Herzlich Willkommen
auf der Homepage
der
OFFENen HEIDe

Logo der OFFENen HEIDe

24.09.2018, 9:30-11:30 Uhr Letzlingen, Mahnwache am Gedenkstein 63
"Nie wieder Krieg-Nie wieder Faschismus"
Bild Mahnwache am Gedenkstein des Todesmarsches in Letzlingen Am 24. September von 9:30 -11:30 Uhr gibt es am Gedenkstein Nr. 63 des Todesmarsches an der B71 in Letzlingen, Höhe HEM-Tankstelle eine Mahnwache. Bevor an diesem Tag im Gefechtsübungszentrum des Heeres der Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages tagt, lädt die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe Bürger und Abgeordnete ein, über die heutige Bedeutung des Schwures von Buchenwald „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ nachzudenken.
Bei dieser Gelegenheit wird an den Todesmarsch erinnert, der am 13.04.1945 auch Letzlingen durchquerte. Die Bürgerinitiative hat die Patenschaft für die beiden Gedenksteine in Letzlingen übernommen. Während der Mahnwache wird der Restaurator die sachkundig wiederhergestellten Gedenksteine vorstellen.
24.09.2018, 18.30 Uhr, MdB Matthias Höhn lädt zur Diskussion "Nein zum Krieg" in die Kleine Markthalle Stendal, Hallstraße 98
Die auswärtige Sitzung des Verteidigungsausschusses am 24.09.2018 in der Altmark wird von Matthias Höhn MdB zum Anlass genommen, zur Diskussion einzuladen. Die Frage der Auslandseinsätze der Bundeswehr, der Rolle des GÜZ, die geplante Steigerung des Militäretats u.a. werden mit anwesenden Mitgliedern des Verteidigungsausschusses aus der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Vertreterinnen und Vertretern der BI OFFENe HEIDe sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.
Friedensweg, der 304.: Sonntag, 30. September 2018, 10 bis 17 Uhr Lindhorst, Lindenstraße 17, Hoffest zum Tag der Regionen
Bild

Hoffest zum Tag der Regionen in Lindhorst Aufgepasst! der 304. Friedensweg findet bereits am Sonntag, den 30. September 2018 statt. Wie in den Vorjahren gibt es in diesem Jahr wieder im Ortsteil Lindhorst, Lindenstraße 17 von 10 bis 17 Uhr  ein Hoffest zum Tag der Regionen. Veranstalter ist der Förderverein Naturpark Colbitz-Letzlinger Heide e. V. Das zentrale Motto zum Tag der Regionen ist in diesem Jahr „Weil Heimat lebendig ist".  Was das Hoffest so bietet: Olaf Jensen aus dem Ortsteil Magdeburgerforth zeigt seine Kunstfertigkeit beim Umgang mit Holz und Kettensäge. Für Kurzweil bei den Kindern sorgen in diesem Jahr das Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt  und eine Hüpfburg. Etwas ruhiger geht es in der Fotoausstellung von Bernd Luge „Lindenblätter – Herbst im Lindenwald“ zu. Zur Finanzierung des Hoffestes wird um Kuchenspenden (nur durchgebackenen Kuchen, keine Torten!) gebeten, diese werden beim Kuchenbasar angeboten. Mit Brau- und Brennerei Eckart, Mühlenbäckerei Düsedau, Jörg Lauenroth-Mago mit Rinderwürstchen, der Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst, NABU Ohrekreis mit Saftpresse, Ziegenhof Warnke aus Lindau (Anhalt), Dr. Peter Schmiedchen mit Informationen zum Wolf, Völkes Hofladen (Magdeburg), Nicole Nikolaus und der Textilwerkstatt Wolmirstedt sind alte Bekannte dabei. Bei so vielen leckeren Dingen und regionalen Produkten kann man viel Geld lassen. Dass sich möglichst viele Menschen auch leisten können ist Anliegen von Bedingungsloses Grundeinkommen Harz/Magdeburg e. V.  Die OFFENe HEIDe ist auch mit einem Infostand dabei. Musikalisch untermalt wird das Hoffest von der Gruppe "Spätlese" aus Thüringen und von DJ Helge Krüger. Zu einer Zeit, wo nicht gerade „Spätlese“ auftritt, unternehmen wir einen geologischen Spaziergang um den Ortsteil. Dafür haben wir den Geologen Nils Rosenthal gewonnen.

Für diejenigen, die sich keine Spaziergänge zutrauen, gibt es Kremserfahrten. Der Tag der Regionen hat einen lokalen Bezug. Trotzdem ist es ratsam, den globalen Blick zu bewahren. Eine Gelegenheit dazu gibt es in der Kirche unweit des Hofes. Dort wird über die Patenschaft der Kirchgemeinde Colbitz mit einer Schule in Tansania.

Flugblatt | Rundbrief

17.09.2018 | Weiterführung der Verhandlung gegen Paula Schumann vor dem Amtsgericht in Magdeburg wegen des als "Hausfriedensbruchs" deklarierten Besuchs in Schnöggersburg
Bild

Die Hauptverhandlung wurde am heutigen Montag, 17. September 2018, 13 Uhr, Saal 3 des Justizzentrums Magdeburg weitergeführt. Paula mußte sich vor der Jugendrichterin des Amtsgerichtes Magdeburg verantworten und erhielt eine Verwarnung. In ihrem Schlusswort wies Paula Schumann besonders schwere Rechtsbrüche anhand  von zwei Bespielen nach. 1. Der von Oberst Georg Klein 2009 befohlene Luftangriff, bei dem 136 Menschen ermordet wurden. Obwohl die amerikanischen Piloten auf den Umstand hinwiesen, dass es sich um unbewaffnete Menschen handelte. 2. Die von Altkanzler Schröder am 9. März 2014 im Interview mit der Zeit öffentlich eingeräumte Tatsache, während seiner Regierungszeit, bei der deutschen Beteiligung am Kosovo-Krieg gegen Serbien, selbst das Völkerrecht gebrochen zu haben. Paula fragte dann die Richterin „Frau Richterin Raue, können sie mir erklären, aus welchem Grund sich keine Staatsanwaltschaft für die von ihm zugegebenen Verbrechen zuständig fühlt? Gibt es dafür einen anderen Begriff, als den der Strafvereitelung im Amt? Ist unser Rechtsstaat noch in Funktion, wenn er für Bürgerinnen und Bürger sichtbare Verbrechen der Politik und des Militärs untätig geschehen lässt? Die Richterin gab dazu eine ausweichende Antwort, ordnete aber die von Paula vertreten Ziele als "ehrenwert" ein. Bei diesem Gerichtstermin war die Öffentlichkeit ohne Restriktionen möglich. Parallel dazu gibt es von 11 bis 14 Uhr wieder eine Mahnwache vor dem Justizzentrum. Zum Schlusswort von Paula Schumann

Der erste Verhandlungstag am 5.09.2018 war ein Skandal. Es gab "Gerichtspolizeiliche Maßnahmen" nach § 178 des Gerichtsverfassungsgesetzes. Das heißt, alle Personen im Saal wurden erfasst und durchsucht. Das schlecht geschulte Justizpersonal hat anfangs den Leuten verwehrt, Notizhefte mit in den Saal zu nehmen. So begann die Verhandlung mit einer Rüge durch den Rechtsbeistand. Diesem wollte man auch nicht gestatten, Unterlagen und Computer mit den Saal zu nehmen. Eine Beobachterin verglich die Maßnahmen mit denen in den Verhandlungen gegen Beate Zschäpe. Dabei war es eine Verhandlung vor der Jugendstrafkammer. Die drakonischen Maßnahmen wurden mit der Mahnwache vor dem Haus begründet, dabei waren die Maßnahmen vom 08. Juli 2018 datiert, die Mahnwache aber erst am 22. August 2018 angemeldet worden.

Ein großes Lob geht an Paula Schumann, die trotz dieser Umstände souverän ihre Verteidigungsrede gehalten hat: "Mit den legalen Protestformen, die durchs Versammlungsrecht geregelt werden, bin ich aufgewachsen und immer wieder in Kontakt mit Demonstrationen, Mahnwachen und anderen Arten gekommen. Doch muss ich leider sagen, dass diese, während meiner Lebenszeit, die illegale Kriegstreiberei nicht überwinden konnten. Somit stellen die durchs Versammlungsrecht gedeckten Protestformen für mich einen wichtigen Bestandteil auf dem Weg zum Ziel dar. Doch die letzten Jahre haben gezeigt, dass diese zunehmend stärker ergänzt werden müssen, um die Justiz dazu zu bringen, Politik und Militär wieder an gültiges Recht zurückzubinden." Zur Verteidigungrede Paula Schuhmann.

Der Rechtsbeistand hat unter Bezug auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Magdeburg (Kläger Naturschutzbund) festgestellt, dass Schnöggersburg ein Schwarzbau ist und der Vorwurf des Hausfriedensbruchs recht fragwürdig.

Die beantragten Zeugen zum Völkerrecht und rechtfertigenden Notstand wurden wie bei den Verhandlungen in Gardelegen wieder nicht zugelassen. Dennoch gibt es noch ein Hoffnungszeichen. (Aus der BI-Information vom 12.09.2018)

Vom 303. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe, Sonntag, 02. September 2018, 13 Uhr, Unterlüß (bei Celle), direkt am Bahnhof
"Rheinmetall entwaffnen - Krieg beginnt hier"

Bild

Bild

Fahrgemeinschaften und Bahnreisende der BI OFFENe HEIDe hatten den Weg nach Unterlüß bei Celle gefunden und nahmen mit ihrem 303. Friedensweg an der Anti-Kriegs-Demonstration „Krieg beginnt hier – Rheinmetall entwaffnen“ teil. Über 500 Menschen waren dabei.Viele verschiedene Gruppe hatten bundesweit aufgerufen und angereist. Nach der Auftaktkundgebung führte der Weg durch den gesamten Ort vorbei am Aktions- und Bildungscamp bis vor die Tore der Munitions-Produktionsstätte von Rheinmetall. Mit unserem Banner " Antimilitarismus ist eine Tugend" u.a. war die BI deutlich sichtbar und solidarisch dabei. An den Zwischenhalten und vor den Rheinmaetalltoren gab es eine Reihe von Redebeiträgen. Siehe dazu auch Bericht rheinmetallentwaffnen.noblogs.org .
Im Aufruf zur Demonstration heißt es. "
Weltweit sind deutsche Waffen am Morden beteiligt. Deutschland liegt bei den Rüstungsexporten auf Platz 4 und in der EU an zweiter Stelle. In den letzten 10 Jahren konnte Rheinmetall ohne großen Aufschrei zu einem der größten Munitionslieferanten der Welt aufsteigen. Über Tochtergesellschaften im Ausland schafft es Rheinmetall sogar die wenigen bestehenden Rüstungsexportregeln zu umgehen und seine Erzeugnisse auch in Kriegs- und Krisenregionen zu verkaufen.
Die Folgen sind profitbringend und blutig zugleich: Im Jemen sterben Menschen durch Bomben, die Rheinmetall in Italien produziert hat. Die Türkei führt mit Leopard-2-Panzern im nordsyrischen Afrin völkerrechtswidrigen Krieg. Die türkische NATO-Armee zerschlägt gesellschaftliche Strukturen, die sich in den letzten Jahren in den Bereichen Frauenbefreiung, Basisdemokratie & Ökologie richtungsweisend organisiert hatten.
In Zusammenarbeit mit diesem türkischen Regime strebt Rheinmetall den Bau einer Munitionsfabrik und die Produktion von Panzern in der Türkei an. Rheinmetall baut eine Fabrik für FUCHS-Radpanzer in Algerien. Diese Auflistung lässt sich lange fortsetzen. Wir wollen nicht weiter zulassen, dass Menschen durch Rüstungsgüter von Rheinmetall sterben."
In diesem Zusammenhang erinnerte die BI daran, dass
die Tochterfirma Rheinmetall Dienstleistungszentrum Altmark GmbH in Sachsen-Anhalt der "zivile" Betreiber des Gefechtsübungszentrums in der Colbitz- Letzlinger Heide ist.

Flugblatt | Rundbrief

Siehe auch Medienberichte:

02.09.2018 NDR.de "400 Menschen demonstrieren gegen Rheinmetall
"
02.09.2018 celleheute.de
29.08.21018 AZ-online.de "Rüstungsgegner demonstrieren gegen Rheinmetall"

Meldungen/ Medien/Termine

01.09.2018 , 11 Uhr Friedenstafel Magdeburg.

Zur mahnenden Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkrieges lädt die Vorbereitungsgruppe Weltfriedenstag/ Antikriegstag zur Demonstration in Magdeburg ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Friedenstafel (Breiter Weg in Höhe Stadtbibliothek). Die Demonstration endet mit einer Kundgebung auf dem Friedensplatz.

05. September 2018 , ab 07.30 Uhr Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude in Magdeburg.

05. September 2018 , ab 07.30 Uhr Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude in Magdeburg. Paula Schumann muss sich um 09 Uhr vor dem Jugendrichter im Amtsgericht Magdeburg, Breiter Weg 203-206 (Justizzentrum, ehemalige Hauptpost) für ihren Schnöggersburg-Besuch wegen „Hausfriedensbruchs“ verantworten. Unterstützen wir sie durch unsere Anwesenheit bei der Mahnwache und im Gerichtssaal! 

Bild Lars Johansen schreibt zum Artikel der Volkstimme "Ein Sommerabendteuer in der Heide" : Ja, das liebt man doch: Heide, Heimat, Hasi. Drehen wir einfach mal den Immenhof neu. Im idyllischen Schnöggersburg. Wer wird das Mädel wohl erobern? Wir sind so wahnsinnig gespannt. Der hippe "YouTuber" aus der Großstadt? Oder der heimatverbundene Bursch aus dem Gefechtszentrum? Der kommt dann im lustigen Teil 2 "Die Witwen von Immenhof" bei einem Auslandseinsatz um. Um dann in Teil 3 als Geisterreiter im Heidehorrorfilm wieder zu kommen. Oder so. Vielleicht kriegt Hasi sogar einen Gastauftritt als putziger Onkel Bräsig.
"Eine traumatisierte Familie, die ein bisschen so lebt wie Pipi Langstrumpf." Ist es nicht eher wie bei Franz Kacka? In der Villa Kunterbundeswehr?
Wie sagt der Ministerpräsident doch so schön: "Ich bin mir sicher, dieser Film wird in die Geschichte des wiedervereinigten Deutschlands eingehen." Ich mir auch. Als abschreckendes Beispiel.
Vom 302. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe, Sonntag, 05. August 2018, 14 Uhr, Geändert: Ortsteil Dolle am Denkmal direkt an der B 189. Spaziergang durch den Ortsteil 2 km. Wegen der höchsten Waldbrandgefahr treffen wir uns nicht wie bisher angekündigt an der Baustellenzufahrt!

Biöd
Bild
Bild
Bild

Vierzig Teilnehmer zählte der Friedensweg am 5. August. Es war der 302. im Jahr 25 nach dem 1.Friedensweg am 1. August 1993. Gegenüber der ersten Ankündigung war die Veränderung des Veranstaltungsortes von der Baustellenzufahrt Schnöggersburg nach Dolle aus Brandschutzerwägungen und einer Nutzungsverweigerung der Auffahrt durch den Landesbetrieb Bau kurzfristig notwendig geworden. Malte Fröhlich sagte dazu u.a.: „Wir wollten die juristischen Auseinandersetzung über die Zufahrt als Demonstrationsort nach den Gesprächen mit dem Ordnungsamt nicht während so einer hohen Waldbrandgefahr führen, sondern das lieber zu einem späteren Zeitpunkt tun.“

Die leichte Abkühlung an diesem Dürresommertag war am Denkmal für die Teilnehmer kaum zu spüren. Zur Kundgebung gab es Beiträge über das Elbe-Saale-Camp, das Festival „Pax Terra Musica“, den Vorortwiderstand zu den Ausbau-  und Entwicklungsplänen um den Truppenübungsplatz Altengrabow und das Ziel des OnTour-Friedensweges am 2.September im Rheinmetallstandort Unterlüß im Norden Niedersachsens. Pfarrer i.R. Karl-Heinrich Schroedter sprach eindringlich um die Verantwortung für den Frieden, über seine Erinnerungen an die Rüstungsschmiede Rheinmetall Sömmerda im 2. Weltkrieg. Zurückblickend an die Zeit als junger Pfarrer in Bertingen erinnerte er sich an einen seiner ersten Besuche dieses Denkmals 1954 mit Konfirmanden. Zum Abschluss betonte Karl-Heinrich Schroedter, es wäre wohl sein letzter Friedensweg und ergänzte mit einem Augenzwinkern, bevor er seinen 90. Geburtstag begehen wird.

Nach der Kundgebung demonstrierten die Teilnehmer*innen durch den Ort Dolle. Die Reaktionen auf die Demonstration hinter dem Kopftransparent „Krieg.Macht.Flucht“- reichte bei Autofahrer*innen von Missfallen bis zu interessierter Zustimmung. Vielfach konnte dabei bereit gehaltenes Informationsmaterial der BI ausgegeben werden. Den Abschluss bildete ein buntes Picknick im Schatten – einer Silberhochzeit wohl würdig.

. Flugblatt_Neu | Rundbrief_Neu

Vom 301. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe, Sonntag, 01. Juli 2018, 14 Uhr zum Landsberg (an der B 189 zwischen Dolle und Lüderitz)
Bild
Bild
Bild
Bild

Sonnig und trocken, Waldbrandstufe 4 in der Colbitz-Letzlinger Heide auf dem Landsberg zwischen Dolle und Lüderitz - über 50 Teilnehmer_innen waren mit Beginn der Kundgebung des 301. Friedensweges zählbar. Die Teilnehmer wurden auf das bestehende und vom Ordnungsamt für die Versammlung verfügte Rauch und -Feuerverbot aufmerksam gemacht. Ein Mitarbeiter der für die Bundeswehr arbeitenden Wachschutzfirma ignorierte hingegen dieses Rauchverbot
Klaus Czernitzki moderierte. Bezugnehmend auf den Weltsport Fußball sagte er: „ Schießen ja, aber nur auf Fußballtore.“ Sein Credo: „Dieser Friedensweg zeigt der Bundeswehr und der Übungsstadt Schnöggersburg die Rote Karte – also Platzverweis“
Gegenstand des ersten Redners war der Volksstimme Artikel vom 28.06.2018 zum größten Heidebrand seit der Wende unter dem Titel“ “Die Bundeswehr spielt mit dem Feuer“. „Es brennt hier und weltweit und die Bundeswehr ist nicht die Feuerwehr sondern eher der Brandschleuniger –  das sollte man nicht machen.“- so seine Botschaft.

Bezugnehmend auf Ereignisse um den Tierschutzskandal in Stendal, betonte Malte
Fröhlich, dass hier mittlerweile der Vorwurf der großflächigen Strafvereitelung im Amt auch von Tierschützern erhoben wird. „Gut voneinander zu wissen“ so seine Bemerkung. Zur Erinnerung in seiner jüngsten Verteidigungsrede kennzeichnete Malte Fröhlich das Entstehen von Schöggersburg als Folge einer Reihe von Rechtsbrüchen, also als Justizversagen. Er fordert die Justiz auf, endlich Untaten zu verfolgen und Recht zu sprechen, wie es Fritz Bauer getan hat. Dieser Frankfurter Generalstaatsanwalt von Hessen durchbrach die Widerstände und brachte die Ausschwitzprozesse in den 1960iger Jahren in Gang. Er starb vor 50 Jahren und daran erinnerte Malte Fröhlich.
www.zeit.de/kultur/film/2015-09/staat-gegen-fritz-bauer-lars-kraume

Danach gab es einen Beitrag aus Niedersachsen. Unter dem Motto „Krieg beginnt hier – Rheinmetall entwaffnen“ wird es rund um den diesjährigen Antikriegstag Aktionen am Rheinmetall-Standort in Unterlüß geben, so die Information. Ein Bündnis plant von Mittwoch, den 29. August, bis Dienstag, den 4. September, ein Friedens-Camp in Unterlüß. Direkt am Antikriegstag soll es eine öffentlichkeitswirksame Aktion geben. Zu einer überregionalen Demonstration will das Bündnis zum Sonntag, dem 2. September, aufrufen. Die Aktivisten wollen nicht weiter zulassen, dass Menschen durch Rüstungsgüter von Rheinmetall sterben. Siehe dazu www.rheinmetallentwaffnen.noblogs.org
Der Friedensweg durch den Wald auf dem Landsberg machte in der Mitte eine Picknickpause, da gab es viele Gespräche bei einem besonders reichhaltigen Kuchenbuffet. Die große Dürre in diesem Teil des Landes war für alle spürbar, machte nachdenklich und stellte die Frage, wird bis zum nächsten Friedensweg im August Regen geben?

Flugblatt | Rundbrief

Vom 300. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe Sonntag, 03. Juni 2018, 14 Uhr Letzlingen Barriere Zienau (B 71 zwischen Letzlingen und Gardelegen) Jubiläum am Ort des ersten Friedensweges

Bild

Bild
Bild
Bild
Biöd

"Waldbrandgefahr der höchsten Stufe erforderte eine Verlegung des 300. Friedensweges. So versammelten sich 80 Teilnehmer_innen auf dem Marktplatz Letzlingen anstatt in Barriere Zienau. Auf dem Marktplatz in Letzlingen, auch Standort des Gefechtsübungszentrums, erinnerte_ der Magdeburger Sänger und Dichter Martin Rühmann in seinem Entree zum Jubiläumsfriedensweg "Und ich wünsche mir, dass du niemals für nichts und niemanden marschierst".
Heidrun Wehde, sprach über die "Verhinderung der Ausweisung des Naturparkes Colbitz-Letzlinger Heide " und ergänzte: Die Teilnehmer_innen am 1. Friedensweg der am 1. August 1993 an der Barriere Zienau  begann, waren der festen Überzeugung die zivile Heide und ein Naturpark Colbitzer Letzlinger Heide wären in greifbarer Nähe. Aber die Realität heute spricht eine andere Sprache. " Darum ist es so wichtig die Vision des Naturparkes aufrecht zu erhalten, die Hintergründe der Verhinderung der Ausweisung  des Naturparkes zu beleuchten und Projekte einer zivilen Nutzung der Heide zu fördern, das sind die heutigen Aufgaben des Fördervereins" - so Heidrun Wehde in ihrer Rede. Respekt zollte Tobias Pflüger dem  beständigen 25jährigen Widerstand. Er unterstrich, das GÜZ und die Kriegsübungsstadt Schnöggersburg sind die zentrale Einrichtung der Bundeswehr für die Übung der Auslandseinsätze, ohne sie gäbe es auch keine Auslandseinsätze und hob hervor: "Hier beginnt der Krieg und seine Vorbereitung, hier ist der Protest dagegen so wichtig." Tobias Pflüger der die Informationsstelle Militarisierung in Tübingen mit initiiert hat und als MdB der Linken im Verteidigungsausschuss des Bundestages tätig wird, mahnte: "Wir dürfen nicht zulassen, dass der Bundeswehretat die Dimension Rußlands erreicht. Das macht die Welt nicht sicherer, sondern unsicherer." Er regte die Konversion von Schöggersburg zu einem zivilen Trainingsort für Katastrophenübungen an.
Zum Thema Hausfriedensbruch in der Kriegsübungsstadt sprach Ingrid Fröhlich-Groddeck von der BI, über die vier abgelaufenen Prozesse wegen der Betretungen der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg am 5.8.2017. "Wir wollen die Juristen an ihre Pflicht erinnern, wir wollen uns nicht rechtfertigen sondern klagen an. Wir wollen, dass sie unseren Hinweisen auf schlimmste Verbrechen gegen die Menschheit nachgehen, wegen der Vorbereitung von grundgesetzwidrigen Angriffskriegen und des Verstoßes gegen das Völkerrecht. Wir wollen, dass nicht mehr unsere Beweisanträge abgelehnt werden. Wir wollen den Gang in die nächste Instanz, wenn notwendig bis zum Europäischen Gerichtshof."  Sie verwies darauf, dass ja erst 4 von 12 Aktivisten vor Gericht zitiert wurden, also weitere Prozesse zu erwarten sind und rief zur Sammlung notwendiger finanzieller Mittel auf.
 Zum Abschluss sprach Andreas Höppner, Vorsitzender der Linken Sachsen-Anhalts, er dankte für die Beständigkeit im langjährigen Wirken der BI. Aus der Sicht des Ortsbürgermeisters des Heideortes Kloster Neuendorf bewertete er die Tatsache, dass Millionen in die Kriegsübungsstadt versenkt werden. Er fordert dieses Geld für zivile Zwecke in den Kommunen ein. Einen Abschlussbeitrag gab es dann von Matin Rühmann. Nach einer Demonstration durch den Ort - gab es das traditionelle Kuchen-Picknick am Marktplatzbrunnen.

Flugblatt | Rundbrief

Volksstimme 04.06.2018, 300. Marsch für zivile Nutzung

Neues Deutschland 2./3.Juni 2018 , Der Pazifist in der U-Bahn

Vom 299. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe Sonntag, 06. Mai 2018, 14 Uhr Vollenschier, an der Kirche Frühlingsfest Förderverein Vollenschierer Kirche e. V.

Bild
Bild
Bild


Wie in den Vorjahren waren wir am ersten Sonntag im Mai, am 06. Mai 2018 mit unserem 299. Friedensweg beim Frühlingsfest an der Vollenschierer Kirche. Mit unserer Teilnahme am Frühlingsfest leisten wir einen Beitrag zum Erhalt des kleinen Kirchleins in Vollenschier.Bernd Luge übergab an Thomas Rehbein den Heidekalender 2019, der unter dem Titel "Heide Alamanch" steht und wünscht dem Vorsitzenden des Fördervereins für die weitere Arbeit viel Kraft. Der Förderverein Vollenschierer Kirche e. V. hat in diesem Jahr noch keine Förderzusage erhalten, so kann er auch in diesem Jahr kein größeres Vorhaben starten. Sicher sind ihm die Einnahmen aus dem Frühlingsfest. Dort engagierte sich der Verein auf recht schmackhafte Weise mit dem Kirchencafé. Es gab wieder leckeren Kuchen, Kaffee, andere Getränke und herzhafte Dinge.
Die Bauherren und Betreiber der Übungsstadt Schnöggersburg haben keine finanziellen Sorgen, sie können mitunter die Straßenbeleuchtung auch am Tage eingeschaltet lassen.
Um 14 Uhr begann die Andacht mit Andreas Hoenke. Ab 16 Uhr gab es das Konzert mit dem Gospelchor der Musikerfabrik Frank Wedel,dass großen Anklang fand. www.musikerfabrik.de Frank Wedel versucht auf vielfältiger Weise den Menschen die Musik näher zu bringen. Bereits 2015 war er mit auf dem Frühlingsfest in Vollenschier.
In der Moderation und am BI-Infotisch wurde auf die Vorbereitung des 300. Friedensweges am 3.Juni 2018 an der Barriere Zienau verwiesen

Flugblatt | Rundbrief

Meldungen/ Medien/Termine
Bild

Verhandlungen vor dem Amtsgericht Gardelegen am 06.04./20.+ 27.03.2018 wegen Betretungen der extralegalen Kriegsübungsstadt Schnöggersburg -

***Am 06.04.2018*** In der Weiterführung des Verfahres wegen Hausfriedensbruch lehnt Ingrid Fröhlich-Groddeck den Vorschlag einer Verfahrenseinstellung ab. Mit ihrer zivilen Betretung der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg macht sie auf die Kriegstreiberei in Deutschland aufmerksam und fordert stattdessen von der Justiz, dass sie den Tatbestand der Vorbereitung auf Angriffskriege verfolgen muss. Die Vorbereitung der Angriffskriege und out-of-area Einsätze in der Colbitz-Letzlinger Heide bildet eine "Gefahr für Leben und Leib" und somit einen rechtfertigenden Notstand (§34StGb), den Ingrid für sich in Anspruch nimmt. Diesen Notstand sieht der Richter nicht und verhängt, trotz seinerseits anerkannter ehrenhafter Motive eine Geldstrafe von 400 Euro.Teil 2 der Verteidungsrede vom 06.04.2018, Teil 1 der Verteidungsrede vom 27.03.2018 , Schlusswort vom 06.04.2018 aus dem Gedächtnis
Altmark Zeitung 7.4.2018 Weltfrieden in Saal 106- 80-jährige Friedensaktivistin zu Geldstrafe verurteilt

***AM 27.03.2018*** In der Verhandlung gegen Helmut Adolf positionierte sich der Beklagte in seiner Verteidigungsrede: "Auch die Rechtsprechung muss sich weiterentwickeln. Mir wird „Hausfriedensbruch“ vorgeworfen. Da wo Kriege vorbereitet werden, soll der Hausfrieden gebrochen worden sein.Das benachbarte Amtsgericht Haldensleben hat Personen, die sich in einer Schweinemastanlage aufgehalten haben, um die dortigen Gesetzesverstöße aufzudecken, vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. In meinem Fall ist kein privater Investor der Bösewicht, sondern der Staat mit seinen
Streitkräften." Zur Verteidigungsrede von Helmut Adolf
Er wurde zu 10 Tagessätzen a 90€ verurteilt.
Die Verhandlung gegen Malte Fröhlich wurde am 27.03.2018 -11:15 Uhr fortgesetzt. Aus der Verteidigungsrede von Malte Fröhlich: vom 20.03.heißt es :"Ich nenne Schnöggersburg eine extralegale Stadt, weil alles was mit ihr in Verbindung steht, von ihrer Entstehung bis zu den Delikten, die später in ihr geübt werden sollen, eine lange Folge von staatlichen Rechtsbrüchen abbildet, bis hin zu schwersten Verbrechen. Kriegsministerium und Bundeswehr stellen sich ganz selbstverständlich über das Gesetz und die Justiz lässt sie unangetastet dort stehen." Zur Verteidigungsrede
Den gestellen Beweisanträgen von Malte Fröhlich entsprach das Gericht nicht, ihm wurden 10 Tagessätze a 40€ auferlegt. In seinem Schlusswort führte er aus: "Mir ist bewusst, dass ich von diesen nur theoretisch freien und unabhängigen RichterInnen erwarte, dass sie im Bedarfsfall sich für das Recht auch dann entscheiden, wenn ihr Urteil die Interessen der Vertreter der Macht durchkreuzt." Die Weiterführung des Verfahrens gegen Ingrid Fröhlich-Groddeck wurde auf die Woche nach Ostern vertagt.
Altmark-Zeitung 28.03.2018 "Früher hat man Hexen verbrannt"

Altmark-Zeitung 29.03.2018 "Muss das sein?"- "Es muss sein" .

***AM 20.03.2018***. Gerd Büntzly: "Ich bin nicht hergekommen, um mich zu verteidigen, sondern um anzuklagen: • Ich klage die Bundeswehr an, Massenmord vorzubereiten • Ich klage die Bundesregierung an, die Atomwaffen nicht zu ächten • Ich klage die Rüstungsindustrie an, an der Produktion von Tornados und Atombomben, d.h. an dem möglichen Leid von hunderttausenden von Menschen Milliarden zu verdienen..." Zur Eigenen Erkärung. Er wurde zu 10 Tagessätzen a 15€ verurteilt.
Altmark-Zeitung 21.03.2018 "Wenn alle meinem Beispiel folgen, wäre mehr Frieden"


Vom Ostermarsch 2018 und 298. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe Ostermontag, 02. April 2018, 11:55 Uhr Marktplatz - Letzlingen
Bild

Der 298. Friedensweg war zugleich der Ostermarsch. An der Demonstration, der Kundgebung und dem Konzert mit "Die Grenzgänger" nahmen in Letzlingen über 350 Menschen teil.
02.04.2018, 19 Uhr MDR Sachsn-Anhalt HEUTE Ostermärsche im Zeitzer Forst und in Letzlingen

Die Veranstaltung beinhaltete u.a. folgende Programmpunkte: Lieder mit Voß, 11:55 Uhr Eröffnung und Begrüßung durch Gritt Kumar und Hans-Jörg Krause, Worte aus der Kirche mit Giselher Quast, Domprediger zu Magdeburg i.R. | Ostermarsch zum Gefechtsübungszentrum Rede von Kerstin aus dem Wendland und zurück | Entrée mit „Die Grenzgänger“ | Kundgebung auf dem Letzlinger Markt es sprachen Renate Sattler , Schriftstellerin und Wolfgang Gehrcke, Linker Friedens- und Außenpolitiker danach gab es ein Open Air mit „Die Grenzgänger“ 16:30 Uhr Ende des Ostermarsches Zum Aufruf als PDF | Siehe auch Rundbrief der BI . Zum Aufruf-Anfahrt-Programm und Rundbrief | Mehr unter www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de

27. März 2018 vor dem Amtsgericht Gardelegen, Bahnhofstraße 29 Saal 1.06 Verhandlungstermin: Besucher von Schnöggersburg werden des Hausfriedensbruchs beschuldigt. Verhandlungen 9:00 Uhr Helmut Adolf , 9:30 Uhr Ingrid Fröhlich-Groddeck | 11:15 Uhr Weiterführung gegen Malte Fröhlich

Bild

Vom Friedensweg dem 297.: Sonntag, 04. März 2018, 14 Uhr, Uchtspringe, Einmündung der Straße „Am Schäferwald" von dort zum Springberg und zu den Uchtequellen etwa 5 km

Bild
Bild
Bild
Bild


Der 297. Friedensweg fand mit 40 Teilnehmern am Sonntag, den 04. März 2018 um 14 Uhr im Ortsteil Uchtspringe statt. Auf der Kundgebung nahm Ernst Niemann aus Gardelegen das Wort. Er bezog sich auf die den Bericht von Dr. Volkmar Lischka, ehemaliger Ärztlicher Direktor des Fachklinikums Uchtspringe
über die Opfer der Todesmaschinerie der "Euthansie" in Uchtspringe, während der NS-Zeit und zitierte ihn: "Es ist erschütternd, dass eine radikale, rohe Ideologie eine zivilisierte Gesellschaft so durchdringen kann.“
Weiterhin wurde über den Ostermarsch am 02.April in Letzlingen informiert, der unter dem Motto steht "An Kriege gewöhnen? Niemals!" Aufruf und Ablauf sind hier zu finden.
Ein Beitrag widmete sich der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Sorge , dass die Welt an die Schwelle extremer Konflikte rückt, wurde geteilt. Doch mehr Sicherheit wird es nicht mit mehr Rüstung und einer strategischen Vorbereitung von Großmachtkonflikte geben. Für Interessensausgleich, vertrauensbildende
Maßnahmen und ähnliches blieb auf dieser Konferenz offenbar wenig Platz.Siehe IMI-Analyse 2018/05.


Zivile Besucher der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg sind des Hausfriedensbruchs beschuldigt und stehen Ende des Monats März vor dem Amtsgericht Gardelegen. Es wurde aufgerufen, sich mit ihnen solidarisch zu zeigen.

Das Amtsgericht Gardelegen, befindet sich in der Bahnhofstraße 29 , Saal 1.06. Folgende Verhandlungszeiten wurden angekündigt, am 20.März -: 10.35 Uhr Gerd Büntzly | 11 Uhr Malte Fröhlich und am 27.März um 9:00 Uhr Helmut Adolf und 9:30 Uhr Ingrid Fröhlich-Groddeck..

Zum Abschluss der Kungebung stellte Bernd Luge die neuen frischgedruckten Jahreskalender 2019 vor, sie erscheinen unter dem Titel "Heide-Almanach".

Nach der Demonstration durch den Ort, begann die Wanderung zu den Uchtequellen. Das Wetter spielte mit und präsentierte die stillen Quellen und die plätschernde Uchte beeindruckend schön, aber die Grenzschilder zum Truppenübungsplatz im Wald erinnerten an den militärischen Mißbrauch und die Versiegelung großer Gebiete. Zu Beginn des Rundweges hatte ein Schild des Födervereins Colbitz-Letzlinger auf die besondere Schutzwürdigkeit der Heidelandschaft erinnert. Mit dem Willen sich für eine umfassende Abrüstung als lokales und globales Friedensmittel einzusetzen, bleibt auch das Naturparkprojekt Colbitz-Letzlinger Heide für die BI eine wirkliche zukunftsfähige Alternative. Mit einem fast ofenfrischen Kuchen-Kaffee-Mitbring Picknick fand der Friedensweg seinen abschließenden Höhepunkt.

Flugblatt | Rundbrief

Altmarkzeitung 05.03.2018 "297. Friedensweg für eine zivile Heide in Uchtspringe"

Meldungen/ Medien/Termine
Bild 60. Geburtstag! - Heute immer noch besonders aktuell! Am 21.02.1958 präsentierte der Designer Gerald #Holtom erstmals sein für den Londoner Ostermarsch 1958 designtes #CND-Symbol ("Campaign for Nuclear Disarmament, in Deutschland häufig #Peace-Zeichen genannt). Mehr zu Gerald Holtom auch auf Wikipedia
01. März 2018 (Do) 18:30 Uhr
ins „Café Verde“
nach Magdeburg, Herrenkrug 2
Ein Wiedersehen und Wiederhören mit mit Klaus der Geiger ist auf der Veranstaltung „Weiter so mit dem Strom aus Braunkohle?“ möglich zu der Vitopia e. G. und die Rosa -Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt einladen.
20. März 2018 vor dem Amtsgericht Gardelegen, Bahnhofstraße 29 Saal 1.06 Verhandlungstermin: Besucher von Schnöggersburg sind des Hausfriedensbruchs beschuldigt. Verhandlung 10.35 Uhr Gerd Büntzly | 11 Uhr Malte Fröhlich
27. März 2018 vor dem Amtsgericht Gardelegen, Bahnhofstraße 29 Saal 1.06 Verhandlungstermin: Besucher von Schnöggersburg werden des Hausfriedensbruchs beschuldigt. Verhandlungen 9:00 Uhr Helmut Adolf , 9:30 Uhr Ingrid Fröhlich-Groddeck
Bild
Vom Friedensweg, dem 296.: Sonntag, 04. Februar 2018, 14 Uhr Hillersleben, ehem. "Kastanieneck"- Besuch beim Ortschronisten, Entdeckungen im Ortsteil

Bild
Bild
Bild

Der 296. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe führte am Sonntag, den 04. Februar 2018 um 14 Uhr in den Ortsteil Hillersleben. An der ehemaligen Gaststätte „Kastanieneck" fanden sich über 60 Teilnehmer_innen ein. Sie standen in Sichtweite eines jener Gebäude, die 1935 als Planungsstelle für die Errichtung einer Heeresversuchsstelle der Wehrmacht in Hillersleben dienten. Für die Entwicklung, Produktion und Erprobung insbesondere von weitreichenden Artilleriewaffen wurde damals zwischen Hillersleben und Staats eine fast 30 km lange und 750 breite Schneise in den Wald für einen Versuchsschießplatz geschlagen. Es war der Einstieg in die Militarisierung dieser Landschaft, die heute mit dem GÜZ und der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg weiter geführt wird.

Die Rednerinnen betonten ihren Anspruch "Nie wieder Krieg" und forderten den Stopp der türkischen Angriffe auf syrische Kurden. Es sprachen auch die Kandidaten zur Landratswahl im Bördekreis Doreen Hildebrandt (DIE LINKE.) und Vinny Zielske (SPD). Zum Abschluss wurden die Forderungen des Akionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München vorgetragen (www.antisiko.de/aufruf-2018) und Hinweise und Informationen auf den Ostermarsch 2018 und den 300. Friedensweg im Juni des Jahres.


Nach der Kundgebung führte der Weg durch Hillersleben zum Ortschronisten Klaus-Peter Keweloh. www.hillersleben.eu. Bei ihm gab es Einblicke in die Geschichte des Ortes und der militärischen Einrichtungen. Die Darstellung der Details zur Errichtung und zum Betrieb der Heeresversuchsstelle Hillersleben fanden breiten Raum. So wurden u.a. die Beziehungen zum Magdeburger Panzer- und Geschützbau bei Gruson deutlich. Auch dass Bombardierungen auf Hillersleben unterlassen wurden, um sich späterhin den Zugang zu den militärischen Gerätschaften und Froschungsergebnissen der Wehrmacht zu erhalten.
Nach dem Vortrag gab es auf dem Hof des Ortschronisten das BI-traditionelle Kuchen-Picknick.

Obwohl der Friedensweg diesmal nicht aus der Ortslage Hillersleben hinaus führte, hatten zwei Teilnehmer auf der Rückfahrt ihr besonderes Naturerlebnis: Sie berichteten von einer Wolfsbegegnung an der Kreisstraße nahe dem Nachbarort Meseberg.

Flugblatt | Rundbrief

Volksstimme 6.2.18, Bei Born lagerten einst Atomraketen

Meldungen/ Medien/Termine
22.2.2018, 18:30 Uhr Rojava Calling - Rojava - ein Projekt internationalistischer Solidarität? Vortrag & Diskussion mit dem "Lower Class Magazin" - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland(BUND), Olvenstedter Str. 10, 39108 Magdeburg

 

>>>Vorige Friedenswege 2011-2017

 

Film über die Konzertaktion der Lebenslaute zum 206. Friedensweg

Seit dem 1. August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein,
jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide,
ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.
Die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt gehört zu den Kulturlandschaften, die in Mitteleuropa mit ihrer Fläche von
ca. 60000 ha wohl eine der größten "unbesiedelten Flächen " darstellt..
Wenn da nicht seit Jahrzehnten die 23000 Hektar Ödland wären, in der das Militär die Natur, die Menschen, die Landschaft und ihre Geschichte verwüstet haben.

Aus der faschistischen Schießbahn, wurde nach der Befreiung ein Stationierungsort der "Roten Armee". Noch heute sind die Reste von Abschußhügeln des Atomraketenzauns
von 1983 zu sehen, der östlichen Panzerseite des "Kalten Krieges".

Bis zum Ende der DDR wurden Panzerketten und Geschützlärm
zur hingenommenen Tatsache. Viele hatten ihre Jugend in der Heide verbracht
und sie kannten sie nur noch aus der Erinnerung.
Mit der Wende keimte Hoffnung auf ein Ende der militärischen Besatzung
von Natur und Kulturlandschaft, zumal allen bekannt war, daß diese Heide
mit seinen 3,3 Milliarden Kubikmetern Trinkwasser für über 600.000 Menschen im Umkreis bis zu 70 km das Lebensnaß spendet.

Über 70.000 Unterschriften wurden für die militärfreie Heide gesammelt und in Bonn hinterlegt, Landtag und Kreistage plädierten mit ihren Beschlüssen seit Anfang der 90er für die zivile Heide.

Seit dem 1.August 1993 lädt die OFFENe HEIDe zum Friedensweg ein, jeden ersten Sonntag im Monat, in die Colbitz-Letzlinger Heide, ein Stück Heide soll symbolisch in Besitz genommen werden.

Nach einer ersten Hoch-Zeit mit Politikprominenz und starken Schwüren, diktierte Bonn den Panzerübungsbetrieb und damit den pyrotechnisch begleiteten Laser-Schuß auf dem Trinkwasserreservoir.

"Das weiche Wasser bricht den Stein", "Pilze statt Panzer", " Arbeitsplätze statt Schießplätze" gehören zu den Leitlinien der OFFENEn HEIDe. Ob mit oder ohne zivilen Ungehorsam, die OFFENEe HEIDE will über diese Seite ein neues Kapitel der öffentlichen Kommunikation zum Thema beginnen, dabei wollen wir mehr über die Geschichte, Hintergründe und aktuelle Aktionen zugänglich  machen, müssen aber gestehen, hier fangen wir erst an! Suchen auch vernetzende Unterstützung oder kritische Begleitung auch das sachliche Kontra wird entgegengenommen.

Wasser braucht wohl einige Jahre um den filternden Sand zu durchfließen, Öl und Gift vielleicht Jahrzehnte, wir müssen schneller sein!

© 2001-2014 OFFENeHEIDe@t-online.de