Flugblatt Dezember 2005

An jedem ersten Sonntag im Monat gehen wir in die
Colbitz-Letzlinger Heide.
Wir nehmen sie damit Stück für Stück symbolisch in Besitz und erfüllen sie mit friedlichem Leben.

Nächster Friedensweg, der 149.:

Sonntag, 04. Dezember 2005, 14 Uhr
Jävenitz neben der Kirche

Wanderung 4 km
mit weihnachtlichen Überraschungen
zum Weinberg und Prinzendamm

Bei Schnee Schlitten mitbringen!

Kontaktadressen und Mitfahrbörse für OFFENe HEIDe:
Joachim Spaeth,
( 01 60 / 3 67 18 96
Christel Spenn, Schillerstraße 33, 39108 Magdeburg,
( 03 91 / 2 58 98 65
Dr. Erika Drees, Beethovenstr. 13, 39576 Stendal,
( 0 39 31 /21 62 67 Fax 03931/31 60 08

E-Mail: info@offeneheide.de  Internet: http://www.offeneheide.de

Spendenkonto: G. Mühlisch, H. Adolf, Kto. 302839902, BLZ 86010090, Postbank Leipzig,
Stichwort OFFENe HEIDe

 

Empfehlung: Am Tag des Friedensweges gibt es ab 12 Uhr auch den

8. Jävenitzer Weihnachtsmarkt

Christoph Kuhn aus Halle stellte auf dem 137. Friedensweg im Dezember 2004 seine Gedichte vor. Jetzt ist sein Buch "Tatjanas Zimmer" mit Erzählungen erschienen. ISBN 3-920821-77-7,104 Seiten kartoniert zum Preis von 14,50 Euro. Klappentext: "Christoph Kuhn legt in seinen Erzählungen Brüche und Verstörungen frei.

Er berichtet von Menschen, die auf der Suche sind. Der Alltag interessiert ihn mehr als die große Politik. Aber diese Politik verändert Lebensläufe.

Kuhn ist ein Chronist der DDR genauso wie der ,Wende’-Zeit un der Jahre nach der Wiedervereinigung.

Er schreibt eine realistische Prosa, die das Phantastische als Stilmittel nicht scheut - eine Prosa, die weh tut, weil sie zur Selbstreflexion zwingt."

2 Sprüche, die in einem Übungsobjekt auf dem Truppenübungsplatz hängen:

"Unsicherheit im Befehlen schafft Unsicherheit im Gehorchen!"

"Ohne Ziel ist jeder Weg richtig !"

Aus der Verfügung des Ordnungsamtes des Ohrekreises zum 148. Friedensweg und Anmerkungen dazu:

"Fahrer militärischer Fahrzeuge müssen nicht mit dem Auftreten von Zivilpersonen innerhalb eines ausgewiesenen Sicherheitsbereiches rechnen und ihre Fahrweise darauf abstellen." Dabei wird doch von den Militärs immer wieder erklärt, dass für sie die gleichen Gesetze gelten wie für Zivilpersonen.

"Die Bewahrung des Grundrechtes auf Unversehrtheit von Leben und Gesundheit der Demonstrationsteilnehmer und die Sicherung des privatrechtlichen Anspruches des Verfügungsberechtigten auf ungehinderte Nutzung seines Grundstückes gehen den möglichen Interessen der Versammlungsteilnehmer, eine Demonstration auf dem Truppenübungsplatz durchführen zu wollen, eindeutig vor." Militärische Aktivitäten, die in der Heide geübt werden, gefährden auch Leben und Gesundheit!