unter dem Motto „Krieg bedroht Lebenswelt“ steht und am Ostermontag, den 22.4.2019 nach und durch Colbitz führt. Als Autor des Aufrufes bergründete Klaus Czernitzki die Themenwahl wie folgt "Wir, als BI Offene Heide, verbinden mit unserem Kampf um Frieden und Abrüstung, - für die friedliche Nutzung der Heide - grundsätzlich auch den Kampf um den Schutz von Natur, Umwelt und Klima. Nicht erst zur Jahreswende wurde auch der Mainstream in der Gesellschaft immer mehr von der Thematik Klima und Naturschutz bestimmt, nicht zuletzt auch wegen der Dieselaffäre. Gleichzeitig entwickelte sich die Bewegung Fridays For Future in Deutschland gerade zu einer starken Bewegung der jungen Generation. Nichts lag also näher, als das Thema Natur und Umweltschutz aufzugreifen. Mein Leitsatz dafür war: Krieg ist die größte von Menschenhand organisierte Umweltzerstörung, die es gibt." Danach sprach Peter Haese. Er unterstrich, dass es jetzt darauf ankommt den Aufruf zu verbreiten, viele für die Teilnahme zu gewinnen und weitere Unterstützer zu finden.

Zu den Klimaprotesten sprach Louisa, mit Freude nahm sie den inhaltlichen Ansatz des Ostermarsches auf. Die jungen Frau kommt aus Zürich und berichtete über die „FridaysForFuture in der Schweiz. Zur Zeit ist sie als WWOOFerin , als Freiwillige tätig und verschafft sich einen Einblick in das Leben und Arbeiten auf einem Biohof.

Über die Anhörung beim Verwaltungsgericht in Magdeburg Ende Februar sprach Malte Fröhlich. Es geht um die Klage gegen die Versammlungsverfügung zum Novemberfriedensweg 2018. Der Friedensweg, der zum Denkmal für die Opfer der im 1. Weltkrieg Getöteten in die ehemaligen Ort Salchau führen sollte, wurde versagt. Dagegen hatten wir durch den Anmelder Klage erhoben. Dazu bekam Malt den Hiweis, dass die Bundeswehr dazu im nicht öffentlich zugänglichen Bereich die Entscheidung treffen muss. Dies lehnte Malte entschieden ab, er sagte:„ Dies verneinte ich mit der Begründung, dass die Bundeswehr außerhalb bestehenden Rechts Menschen tötet, verstümmelt und traumatisiert und dass so eine Kraft nicht von mir/uns als legitimer Ansprechpartner akzeptiert werden kann.“ Über den weiteren Umgang mit der Klage wird nach Zugang des Protokolls der Anhörung entschieden.

Der Friedensweg führte nach der Kundgebung westlich des Ortsteils entlang und brachte neben den Blick auf eine Schafherde mit Schutzhunden, auch sichtbare Zeichen einer intensiven Bibertätigkeit im Feuchtegebiet. Pferde in der Nähe des Pflegeheim „Sonnenhof“ beobachten die Besucher interessiert.

Der Weg mündete dann in den örtlichen Versammlungsraum und in das Picknick der Bürgerinitiative mit Kaffee, Tee und Kuchen.
Gegen 16 Uhr begann mit Frau Kamp vom Wolfskompetenzzentrum Iden eine Informationsveranstaltung zum Thema Wolf.In ihrem umfangreichen, sehr interessanten Vortag sprach sie über die Rückkehr des Wolfes, die Arbeit des Kompetenzzentrums beim Monitoring, der Nutztierrissbegutachtung und Herdenschutzberatung. Es gab eine Reihe von Nachfragen und Bemerkungen, insbesondere zu den Wölfen in der Colbitz-Letzlinger Heide. Auch die Frage des Zusammenhanges von Wolfsrückkehr und Truppenübungsplätzen wurde hinterfragt. In diesem Zusammenhang stellte die Wolfsbeobachtung fest, dass die Militärübungsstadt Schnöggersburg mitten auf den Rezendevousplatz der ersten in der Colbitz-Letzlinger Heide nachgewiesenen Wölfe gebaut wurde und in den ersten zwei Jahren nach Baubeginn in der nördlichen Heide keine Wölfe mehr nachgewiesen wurden. Frau Kamp führte weiter aus, dass sich Wölfe grundsätzlich von Menschen fern halten. Zur Gefahr werde es, wenn sie sich an Menschen gewöhnen, falls sie z.B. von Soldaten oder Waldarbeitern angefüttert und angelockt werden. Bemerkenswert der Hinweis auf die Försterweisheit: „Wo der Wolf ist, ist der Wald gesund“.

Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe hat zur Rückkehr des Wolfes einen Film veröffentlicht, er greift die Ängste, Vorurteile und Mythen auf und fragt: Ist der Wolf wirklich böse? Ist er gefährlich? Was passiert wenn ich auf einen Wolf treffe? Und kann man Haus- und Nutztiere vor dem Wolf schützen? Siehe „Rotkäppchen reloaded“.

Die breite Teilnahme an der Veranstaltung zeugte vom starken Interesse an diesem Thema.

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26.02.2019, 13.30 bis 15.30 Uhr, Mahnwache am Haupteingang vom Justizzentrum, Breiter Weg in Magdeburg unter dem Motto `Versammlungsfreiheit beschützen gegen militärisch motivierte Beschränkungen` Es gibt um 14 Uhr im Verwaltungsgericht Magdeburg Justizzentrum Breiter Weg 203-206), Raum 09 einen juristischen Erörterungstermin zu unserem Versammlungsrecht beim 305. Friedensweg, als es nach Salchau gehen sollte.


 

>>>Vorige Friedenswege 2015-2018 | 2011-2014

 

Film über die Konzertaktion der Lebenslaute zum 206. Friedensweg

Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

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